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  1. Inaktiver User

    AW: Vertrauensmissbrauch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Für mich ist Scnüffeln ein Vertrauensbruch und eine Verletzung meine Intimsphäre.

    Sicherlich wäre das was Du da als Vergleich gesetzt hast etwas ganz andere.

    Mit einem Partner möchte ich offen über Probleme sprechen. Wenn es da ein Vertrauen mehr gibt und man dem gesprochenen Wort nicht mehr glaubt und daher in privaten Unterlagen, Mails, SMS etc. rumwühlt, dann stimmt so gar nichts mehr in der gemeinsamen Kommunikation.

    Eine süchtige Tochter ist nicht mein gleichberechtigter Lebenspartner.
    Du hast (teilweise) Recht. Ich möchte auch offen sprechen. Ich kann es aber leider nicht. Ich habe Verlustängste allerersten Güte. Ich denke nur an Trennung und kriege einen Schweißausbruch.
    Was jetzt keinen dazu veranlassen sollte zu glauben, dass ich mich an ihn "klammere". Nein überhaupt nicht. Ich bin auch eine sehr selbstbewusste Frau.
    Aber vor lauter Panik sage ich erstmal nichts. Ich denke schwarz - weiß. Kenne keine Graustufen. Das ist kein schöner Zustand.

    Hatte bisher im übrigen auch keinen Grund dazu zu kontrollieren. Auch bei meinen Expartnern nicht. Bin kein eifersüchtiger Typ.

    In Unterlagen oder sonstwo wühlen ginge mir auch zu weit. Oder nachfahren oder sowas. Nein, da bin ich weit von entfernt.
    Ich habe diese Aktion das erste mal in meinem Leben gemacht.
    War alles harmlos. Hätte ich vorher mal mit ihm reden können, wäre es nicht so eskaliert in meinem Kopf.

  2. Inaktiver User

    AW: Vertrauensmissbrauch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn es da ein Vertrauen mehr gibt und man dem gesprochenen Wort nicht mehr glaubt
    Ich glaube ihm ja. Nur dass ich leider nicht gefragt habe.....

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    AW: Vertrauensmissbrauch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Für mich ist Scnüffeln ein Vertrauensbruch und eine Verletzung meine Intimsphäre.

    Mit einem Partner möchte ich offen über Probleme sprechen. Wenn es da ein Vertrauen mehr gibt und man dem gesprochenen Wort nicht mehr glaubt und daher in privaten Unterlagen, Mails, SMS etc. rumwühlt, dann stimmt so gar nichts mehr in der gemeinsamen Kommunikation.

    Grundsätzlich gebe ich Dir Recht. Und ich glaube, wir stimmen alle überein, das schnüffeln eigentlich nicht richtig ist.
    Aber :
    .. es gibt halt eben nicht nur schwarz und weiss.
    Was ist nun, wenn man schon mal belogen worden ist vom Partner ?
    Nicht nur einmal ?
    Und sag jetzt nicht gleich, mit so jemandem wärst Du nicht zusammen, würdest Dich gleich trennen Auf dem Standpunkt stand ich früher auch. Manchmal gehts aber nicht so einfach mit schwarz-weiss.
    Gesetzt den Fall, Du wärst noch mit ihm zusammen. Weil es ihm jedes mal leid getan hat. Weil er viele gute Seiten hat, die für Dich überwiegen. Weil Du weisst, warum er gelogen hat, es zwar nicht gutheissen kannst, aber nachvollziehen, aus seiner Sicht...

    Nun benimmt er sich "seltsam". Irgendwas ist "anders". Du hast ein komisches Bauchgefühl. Fragst ihn, und er sagt es ist nichts. Aber das komische Gefühl geht nicht weg.

    Was dann ? Du trennst Dich ? ich denk, ich würd einen Blick ins Handy werfen.

