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  1. Inaktiver User

    AW: Ich fühl mich kontrolliert...

    gut also ich möchte hier mal eindeutig Stellung zur Gewalt beziehen.

    Für mich ist ein Verhalten, wie es merlots Mann gezeigt hat, ein absolutes no go. Selbst wenn merlot eine langjährige Affäre gehabt hätte (hattest du ja nicht, aber selbst wenn) würde das ihren Mann nicht berechtigen, körperlich gegen merlot vorzugehen.

    Auch das Kontrollieren ihrer Privatsachen ist absolut nicht in Ordnung, auch wenn viele hier in der community ein solches Verhalten oft entschuldigen und beschönigen.

    Wenn ihr Mann aus welchen Grund auch immer beunruhigt ist, dann wäre es sicher das Richtigste gewesen, das Gespräch mit merlot zu suchen. Ein solches Gespräch sollte auf Augenhöhe und ohne Schuldzuweisungen und Vorverurteilung respektvoll geführt werden.

    Ich finde es nach wie vor interessant, hier zu beobachten, wie die quasi "schuldige" Ehefrau, hier zur Einsicht ihrer "Fehler" aufgefordert wird. während das Benehmen ihres Mannes übergangen wird.

    Ich persönlich finde nix wirklich Schlimmes daran, wenn sich merlot alle paar Wochen mit einem Mann zu Kaffee und Kuchen trifft, selbst wenn es dabei Knistern sollte. Dass aus diesem Knistern nichts wird, liegt auch bei ihrem Mann nicht nur bei merlot.

    In jeder Beziehung muss man Kompromisse eingehen, damit das Zusammenleben für BEIDE zufrieden stellend klappt und als erfüllend erlebt werden kann. Trotzdem muss man sich fragen, wie weit man sich für eine Beziehung verbiegen soll, wo endet der Kompromiss und wo beginnt die Einschränkung der persönlichen Freiheit der Lebensgestaltung für den einzelnen?

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    AW: Ich fühl mich kontrolliert...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    gut also ich möchte hier mal eindeutig Stellung zur Gewalt beziehen.

    Für mich ist ein Verhalten, wie es merlots Mann gezeigt hat, ein absolutes no go. Selbst wenn merlot eine langjährige Affäre gehabt hätte (hattest du ja nicht, aber selbst wenn) würde das ihren Mann nicht berechtigen, körperlich gegen merlot vorzugehen. D'accord. Über manche Dinge muss man nicht reden, die verstehen sich von selbs. Ich verachte jeden, der schnüffelt und nicht kapiert, dass das Schwäche ist, menschlich zutiefst.

    Auch das Kontrollieren ihrer Privatsachen ist absolut nicht in Ordnung, auch wenn viele hier in der community ein solches Verhalten oft entschuldigen und beschönigen.

    Wenn ihr Mann aus welchen Grund auch immer beunruhigt ist, dann wäre es sicher das Richtigste gewesen, das Gespräch mit merlot zu suchen. Ein solches Gespräch sollte auf Augenhöhe und ohne Schuldzuweisungen und Vorverurteilung respektvoll geführt werden.

    Ich finde es nach wie vor interessant, hier zu beobachten, wie die quasi "schuldige" Ehefrau, hier zur Einsicht ihrer "Fehler" aufgefordert wird. während das Benehmen ihres Mannes übergangen wird.

    Ich persönlich finde nix wirklich Schlimmes daran, wenn sich merlot alle paar Wochen mit einem Mann zu Kaffee und Kuchen trifft, selbst wenn es dabei Knistern sollte. Dass aus diesem Knistern nichts wird, liegt auch bei ihrem Mann nicht nur bei merlot. Vielleicht liest Du andere Beiträge, als ich. Aber das Kribbeln kommt nicht von selbst. Merlot weigert sich gerade akut, die Umstände zur Kenntnis zu nehmen, die zum desolaten Zustand der Ehe geführt haben könnten. So, wie dieses Paar lebt, kann es kein Paar sein. Und anstatt da hinzuschauen, denkt sie, das müsse eben so sein. Das ist eindeutig IHR Anteil an der Schieflage. Dass ihr Mann unmögliche Verhaltnsweisen zeigt, radiert ja nicht aus, dass hier ZWEI Menschen die Ehe nicht gestalten.

