Eben. Und was hindert Nicki daran, die Konsequenzen zu ziehen?
Ein gesellschaftlicher Druck, unsere ach so moralische Welt?
Gesetze, die uns Frauen einschränken, gibt es in unseren Gefilden nicht mehr . (Unseren Grossmüttern sei gedankt).
Was offensichtlich geblieben ist, ist die angenehme Vorstellung, man könne anderen die Verantwortung für sich selbst aufbürden.
Wer mit seiner Freiheit nicht umzugehen weiss, hat nicht das Recht über Unfreiheiten zu klagen.
Colonna, in deinen statements stört mich der unterschwellige Vorwurf an das vermeintlich"Männliche".
Du beschwerst dich über Eigenschaften, die für mich eindeutig geschlechts-neutral sind.
Auch wir Frauen können "eitle Hennen" sein, mit der Sucht nach Anerkennung und dem Wunsch nach Bestätigung von außen.
Vielleicht gehöre ich einer anderen Generation an als du?
Für mich gibt es nur gutes Benehmen oder schlechtes.
Gute Eigenschaften und weniger gute.
Das "männliche" an sich drückt sich in ganz anderen Dingen aus - und wenn du das nicht magst, dann bist du nicht weise, sondern ... hm, nicht sonderlich männerfreundlich gesinnt?
Wäre aber dein Problem (oder auch nicht) und kein gesellschaftliches.
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01.05.2009, 08:31Inaktiver User
AW: Blickkontakt mit anderen Frauen + Hinterherschauen
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01.05.2009, 10:11
AW: Blickkontakt mit anderen Frauen + Hinterherschauen
Nicki, dein eigentliches Problem ist doch, dass du dir deiner selbst, deiner Beziehung und seiner Liebe zu dir nicht wirklich sicher bist.
Die, die hier tolerant sind, sind sich ihrer selbst sicher und auch ihrer Beziehung. Wenn das die Grundlage ist, fühlt es sich ganz anders an, wenn der eigene Mann mal mit einer anderen flirtet oder ihr hinterher schaut.
Nicht so bedrohlich für dich. Nicht so bedrohlich für eure Beziehung.
"Die hätte mir auch gefallen", ja liebe Güte, glaubst du denn, du bist die einzige Frau auf der Welt, die als Partnerin für ihn in Frage kommt? Andersrum: Ist er für dich der einzig mögliche Partner? Nimmst du an, es gibt nur einen vom Schiksal bestimmten Menschen für jeden von uns?
Oder stört dich, dass er das offen sagt? Ich finde da nichts dabei. ABER: Die Grundlage muss stimmen.
Stimmt die Grundlage bei euch?Geändert von Laufrad (01.05.2009 um 10:22 Uhr)
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01.05.2009, 10:20Inaktiver User
AW: Blickkontakt mit anderen Frauen + Hinterherschauen
wunderschönen guten morgen!

ypsilon,ich finde deine posts sehr gut - die von colonna aber auch.
ich nehme mal an,colonna ist eine heterosexuelle frau,demzufolge spricht sie in diesem zusammenhang von männern.
natürlich ist das kein geschlechtsspezifisches problem,aber frauen sind nun mal meistens empfindsamer und leiden eher und wesentlich mehr unter so einer situation..
verschiedenes erinnert mich hier wieder mal an den hure-heiligen-komplex - und colonna wahrscheinlich auch.
auch da bin ich mir sicher,das es den nicht nur bei männern gibt..
@nicki
bevor ich mir jetzt erstmal nen kaffee mache,zitier ich hier nochmal ein post von mir aus deinem "schlampen"-thread.
ich finde,er hat auch hier seine daseinsberechtigung..den letzten teil laß ich aber weg.
wünsche einen schönen
-tag...
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01.05.2009, 10:29Inaktiver User
AW: Blickkontakt mit anderen Frauen + Hinterherschauen
so,hier nochmal das post...
Zitat von Inaktiver User
und dann hab ich hierzu noch eine frage...
anne,wenn das in eurer beziehung die grenzen sind,in welche richtung wurden die denn dann verschoben?
zu wessen gunsten und mit welchem ergebnis?
jetzt bin ich aber erstmal wieder weg...bis später!
Geändert von Inaktiver User (01.05.2009 um 10:33 Uhr)
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01.05.2009, 10:41Inaktiver User
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01.05.2009, 11:04Inaktiver User
AW: Blickkontakt mit anderen Frauen + Hinterherschauen
Zu unserer beider Gunsten. Zum Beginn unserer Beziehung waren wir nicht so offen wie heute, man hat dann einfach noch nicht dieses tiefe Vertauen und lernt sich noch kennen. Wir haben uns versprochen uns immer zu sagen, wenn jemangen in der Beziehung etwas stört.