  4. Inaktiver User

    AW: Vertrauensmissbrauch

    Zitat Zitat von Jolanda_40 Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich gebe ich Dir Recht. Und ich glaube, wir stimmen alle überein, das schnüffeln eigentlich nicht richtig ist.
    Aber :
    .. es gibt halt eben nicht nur schwarz und weiss.
    Was ist nun, wenn man schon mal belogen worden ist vom Partner ?
    Nicht nur einmal ?
    Und sag jetzt nicht gleich, mit so jemandem wärst Du nicht zusammen, würdest Dich gleich trennen Auf dem Standpunkt stand ich früher auch. Manchmal gehts aber nicht so einfach mit schwarz-weiss.
    Gesetzt den Fall, Du wärst noch mit ihm zusammen. Weil es ihm jedes mal leid getan hat. Weil er viele gute Seiten hat, die für Dich überwiegen. Weil Du weisst, warum er gelogen hat, es zwar nicht gutheissen kannst, aber nachvollziehen, aus seiner Sicht...

    Nun benimmt er sich "seltsam". Irgendwas ist "anders". Du hast ein komisches Bauchgefühl. Fragst ihn, und er sagt es ist nichts. Aber das komische Gefühl geht nicht weg.

    Was dann ? Du trennst Dich ? ich denk, ich würd einen Blick ins Handy werfen.
    Ich würde mit ihm reden und ihm mehrfach sagen, dass ich ein schlechtes Bauchgefühl habe und es mir nicht gut dabei geht. Wenn er darauf nicht eingeht, dann brauche ich in kein Handy zu schauen, um zu wissen, dass etwas nicht stimmt.

    Ich würde def. nicht in das Handy schauen, was aber evtl. auch daran liegt, dass ich da selbst so schlechte Erfahrungen gemacht habe und weiss wie man sich da fühlt.

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    AW: Vertrauensmissbrauch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde mit ihm reden und ihm mehrfach sagen, dass ich ein schlechtes Bauchgefühl habe und es mir nicht gut dabei geht. Wenn er darauf nicht eingeht, dann brauche ich in kein Handy zu schauen, um zu wissen, dass etwas nicht stimmt.

    Und was ist dann der nächste Schritt ? Trennung ? Ohne jeden "Beweis" ? Nach mehreren Jahren, in denen man versucht hat, gemeinsam was aufzubauen ? Obwohl Kinder involviert sind, die darunter leiden ? Vielleicht ist er aus ganz anderen Gründen "seltsam" - aber weil Dein Vertrauen durch Unehrlichkeit halt schon mal gelitten hat, und nicht vollends wiederhergestellt ist, vermutest Du "sonstwas" ...

    Versteh mich nicht falsch - ich will Dich nicht angreifen und finde Deine integre Einstellung im Grunde sehr gut. Ich bin nur neugierig, wie Du aus dieser Einstellung raus, solche Probleme lösen würdest.

  6. Inaktiver User

    AW: Vertrauensmissbrauch

    Zitat Zitat von Jolanda_40 Beitrag anzeigen
    Und was ist dann der nächste Schritt ? Trennung ? Ohne jeden "Beweis" ? Nach mehreren Jahren, in denen man versucht hat, gemeinsam was aufzubauen ? Obwohl Kinder involviert sind, die darunter leiden ? Vielleicht ist er aus ganz anderen Gründen "seltsam" - aber weil Dein Vertrauen durch Unehrlichkeit halt schon mal gelitten hat, und nicht vollends wiederhergestellt ist, vermutest Du "sonstwas" ...

    Versteh mich nicht falsch - ich will Dich nicht angreifen und finde Deine integre Einstellung im Grunde sehr gut. Ich bin nur neugierig, wie Du aus dieser Einstellung raus, solche Probleme lösen würdest.
    Wofür brauche ich denn eine Beweis? Ich weiss, dass es mir mit ihm nicht gut geht, dass ich mich nicht wohlfühle durch sein Verhalten. Wenn ich ihn darauf anspreche, dann interessiert es ihn nicht und er ist nicht bereit etwas zu tun, damit es mir in der Beziehung wieder besser geht.

    Dasselbe tut er auch nicht nach mehrmaligem Hinweis.