    In jeder Beziehung muss man Kompromisse eingehen, damit das Zusammenleben für BEIDE zufrieden stellend klappt und als erfüllend erlebt werden kann. Trotzdem muss man sich fragen, wie weit man sich für eine Beziehung verbiegen soll, wo endet der Kompromiss und wo beginnt die Einschränkung der persönlichen Freiheit der Lebensgestaltung für den einzelnen?
    Völlig richtig. Aber vielleicht sind hier ja zwei Menschen nicht zufrieden und keiner geht in die Tiefe, weil beide glauben, es ginge schon irgendwie, fünf Jahre, noch ein Jahr, und noch eins, und dann noch eins..... Ich würde so nicht leben wollen. Und an genau diesen Dingen scheitert hier ungefähr jede zweite Ehe, die kaputt gegangen ist. Da würde ich Herrn Merlot glatt eine schöne Affäre wünschen, damit hier mal was in Gang kommt.
    Zurück ist ein Ort, den es nicht gibt.

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    AW: Ich fühl mich kontrolliert...

    Also wir sind sehr wohl ein Paar! Dass wir uns so wenig sehen wird in absehbarer Zeit nicht anders und wäre auch mit anderen Partnern nicht anders?! M.E. ist das tatsächlich so, solange die Kinder klein sind und ich noch studiere.
    Diese Umstände übrigens sorgen schon alleine dafür, dass weder ich, noch er Zeit hat für eine Affäre. *ironieaus*

    An der Situation an sich lässt sich nichts ändern. Wir sind beide beruflich recht erfolgreich und möchten das auch bleiben. Er wird keinen Job finden, der zufällig hier vor der Haustür ist. Umziehen kommt auch erstmal nicht mehr in Frage, sind wir in den letzten Jahren 3x. Trotzdem ändert sich an der beruflichen Lage immer wieder etwas. Ich glaube, es gibt viele Ehepaare, die sich täglich sehen, die weniger miteinander kommunizieren als wir. Aber dazu kann ich ja sagen und schreiben was ich will, für einige hier ist ja eh klar, dass unsere Ehe eine Katastrophe ist.

    Es ist nicht so, als würden wir nur nebeneinander her leben oder so?! Ich hab auch nirgends behauptet, dass mein Mann allein Schuld ist an der Situation. Mich nervt hier aber, dass irgendwie doch nur auf meinem Verhalten *rumgehackt* wird und das Verhalten meines Mannes eben so hingenommen wird. Und auch wenn das vielen völlig unrealistisch scheint, führen wir eine ganz gute Ehe! Wir haben halbwegs regelmäßig guten Sex, wir unternehmen jedes Wochenende etwas zusammen, wir verstehen uns gut. Es gibt eben dieses Problem derzeit - das heißt aber doch nicht gleich, dass wir eine Scheiss-Ehe führen?!
    merlot

  4. User Info Menu

    AW: Ich fühl mich kontrolliert...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    gut also ich möchte hier mal eindeutig Stellung zur Gewalt beziehen.

    Für mich ist ein Verhalten, wie es merlots Mann gezeigt hat, ein absolutes no go. Selbst wenn merlot eine langjährige Affäre gehabt hätte (hattest du ja nicht, aber selbst wenn) würde das ihren Mann nicht berechtigen, körperlich gegen merlot vorzugehen.

    Auch das Kontrollieren ihrer Privatsachen ist absolut nicht in Ordnung, auch wenn viele hier in der community ein solches Verhalten oft entschuldigen und beschönigen.

    Wenn ihr Mann aus welchen Grund auch immer beunruhigt ist, dann wäre es sicher das Richtigste gewesen, das Gespräch mit merlot zu suchen. Ein solches Gespräch sollte auf Augenhöhe und ohne Schuldzuweisungen und Vorverurteilung respektvoll geführt werden.

