Für Dich mag es unverständlich sein. Für mich sind Freunde wichtige Menschen in meinem Leben. Natürlich ist mein Partner auch wichtig und bestimmt tendenziell der wichtigste Mensch in meinem Leben, aber trotzdem kann doch Freunde haben.
Wenn ich nun etwas mit meinen Freunden unternehme, ist das dann direkt eine Degradierung des Partners? Muss das so sein?
Ich habe Freunde und ich unternehme etwas mit Freunden, weil dies Menschen sind, mit denen ich mich wohl fühle, die mir wichtig sind und mit denen ich Gemeinsamkeiten teile. Degradiere ich dadurch meinen Partner?
Degradiere ich meinen Partner mehr wenn ich mit einem männlichen Freund über das neuste Buch des Lieblingsautors rede, als würde ich das mit einem weiblichen Freund tun?
Sicherlich. Wenn aber die Bedürfnisse des Partners das Wichtigste sind, sollte man dann nicht auch die Freunde des Partners akzeptieren?Und noch viel weniger kann ich verstehen, wieso das jetzt bei jeder neuen Situation immer wieder neu verhandelt werden muss, nachdem doch die Grundsätze von Beiden geklärt waren. Die Bedürfnisse meines Partners sind mir immer auch ein Bedürfnis gewesen, das halte ich für das Wesen einer Liebesbeziehung.
Soviel zu Individualismus und Selbstverwirklichung.
Grmpf
Individualismus und Selbstverwirklichung kann man auch in einer Beziehung leben, dazu muss man dazu nur gemeinsam mit dem Partner dazu dieselbe Einstellung haben.
Zudem finde ich, dass Freunde zu haben weder etwas mit Individualismus noch etwas mit Selbstverwirklichung zu tun hat, sondern eben etwas ganz normales ist. Mich würde es eher wundern, wenn ein Mensch gar keine Freunde hat.
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27.03.2011, 16:29Inaktiver User
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
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27.03.2011, 16:29
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
tja nun, man kann nicht alles im leben haben.
falsche schlussfolgerung. nur weil einem der partner wichtiger ist als die freunde, macht das die freunde nicht unwichtig.
keiner hat behauptet, eine vermutung sei dasselbe wie eine tatsache.
dennoch haben vermutungen ihren sinn und zweck.
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27.03.2011, 16:33Inaktiver User
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
Mann muss auch nicht auf alles verzichten im Leben. Ich finde, dass puschele und ihr Mann auf einem guten Weg sind, in eine Richtung, die für beide gangbar ist.
Leicht ist das nicht, aber man kann eben nicht alles im Leben haben.
Richtig, dann fordert man aber nicht von einem Partner, den Kontakt zu Freunden vollkommen einzustellen.falsche schlussfolgerung. nur weil einem der partner wichtiger ist als die freunde, macht das die freunde nicht unwichtig.
Sicher.keiner hat behauptet, eine vermutung sei dasselbe wie eine tatsache.
dennoch haben vermutungen ihren sinn und zweck.
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27.03.2011, 16:36
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
Es geht nicht darum, dass Herr puschele seine Freundschaften abschafft, sondern es geht darum, dass seine Freundinnen net in puscheles Zuhause basteln, kochen, DVD´s schauen, so als ob das ihr eigenes Zuhause wäre.
Wenn Herr puschele seine Freundschaften intensiv pflegen möchte, kann er das doch auch außerhalb seines Zuhauses tun, z.B. im Zuhause der Freundinnen. Dort können sie ja basteln und kochen usw. , oder überhaupt anderes unternehmen, in die Kurtherme gehen usw.
Ich würde da einen Kompromiss machen: er soll seine Freundschaften pflegen, aber halt nicht ständig im gemeinsamen Zuhause.
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27.03.2011, 16:39Inaktiver User
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
Das sehe ich genauso, aber es ist ja nicht so, dass er sie dazu einlädt und letztendlich war es nur ein Vorschlag von der Freundin. Das mit dem Backen, dazu hat der Mann sie eingeladen, als Unterstützung und dem Basteln hat puschele zugestimmt.