    Warum sollte ich dann einen "Beweis" brauchen? Einen Beweis für was? Dass ihn unsere Beziehung anscheinend nicht mehr viel wert ist? Den hätte ich dann auch ohne Schnüffeleien.

    Ich weiss nicht ob Du in einem anderen Strang meine Erfahrungen zu diesem Thema schonmal gelesen hast? Ein Ex von mir hat wirklich alles von mir durchschnüffelt, Mails, Briefe, Handy, er ist mir nachgefahren etc. Das alles weil er meinte ich würde ihn betrügen.

    Er hat mich darauf angesprochen und ich habe ihm klargemacht und ihm mehrfach versichert, dass da nichts wäre. Habe ihn zu Treffen mitgenommen hinter denen er mehr vermutet hat etc.

    Er hat weitergeschnüffelt (was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wußte). Er hat wirklich sehr private Mails zwischen einer Freundin um mir gelesen, er hat geschäftliche Mails von mir gelesen etc.

    Gefunden hat er nie etwas - es gab einfach nichts zu finden-. Er hat sich eingeredet, dass ich ganz sicher fremdgehe und alles nur gut verstecke, also müßte er nur genauer suchen, um den "Beweis" zu finden.

    Letztendlich habe ich die Schnüffelei zufällig entdeckt und ihn zur Rede gestellt. Er meinte daraufhin, dass ich ihn bestimmt schon immer betrogen hätte, er hätte das "im Gefühl" und er brauche eben seine Beweise.

    Ich brauchte keine. Ich habe ihn verlassen, noch am selben Abend. Im Nachhinein habe ich dann so einiges mitbekommen und eben auch was er alles mitgelesen, verfolgt etc. hat. Das ist schrecklich verletztend und daher würde ich das def. nie jemandem antun.

    Wenn ich meinem Partner nicht mehr vertrauen kann, seinen Aussagen nicht glauben kann, mich nicht ernstgenommen fühle mit meinen Bedenken, dann gehe ich. Einen Beweis brauche ich da nicht mehr, die Indizien sind ausreichend.

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    AW: Vertrauensmissbrauch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wofür brauche ich denn eine Beweis? Ich weiss, dass es mir mit ihm nicht gut geht, dass ich mich nicht wohlfühle durch sein Verhalten. Wenn ich ihn darauf anspreche, dann interessiert es ihn nicht und er ist nicht bereit etwas zu tun, damit es mir in der Beziehung wieder besser geht.

    Dasselbe tut er auch nicht nach mehrmaligem Hinweis.

    Warum sollte ich dann einen "Beweis" brauchen? Einen Beweis für was? Dass ihn unsere Beziehung anscheinend nicht mehr viel wert ist? Den hätte ich dann auch ohne Schnüffeleien.

    Ich weiss nicht ob Du in einem anderen Strang meine Erfahrungen zu diesem Thema schonmal gelesen hast? Ein Ex von mir hat wirklich alles von mir durchschnüffelt, Mails, Briefe, Handy, er ist mir nachgefahren etc. Das alles weil er meinte ich würde ihn betrügen.

    Er hat mich darauf angesprochen und ich habe ihm klargemacht und ihm mehrfach versichert, dass da nichts wäre. Habe ihn zu Treffen mitgenommen hinter denen er mehr vermutet hat etc.

    Er hat weitergeschnüffelt (was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wußte). Er hat wirklich sehr private Mails zwischen einer Freundin um mir gelesen, er hat geschäftliche Mails von mir gelesen etc.

    Gefunden hat er nie etwas - es gab einfach nichts zu finden-. Er hat sich eingeredet, dass ich ganz sicher fremdgehe und alles nur gut verstecke, also müßte er nur genauer suchen, um den "Beweis" zu finden.

    Letztendlich habe ich die Schnüffelei zufällig entdeckt und ihn zur Rede gestellt. Er meinte daraufhin, dass ich ihn bestimmt schon immer betrogen hätte, er hätte das "im Gefühl" und er brauche eben seine Beweise.