    Ich finde es nach wie vor interessant, hier zu beobachten, wie die quasi "schuldige" Ehefrau, hier zur Einsicht ihrer "Fehler" aufgefordert wird. während das Benehmen ihres Mannes übergangen wird.

    Ich persönlich finde nix wirklich Schlimmes daran, wenn sich merlot alle paar Wochen mit einem Mann zu Kaffee und Kuchen trifft, selbst wenn es dabei Knistern sollte. Dass aus diesem Knistern nichts wird, liegt auch bei ihrem Mann nicht nur bei merlot.

    In jeder Beziehung muss man Kompromisse eingehen, damit das Zusammenleben für BEIDE zufrieden stellend klappt und als erfüllend erlebt werden kann. Trotzdem muss man sich fragen, wie weit man sich für eine Beziehung verbiegen soll, wo endet der Kompromiss und wo beginnt die Einschränkung der persönlichen Freiheit der Lebensgestaltung für den einzelnen?
    Danke Leave_me! Ich finde es auch nicht schlimm, dass es mit dem anderen Mann gelegentlich kribbelt. Bisher konnte ich mit meinem Mann über sowas auch reden und schmunzeln. Dass daraus nicht mehr wird liegt natürlich bei mir und bei meinem Freund (der auch nicht so bekloppt ist für ein bisschen Sex seine Ehe aufs Spiel zu setzen - das mal am Rande!)

    Bisher war unsere Beziehung für beide zufriedenstellend, zumindest von kleinen Details abgesehen. Das Problem trat plötzlich auf und das irritiert mich ja so. Ich hatte vorher keinen eifersüchtigen Mann, er fand es immer gut, wenn ich einem anderen Mann gefallen habe.
    merlot

  5. Inaktiver User

    AW: Ich fühl mich kontrolliert...

    @merlot,

    es ist sehr schwierig, Dir etwas zu schreiben.

    weil Du Deinen Anteil so konsequent negierst - obwohl Du ihn hier selbst beschrieben hast.
    und weil Du alle Anregungen absolut von Dir weist.

    was willst Du hier hören? nur getätschelt werden und darin bestärkt, dass Dein Mann gerade spinnt?

    zwischendurch hattest Du da etwas Einsicht - aber seit Du wieder angefangen hast zu schreiben und seinen Gefühlsausbruch beschrieben, ist kein rankommen mehr an Dich. Und so wie Du hier schreibst, sieht es so aus, als habest Du Null Bereitschaft Dein Verhalten und wie Ihr gemeinsam Eure Ehe behandelt, zu hinterfragen.

    (und Leave_me - dass schnüffeln nicht ok ist, habe ich vorne schon geschrieben. Und das was ich mir unter "etwas hinterherwerfen und mich am Arm packen" vorstelle, finde ich nicht soo schlimm, dass alles andere dahinter zurücksteht - auch wenn natürlich geklärt werden soll, was da passiert ist).


    merlot, Du sagst, das Problem sei plötzlich aufgetaucht, Dein Mann sei nie eifersüchtig gewesen.
    Aber genau das spricht doch dafür, dass das eben aus einer Dynamik entstanden ist, an der Du Anteil hast.
    Oder meinst Du, eine Hornisse habe ihn gestochen.

    genau so verhältst Du Dich jetzt - er hat den Fehler, er soll sich reparieren lassen, damit er wieder wunschgemäß funktioniert und Du nicht nachdenken musst.

    Du hast hier beschrieben, dass Du nicht klar in Deinem Verhalten bist. Deine Schwester, die Dich wesentlich besser kennt als wir, macht Dich auch darauf aufmerksam. Aber nein, Dein Mann ist das Problem.

    Und das alles vor dem Hintergrund des sehr anstrengenden Lebens, das Du beschreibst.
    Du sagst, Du hältst das noch ein Jahr aus (und wird es dann wirklich besser ???) - aber Eure Ehe hält das derzeit offensichtlich nicht aus und Dein Mann fühlt sich nicht wohl. Und Du auch nicht.
    Alles andere ist in die Tasche gelogen.


