Gut. Was spielt deiner Meinung nach nun die entscheidende Rolle: die vollständige Erfassung seiner gedanklichen Welt und/oder deine Rolle darin, dein Bedürfnis nach einer ergebnisorientierten Diskussion oder dein Abgrenzungsprozess von seinen Versuchen, dich emotional abhängig zu machen, indem er dir die Verantwortung für seine Gefühle unterschiebt?
Anders gefragt: ist es wichtiger, dass du verstehst, was genau passiert (ist) oder dass es dir gut geht. DIR.
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05.03.2009, 00:02Inaktiver User
AW: Dilemma bezüglich des Ex - rat gesucht
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05.03.2009, 01:31
AW: Dilemma bezüglich des Ex - rat gesucht
sowas ähnliches dachte ich mir auch schon (siehe 4. absatz meines eingangsposts)
aber ich halte rücksichtnahme auf die befindlichkeiten anderer im sozialen verkehr für unabdingbar, weil ich eben nicht glaube, dass gefühle völlig unabhängig vom handeln anderer entstehen und insofern bin ich durchaus auch (mit)verantwortlich für das empfinden den gegenübers.
außerdem überlege ICH ja, ob ich den wunsch äussern "darf", dass er in meiner gegenwart nicht von seinen (ex)affären spricht. diese frage würde von dir also negativ beschieden?
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05.03.2009, 04:10Inaktiver User
AW: Dilemma bezüglich des Ex - rat gesucht

und mir ist dann doch noch was eingefallen!!
ich denke einfach: man kann eine freundschaft nicht mit einer abwertung beginnen. offenbar ist für dich aber die erwähnung seiner geschichten mit irgendwelchen anderen frauen - zumindest eine erinnerung an die damalige abwertung.
daraus folgt für mich: entweder er kriegt es hin, jegliche anspielung in dieser richtung zu lassen. da kommt es dann drauf an, wie empfindlich du bist und wie sensibel er auf dich reagiert. keine ahnung, ob er das erstens kann, zweitens will.
oder: vergiß das mit der freundschaft zumindest vorerst noch. es zwingt euch ja niemand, befreundet zu sein.
(ich hab auch so einen ex an der backe, eigentlich mag ich den und freundschaft wäre nett. gewesen. aber ich habe innerhalb der beziehung eine ähnliche selbtswertverletzung abgekriegt wie offenbar du - breitseite hoch elf. ich bin lange drüber weg, aber freundschaft geht nicht. hin und wieder mal kaffee trinken ist okay, alles was darüber hinaus geht funktioniert einfach nicht.)Geändert von Inaktiver User (05.03.2009 um 12:01 Uhr)
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05.03.2009, 05:51Inaktiver User
AW: Dilemma bezüglich des Ex - rat gesucht
Vielleicht braucht er aber ganau das in einer Freundschaft, dass er auch über seine (Ex-)Affären reden kann. Scheint mir als wäre das etwas was für ihn notwendig ist, solltest Du dann nicht auch auf seine Befindlichkeiten Rücksicht nehmen?
Dein Vorschlag auf die Kommunikation über (Ex-)Affären nicht zu sprechen wäre demnach kein für beide möglicher Kompromiss, sondern lediglich eine Befriedigung Deiner Befindlichkeiten ohne Berücksichtigung seiner Befindlichkeiten.
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05.03.2009, 06:00Inaktiver User
AW: Dilemma bezüglich des Ex - rat gesucht
irgendwie erscheinen mir diese verhandlungen über bedingungen einer freundschaft gerade mindestens so kompliziert wie die über den versailler vertrag 1919.
und wie das geendet hat, ist ja bekannt.
ich bleib mal dabei: freundschaft soll doch ebenso wie beziehung was sein, was spaß macht, wo man aufgehoben ist, wo man vertrauen kann.
wenn man da so durch verhandeln muss: du darfst das, ich will aber, ich brauch aber auch, aber nur wenn du ... --- dann sollte man die freundschaft vielleicht lassen ...
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05.03.2009, 06:10Inaktiver User
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05.03.2009, 11:46Inaktiver User
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05.03.2009, 11:50Inaktiver User
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05.03.2009, 12:00
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05.03.2009, 14:33
AW: Dilemma bezüglich des Ex - rat gesucht
möglich ist alles, aber woraus schließt du das in diesem konkreten fall?
ich denke nicht, dass er mit diesem wunsch*** ein problem hätte, weil er unbedingt mit MIR seine affären erörtern möchte (zumal ich auch nicht sein einziger sozialkontakt bin bzw. wäre), sondern allenfalls aus prinzip.
sein begehr, mit mir eine freundschaft zu unterhalten, beruht nach eigener auskunft darauf, dass ihm unsere intellektuelle auseinandersetzung (über wissenschaftliche themen) fehlt.
der anlass meiner besorgnis war auch kein anscheinend dringender gesprächsbedarf seinerseits, sondern zufall. ich hatte ihn gefragt, warum er im gmail-chat als abwesend angezeigt ist (meine anfrage wider erwarten aber sofort beantwortet hatte). das begründete er damit, dass xy nicht auf ihn aufmerksam werden solle, weil er jetzt gerade keinen kontakt zu ihr wünscht. aus meinem darauffolgenden flashback ergab sich für mich der bedarf nach präventionsmaßnahmen für hypothetische fälle.
ich bin überdies der ansicht, dass er sich die möglichkeit, reibungslos mit mir das thema affären zu erörtern, durch sein handeln in der vergangenheit selbst genommen hat, d.h.: ich fühle mich DAFÜR nicht verantwortlich.
zur erinnerung SEIN problem (das ich wie unschwer zu erkennen durchaus berücksichtige): er sagte nun ab, weil er sich, wenn ich (???) ihm einen Abbruch unserer ihm wertvollen Freundschaft in Aussicht stelle, nicht sicher fühle in meiner Gegenwart und er bekanntlich sowieso deprimiert sei wegen seines Gefühls, den "Ansprüchen der Welt nicht zu genügen"
***dass das auch in meinen augen keine premium-lösung ist, erwähnte ich bereits mehrmals.Geändert von peritext (05.03.2009 um 14:58 Uhr)


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freut mich, zu deinem amüsement beigetragen zu haben.


