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Thema: Gendern

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    AW: Gendern

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    fett von mir

    ... nach 36 Jahren ein bisschen umzudenken wäre vielleicht eine Option? Im positiven Sinn die Zeichen der Zeit aufgreifen?
    Gut, das werde ich tun. Kann ja nix schaden, wenn man mit der Zeit geht . . Sonst geht man mit der Zeit.

    Jetzt werde ich erst mal die newsletter von fff (so ein bisschen in der neuzeit bin ich ja schon angekommen!), nuklearia und klimareporter lesen und mir eine Meinung bilden zu Klimakrise und Energiewende.

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  2. Inaktiver User

    AW: Gendern

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Gut, das werde ich tun. Kann ja nix schaden, wenn man mit der Zeit geht . . Sonst geht man mit der Zeit.

    Jetzt werde ich erst mal die newsletter von fff (so ein bisschen in der neuzeit bin ich ja schon angekommen!), nuklearia und klimareporter lesen und mir eine Meinung bilden zu Klimakrise und Energiewende.
    vielleicht bist du in wahrheit der zeit ja voraus: du genderst einfach wie du willst und wechselst dein geschlecht so wie du dich fühlst!
    eigentlich ist das ja genau eine der errungenschaften, um die es hier unter anderem geht: das man selbst bestimmt, ob und wann man männlich oder weiblich ist.

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    AW: Gendern

    1. Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
      vielleicht bist du in wahrheit der zeit ja voraus: du genderst einfach wie du willst und wechselst dein geschlecht so wie du dich fühlst!
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    eigentlich ist das ja genau eine der errungenschaften, um die es hier unter anderem geht: das man selbst bestimmt, ob und wann man männlich oder weiblich ist.
    Ich fühle mich von Dir einfach nur verstanden!
    Intolerant und rückständig sind halt bei manchen immer nur die anderen . .

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Gendern

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    ...Intolerant und rückständig sind halt bei manchen immer nur die anderen . .
    Warum machst du in einer m. E. erfreulich unaufgeregten Diskussion jetzt solche Fronten auf? Niemand außer dir hat diese Begriffe im Zusammenhang mit der von dir gewählten Berufsbezeichnung genutzt. Wenn du möglicherweise für dich den Eindruck gewonnen hast, dich hier als "intolerant und rückständig " dargestelltzu haben, mach bitte nicht "immer nur die anderen" dafür verantwortlich.
    „Die Tragik unserer Epoche," pflegte Jojo zu sagen, "besteht darin, dass die Menschen ihre persönliche Unzufriedenheit mit einem politischen Problem verwechseln.

    Juli Zeh, Über Menschen, S. 173

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    AW: Gendern

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Ich habe den Beitrag nicht gelesen, aber mir scheint, dass im Schnitt diejenigen, die das Gendern ablehnen, wesentlich fanatischer unterwegs sind als die, die es fördern/fordern. Das Äquivalent der Gegenseite zu "Gender-Gaga" jedenfalls habe ich noch nirgendwo gelesen oder gehört.
    Jemand fasste es zusammen mit "Niemand ist vom Thema Gendern so besessen wie Friedrich Merz".
    Ich kann mir vorstellen, dass das daran liegt, dass von den wenigen Genderbefürwortern (laut etlichen Umfragen eine deutliche Minderheit) Fakten geschaffen werden.

    Hier wird immer betont jeder wie er will, im echten Leben ist das an vielen Stellen schon nicht mehr so.

    Stellenanzeigen in meinem Bereich: Fast immer gegendert (und da meine ich die Form mit *, Binnen-I oder weiteres.)
    Viele Regierungsvertreter auf Twitter: Oft schon gegendert.
    Wenn ich mich recht erinnere, nennt sich zum Beispiel Merkels Sprecher auf Twitter: Regierungsvertreter*in oder ähnlicher Begriff.
    Ist das jetzt eine Vorgabe von Twitter oder wer in der Bundesregierung legt das fest?

    Etliche Arbeitgeber, darunter meiner, (an den ÖD angelehnt) machen Vorgaben dazu.
    Ich muss, wie alle Kolleginnen und Kollegen, laut Dienstvereinbarung jetzt "genderneutrale" Begriffe verwenden.
    Formulierung freigestellt.

    Was heisst das? Keiner weiss es genau.
    Leute nicht mehr mit Frau und Herr ansprechen? Wäre konsequent aber unhöflich.
    Mitarbeitende statt Mitarbeiter oder auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?
    Wäre "genderneutral" aber falsch (s.o.).

    Viele fangen widerwillig an, das Sternchen zu verwenden.
    Ich verwende noch die doppelten Formen Kolleginnen und Kollegen, andere auch.
    Werde ich dafür angemahnt, wechsle ich halt zum generischen Maskulinum.

