puschele, ich denke, das siehst du schon ganz richtig. Stell dir vor, dein Mann würde dir zuliebe auf die Freundschaften verzichten.. so sind die Freundinnen ja dennoch nicht aus seinem Leben verschwunden. Und eine Freundschaft "runterzufahren", bringt nichts wenn die Befreundeten das im Grunde beide gar nicht wollen sondern das Ganze auf Rücksichtnahme basiert.
Am Ende wärst du nachher soweit in der Spirale drin, dass du dich - um dein Beispiel aufzugreifen - auf einer Grillparty befindest, er und sie sich nur mal auf einen Baumstamm setzen und du selbst mit kochendem Blut hypersensibilisiert überzogen verhältst, bis tatsächlich nicht nur die beiden fragend dreinschauen, was mit dir los ist.
Du warst dir schon nicht sicher, ob seine Freundin gemerkt hat, dass deine Stimmung auf dem Nullpunkt angekommen ist, als sie ihn in der Stadt begrüsste. Szenen wie diese werden doch immer wieder vorkommen, so eng vernetzt wie das bei euch ist.
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06.02.2011, 23:32
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
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06.02.2011, 23:38
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
Von "in Beschlag nehmen" kann doch gar keine Rede sein. Und wer spricht von "Feld räumen"? Puschele will sich doch gar nicht scheiden lassen.
Seh ich auch so. Unter dem Gesichtspunkt, dass er puschele auch während der platonischen Freundschaft durch sowas nähergekommen ist.. Da wär für mich auch stopp.daher wohl die hohe bedeutung, die du dem thermenbesuch mit der "besten freundin" beigemessen hast. meine guete, dass du das so alles ertraegst.
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06.02.2011, 23:49
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
sie hat das selber-gehen-muessen als konsequenz in erwaegung gezogen. statt dass die beiden freundinnen gehen.
warum wird eigentlich immer die prioritaet der ehefrau an der sexualitaet festgemacht?
die sexualitaet ist lediglich das sahnehaeubchen einer beziehung. nicht die grundlage. es reicht nicht, wenn man lediglich dieses unangetastet laesst, den zwischenmenschlich-emotionalen unterbau dagegen mit anderen frauen teilt.
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07.02.2011, 00:07
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
Ein Mensch kann auch nur für sich selbst entscheiden und nicht für drei andere, vorausgesetzt sie sind über 18.
Wo wird das gemacht?warum wird eigentlich immer die prioritaet der ehefrau an der sexualitaet festgemacht?
Seh ich nicht so. Ich denke, Sex gehört ebenso zur Grundlage.die sexualitaet ist lediglich das sahnehaeubchen einer beziehung. nicht die grundlage.
Hm. Tut er das denn deiner Ansicht nach wirklich?es reicht nicht, wenn man lediglich dieses unangetastet laesst, den zwischenmenschlich-emotionalen unterbau dagegen mit anderen frauen teilt.
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07.02.2011, 00:15
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07.02.2011, 00:18
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
das hat mit dem alter nichts zu tun, sondern eher mit der zielsetzung. will ich selber gehen oder will ich, dass die beiden anderen gehen?
haeufig. solange er mit seinen freundinnen nicht ins bett steigt, ist alles andere erlaubt. im rahmen der hehren freundschaft, natuerlich.
wie auch immer. der zwischenmenschliche bereich ist der wichtigere.
sicher. vertraulichkeiten usw...
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07.02.2011, 00:24
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07.02.2011, 00:29
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
Nur vergisst du, dass man anderen seinen Willen nicht überstülpen kann, wenn diese etwas anderes wollen. (Ausgenommen vor Gericht etc..)
Das sehe ich nicht so. Wie gesagt, die Therme ist genauso tabu wie Bevorzugungen aller Art.haeufig. solange er mit seinen freundinnen nicht ins bett steigt, ist alles andere erlaubt. im rahmen der hehren freundschaft, natuerlich.
