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20.01.2011, 20:48
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
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20.01.2011, 20:50
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20.01.2011, 20:51Inaktiver User
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20.01.2011, 21:01
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20.01.2011, 21:16
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
Woltera,
also für mich bringst Du es wirklich absolut auf den Punkt, vor allem dieses "Sotunalsobmanzusammengehört" . Man nimmt sich alles ohne Risko und Gewähr, pickt sich nur die schönen Dinge an Gemeinsamkeiten heraus, letztlich völlig gefahrlos und ohne Gewähr. Eifersucht und Gefühle des Zürückgesetztseins kann die Ehefrau ja gerne für sich alleine beanspruchen.
Und dieses ganze Gerede von rein platonisch und mit einem Freund würde ich das genauso machen: das ist für mich auch so ambivalent. Auch mit einem Kumpel würde ich nicht meine Ehe teilen wollen, aber mit einer Freundin schon mal garnicht.
Das heißt ja überhaupt nicht, dass ich mit dem Partner symbiotisch alles nur noch gemeinsam machen will, das wird ja immer schnell unterstellt. Auf das Wie kommt es eben an. Puschele hat das ganz intuitiv genauso empfunden und viele hier auch, mich eingeschlossen.
Auf keinen Fall könnte ich akzeptieren, dass ich mich da immer wieder hinten anstellen muss, wenn ich mal wieder selbst mit meinem Mann etwas unternehmen will. Ganz ehrlich, dafür brauche ich nicht heiraten, da reicht auch eine oberflächliche Beziehung auf Distanz.
Sicher sehen das manche Menschen anders, das sollte in der Partnerschaft nur übereinstimmen.
Aber auch wenn eine Ehefrau augenscheinlich kein Problem damit hätte, vielleicht weil sie es genauso macht, so finde ich es dennoch genauso falsch, wenn sich so intime aussereheliche Busenfreundschaften bilden, die die Ehepartner ausschließen.
Dies Art sich einen intimen aber platonischen Alibi- oder Ersatz-Partner ohne Gewähr zu leisten finde ich persönlich unerträglich. Von beiden Seiten.Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
"Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama
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20.01.2011, 22:01
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20.01.2011, 22:26
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20.01.2011, 22:31Inaktiver User
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20.01.2011, 22:35
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20.01.2011, 23:58
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
Das klingt für mich nach Alibifunktion, um sich nicht mit sich selbst auseinandersetzen zu müssen.
Es ist viel einfacher zu sagen "ich bin halt eifersüchtig, so bin ich" statt sich mit Mühe und Arbeit mal daran zu machen, was genau da eigentlich in einem selbst vorgeht/passiert.
Auch dass eine moderne Frau nicht eifersüchtig zu sein hat, habe ich noch nicht gehört - eher im Gegenteil. Manchmal scheint es fast, als käme das grad wieder in Mode. Dass Eifersucht verpönt war, ist doch 40 Jahre her.



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