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Thema: Gendern

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    AW: Gendern

    Zitat Zitat von Renee_2021 Beitrag anzeigen
    Passend zum Thema gerade gesehen: Die Brigitte Community gendert jetzt auch.
    Es gibt jetzt Moderator:innen.
    Angesichts des Umstands, dass hier mehrheitlich Frauen unterwegs sein dürften, finde ich das auch nur angemessen.

    Liebe Brigitte eine Frage dazu: Wann ändert ihr dann Euren Namen weg von Frauen in Menschenmagazin?
    Das wäre konsequent.
    Da die Zielgruppe des Magazins speziell Frauen sind, wäre das keineswegs konsequent.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Gendern

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Angesichts des Umstands, dass hier mehrheitlich Frauen unterwegs sein dürften, finde ich das auch nur angemessen.
    Nun bezeichnet Moderator:innen aber eben NICHT Frauen.
    Wenn sie Frauen hätten benennen wollen, hätten sie einfach Moderatorinnen schreiben können.

    Moderator : innen ist eine Wortkonstruktion die hingegen wie hier vielfach gehört die Vielfalt der Geschlechter bezeichnen soll bzw.
    die Benennung der Geschlechtlichkeit überflüssig machen soll.

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    AW: Gendern

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Geschlechtergerechte Sprache – Wikipedia

    Überall da, wo Angaben zum Alter gemacht werden, zeigt sich, dass jüngere Befragt eher zum Gendern tendieren.
    Kannst Du im Wikipedia Artikel die Stelle präzisieren? Ich kann da nichts zum Alter finden, vielen Dank.


    Du darfst davon ausgehen, dass sich deine Studierenden an dir orientieren, was das Gendern angeht. Tust du es nicht, werden sie es auch eher nicht tun und umgekehrt - schließlich bist du es, der sie benotet.
    Ich bin nur Gastdozentin und habe die Arbeiten nur in Abstimmung mit der Professorin durchgesehen.
    Und nein, ich halte die jungen Leute nicht für so angepasst dass sie ihre Sprache an jeden Gastdozenten (und überhaupt an Dozenten) anpassen.

    Ich hoffe jedenfalls SEHR dass es nicht so ist.
    Sorry aber ich wäre mit 20 + niemals so angepasst gewesen.
    Bin es allerdings auch heute noch nicht.

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    AW: Gendern

    Zitat Zitat von Renee_2021 Beitrag anzeigen
    Kannst Du im Wikipedia Artikel die Stelle präzisieren? Ich kann da nichts zum Alter finden, vielen Dank.
    Zitat:


    • "2021: 18- bis 39-Jährige: 38 % pro (54 % kontra), 40- bis 64-Jährige: 25 % (67 %), Über-64-Jährige: 16 % (72 %)"
    • "20- bis 29-Jährige: 51 % pro; 30- bis 39-Jährige: 42 %; 40- bis 49-Jährige und 50- bis 59-Jährige: 25 % pro"
    • "16- bis 34-Jährige: 40 % pro (28 % kontra); 35- bis 64-Jährige: 21 % (37 %); über 65: 22 % (32 %)"


    Also grob gesagt sind bei der jüngsten Altersgruppe doppelt so viele pro Gendern wie bei der ältesten.


    Ich bin nur Gastdozentin und habe die Arbeiten nur in Abstimmung mit der Professorin durchgesehen.
    Dennoch ist das Machtverhältnis doch ganz klar pro Dozentin.

    Und nein, ich halte die jungen Leute nicht für so angepasst dass sie ihre Sprache an jeden Gastdozenten (und überhaupt an Dozenten) anpassen.

    Ich hoffe jedenfalls SEHR dass es nicht so ist.
    Sorry aber ich wäre mit 20 + niemals so angepasst gewesen.
    Bin es allerdings auch heute noch nicht.
    Ich finde nicht, dass es etwas mit Angepasstsein im negativen Sinne zu tun hat, wenn man sich bei Formalien nach den Vorgaben derer richtet, die einen benoten.
    Z.B. gab es zu meiner Zeit Vorgaben für die Breite des Seitenrands etc. - hab ich eingehalten. Du nicht?
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

  5. Inaktiver User

    AW: Gendern

    Zitat Zitat von kangastus Beitrag anzeigen
    Na, ganz einfach: Es fängt ganz klein an, scheinbar plausibel, und geht dann immer weiter. Sprache diktieren zu wollen ist nun mal klassisch ein Instrument von Diktaturen, das Denken zu lenken. Und das soll das Gendern ja auch.
    Volle Zustimmung.