Fände ich persönlich auch besser, denke aber dass das puschele ggf. nicht so gut gefällt, weil sie dadurch weniger die Kontrolle hat.Wenn Herr puschele seine Freundschaften intensiv pflegen möchte, kann er das doch auch außerhalb seines Zuhauses tun, z.B. im Zuhause der Freundinnen. Dort können sie ja basteln und kochen usw. , oder überhaupt anderes unternehmen, in die Kurtherme gehen usw.
Wäre auch aus einer Sicht ein guter Weg.Ich würde da einen Kompromiss machen: er soll seine Freundschaften pflegen, aber halt nicht ständig im gemeinsamen Zuhause.
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27.03.2011, 16:47
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27.03.2011, 17:18Inaktiver User
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
Es es nun aber so, dass nicht er diese Freunde als übergriffig betrachtet. Zudem versuchen puschele und ihr Mann ja damit umzugehen.
Dazu war aber auch nötig, dass sie das ihrem Mann gegenüber auch so ausspricht, was ja leider über eine gewissen Zeitraum nicht geschehen ist.
Ich finde das Verhalten der Freundin nur in Teilen übergriffig, das kann man klären, ohne die Freundschaft aufgeben zu müssen. Es gehört dann eben dazu auch Grenzen aufzuzeigen.
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27.03.2011, 17:19
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
Mit Freundschaft hat das in der Art wie das hier bei Herrn Puschele passiert in meinen Augen wirklich nichts mehr zu tun. Sehe ich jedenfalls so.
Mir kommt das vor wie ein Teil von Intimität ohne Risiko, weil die Ehe das oberflächlich gesehen legitimiert. Ohne den Trauschein müsste man sich da vielleicht eher bekennen, würden Begehrlichkeiten vielleicht offen ausgesprochen, die jetzt ausgeschlossen scheinen.
Vertrauen, das wäre hier das nächste Stichwort:
warum muss man den Partner kontrollieren wenn es sich doch nur um eine harmlose Freundschaft handelt?
Und außer Haus mit der Freundin nett Kochen, Basteln und in trauter Zweisamkeit Filme gucken macht es für mich nicht besser.
Ich frage mich was für ein Interesse überhaupt dahinter steht. Wenn ich an der Person als Mensch interessiert bin, dann kann ich mit ihr doch auch ohne diese beziehungsähnlichen Unternehmungen mich austauschen. Und ich schließe dann doch erst Recht nicht deren Ehepartner so aus. Das gilt genauso für Freundinnen und deren Ehemänner. Ich habe doch meine Freundin oder Freund genauso "intim" um mich, wenn die Partner dabei sind und wir uns zu dritt oder viert einen schönen Koch-Bastel-DVD-Abend machen.
Wird hier nicht das Spielchen zwischen den Geschlechtern zur Freundschaft umdefiniert und versucht sie als solche zu verkaufen und dieses "Bedürfnis" zu legalisieren?Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
"Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama
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27.03.2011, 17:20
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
Es bringt doch nichts, nun zum hundersten Male auf dem 'übergriffigen Verhalten' dieser Frauen herumzureiten. Im Übrigen: übergriffig ist doch immer dann etwas, wenn der eine etwas macht und der andere das nicht will. Und diese Frauen sind die 'einen' und Herr puschele ist der 'andere'. Genau DER aber lässt es doch zu.
Also WENN schon muss Herr puschele in der Kritik stehen, finde ich. Er lässt es zu.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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27.03.2011, 17:20
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
Das würde ja heißen, dass sie ihrem Mann bzw. den Freundinnen im Grunde misstraut.
Verzwickt! Dann geht der Kompromiss nicht oder schlecht, weil puschele weiterleidet.
Von anderen Pärchen kenne ich es so, dass sie nur als "Doppelpack" auftreten. Das heisst, die Freunde z.B. der Partnerin werden gemeinsam besucht, und umgekehrt. Auch unternommen wird etwas, aber halt gemeinsam. Das schafft anscheinend Sicherheit. Bei Spannungen oder Antipathie lässt man auch mal Freundschaften einschlafen, dem Partner zuliebe, der sich mit bestimmten Freunden nicht wohlfühlt.
Als ganz optimal empfinde ich das auch nicht ... weiß auch nicht recht! Ist aber recht häufig, dass das so gemacht wird.



Grmpf
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