    Und wenn das so ist, dann muss sich etwas ändern. In der Beziehung, im Eurem Leben insgesamt - das ist nicht nur Sache Deines Mannes.
    Das kann ja in kleinen Schritten gehen - wie Du geschrieben hast, dass Ihr noch nicht einmal einen Babysitter habt, hat mich sehr erschrocken. Das könnt Ihr doch ändern - wenn Euch die Ehe wichtig ist.
    Und wenn Ihr keine Zeit für regelmäßige Eheberatung habt - dann könnt Ihr z.B. auch ein Paarwochenende machen - das gibt es z.B. über Kommunikation - oder mal zusammen verreisen und die Kinder kommen zu den Großeltern.
    oder ... oder ...


    wer will, findet Wege, wer nicht will, sucht Gründe.

    das kann ich nur wiederholen.


    Alles Gute


    Gruß, Leonie

  6. User Info Menu

    AW: Ich fühl mich kontrolliert...

    Die Frage, liebe Merlot, ist: Kannst Du Deine Hand dafür ins Feuer legen, dass Dein Mann von der aktuellen Situation die gleiche Wahrnehmung hat? Weil Du es WEISST, nicht weil Du es vermutest? Wäre dem nicht so, führtest Du eine Scheiß-Ehe. Zumindest nach dem, was ich darunter verstehe.

    Mir ist nicht ganz klar, was Du hier eigentlich erwartest?! Es ist doch nun geklärt, dass das Verhalten Deines Mannes unter aller Sau war. Die Frage ist nur: Warum macht er das? Aus sich heraus, weil er eben ein mieses Selbstwertgefühl hat? Weil er die Ehe nicht mehr gut findet und Angst hat, dass Du gehst? Weil er Entfremdung spürt? Weil er selbst schon in der Situation war?

    Wenn Du mit ihm zusammenbleiben willst, wirst Du nicht umhin kommen, ihn zu verstehen lernen. Was etwas vollständig anderes ist, als ihn einfach zu entschuldigen. Aber was Du machst, ist den Kopf in den Sand zu stecken. Sein blödes Verhalten soll verschwinden und dann ist alles wieder gut. Und was ist, wenn es nicht einfach wieder verschwindet? Weil es auf einem Gefühl beruht, dass unberechtigt sein mag, aber eben auch nicht einfach verschwindet? Hast Du Deinen Mann jemals gefragt, was genau in ihm vorgeht, hast Du ihm jemals wirklich knallhart ins Gesicht gesagt, was sein Schnüffeln bei Dir auslöst - inklusive der Beschreibung, dass Du Dich über die Aktion hinaus gläsern und hilflos fühlst?

    Ich bin die Allerletzte, die einen Eifersüchtigen einfach entschuldigen würde. Das ist oft auch eine bequeme Ausrede, so habe ich die Erfahrung gemacht. Ich bin ein armes, kleines, schwaches Rehlein und kann nicht anders, als eifersüchtig zu sein. Bitte, bitte, tu mir nicht weh. *würg* Aber so, wie Du schreibst, kommt das Verhalten Deines Mannes aus heiterem Himmel. Das wirft die interessante Frage auf: War es schon immer da, ohne dass es bislang zum Vorschein kam - oder gibt es etwas, das Deinen Mann umtreibt (unter ausdrücklicher Feststellung, dass die Wahl seiner Mittel, dem Ausdruck zu verleihen, daneben ist!!!)? Würdest Du wissen wollen, was das ist? Oder anders gefragt: Nimmst Du Deinen Mann eigentlich ernst?
    Zurück ist ein Ort, den es nicht gibt.

  7. User Info Menu

    AW: Ich fühl mich kontrolliert...