So kam es dann eben zu Verschiebungen. Wir gehen alleine weg, wir fahren auch mal mit anderen in Urlaub etc.
Das Ergebnis ist, dass wir beide in der Beziehung noch immer glücklich sind. Sicherlich gab es auch Dinge, die wir probiert und wieder gelassen haben.
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01.05.2009, 11:06Inaktiver User
AW: Blickkontakt mit anderen Frauen + Hinterherschauen
Sie können ihr aber zeigen, dass es auch anders geht und ihr aufzeigen, dass ihr Weg so nicht unbedingt funktionieren und schon gar nicht so weitergehen muss.
Es ist doch alles einen Sache des Lernens und eine andauernde Weiterentwicklung.
Ich war auch nicht immer so wie ich heute bin und die Beispiele von Menschen, die es anders sehen als ich fand und finde ich immer interessant.
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01.05.2009, 11:28Inaktiver User
AW: Blickkontakt mit anderen Frauen + Hinterherschauen
@ypsilon
Ich bin weder männerfreundlich noch frauenfreundlich gesinnt, aber ansonsten recht freundlich, mag sein, auch aus "einer anderen Generation als du", aber noch lange nicht aus dem Rennen, weder innerlich noch sonstwie, falls du das damit andeuten wolltest, so eine Art Neid vielleicht, oder ähnliches.
Mit "das Männliche" meine ich nichts, was angeboren wäre, sondern etwas, das durch viele Jahre anerzogen und akzeptiert wurde. Und dieses Verhalten - du hast recht - übernehmen nun auch Frauen, anstatt, dass umgekehrt Männer rücksichtsvoller würden (alles natürlich auf den Durchschnitt bezogen, Ausnahmen gibt es da wie dort).
Ich meine damit nicht die lockere Clique, die unterwegs ist, um sich miteinander aber auch nach aussen hin gut zu unterhalten, sondern ich meine zwei Menschen, die einander so sehr mögen, dass sie ein Paar bilden, in letzterem Fall .....etc., etc. alles schon geschrieben.
Meine Überzeugung ist: liebt man/frau einen Menschen, bereitet es Schmerz, Verlustangst, ein demütigendes Gefühl, sobald der Geliebte/die Geliebte sich in übertriebenem Ausmass einem/einer anderen zuwendet.
Es mag ein grosses Mass an Berechnung darin liegen, dem anderen zu zeigen, welche Möglichkeiten man/frau selbst noch ausserhalb der derzeitigen Verbindung hat, im Grunde genommen ein Zeichen mangelnder Zuverlässigkeit, die wir im beruflichen/geschäftlichen/wissenschaftlichen Bereich so nicht hinnehmen würden, aber von vielen im wichtigsten Teil ihres Daseins, im persönlichen akzeptiert ja sogar schöngeredet wird.
@LaufradDie, die hier tolerant sind, sind sich ihrer selbst sicher und auch ihrer Beziehung. Wenn das die Grundlage ist, fühlt es sich ganz anders an, wenn der eigene Mann mal mit einer anderen flirtet oder ihr hinterher schaut.
Auch wenn die sogenannte Grundlage stimmt, kann man/frau es nicht mögen, wenn der/die andere heftig flirtet.
Ich würde auch nicht mögen, wenn mein Partner vor mir ins Taxi hüpfte und mich nachklettern liesse, obwohl alles andere stimmt.
@Lottchenich nehme mal an,colonna ist eine heterosexuelle frau,demzufolge spricht sie in diesem zusammenhang von männern.
natürlich ist das kein geschlechtsspezifisches problem,aber frauen sind nun mal meistens empfindsamer und leiden eher und wesentlich mehr unter so einer situation..
verschiedenes erinnert mich hier wieder mal an den hure-heiligen-komplex - und colonna wahrscheinlich auch.
auch da bin ich mir sicher,das es den nicht nur bei männern gibt..
Alles eine Sache langer Gewöhnung. Frauen waren es gewohnt, dass ihre Partner andere Frauen schön(er) fanden, interessant(er), begehrenswert(er) und dies nicht verschwiegen, häufig auch lebten und zwar ohne Konsequenzen negativer Art.
So gesehen ist es ein geschlechtsspezifisches Problem (wie bereits geschrieben, von Ausnahmen abgesehen), aus tradierten Gründen.
