Eben.
Und solange sich die TE nicht mehr meldet, ist es eh müßig, sich hier das Hirn zu verrenken...
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07.07.2010, 11:03
AW: Zu Recht verletzt? Bitte eure Meinung
Bis auf Weiteres a.D.
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07.07.2010, 11:13Inaktiver User
AW: Zu Recht verletzt? Bitte eure Meinung
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07.07.2010, 11:20Inaktiver User
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07.07.2010, 11:24
AW: Zu Recht verletzt? Bitte eure Meinung
ich finde ein Konzertbesuch ist doch was ganz anderes als Fussball gucken. Ja, man sitzt auch mit vielen fremden leuten da, aber man guckt mehr in der "Gruppe". falls mich hier grad wer verstehen sollte....

logischerweise sitzt man beim Fussball nebeneinander Kalle ruft "TOOOOR" und die Erika knufft den Sitznachbarn an und sagt: "mensch, den Ball hab ich aber auch drin gesehen."
ich habe noch nie im konzert zu einem Sitznachbarn gesagt "hola die Waldfee, die Gitarre klingt ja heut besonders gut"Wenn das Leben dir Zitronen anbietet, frag nach Tequila und Salz und ruf mich an
Ein Wort, das von Herzen kommt, macht dich drei Winter warm.
(chinesisches Sprichwort)
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07.07.2010, 11:26Inaktiver User
AW: Zu Recht verletzt? Bitte eure Meinung
Rosemary, ich finde deine Beiträge wie immer freundlich und einfühlsam.

Zu denen, die seit langem eine stabile Bindung haben gehöre ich nun aber gar nicht. Und gerade deshalb möchte ich der TE was ganz anderes mitgeben:
So einen Umgang mit "eine Szene machen" finde ich weder in einer frischen noch in einer bewährten Beziehung diesem Anlaß angemessen (nur dass es in einer stabilen Beziehung sicher eher verziehen wird). Das ist ihr Thema, was für ein Kommunikationsverhalten sie haben möchte. Und sie kann auch unterscheiden, was für sie massives Fehlverhalten und was eine Gedankenlosigkeit ist. Choose your battles - das finde ich einen weisen Sinnspruch.
Und vor allem denke ich, sie hat ihren Freund da mit sehr viel Mißtrauen und negativen Vorurteilen konfrontiert. Ich habe das in ähnlicher Form einmal während einer Beziehungsanbahnung erlebt und mein Resumé war dann relativ schnell, dass ich mir eine Beziehung mit jemand, der mich so negativ sieht (wie die TE hier ihren Freund) nicht haben möchte. Wieso auch.
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07.07.2010, 11:29Inaktiver User
AW: Zu Recht verletzt? Bitte eure Meinung
Ja, so mach ich das auch. Erst tu ich ganz lieb und die Furie zeig ich erst, wenn ich ihn schon am Haken habe.

Nein, im Ernst: ich denke, grad am Anfang kann man damit sehr viel kaputtmachen. So wirklich böse war das für mich halt nicht, ich denk, der Freund hat sich da - männertypisch - einfach keine weiteren Gedanken gemacht, der war im Fußballmodus und mehr geht dann halt nicht.
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07.07.2010, 11:45
AW: Zu Recht verletzt? Bitte eure Meinung
Tja - manchmal sind wir doch auf seltsamen Wegen ganz einer Meinung ...