    Hallo,

    ja, ich nehme meinen Mann ernst. Wir haben seit dem *Vorfall* ca. 100 lange Mails hin und her geschrieben (das ist eine Art zu kommunizieren, die viele vielleicht auch merkwürdig finden, da wir uns aber oft eben nicht sehen können, haben wir das für uns als gute Lösung gefunden).
    Er fühlt sich minderwertig. Das kommt nicht ganz aus heiterem Himmel. Um das kurz zu umschreiben - er hatte eine üble Kindheit - unsere Kinder sind klein, das ist der typische Zeitpunkt sich selbst mit der eigenen Vergangenheit auseinander zu setzen. Er wurde von der Mutter *verlassen* und hat plötzlich Panik, dass ich ihn auch verlasse.
    Ich arbeite selbst im therapeutischen Bereich und hatte selbst bereits mehrere Therapien, denke also, ich bin da nicht ganz blauäugig.
    Was mich eben so wurmt, ist die Tatsache, dass ich mein Verhalten nicht geändert habe im letzten Jahr! Ich benehme mich so, wie vorher auch. Das gibt mein Mann auch zu. Er sagt selbst, dass er vom Verstand her weiß, dass er *spinnt* aber gefühlsmäßig nicht hinterher kommt.

    Was könnte ich an meinem Verhalten denn ändern? Ich könnte DEN anderen Mann nicht mehr treffen. Im Kurzurlaub gab es aber plötzlich auch ein Problem mit meinem besten Freund (der ist sowas wie ein Bruder, ich kenn ihn seit 17 Jahren oder so und wir stehen uns ähnlich nahe, wie Geschwister, er hat gerade geheiratet). Also, ich sage nun - meinem Mann zuliebe - ich treffe den einen Mann nicht mehr. Als nächstes stört ihn dann ein anderer Freund? Und dann?
    Ich glaube einfach, dass die EIFERSUCHT nicht das Grundproblem ist und somit das Problem nur verlagert (weiter verdrängt?) wird, wenn ich jetzt das tue, was meinen Mann aktuell angeblich zufrieden stellen würde.
    Es ist nicht so, als würde ich denken, ich habe da keinen Anteil dran!
    Ich zerbreche mir den Kopf, was ICH anders gemacht habe in den letzten Monaten, mir fällt aber nichts ein!
    Nach dem anstrengenden ersten *Babyjahr* lief es für mein Empfinden deutlich besser, mehr Zeit, mehr Sex... ICH hab es so empfunden, als ob es bergauf geht. Wenn ich meinen Mann dazu befrage, sagt er selbst, dass er das schon auch so empfunden hat.

    Bis Leave_me das angesprochen hat, hat hier niemand deutlich gemacht, dass das Verhalten von meinem Mann nicht ok ist. Ich schreibe es nochmal - ich komme aus einer Familie in der Gewalt an der Tagesordnung war und für mich ist JEGLICHER körperlicher Angriff fatal. Und das weiß mein Mann. Und zwischen *am Arm festhalten* und so sehr festhalten, dass ich noch eine Woche danach blaue Flecken hatte, besteht wohl noch ein Unterschied! Ebenso das hinterher werfen! Ich konnte zwei Wochen nicht klettern, weil ich eine Prellung an der Hand hatte! Das ist ein Verhalten, dass ich nicht tolerieren kann, selbst dann nicht, wenn ich ihn betrogen HÄTTE (was ich nie habe!!!!)

    @leonie: Wir haben keine Großeltern bei denen wir die Kinder mal für ein Wochenende abgeben könnten!
    Und auch sonst niemanden, den sie gut genug kennen, um das mitzumachen. Das ist aktuell auch noch das Babysitterproblem - die Kleine ist ein wenig schwierig, sie lässt sich nicht mal von meiner Mutter ins Bett bringen. Wenn sie aufwacht und wir sind nicht da, schläft sie nicht mehr, bis einer von uns wieder kommt.
    DAS wird sicher besser, wenn sie etwas größer ist, so war es bei der großen auch, da geht das mittlerweile ganz gut.
    merlot

  8. Inaktiver User

    AW: Ich fühl mich kontrolliert...