    Ich brauchte keine. Ich habe ihn verlassen, noch am selben Abend. Im Nachhinein habe ich dann so einiges mitbekommen und eben auch was er alles mitgelesen, verfolgt etc. hat. Das ist schrecklich verletztend und daher würde ich das def. nie jemandem antun.

    Wenn ich meinem Partner nicht mehr vertrauen kann, seinen Aussagen nicht glauben kann, mich nicht ernstgenommen fühle mit meinen Bedenken, dann gehe ich. Einen Beweis brauche ich da nicht mehr, die Indizien sind ausreichend.

    Oh, nein, die Geschichte kannte ich nicht.

    Aber ich hab es doch richtig verstanden, dass Du ihm nie auch nur den geringsten Anlass für Misstrauen gegeben hast, immer ehrlich zu ihm warst ? Denn dann ist klar, sein Verhalten ist ja fast krankhaft zu nennen und auch wirklich nicht zu tolerieren. Ausser er würde es einsehen und sich psychotherapeutische Hilfe holen ....

  8. Inaktiver User

    AW: Vertrauensmissbrauch

    Zitat Zitat von Jolanda_40 Beitrag anzeigen
    Oh, nein, die Geschichte kannte ich nicht.

    Aber ich hab es doch richtig verstanden, dass Du ihm nie auch nur den geringsten Anlass für Misstrauen gegeben hast, immer ehrlich zu ihm warst ? Denn dann ist klar, sein Verhalten ist ja fast krankhaft zu nennen und auch wirklich nicht zu tolerieren. Ausser er würde es einsehen und sich psychotherapeutische Hilfe holen ....
    Ich war immer ehrlich und ich habe ihm versucht sein Misstrauen zu nehmen indem ich ihm jeden meiner Freunde und Freundinnen vorgestellt habe, ihn fast überallhin mitgenommen habe etc.

    Er hatte sein "Bauchgefühl" und das sagte ihm eben, dass ich ihn betrüge und er nur tief genug wühlen muss, um einen Beweis zu finden.

    Sprich je mehr ich versucht habe ihn zu beruhigen und ihm Dinge zu erklären, je länger er keinen "Beweis" für seine Gefühle gefunden hat, um so verbissener hat er danach gesucht.

  9. Inaktiver User

    AW: Vertrauensmissbrauch

    annew, schlimm, was Du erleben musstest. Dann kann ich Deine Einstellung sehr viel besser verstehen.
    Puh, was es nicht alles gibt. Von solchen Männern höre oder lese ich lediglich. Begegnet ist mir so einer, Gott sei Dank, noch nie.

  10. Inaktiver User

    AW: Vertrauensmissbrauch

    Die Beziehung habe ich im Frühjahr beendet. Ich hatte viele Gründe, seine Ex hat dabei keine Rolle mehr gespielt. Die Trennung habe ich gut verdaut und unter gar keinen Umständen gibt es ein zurück.

    Er wird einige Dinge nicht ändern können und wollen. Und es sind schwerwiegende Gründe. Ein Suchtverhalten spielt auch eine Rolle. Kontakt gibt es nicht mehr. Den habe ich verweigert. Für immer.

    Heute erzählt mir ein Bekannter, dass er meinen Ex auf dem Weihnachtsmarkt gesehen hat. Mit einer Frau. Der Beschreibung nach zu urteilen ist es diese Exfreundin, die ihm ja diese SMS geschrieben hatte. Ihn wieder haben wollte, obwohl es mich gab.

    Sie gingen nicht Hand in Hand, oder Arm in Arm, lediglich nebeneinander.

    Warum hat es mir trotzdem einen Stich versetzt sowas zu hören? Warum würde ich ihm am liebsten eine SMS oder mail schreiben und ihn beschimpfen? Ich werde es natürlich nicht tun. Aber mich wundert selbst wie ich auf so eine Mitteilung reagiere.

    Warum ist das so? Es wird Tage dauern, bis mein Blutdruck wieder runter kommt. Warum nur?

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