Besser für wen? Für puschele ja, aber es geht hier um 2 Personen und dabei sollte eben keiner der Beiden auf Dinge, die ihm wichtig sind verzichten müssen.
Wer bestimmt, was wichtiger und richtiger ist?
Für Dich, aber es bleibt eine Vermutung und wichtiger als alle Vermutungen sind für mich Tatsachen. Z.B. die Tatsache, dass puscheles Mann wirklich versucht so zu handeln, dass er seiner Frau entgegen kommt und auf der anderen Seite eben auch puscheles Verhalten, die nicht versucht ihren Mann von etwas abzubringen, von dem sie weiss, dass es ein Teil seiner Persönlichkeit ist.das braucht es auch gar nicht zu sein. das beschriebene szenario macht die vermutung schon sehr glaubwuerdig.
Es ist ein aktives Aufeinanderzugehen und das finde ich deutlich positiver als ein Bestehen auf eigene Ansichten ohne Rücksicht auf die Ansichten des Partners oder ein Handeln aufgrund von Vermutungen und/oder Annahmen.
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27.03.2011, 07:34Inaktiver User
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
Geändert von Inaktiver User (27.03.2011 um 07:38 Uhr)
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27.03.2011, 09:11
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
>Es ist ein aktives Aufeinanderzugehen
mh . . kann man das so sehen? . . unter der praemisse, dass herr puschele weiss, dass die gute freundin ein rotes tuch fuer puschele ist und er auch nur ueberlegt, einen back-und-dvd-abend zu veranstalten . .
ich sehe da lediglich ignoranz seitens herr puschele.
luciernago
LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH
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27.03.2011, 09:26Inaktiver User
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
Ich finde ja, denn er hatte ja vorgeschlagen, den Kontakt vollkommen aufzugeben, was puschele aber nicht wollte.
Er stimmt sich nun mit puschele ab (etwas was sie ja gewünscht hat), er trifft sich nicht alleine (ausser puschele geht selbst und bewußt weg - aus ihrer eigenen Entscheidung heraus), er gibt sich Mühe und hält sich an die gemeinsam getroffenen Abstimmungen. Der Vorschlag mit dem Kochen und DVD kam von der Freundin nicht von ihm und er stimmt sich darüber direkt mit puschele ab, um gemeinsam eine passende Entscheidung zu treffen.
Ich sehe da keine Ignoranz, weder auf puscheles Seite (Ignoranz wäre hier zu fordern die Freundschaften total aufzugeben) noch auf der Seite von puscheles Mann (Ignoranz wäre hier zu verfahren wie vor dem Gespräch).
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27.03.2011, 13:14
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27.03.2011, 14:10Inaktiver User
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
Schon wieder ein Konjunktiv.
Wichtig ist aus meiner Sicht nur den Partner und dessen Bedürfnisse ernst zu nehmen. Ich kann aber meinen Partner nur erst nehmen wenn auch er mich und meine Bedürfnisse ernst nimmt und sich und seine Bedürfnisse nicht als übergeordnet zu meinen betrachtet.
Fakt ist aber nunmal, dass er mit puschele verheiratet ist und sich für sie als Ehepartnerin entschieden hat. Dafür braucht es keine Vermutung.ohne begruendete vermutungen kaemen wir im leben nicht zurecht.
Ich werte so eine Tatsache dann doch höher als eine - wie auch immer begründete - Vermutung, die mich in meinem Leben keinen Schritt weiter bringt. Das kannst Du aber natürlich gerne anderes sehen.
Eine Vermutung kann eben auch auf falschen Annahmen beruhen oder von etwas gefärbt sein.Geändert von Inaktiver User (27.03.2011 um 14:13 Uhr)
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27.03.2011, 14:48
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27.03.2011, 15:43Inaktiver User
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
Aber es ist auch ein Verlust/Schaden auf liebgewonnene Freunde zu verlieren. Zumindest für Menschen, denen ihre Freunde wichtig sind.
Aus meiner Sicht stehen Tatsachen immer über Vermutungen. Und grade weil mit Vermutungen so falsch liegen kann und insbesondere wenn sie sich auf Dinge beziehen, die aktuell absolut irrelevant sind, haben sie für mich einen deutlich geringeren Stellenwert.sicher. das nimmt ihr aber nicht den stellenwert.
Sicher stelle auch ich Vermutungen an, behalte aber immer im Hinterkopf, dass es eben auch nur genau das sind, Vermutungen, die genausogut auch falsch sein können.
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27.03.2011, 15:48
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27.03.2011, 15:49
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
eineuntervielen,
bei vielen Deiner Beiträge bin ich immer so hin und hergerissen:
einerseits verfechtest Du hier sehr sympathisch sehr viel Toleranz und Partnerschaftlichkeit, andererseits - wenn man es konsequent weiterdenkt - kann sich das auch ins Gegenteil verkehren, nämlich zu sehr viel Egoismus in dem Moment, wo sie miteinander kollidieren.
Ehrlich gesagt kann ich nicht verstehen, wie man noch das Bedürfnis haben kann, seine eigenen Bedürfnisse nach Nähe und Intimität mit anderen Frauen außerhalb der Ehe stillen zu müssen, wenn klar ist, dass es meine Frau zurücksetzt und degradiert.
Und noch viel weniger kann ich verstehen, wieso das jetzt bei jeder neuen Situation immer wieder neu verhandelt werden muss, nachdem doch die Grundsätze von Beiden geklärt waren. Die Bedürfnisse meines Partners sind mir immer auch ein Bedürfnis gewesen, das halte ich für das Wesen einer Liebesbeziehung.
Soviel zu Individualismus und Selbstverwirklichung.
Grmpf
Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
"Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama
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27.03.2011, 16:22Inaktiver User
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
Natürlich ist ein Partner wichtig, das macht aber Freunde nicht unwichtig und von daher bleibt deren Verlust eben auch ein Verlust und damit etwas negatives.
Ein Mensch, der mir aufdrücken möchte, dass meine Freunde unwichtig sind, der wäre unter keinen Umständen mein Partner. Das hat puschele ja auch so gesehen und von daher nicht gewollt, dass ihr Mann den Kontakt total abbricht.
Sicher, aber eben weiterhin keine Tatsache zudem kann man die Gründe auch einfach falsch bewerten, bzw. interpretieren. Es ist einfach ein Glaskugellesen.je besser die gruende, desto wahrscheinlicher die vermutung.
Puschele hat für sich entschieden mit ihrem Mann zusammen zu sein, möchte sie das nicht mehr, dann kann sie diese Entscheidung auch treffen. Ob er dann mit einer seiner jetzigen Freundinnen, mit einer Kollegin, mit der nächsten Partybekanntschaft oder sonst wem zusammen kommt, ist irrelevant.Geändert von Inaktiver User (27.03.2011 um 16:31 Uhr)



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