    Ist genau so "genderneutral" oder sogar neutraler als die Sternchen- Form.
    Es würde sich für mich allerdings unhöflich anhören. Die *-Form ebenso.

    Man fragt sich, WER solche Vorgaben macht und warum die Genderbefürworter an solch entscheidenden Stellen sitzen....

    Ich erinnere mich, dass Judith Butler zur Zeit meines Studiums en vogue wurde.
    Viele "Genderbefürworter"werden bei ihr die Wurzeln sehen.
    Ihre Theorie war in meinem AStA sehr populär, wird nicht der einzige gewesen sein.
    Viele kennen ihre Gedanken wohl gar nicht so genau.

    Man darf nicht vergessen, dass es nur EINE soziologische Theorie zu Frauen
    - und Männerbildern ist.
    Und es auch sehr viele andere Ansichten und Theorien gibt.

    Aber heute gilt, wer das "Gendern" ablehnt in den Augen vieler als rückständig, homophob und was weiss ich alles.
    Was für ein Quatsch - ich kenne viele Schwule, die das Gendern nicht befürworten, Liberale, frei, modern, sozial und ökologisch denkende Menschen.
    Vielleicht ist es bei vielen auch die Angst, einen negativen Stempel zu bekommen - unmodern, altmodisch, frauenfeindlich - sich dem vorauseilend anzuschliessen.
    Geändert von Renee_2021 (15.08.2021 um 11:01 Uhr)

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    AW: Gendern

    Ich denke auch, es ist wieder vorauseilender Gehorsam.

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    AW: Gendern

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    „Anwenungsinformatiker-Wirtschaft (VWA)“.

    Wahrscheinlich bezeichne ich mich deshalb als Informatiker . . Gendern gabs 1985 zur Zeit meines Abschlusses noch nicht.
    Wenn's für dich ok ist, isses doch ok!
    Ja, die 80er … da war alles noch ein wenig … wie soll ich sagen … frauenausklammernd? Mich hatte es schon als Teenie genervt, in Worten nicht zu erscheinen, obwohl es die Worte gab.

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Ich denke auch, es ist wieder vorauseilender Gehorsam.
    “wieder”? Und gehorsam … wem?
    ************************************************** ******************

    „Nimm Dein Leben ein bisschen in die Hand. Wenn Du es gut behandelst, dann beisst es auch nicht! “
    [Geschenkt von Gustave]

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    AW: Gendern

    Zitat Zitat von Renee_2021 Beitrag anzeigen
    ...
    Etliche Arbeitgeber, darunter meiner, (an den ÖD angelehnt) machen Vorgaben dazu.
    Ich muss, wie alle Kolleginnen und Kollegen, laut Dienstvereinbarung jetzt "genderneutrale" Begriffe verwenden.
    Formulierung freigestellt.

    Was heisst das? Keiner weiss es genau.
    ...
    Stichwort "Öffentlicher Dienst": Seit Jahrzehnten (!) haben Bund und Länder da den geschlechtergerechten Sprachgebrauch geregelt.

    Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es deswegen einen Aufschrei der Empörung, erbitterte Diksussionen und besonderes mediales Interesse, geschweige denn alle paar Monate eine Umfrage gab. Heute habe ich zunehmend den Eindruck, dass das Thema von interessierten Kreisen hochgejazzt wird, um - gerade im Wahlkampf - davon abzulenken, dass sie keine Konzepte und Ideen für die Lösung wirklich existenzieller Probleme haben.
    „Die Tragik unserer Epoche," pflegte Jojo zu sagen, "besteht darin, dass die Menschen ihre persönliche Unzufriedenheit mit einem politischen Problem verwechseln.

    Juli Zeh, Über Menschen, S. 173

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    AW: Gendern

    Beispiel "wieder": Einrichtung von Unisex-Toiletten, Universitätsprofessoren, die Gendern erwarten (selbst mehrfach erlebt), in der Schule hat es eine Kollegin vorgestern gewollt und das soll so in unseren Förderplänen und Schullehrplänen so umgesetzt werden.

    Alles ohne demokratisch-rechtliche Grundlage.

    Gehorsam wem: Einer prozentual kleinen Gruppe oder Grüppchen, die, weil sie so laut "Diskriminierung" schreit bzw. schreien, unabhängig davon, ob Diskriminierung tatsächlich stattfindet, dies den politischen und gesellschaftlichen Tod bedeuten kann.

    Niemand kann es sich erlauben (ich betone: Auch wenn der Vorwurf nicht stimmt!!!!!!!), der vorankommen will, die Fremdetikettierung "rechts, gesellschaftlich rückständig, gegen Gleichstellung von Mann und Frau etc." angeheftet zu bekommen.

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    AW: Gendern

    In Jura werden doch nach wie vor das generische Maskulinum benutzt, warum sollte es da dann auch einen Aufschrei geben, wenn alles beim alten geblieben ist, zwekke?

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