    Ich hoffe ja immer noch insgeheim, dass das deutsche Binnendoppeltpunkt das gleiche Schicksal ereilt wie "maximal pigmentiert" vor einigen Jahren... Da kräht auch kein Hahn mehr danach.

    Erfreulicherweise werde ich in meinem Alltag (weder Beruf noch privat) nicht mit Gendersprache konfrontiert. Ich glaube, viele haben gelernt, ausweichend und neutral zu formulieren, damit sie gar kein Geschlecht erwähnen müssen. Was natürlich die Sprache vearmt...

    Kennt sich eigentlich jemand aus, welche Länder bzw. Sprachen betreiben so einen Aufwand wie Deutschland?

    Ansonsten bin ich der Meinung vom Artikel:
    Deutschland ist besessen von Genitalien: Gendern macht die Diskriminierung nur noch schlimmer - Kultur - Tagesspiegel

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    AW: Gendern

    Wunderbarer Artikel und so wahr! Danke fürs Einstellen.

    Ich sagte es an anderer Stelle schon: Das ist dasselbe Problem wie die ständige Hervorhebung bei Menschen "mit Migrationshintergrund" - das ist zutiefst diskriminierend!
    Deine Schritte müssen nicht groß sein, sie müssen dich nur in die richtige Richtung führen. (Agent Simmons)

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    AW: Gendern

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hoffe ja immer noch insgeheim, dass das deutsche Binnendoppeltpunkt das gleiche Schicksal ereilt wie "maximal pigmentiert" vor einigen Jahren... Da kräht auch kein Hahn mehr danach.
    Ich bin mir nicht ganz sicher, wie du das meinst - aber nach meinem Wissen war dieser Begriff doch nur eine Erfindung derer, die sich über "Political Correctness" lustig machen wollten und wurde natürlich niemals im Ernst von irgendwem zur Nutzung empfohlen.

    Gegenteilige Hinweise bitte immer gerne.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Gendern

    Zitat Zitat von kangastus Beitrag anzeigen
    Wunderbarer Artikel und so wahr! Danke fürs Einstellen.

    Ich sagte es an anderer Stelle schon: Das ist dasselbe Problem wie die ständige Hervorhebung bei Menschen "mit Migrationshintergrund" - das ist zutiefst diskriminierend!
    Es gibt ein Suffix "-in" und gab es bereits lange bevor irgendwer über das Thema Gender gesprochen hat. Es nicht nutzen, obwohl es existiert, ist bestenfalls missverständlich.
    Etwas Analoges gibt es nicht für Migrationshintergrund oder andere Attribute, die die Dame in ihrem Artikel aufführt.

    Insofern hinkt der Vergleich.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Gendern

    Das Deutsche Institut für Normierung hat die Verwendung von Städtenamen an statt der üblichen Vornamen als Buchstabiernorm vorgeschlagen.
    Aus Anton soll Augsburg werden, aus Berta Berlin usw.

    Begründung: Das Buchstabieralphabet stammt aus dem Dritten Reich und es enthält 16 Männer-, aber nur 6 Frauennamen.
    Es sei versucht worden , alte und neue Bundesländer ausgleichend auszuwählen. Aber es sind derzeit sieben Städte aus NRW führend, während Hamburg, Bremen, Saarland, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt keine Erwähnung finden.

    Ergänzung:
    FAZ
    Geändert von Opelius (17.08.2021 um 08:53 Uhr)
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Gendern

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Das Deutsche Institut für Normierung hat die Verwendung von Städtenamen an statt der üblichen Vornamen als Buchstabiernorm vorgeschlagen.
    Aus Anton soll Augsburg werden, aus Berta Berlin usw.

    Begründung: Das Buchstabieralphabet stammt aus dem Dritten Reich und es enthält 16 Männer-, aber nur 6 Frauennamen.
    Es sei versucht worden , alte und neue Bundesländer ausgleichend auszuwählen. Aber es sind derzeit sieben Städte aus NRW führend, während Hamburg, Bremen, Saarland, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt keine Erwähnung finden.

    Ergänzung:
    FAZ
    Um aus dem Rahmen fallen zu dürfen, müsste man erst mal im Bilde sein!!

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