Aber.....Frauen - ich bin stur in meinen Ansichten, ich weiss - sind offensichtlich nicht in der Lage, ihr anerzogenes Verhalten, das ja objektiv gesehen gar nicht schlimm wäre, baut es doch auf einer gewissen emotionalen Sicherheit, einem Schutz, Männern schmackhaft zu machen, nein, umgekehrt, sie, die Frauen lassen sich nun, um ja recht stark und offen und fortschrittlich zu wirken, etwas überstülpen, was sie im Grunde genommen kaum geniessen.
Ist ähnlich wie das Soldatentum, anstatt gegen Kampf, Krieg, Waffenhandel, anzugehen, streben Frauen danach, auch Soldatinnen zu werden, um Leute abmurksen zu können......und das nicht einmal im eigenen Interesse, sofern so etwas existierte, sondern zum Vorteil irgendwelcher Unbekannter, die elegant gekleidet an unbekannten Orten sitzen.Geändert von Inaktiver User (01.05.2009 um 11:42 Uhr)
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01.05.2009, 13:35Inaktiver User
AW: Blickkontakt mit anderen Frauen + Hinterherschauen
Nein, das wollte ich nicht andeuten. Dazu ist meine Dankbarkeit und meine Achtung vor den Frauen, die uns die Gleichberechtigung erkämpft haben, viel zu gross.

Ich glaube aber nicht, dass wir Frauen tatsächlich Männer brauchen, um negative Züge zu entwickeln.
Heutzutage werden manche Frauen Soldatinnen und ziehen ins Feld, in früheren Zeiten wurden die Intrigen und Machtkämpfe in "Spinnstuben" und ähnlichem fabriziert.
(Wir hetzten die doofen Kerle auf und ließen sie für uns in den Krieg ziehen
)
Die Möglichkeiten waren andere, aber das "diabolische" im Menschen war schon immer vorhanden und ich bin mir nicht so ganz sicher, wer letzten Endes die größere Macht (vor allem im zwischenmenschlichen Bereich) ausübte.
Aber egal.
Allen einen schönen 1. Mai ! (Mit oder ohne Männer ...)
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01.05.2009, 14:31Inaktiver User
AW: Blickkontakt mit anderen Frauen + Hinterherschauen
@Ypsilon
Sehr freundlich, dass du mich zu jenen zählst, die dir die Gleichberechtigung erkämpft haben
Allerdings habe ich, um der Wahrheit die Ehre zu geben, eher für meine Gleichberechtigung gearbeitet, bzw. sie ab einem gewissen Alter als vorhanden angesehen und immer so gelebt - glücklichen Umständen sei Dank.
Ich stimme dir zu, dass die Frauen, deren Unzufriedenheit, Kampfeslust, Widerstandsgeist in der Gesellschaft zurückgedrängt wurde, diese Eigenschaften anderswo auslebten - ob dies nun unbedingt darin kulminierte, Männer in Kriege hetzen, na ich weiss nicht, nach allem, was ich mir darüber erlesen und erabeitet habe, war doch die überkommene Schutzfunktion durch die Kinderaufzucht mehrheitlich dafür verantwortlich, Kriege und deren Folgen eher zu fürchten als sie zu wünschen.
Ich gebe dir auch darin recht, dass so manches Innerste besser nicht nach aussen gekehrt wird, wie frau sehr gut in den Jugoslawien-Kriegen erkennen konnte.
Jedoch wurde uns im Laufe der sogenannten Zivilisation die eine oder andere Verhaltensregel angelernt und nicht jede ist schlecht, ja manche sublimiert sogar Boshaftigkeit und Bösartigkeit in gesellschaftlich sinnvolle Tätigkeiten (Bomben entschärfen z.B. oder Reden schreiben für PolitikerInnen).
So also denke ich, gingen Frauen aus den Spinnstuben raus und gruben nach Kartoffeln, was, wie allgemein bekannt, durch Anstrengung gewisse körpereigene Stoffe ab- und Glückshormone aufbaut, und absolut ungefährlich für FremdsprachlerInnen ist, während Männer nach wie vor Kriege ausfochten (ausfechten mussten) und zwar auf Befehl anderer Männer (und sehr selten auf Befehl von Frauen).
Summa summarum: wenn es eine Frau glücklich macht, das zu tun, was - aus welchen Gründen auch immer - bis ante Sex and the City Männer zu sehr geringer Freude der Frauen vorexerzierten, okay, wenn es aber - ebenfalls aus unterschiedlichen Gründen - eine Frau nicht glücklich macht, sie aber aus der Spinnstube raus will und noch nicht die Richtung gefunden hat, dann soll sie sich eher sagen: so nicht und mit mir nicht, ich denke und fühle anders, anstatt sich wieder mal einem mainstream anzupassen.Geändert von Inaktiver User (01.05.2009 um 15:17 Uhr)



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