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  1. Inaktiver User

    AW: Die besten Freundinnen meines Partners

    Zitat Zitat von Einzelne Beitrag anzeigen
    eineuntervielen,
    bei vielen Deiner Beiträge bin ich immer so hin und hergerissen:
    einerseits verfechtest Du hier sehr sympathisch sehr viel Toleranz und Partnerschaftlichkeit, andererseits - wenn man es konsequent weiterdenkt - kann sich das auch ins Gegenteil verkehren, nämlich zu sehr viel Egoismus in dem Moment, wo sie miteinander kollidieren.

    Ehrlich gesagt kann ich nicht verstehen, wie man noch das Bedürfnis haben kann, seine eigenen Bedürfnisse nach Nähe und Intimität mit anderen Frauen außerhalb der Ehe stillen zu müssen, wenn klar ist, dass es meine Frau zurücksetzt und degradiert.
    Für Dich mag es unverständlich sein. Für mich sind Freunde wichtige Menschen in meinem Leben. Natürlich ist mein Partner auch wichtig und bestimmt tendenziell der wichtigste Mensch in meinem Leben, aber trotzdem kann doch Freunde haben.

    Wenn ich nun etwas mit meinen Freunden unternehme, ist das dann direkt eine Degradierung des Partners? Muss das so sein?

    Ich habe Freunde und ich unternehme etwas mit Freunden, weil dies Menschen sind, mit denen ich mich wohl fühle, die mir wichtig sind und mit denen ich Gemeinsamkeiten teile. Degradiere ich dadurch meinen Partner?

    Degradiere ich meinen Partner mehr wenn ich mit einem männlichen Freund über das neuste Buch des Lieblingsautors rede, als würde ich das mit einem weiblichen Freund tun?

    Und noch viel weniger kann ich verstehen, wieso das jetzt bei jeder neuen Situation immer wieder neu verhandelt werden muss, nachdem doch die Grundsätze von Beiden geklärt waren. Die Bedürfnisse meines Partners sind mir immer auch ein Bedürfnis gewesen, das halte ich für das Wesen einer Liebesbeziehung.

    Soviel zu Individualismus und Selbstverwirklichung.
    Grmpf
    Sicherlich. Wenn aber die Bedürfnisse des Partners das Wichtigste sind, sollte man dann nicht auch die Freunde des Partners akzeptieren?

    Individualismus und Selbstverwirklichung kann man auch in einer Beziehung leben, dazu muss man dazu nur gemeinsam mit dem Partner dazu dieselbe Einstellung haben.

    Zudem finde ich, dass Freunde zu haben weder etwas mit Individualismus noch etwas mit Selbstverwirklichung zu tun hat, sondern eben etwas ganz normales ist. Mich würde es eher wundern, wenn ein Mensch gar keine Freunde hat.

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    AW: Die besten Freundinnen meines Partners

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Natürlich ist ein Partner wichtig, das macht aber Freunde nicht unwichtig und von daher bleibt deren Verlust eben auch ein Verlust und damit etwas negatives.
    tja nun, man kann nicht alles im leben haben.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein Mensch, der mir aufdrücken möchte, dass meine Freunde unwichtig sind[...]
    falsche schlussfolgerung. nur weil einem der partner wichtiger ist als die freunde, macht das die freunde nicht unwichtig.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sicher, aber eben weiterhin keine Tatsache zudem kann man die Gründe auch einfach falsch bewerten, bzw. interpretieren.
    keiner hat behauptet, eine vermutung sei dasselbe wie eine tatsache.

    dennoch haben vermutungen ihren sinn und zweck.

  3. Inaktiver User

    AW: Die besten Freundinnen meines Partners

    Zitat Zitat von Sonderzeichen Beitrag anzeigen
    tja nun, man kann nicht alles im leben haben.
    Mann muss auch nicht auf alles verzichten im Leben. Ich finde, dass puschele und ihr Mann auf einem guten Weg sind, in eine Richtung, die für beide gangbar ist.

    Leicht ist das nicht, aber man kann eben nicht alles im Leben haben.


    falsche schlussfolgerung. nur weil einem der partner wichtiger ist als die freunde, macht das die freunde nicht unwichtig.
    Richtig, dann fordert man aber nicht von einem Partner, den Kontakt zu Freunden vollkommen einzustellen.


    keiner hat behauptet, eine vermutung sei dasselbe wie eine tatsache.

    dennoch haben vermutungen ihren sinn und zweck.
    Sicher.

  4. gesperrt

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    AW: Die besten Freundinnen meines Partners

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber es ist auch ein Verlust/Schaden auf liebgewonnene Freunde zu verlieren. Zumindest für Menschen, denen ihre Freunde wichtig sind.
    Es geht nicht darum, dass Herr puschele seine Freundschaften abschafft, sondern es geht darum, dass seine Freundinnen net in puscheles Zuhause basteln, kochen, DVD´s schauen, so als ob das ihr eigenes Zuhause wäre.

    Wenn Herr puschele seine Freundschaften intensiv pflegen möchte, kann er das doch auch außerhalb seines Zuhauses tun, z.B. im Zuhause der Freundinnen. Dort können sie ja basteln und kochen usw. , oder überhaupt anderes unternehmen, in die Kurtherme gehen usw.

    Ich würde da einen Kompromiss machen: er soll seine Freundschaften pflegen, aber halt nicht ständig im gemeinsamen Zuhause.

  5. Inaktiver User

    AW: Die besten Freundinnen meines Partners

    Zitat Zitat von Contender2 Beitrag anzeigen
    Es geht nicht darum, dass Herr puschele seine Freundschaften abschafft, sondern es geht darum, dass seine Freundinnen net in puscheles Zuhause basteln, kochen, DVD´s schauen, so als ob das ihr eigenes Zuhause wäre.
    Das sehe ich genauso, aber es ist ja nicht so, dass er sie dazu einlädt und letztendlich war es nur ein Vorschlag von der Freundin. Das mit dem Backen, dazu hat der Mann sie eingeladen, als Unterstützung und dem Basteln hat puschele zugestimmt.

