Ja und als katholische Kindergärtnerin darfst Dich auch nicht scheiden lassen, dann wirst nicht eingestellt!
Soweit ist da noch gar nichts gegessen!
Das heisst noch lange nicht, dass deswegen die Selbstverständlichkeit des Fremdgehens allgemein anerkannt wird!Wir haben kürzlich im TV abends gesehen, dass dort sogar Werbung für erotische Seitensprünge gemacht wird.
Wenn das keine "Selbstverständlichkeit des Fremdgehens" beinhaltet, was dann ?
Es wird auch eine Selbstverständlichkeit des Sex propagiert und wie toll und einfach dies wäre. Wenn ich mir die Jugendlichen ansehe und anhöre dann ist nichts davon zu spüren. Die gleichen Probleme und Sorgen wie zu meiner Zeit!
Und dass Du nicht im Eifersuchtsforum zu finden bist war ein Witz, oder?![]()
Antworten
Ergebnis 61 bis 70 von 146
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19.01.2010, 14:48Inaktiver User
AW: Eifersucht - fünf typische Situationen (Brigitte 3/10)
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19.01.2010, 15:20Inaktiver User
AW: Eifersucht - fünf typische Situationen (Brigitte 3/10)
Es zeigt aber doch eine gewisse Akzeptanz. Fremdgehen ist nicht mehr geächtet, es wird toleriert und als ganz normal betrachtet. Ich erinnere an Olli Kahn: kaum jemand meinte damals, das wär nicht in Ordnung, die schwangere Ehefrau vor aller Welt mit einer jungen Partymaus zu betrügen. Wenige Jahre vorher hätt er da viel Ansehen verloren. Und für mich zurecht, nicht wegen Fremdverliebens, sondern weil das einfach respektlos und unschön ist, damit auch noch zu posen.
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19.01.2010, 15:33Inaktiver User
AW: Eifersucht - fünf typische Situationen (Brigitte 3/10)
Nun ja, dann wünschen wir uns halt die gesellschaftlichen Normen der 60er zurück

Thema verfehlt.
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19.01.2010, 15:33Inaktiver User
AW: Eifersucht - fünf typische Situationen (Brigitte 3/10)
Ich hätte dann gern einen Teil der 70er zurück.

Setzen, 6!
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19.01.2010, 15:38Inaktiver User
AW: Eifersucht - fünf typische Situationen (Brigitte 3/10)
Wenn du damit meinst, dass man einen gewissen Respekt vor dem anderen bewahrt, auch wenn eine Beziehung gescheitert ist, anstatt ihn zu demütigen: gerne.
Es soll ja Leute geben, die sich mit Anstand trennen anstatt den anderen bloßzustellen und dafür noch beklatscht zu werden. Das find ich keinen Fortschritt.
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19.01.2010, 15:45Inaktiver User
AW: Eifersucht - fünf typische Situationen (Brigitte 3/10)
Ich glaube, damit verklärst du die früheren Zeiten, in denen der Konvention und der "Leute" wegen zwar eine gewissen Fassade aufrechterhalten wurde, aber Seitensprünge deshalb nicht seltener waren. Man sprach nur nicht darüber und vor allem die Frauen muckten nicht auf.
Ich weiß es, ich bin ein Kind der 60er.
So - ich überlasse es jemand anderem, wieder zum Strangthema zurückzufinden
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19.01.2010, 15:45
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19.01.2010, 15:47
AW: Eifersucht - fünf typische Situationen (Brigitte 3/10)
Das ist auch kein Fortschritt. Das war, ist und bleibt eine Gemeinheit.

Aber ich kann mir auch grade nicht vorstellen, dass Rosemary das wirklich so gemeint hat, wie es jetzt gerade bei Dir anzukommen scheint.
Seht ihr tatsächlich den Zusammenhang zwischen Eifersucht und der angebl. gesellschaftlichen Anerkennung des Fremdgehens bzw. einer offeneren Sexualität? Oder ist der Thread nur abgedriftet?
I am the master of my fate: I am the captain of my soul.
William E. Henley
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19.01.2010, 15:49
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19.01.2010, 15:56Inaktiver User
AW: Eifersucht - fünf typische Situationen (Brigitte 3/10)
Äh ja, ich hab nicht rosemary gemeint, aber ich hab schon auch den Eindruck, dass es viel Unsicherheit und Ängste auslöst, wenn Strukturen nicht mehr verlässlich sind.
Pauschal gesagt: früher hat man sich nicht in dem Maße wie heute ständig in Frage stellen müssen. Da stand eine Ehe oder Beziehung nicht permanent zur Disposition, sondern man hat an einer einmal getroffenen Entscheidung doch sehr lang festgehalten.
Das war nicht immer gut oder sinnvoll - aber ich sehe auch, dass die große Bereitschaft hinzuschmeißen und mit dem nächsten weiterzumachen auch nicht wirklich alle glücklicher macht.
Jedenfalls konnte man sich mehr darauf verlassen, dass man ohne eigenes Fehlverhalten nicht einfach so in die Wüste geschickt oder ausgetauscht wurde. Man war dem nicht so willkürlich ausgesetzt wie es heute viele empfinden. Das hat auch Sicherheit gegeben - und wer sicher ist, ist nicht eifersüchtig. Denke ich mir.



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