Insb. fand ich deine Anmerkung mit dem 'aufeinander-bezogen-sein' sehr schön - so sehe ich das halt auch.
Aber: Bin halt der Meinung, dass hier ganz offensichtlich das Thema 'andere-attraktivere-Frauen-als-die-TE-selbst' eine besondere Rolle spielt und in der Diskussion gnadenlos unterschätzt wird.
Und die TE hat definitiv gem. ihrer eigenen früheren Aussagen ein 'Problem' mit ihrem eigenen Äußeren und das auch noch in mehrerlei Hinsicht.
Da hat dann die schöne Blondine wie eine Bombe eingeschlagen ... darum gehts im wesentlichen. Hätte es in dieser Situation diese attraktive Blonde nicht gegeben, hätte es auch kein Drama gegeben.
VanDyckGeändert von VanDyck (07.07.2010 um 11:51 Uhr)
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07.07.2010, 13:31Inaktiver User
AW: Zu Recht verletzt? Bitte eure Meinung
Oder wenn regurgitator's Partner nicht der schönen Frau gegenüber kommunikationstechnisch offensichtlich in Hochform aufgelaufen wäre bzw. beide miteinander, während regurgitator sich für eine Weile im Schatten abkühlte.
Dann wäre sie zurückgekommen und alle hätten friedlich weiter das Spiel verfolgt.
Ich mag es nicht, dass, wenn ich mit jemandem zusammen etwas unternehme und wir uns selten sehen, dieser, wenn ich mal für eine Weile und noch dazu gezwungenermaßen weg bin, flirtet, wenn ich wiederkomme.
Dieser Mann muss dann nicht mal mein Partner sein. Ich mag es einfach nicht. Ich mag das nicht einmal bei einer Frau.
Deswegen ist es ganz gut ziemlich schnell darüber Klarheit zu bekommen und insofern ist es vielleicht ein guter Anlass gewesen sich darüber zu unterhalten und nicht erst in einem Jahr.
Fußball gibt es immer wieder und Erlebnisse auch. Mich gibt es nur einmal und diese Beziehung auch. Ich selbst würde mich da gar groß nicht mehr in Frage stellen. Obwohl ich mich nicht für sehr eifersüchtig veranlagt halte. Einmal kann passieren, vielleicht zweimal, aber ich würde mich da nicht immer wieder gegen meinen Strich bürsten und in die tiefsten psychoanalytischen Kellergewölbe meines Ichs hinterfragen und auf Bußerbsen kniend "Mea culpa!" schreien wollen, falls mein Begleiter diesen Hang dazu hätte.
Liebe regurgitator,
alles Gute
Ich muss in Urlaub.
.Geändert von Inaktiver User (07.07.2010 um 13:57 Uhr)
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07.07.2010, 13:43Inaktiver User
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07.07.2010, 14:14Inaktiver User
AW: Zu Recht verletzt? Bitte eure Meinung
Du überraschst mich auch - wenn ich nur daran denke, dass Du es "doof" findest, wenn Ehepaare bei einer Tischordnung auseinandergesetzt werden - und mir das selbstverständlich ist und ich das gut finde
So wie ich den ganzen Thread höchst verwunderlich finde.
(Auch weil ich ein Verhalten, wie hier als normal dargestellt wird, im RL nicht kenne - die Diskussion geht ja nicht nur um Beziehungen, sondern auch um Verhalten gegenüber Freunden, Kollegen, Geschwistern ... )
Aber das sind ja die Diskussionen hier, die einen zum Nachdenken bringen und auch die Sicht auf eigenes Verhalten und eigene Einstellungen erweitern.
Ich bin auch etwas an cella65s Thread über die (Un)Pünktlichkeit beim Essen erinnert - da hatte ich ja auch geschrieben, wenn etwas als "gemeinsam" verabredet ist, dann ist das "gemeinsam" ganz hoch anzusiedeln.
Und ich finde auch wichtig, das ganze nicht nur unter dem Beziehungsaspekt zu betrachten, sondern eben auch zu sehen, wie man sich der Freundin, dem Besuch, der Schwester gegenüber verhalten würde. Und es geht mir auch nicht um "Fürsorge in Notfallsituationen" oder um "ständige Aufmerksamkeit", sondern darum, dass man eine Gruppe gebildet hat und um soziales Verhalten innerhalb der Gruppe. Und da ist zunächst einmal, dass man eine Gruppe, dass man zusammen bleibt. Und - wie auch schon angeführt wurde - dass es nach dem Schwächsten geht. Wobei natürlich umgekehrt gilt, dass keiner "den Schwächsten spielt" - übermäßige Empfindlichkeit wurde hier ja auch schon unterstellt.
genauso wie rosemary schreibt.Ich konstruiere mal: Ihr seid bei einem Picknickkonzert und habt einen tollen Platz direkt vor der Bühne. Irgendwann sagt Dein Mann: "mir ist das hier zu laut, ich setze mich nach hinten!". Ist dass dann für Dich auch so sonnenklar, dass Du da mitgehst?
klar kommt es auf den Einzelfall an. Wenn wir extra zu den deutschen Handballmeisterschaften gefahren sind, weil mein Mann da mal das Endspiel sehen möchte, und ich komme da so lala mit - dann würde ich auch krank alleine im Hotelzimmer bleiben, während er dort ist.
aber das gilt doch nicht, wenn es darum geht, "etwas schlechtere Plätze" aus Sicht des einen zu haben, wenn der andere sich an unserem derzeitigen Platz unwohl fühlt (zu heiß, zu laut).
wie immer - es gilt den gemeinsamen Weg zu finden, auf dem sich beide wohlfühlen. Das benutze ich sonst für die "großen Dinge" - aber das gilt auch im Kleinen.
hier war es aber so, dass sie nach 3 Wochen das Wochenende zu ihm gefahren ist, in einer ganz jungen Beziehung - sie waren beim Public Viewing, und es ging darum im Schatten etwas schlechter sehen zu können - aber das Spiel konnte man auch dort verfolgen.
Sorry - wenn dann dem Mann der Platz in der Sonne näher an der Leinwand wichtiger ist als das Ganze mit mir gemeinsam zu machen - dann passt er nicht zu mir. Da gibt es für mich nichts zu überlegen.
Und wenn ich so über uns nachdenke - wir machen ja nun wirklich viel getrennt, kleben nicht aneinander, unterstützen den anderen in seinen Vorhaben, arbeiten viel (und Threads nach dem Motto "wie verbringt Ihr als Paar abends Eure Freizeit" verstehe ich schon von der Fragestellung her nicht) - aber wenn etwas gemeinsam gemacht wird, dann sind und bleiben wir "in Bezug aufeinander" und dann wird das gemeinsam gemacht. Und es macht nicht jeder, was ihm gerade in den Sinn kommt - und hoffentlich und zufällig treffen wir uns dann öfter mal.
Wenn wir etwas gemeinsam machen, dann hat das "gemeinsam" Priorität. Vielleicht ist das Teil des Geheimnisses, dass es gut läuft bei uns, obwohl wir ziemlich unterschiedlich sind und gar nicht so viel zusammen machen. Es verbindet uns immer ein starkes, unsichtbares Band - auf die Nähe und auf die Entfernung.


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