Ich hatte 4 feste Partner in meinem Leben.
Einen habe ich verlassen als ich bemerkte, dass er mich betrogen hat - das habe ich erfahren ohne zu schnüffeln. Einen habe ich verlassen nachdem ich herausbekommen hatte, dass er mich aus Eifersucht kontrolliert und hinter mir hergeschnüffelt hat. Von einem habe ich mich relativ schnell einvernehmlich getrennt, weil wir als Paar nicht funktioniert haben, er ist heute mein bester Freund.
Der 4. ist mein Mann.
Ich rede viel mit meinem Partner, wir haben eine sehr offene Kommunikation. Ich schaue auch hin, wie er sich verhält, wie er sich gibt. Es ist ja nicht so, dass ich ihn nicht ansehe, nicht sehe was er tut etc. Das hat def. nichts zu tun mit "Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiß".Schön, wer so leichtfüßig durchs Leben geht. Der kann auch niemals enttäuscht werden.Ganz getreu dem Motto
: was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
Ich kann und will so nicht leben. Aber jedem das seine. Ist doch ok.
Aber Kontrolle und Schnüffeleien haben für mich eben nichts mit einer funktionierenden Beziehung zu tun.
Antworten
Ergebnis 201 bis 210 von 2712
-
08.01.2011, 12:03Inaktiver User
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
-
08.01.2011, 13:03
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
Ab wann nennst du einen Mann "festen Partner". Wenn ich mich relativ schnell trenne, dann war das in der Anfangsphase der Kennenlernzeit.
Hut ab, wenn dein Mann damit klar kommt, dass dein EX dein jetziger bester Freund ist. Ich könnte und wollte es nicht.
Ich schnüffele meinem Freund nicht hinterher. Er gibt auch keinerlei Anlass dazu.
Aber würde er sich 3x/Wo mit seiner guten Freundin treffen und ich selbst auf Nachfrage unerwünscht wäre, dann wäre das für mich definitiv ein Grund mal nachzuschauen was da wirklich läuft.
Aber ganz ehrlich, mein Freund würde sich nicht 3x/WO mit einer anderen Frau treffen, denn dann wäre er nicht mein Freund
.
Aber jeder wie er möchte.
-
08.01.2011, 15:18
-
08.01.2011, 16:21
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
Gerade jene, deren Selbstwertgefühl im Keller ist, haben ge/übersteigerte Ansprüche, auf deren Erfüllung sie auch pochen. Du bist doch wohl nicht der Meinung, dass im Gegenteil Menschen mit gesundem Selbstwertgefühl der Ansicht sind, sie dürfen den Anspruch an einen anderen stellen, die meiste Aufmerksamkeit von ihnen zu bekommen?
Gero S. bspw, der einen ebensolchen Anspruch von Aufmerksamkeit an seine Lehrerin gestellt hat, hatte der nun ein geringes oder ein gesundes Selbstwertgefühl - was meinst du? Abgesehen davon, dass sie nicht in einer Paarbeziehung standen etc pp., denn ich meine das Gefühl an sich. Bin gespannt, ob die Frage eine klare Antwort bekommt oder ob sie unbeantwortet rhetorisch umgegraben wird, bis der Arzt kommt.
Ich schrieb die Angst davor, verlassen/verletzt/betrogen zu werden" und bezog mich nicht auf das unmittelbare Resultat."verlassen/verletzt/betrogen zu werden" resultiert außerdem nicht aus einem selbstwertproblem, sondern ist einem mangel an wertschätzung seitens der person, welche o.g. handlungen ggf. vollzieht, geschuldet.
Darüber hinaus kommt durchaus in Betracht, dass jemand, der diese Angst aufgrund seines lädierten Selbstwertgefühles ständig ggü dem Partner hemmungslos auslebt, tatsächlich irgendwann dessen Wertschätzung verliert, ergo: verlassen wird. Immerhin erhält der Partner ja auch keine Wertschätzung.
Er muss sie sich nicht selbst "zuschreiben", sollte aus Eigenverantwortung aber u.U. mal ein Auge darauf werfen, wo die Ursachen sitzen und möglicherweise Konsequenzen für sich ziehen.mir ist nicht einsichtig, warum jemand die gründe dieses mangels umstandslos und wohlmöglich ausschließlich sich selbst zuschreiben sollte.
Gut erkannt. Stellen sich zwei Fragen:m.e. ist eifersucht eine reaktion auf eine beobachtete aufmerksamkeitsverteilungsungerechtigkeit/ mangelnde reziprozität des bezugs. quasi-monotheismus ist damit nicht notwendig verbunden, wohl aber erwartungsbildendes statusdenken (jedem das seine, mir qua definitione das meiste).
1. Warum sollte die Reaktion auf mangelnde Reziprozität des Bezugs ausgerechnet Eifersucht sein? Käme mir nicht in den Sinn.
2. Woher kommt die Haltung, auf eine Aufmerksamkeitsverteilungsungerechtigkeit dahingehend reagieren zu dürfen, die Person, die dies auslöst, mit dem Anspruch zu überziehen, er müsse die Reziprozität auf ihn beziehen?Geändert von Divino (08.01.2011 um 16:28 Uhr)
-
08.01.2011, 16:44
-
08.01.2011, 17:33
-
08.01.2011, 17:36
-
08.01.2011, 17:38
-
08.01.2011, 17:43
-
08.01.2011, 17:47



Zitieren