    Wenn Herr puschele seine Freundschaften intensiv pflegen möchte, kann er das doch auch außerhalb seines Zuhauses tun, z.B. im Zuhause der Freundinnen. Dort können sie ja basteln und kochen usw. , oder überhaupt anderes unternehmen, in die Kurtherme gehen usw.
    Fände ich persönlich auch besser, denke aber dass das puschele ggf. nicht so gut gefällt, weil sie dadurch weniger die Kontrolle hat.

    Ich würde da einen Kompromiss machen: er soll seine Freundschaften pflegen, aber halt nicht ständig im gemeinsamen Zuhause.
    Wäre auch aus einer Sicht ein guter Weg.

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    AW: Die besten Freundinnen meines Partners

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Richtig, dann fordert man aber nicht von einem Partner, den Kontakt zu Freunden vollkommen einzustellen.
    es geht ja auch nicht pauschal um freunde, sondern um solche, die sich uebergriffig verhalten. sowas braucht kein mensch.

  7. Inaktiver User

    AW: Die besten Freundinnen meines Partners

    Zitat Zitat von Sonderzeichen Beitrag anzeigen
    es geht ja auch nicht pauschal um freunde, sondern um solche, die sich uebergriffig verhalten. sowas braucht kein mensch.
    Es es nun aber so, dass nicht er diese Freunde als übergriffig betrachtet. Zudem versuchen puschele und ihr Mann ja damit umzugehen.

    Dazu war aber auch nötig, dass sie das ihrem Mann gegenüber auch so ausspricht, was ja leider über eine gewissen Zeitraum nicht geschehen ist.

    Ich finde das Verhalten der Freundin nur in Teilen übergriffig, das kann man klären, ohne die Freundschaft aufgeben zu müssen. Es gehört dann eben dazu auch Grenzen aufzuzeigen.

  8. User Info Menu

    AW: Die besten Freundinnen meines Partners

    Mit Freundschaft hat das in der Art wie das hier bei Herrn Puschele passiert in meinen Augen wirklich nichts mehr zu tun. Sehe ich jedenfalls so.

    Mir kommt das vor wie ein Teil von Intimität ohne Risiko, weil die Ehe das oberflächlich gesehen legitimiert. Ohne den Trauschein müsste man sich da vielleicht eher bekennen, würden Begehrlichkeiten vielleicht offen ausgesprochen, die jetzt ausgeschlossen scheinen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Fände ich persönlich auch besser, denke aber dass das puschele ggf. nicht so gut gefällt, weil sie dadurch weniger die Kontrolle hat.
    Vertrauen, das wäre hier das nächste Stichwort:
    warum muss man den Partner kontrollieren wenn es sich doch nur um eine harmlose Freundschaft handelt?

    Und außer Haus mit der Freundin nett Kochen, Basteln und in trauter Zweisamkeit Filme gucken macht es für mich nicht besser.

    Ich frage mich was für ein Interesse überhaupt dahinter steht. Wenn ich an der Person als Mensch interessiert bin, dann kann ich mit ihr doch auch ohne diese beziehungsähnlichen Unternehmungen mich austauschen. Und ich schließe dann doch erst Recht nicht deren Ehepartner so aus. Das gilt genauso für Freundinnen und deren Ehemänner. Ich habe doch meine Freundin oder Freund genauso "intim" um mich, wenn die Partner dabei sind und wir uns zu dritt oder viert einen schönen Koch-Bastel-DVD-Abend machen.

    Wird hier nicht das Spielchen zwischen den Geschlechtern zur Freundschaft umdefiniert und versucht sie als solche zu verkaufen und dieses "Bedürfnis" zu legalisieren?
    Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
    "Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama


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    AW: Die besten Freundinnen meines Partners

    Zitat Zitat von Sonderzeichen Beitrag anzeigen
    es geht ja auch nicht pauschal um freunde, sondern um solche, die sich uebergriffig verhalten.
    Es bringt doch nichts, nun zum hundersten Male auf dem 'übergriffigen Verhalten' dieser Frauen herumzureiten. Im Übrigen: übergriffig ist doch immer dann etwas, wenn der eine etwas macht und der andere das nicht will. Und diese Frauen sind die 'einen' und Herr puschele ist der 'andere'. Genau DER aber lässt es doch zu.

    Also WENN schon muss Herr puschele in der Kritik stehen, finde ich. Er lässt es zu.

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

  10. gesperrt

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    AW: Die besten Freundinnen meines Partners

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Fände ich persönlich auch besser, denke aber dass das puschele ggf. nicht so gut gefällt, weil sie dadurch weniger die Kontrolle hat.
    Das würde ja heißen, dass sie ihrem Mann bzw. den Freundinnen im Grunde misstraut.
    Verzwickt! Dann geht der Kompromiss nicht oder schlecht, weil puschele weiterleidet.

    Von anderen Pärchen kenne ich es so, dass sie nur als "Doppelpack" auftreten. Das heisst, die Freunde z.B. der Partnerin werden gemeinsam besucht, und umgekehrt. Auch unternommen wird etwas, aber halt gemeinsam. Das schafft anscheinend Sicherheit. Bei Spannungen oder Antipathie lässt man auch mal Freundschaften einschlafen, dem Partner zuliebe, der sich mit bestimmten Freunden nicht wohlfühlt.

    Als ganz optimal empfinde ich das auch nicht ... weiß auch nicht recht! Ist aber recht häufig, dass das so gemacht wird.

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