Einerseits sehe ich das auch, andererseits bietet er ja wohl auch an sich um die Kinder zu kümmern. Bietet ihr an, dass sie weggehen kann, wenn sie das möchte etc.
Daher sehe ich schon die Möglichkeit, dass wenn Micha mal einen wirklichen Vorschlag machen würde, ggf. sogar etwas organisiert, er dann auch mitmacht.
Grundsätzlich ist aber Micha diejenige die sich insoliert. Sie hätte Möglichkeiten, die sie aber nicht wahrnimmt.Micha ist unglücklich und verstärkt seine Unlust durch Eifersucht und Genörgel.
Aber ich sehe, dass Micha im Moment einfach die gefühlsmäßig Bedürtigere ist, bedingt durch ihr isoliertes Leben mit zwei Kleinstkindern zu Hause.
Sie hat mir auf meine Frage geantwortet, dass sie da eher passiv ist. Und genau da sehe ich das Problem. Wenn man etwas möchte, dann muss man es eben selbst in die Hand nehmen. Wenn man immer darauf wartet, dass der andere von sich heraus etwas tut, dann kann man ggf. ewig warten.Warum wird Menschen so etwas eigentlich nicht beigebracht?
Micha KANN jetzt nicht die coole, toughe Frau sein, die sie eventuell vor den Zwillingen war, ich kann das gut verstehen!
Woher weißt du, dass sie ihm nie etwas vorschlägt, was sie gemeinsam tun könnten? Hat sie das gesagt?
Das ist richtig. Es muss geklärt werden. Aber eben ruhig und gemeinsam, ohne Angriffe.Ich spüre nur die Verzweiflung, dass ihr Mann sich ihr und der Familiensituation entzieht.
Es stimmt da grundsätzlich etwas nicht und das muss geklärt werden. Mit ein paar Ausgehabenden allein oder zu zweit ist das bestimmt nicht getan.
Mag sein, dass sie vorgeschoben sind, aber das ist das was bei ihrem Mann eben ankommt.Gut, die eifersüchtigen Fragen sind falsch, aber ich glaube, die sind sowieso nur vorgeschoben!
Sie ist verzweifelt, weil sie sich ungeliebt fühlt und ihr Spielraum ist durch die Kleinstkinder sehr eingeschränkt.
Dadurch fühlt er sich dann auch wieder ungeliebt. Er bietet ihr an sich um die Kinder zu kümmern, damit sie rausgehen kann, das nimmt sie nicht wahr. Was soll er da denken?
Da kann ich nur zustimmen. Eine Beratung finde ich hier unbedingt sinnvoll.Sie kann sich nicht mal einen Job suchen, um ihre Eigenständigkeit wieder zu bekommen, obwohl das wahrscheinlich eine gute Option wäre.
Aber nicht jede Frau überlässt so kleine Kindern gern einer Fremdbetreuung, und außerdem ist es heute ja auch nicht so leicht, überhaupt einen Arbeitsplatz zu finden plus guter Betreuung.
Für die nächsten paar Jahre braucht sie dringend die emotionale Unterstützung ihres Mannes, und das sieht er nicht.
Natürlich ist auch dieser Mann in einer angespannten Situation, das sehe ich durchaus! Aber gemeinsam ist das zu packen, wenn es beide nur wollen.
Ich wiederhole mich: eine Familienberatung muss her!
LG
Lalique
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02.09.2010, 11:48Inaktiver User
AW: Krankahfte Eifersucht oder nur einbildung alles



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