Daher sehe ich es auch so, dass puschele das Problem mit den Freundinnen nicht hätte, wenn sie selbst genügend Zuwendung/Anerkennung/Wertschätzung von ihm für sich verbuchen könnte.
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07.02.2011, 08:15
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
guten morgen!
vielleicht bekommst du ja doch wieder lust, mitzuschreiben, lalique?
puschele gibt sich immer selbst schuld an ihren natürlichen negativen empfindungen, z.b. bei dem zufälligen treffen in der stadt. diese gefühle sind jedoch völlig normal, wenn man die vorgeschichte (vermutlich gibt es da ja noch einige details, die wir gar nicht wissen, die sich so angesammelt haben im laufe der zeit) bedenkt.
diese dauernde übergriffigkeit der freundin und null abgrenzung ihres mannes . im gegenteil, der ziemlich intime (damit meine ich nicht sexuelle) umgang ihres mannes mit der freundin und früher auch mit anderen und das eben nicht nur bei den jugendtreffen sonderen bei extra treffen und das oftmalig,ist das problem.
wenn das so nicht stattfinden würde (baden gehen, nach hause führen und lange tratschen?, essen gehen, basteln gemeinsames und vieles andere mehr) würden auch keine negativen gefühle auftreten bei puschele.
es geht nicht, daß er dauernd frauen triftt unter dem deckmantel der freundschaft.
er hat es ja nicht mal vorher gesagt zu seiner frau und über nacht?
puschele hat mal geschrieben, sie hat erst nächsten tag alles erfahren (oder weil es schon zu spät zum reden wahr?)
oder gar nicht nach hause gekommen ohne verständigung??
auf alle fälle, findet das alles viel zu oft statt und vor allem, wieso geht er mit freundinnen, da und dort hin, wo er doch ein anderes mal mit seiner eigenen frau gehen könnte.
reden mit der freundin kann man auch bei einem kurzen kaffee nach der jugendarbeit oder sonst mal.
sie hat ja auch dauernd angerufen, wenn ich mich da richtig erinnere.
ist ja fast schon wie eine zweitbeziehung (so hat es z.b. mein LG gesagt, als ich ihm nur kurz in umrissen das mal geschildert habe)
also auch er als mann denkt, das das zu viel des guten ist.
sie muß sich ja nicht gleich scheiden lassen nach so vielen jahren.
aber so geht´s ja nicht. wird ja immer wieder etwas vorkommen.
also, ich persönlich könnte so nicht leben, mit diesem jahrelangen unbehagen.
ich hoffe, daß puschele da eine gute lösung findet.
lg.c.
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07.02.2011, 08:39Inaktiver User
AW: Die besten Freundinnen meines Partners
ich stimme Dir zu, dass Sex Ausdruck der besonderen Verbindung zwischen den Eheleuten ist, die auch ohne Sex da sein sollte.
Aber Sex ist tatsächlich das einzige, was per se und komplett exklusiv ist. Klar gibt es trotzdem emotionale Untreue - aber das ist alles eine Frage der Dosierung.
Und der richtige Weg ist bei puscheles, die Verbindung untereinander zu stärken, so dass die Priorität klar ist und puschele sich auch als die Eine fühlen kann - und nicht, den Kontakt zu den anderen zu vermeiden.
Davon, dass der Kontakt da abgebrochen wird, gibt es zwischen Herrn und Frau puschele ja nicht automatisch eine stärkere oder tiefere Verbindung.
(Priorität zu haben ist ziemlich einfach, wenn das alles "auf niedrigem Niveau" stattfindet. Darum kann es in einer Ehe aber nicht gehen. Auf Priorität die ich habe, weil alles andere auf fast Null gefahren wird, könnte ich verzichten).
@ puschele,
hast Du mit Deinem Mann kurz darüber gesprochen, wie Du die Situation in der Stadt empfunden hast? Das wäre ein Thema für "Ich-Botschaften" - und dann könntest Du ihm auch sagen, wie er sich etwas anders hätte verhalten können, indem er Dich in das Gespräch einbezieht und/oder Dich berührt oder ...
Gruß, Leonie



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