    @leonie: Wir haben keine Großeltern bei denen wir die Kinder mal für ein Wochenende abgeben könnten!
    Und auch sonst niemanden, den sie gut genug kennen, um das mitzumachen. Das ist aktuell auch noch das Babysitterproblem - die Kleine ist ein wenig schwierig, sie lässt sich nicht mal von meiner Mutter ins Bett bringen. Wenn sie aufwacht und wir sind nicht da, schläft sie nicht mehr, bis einer von uns wieder kommt.
    herrjemineh - dann schläft das Kind halt mal nicht.

    und wenn Du das Deiner Mutter nicht zumuten möchtest, dann bezahle jemanden dafür.

    sowieso kommen Kind und Babysitter meist sehr gut miteinander zurecht, wenn für das Kind klar ist, dass es da nichts zu beeinflussen gibt. Wenn man das Haus verlässt kreischen sie - 3 Minuten später spielen sie fröhlich mit dem Babysitter - hat doch jeder schon erlebt. Und wenn nicht - siehe oben.

    Du siehst doch (oder könntest sehen, wenn Du das nicht verdrängen würdest), dass Eure Ehe dringend Pflege bedarf - dann muss sie hoch auf die Prioritätenliste. Ganz hoch.
    Warum findest Du diesen Gedanken so bedrohlich.

    Dann müssen halt mal andere Dinge auf den Prüfstand.
    Du könntest Urlaub vom Studium nehmen.
    Du könntest Elternzeit beim Job nehmen.
    Dein Mann könnte die Arbeit so einteilen, dass er einen Abend in der Woche um 18 Uhr zu Hause ist.
    Ihr könntet Euch mehr Zweisamkeit verschaffen.
    Ihr könntet Eheberatung in Anspruch nehmen.

    und ... und ... und ...

    die wichtigste Frage scheint mir zur Zeit zu sein, wieso Du jede, aber offensichtlich wirklich jede, Flexibilität und In-Frage-Stellen Deinerseits ablehnst.



    Was mich eben so wurmt, ist die Tatsache, dass ich mein Verhalten nicht geändert habe im letzten Jahr! Ich benehme mich so, wie vorher auch. Das gibt mein Mann auch zu. Er sagt selbst, dass er vom Verstand her weiß, dass er *spinnt* aber gefühlsmäßig nicht hinterher kommt.
    genau diese Überlegung nimmt Deinen Mann nicht ernst.

    Du kannst doch nicht über Jahre sagen "das habe ich schon immer so gemacht" - wenn sich die Situation verändert.
    Ehe ist doch nichts Statisches.
    Und es haben sich Dinge verändert - Euer Leben z.B. Und auch wenn Ihr die Anstrengungen für eine Weile gut weggesteckt habt, so kumulieren sich solche Dinge ja auch auf.

    Und die "Unsicherheit" Deines Mannes könnte z.B. gut daherrühren, dass es zu wenig Pflege der Ehe gibt, zu wenig Zweisamkeit, zu wenig (Zeit für) Bestätigung. Mit dem anderen Mann gehst Du aus (und wenn es nur ins Cafe ist), mit Deinem Mann nicht - da spechen Sachzwänge dagegen. Lass' Dir das 'mal auf der Zunge zergehen.

    noch einmal - Dein Argument "ich habe mein Verhalten doch nicht geändert" finde ich völlig am Punkt vorbei.


    aber ich gebe es wohl auf - ist ja kein Durchdringen zu Dir.


    Gruß, Leonie

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    AW: Ich fühl mich kontrolliert...

    Nein, liebe Leonie, den Eindruck habe ich nicht. Aus dem letzten Posting lese ich heraus, dass Merlot sich sehr wohl ihre Gedanken macht. Sie zieht aus dem, was wir schreiben, aber Schlüsse, die wir so nicht ziehen. Und deshalb reden wir aneinander vorbei.

