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19.11.2009, 15:08Inaktiver User
AW: was soll ich von dieser "guten freundschaft" halten?
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20.11.2009, 20:54
AW: was soll ich von dieser "guten freundschaft" halten?
liebe alle,
eure antworten haben mich sehr gerührt. vielen dank für eure hilfe und euer verständnis!
liebe woltera!
dein brief hat mir so sehr aus dem herzen gesprochen, als käme jedes wort von mir selbst. ich habe in den letzten tagen viel nachgedacht und heute nochmals mit meinem freund gesprochen, und wir haben einige dinge, die für mich wichtig waren, klären können. ich habe es geschafft, ihm ohne vorwurf das zu sagen, was ich empfinde und zu meinen gefühlen zu stehen, darauf bin ich ganz schön stolz!
und dabei hast du und alle, die mir hier geantwortet haben, sehr geholfen!
eure universe
p.s.: mein freund hat vorgeschlagen, die neue decke als zierde zu benützen und wieder unter der alten zu kuscheln. damit kann ich gut leben!
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20.11.2009, 21:34
AW: was soll ich von dieser "guten freundschaft" halten?
Hallo Universe,
ich denke, es ist gut, von der Vorgeschichte zu wissen.
Kann es sein, dass der Kontakt mit X. deinen Freund an seine vielleicht noch nicht vollständig abgeschlossene Trauerphase erinnert? Er hat immerhin mit ihrer (X) Hilfe den Tod seiner ersten Frau bewältigt.
Ich glaube, da gibt es immer noch Spuren, die er durch X aufleben läßt, auch wenn er nun eine neue Beziehung hat - mit dir. So wie ich es verstehe, ist seine erste Frau vor ca. 3 Jahren gestorben - ungefähr? Das ist noch nicht sehr lange her. X steht dann nicht für sich, sondern ist die Verbindung, den Tod seiner Frau nicht vergessen zu lassen. Ich denke, dass sich das mit der Zeit von selbst erledigen wird ...
Nur so eine Vermutung,
Alles Gute, Kitty
Coat check girl: Goodness! What lovely diamonds!
Mae West: Goodness had nothing to do with it...
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22.11.2009, 10:58
AW: was soll ich von dieser "guten freundschaft" halten?
das ist sicher ein wichtiger aspekt, denn ohne die damalige situation nach dem tod seiner frau wäre diese intensive freundschaft nicht entstanden. sie hat ihn in seiner verzweiflung abgefangen (was ich ihr, obwohl ich sie ansonsten am liebsten auf den mond schießen würde, hoch anrechne) und sich dabei, weil sie ihn ihrer ehe unbefriedigt war (und noch ist), in eine "verliebtheit" reingesteigert. und leitet - so sehe ich das - aus der tatsache der damaligen "retterrolle" noch immer einen gewissen besitzanspruch ab.
aus unserer beziehung war die trauer um seine frau immer ausgeklammert. anfangs wollte ich, dass er mit mir darüber redet, aber er wollte mich damit nicht belasten, und ich habe das akzeptiert. ich denke, das war auch gut so. ich wollte ihn nie "retten" (er hätte das auch nicht gewollt), ich habe ihn einfach nur geliebt, für das, was er ist. er hat mit mir ein neues leben angefangen, ganz anders als das, das er mit seiner frau führte. auch ich habe (schon einige zeit, bevor ich ihn traf) mein altes leben hinter mir gelassen. jetzt gehen wir gemeinsam neue wege. und ich weiß seit unserem letzten gespräch endlich, dass er die immer nur mit mir gehen wollte. und von anfang an nur in mich verliebt war - auch, wenn seine signale damals mehr als widersprüchlich waren. aber wie soll jemand, der im emotionalen chaos lebt, einem anderen liebe und geborgenheit geben? auch damit wollte er mich nicht belasten... heute liegt das alles hinter uns, gott sei dank.
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23.11.2009, 14:22
AW: was soll ich von dieser "guten freundschaft" halten?
Das Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!



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