    Liebe Merlot,

    Du schreibst, dass ihr beide aus schwierigen Verhältnissen kommt. Das scheint mir ein wichtiger Ansatz zu sein. Zudem verstehe ich Dich so, dass Dein Mann nicht therapieerfahren ist und seine Päckchen noch unaufgedröselt mit sich herumschleppt. Das ist für das Verständnis nicht ganz unwichtig. Das könnte bedeuten, dass Dein Mann selber nicht genau weiß, was in ihm vorgeht. Der Gewalt seinerseits gehen Gefühle voraus, die in diese Richtung weisen: Wut, Ohnmacht, Hilflosigkeit. Dein Mann fühlt sich schwach. Was sein Verhalten ausdrücklich nicht rechtfertigt! Aber da scheint es etwas tieferliegendes zu geben, was u.U. Deine Ehe existenziell bedroht. Das heißt: So wie Du Dir das vorstellst - er lässt sich die Gewalt einfach wegtherapieren und dann ist alles wieder supi - läuft das nicht. Macht er seine Probleme eigentlich selbst mit sich aus oder macht ihr das gemeinsam?

    Ansonsten gebe ich Dir recht: Die Eifersucht ist nicht das Problem. Du löst auch kein einziges der wirklichen Probleme, wenn Du diesen oder jenen Mann nicht mehr triffst. Das hat hier auch niemand gemeint, wenn er schrieb, Du solltest Dir den Zustand Deiner Ehe genau ansehen. Eventuell hat Dein Mann aber feinere Antennen für den Zustand Eurer Ehe und spürt eine Entfremdung, die Du (noch) nicht wahrnimmst/wahrnehmen willst. So, wie Du den momentanen Zustand schilderst, wäre es zumindest nicht überraschend, wenn über all den Stress Entfremdung käme. Und wenn Dein Mann seine Gefühle nicht einordnen kann, wird er es Dir auch nicht so ohne weiteres sagen - weil er sein Gefühl in Frage stellt, nicht ernst nimmt. Er könnte aber auch richtig liegen.

    Beste Grüße
    Babette
    Zurück ist ein Ort, den es nicht gibt.

  10. Inaktiver User

    AW: Ich fühl mich kontrolliert...

    "Was könnte ich an meinem Verhalten denn ändern? Ich könnte DEN anderen Mann nicht mehr treffen. Im Kurzurlaub gab es aber plötzlich auch ein Problem mit meinem besten Freund (der ist sowas wie ein Bruder, ich kenn ihn seit 17 Jahren oder so und wir stehen uns ähnlich nahe, wie Geschwister, er hat gerade geheiratet). Also, ich sage nun - meinem Mann zuliebe - ich treffe den einen Mann nicht mehr. Als nächstes stört ihn dann ein anderer Freund? Und dann?"

    Genau das ist der Punkt. Was käme als nächstes, das merlot tun muss, damit sich ihr Mann wohl fühlt? In diese Falle bin ich getappt, wer meine Geschichte gelesen hat, weiss das.
    Ich denke daher auch, dass das eigentliche Problem woanders liegt. Warum ist merlots Mann plötzlich so eifersüchtig und reagiert so daneben? Bisher hat er das - nach merlots Schilderung - ja nicht getan.

    Ich glaube gerne, dass es zeitmäßig sehr schwierig ist für euch. Ich kenn das. Wir hatten auch keine Großeltern, die schnell mal auf die Kinder geschaut hätten.
    Trotzdem muss ich mich in einem Punkt den anderen anschließen: Es mag schwierig sein, es einzurichten, aber wenn euch beiden wirklich an eurer Ehe liegt, dann findet ihr auch einen Weg, um eine Paartherapie zu machen. Hier kann jeder für sich formulieren, was er von der Beziehung erwartet, vll braucht dein Mann eine Einzeltherapie, vll auch nicht. Jedenfalls könntet ihr in einer solchen Paartherapie in geschütztem Rahmen eure Ehe, eure gemeinsamen Ziele und Vorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse besprechen.
    In meiner Ehe ist der Zug abgefahren, aber hätte ich - wir - früher reagiert.... wer weiss? vll hätten wir unsere Probleme lösen können. Eine Paartherapie ist ein sehr guter Vorschlag, denke ich. Nützt diese Chance.
    Ihr seid erst 6 Jahre zusammen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Bei mir sind es 16 Jahre und es ist einfach zu viel passiert, das man nicht mehr so einfach vergeben kann. Du hast die Chance noch.

    Carpe diem! (Nütze den Tag)

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