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Thema: Gendern

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    AW: Gendern

    Flau sagte, sie hat es bisher nicht gehört, ich habe ein Beispiel geliefert, bei wem das zu hören ist. Weiter nichts.
    Wir werden weitermachen!

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    Die Pause zeigt doch nur hörbar an, dass im Wort „Lehrer*innen“ auch männliche Lehrpersonen noch mitgemeint sind.

    Es braucht die Pause nicht unbedingt, wenn wir ganz unkompliziert aufs generische Femininum wechseln.

    😉
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer

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    Aber konsequent. Das habe ich noch in keinem Text gesehen

  4. Moderation

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    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Aber konsequent. Das habe ich noch in keinem Text gesehen
    Stimmt,konsequent müsste es sein. Vielleicht passt es nicht genau hierher, aber wir besitzen 2 englische Babybücher (über Schwangerschaft bzw. Babypflege), in denen tatsächlich einmal konsequent Maskulinum und dann im Folgeband Femininum verwendet wird. (Es ist im Englischen nicht korrekt, "it", also "es" für Personen zu verwenden, auch Babies müssen als "er" oder "sie" bezeichnet werden.) Die Autor:innen (ein Mann und eine Frau) schreiben explizit, das sei ihnen am ausgewogenen erschienen.
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    "Ich hasse es, wenn Fantasy sich einfach nicht an die Realitaet haelt".
    Maxi Gstettenbauer

  5. Inaktiver User

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    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    .....Dazu kommt, dass das gesprochene Wort durch die Genderpause an Fluss und Klarheit verliert......
    Na ja, so pauschal stimmt das ja nu nicht: wenn ich ein Spiegelei brate, dann sage ich Spiegel_Pause_Ei. Ohne Pause gesprochen bedeutet das Wort Spiegelei etwas ganz anderes.

    So gesehe wäre es sicher kein Problem, sich auch an andere "Sprachpausen" zu gewöhnen, sie fallen nämlich mit der Zeit garnicht mehr auf.

    Sprache verändert sich laufend. Wenn ich dran denke, welchen Aufschrei es gab als vor noch garnicht sooooo langer Zeit die Anrede "Fräulein" aufgegeben wurde. Ok, ein "Herrlein" gab es ja nicht, von demher hinkt das Beispiel etwas.....Etliche diverse Personen verlangen ja eine völlig neutrale Anrede, also weder "Herr" noch "Frau", sondern z.B. "Nim" (habe ich unlängst in einer Doku im Fernsehen gehört).

    Die Lösung in einem Text abwechslend die männliche und die weibliche Form zu verwenden finde ich persönlich garnicht schlecht.

    Gruß Elli

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    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So gesehe wäre es sicher kein Problem, sich auch an andere "Sprachpausen" zu gewöhnen, sie fallen nämlich mit der Zeit garnicht mehr auf.
    Ich bin nicht wirklich gegen den Glottisschlag, aber ob ich mich daran gewöhnen werde, weiß ich nicht. Spiegel-Ei (ein zusammengesetztes Wort aus zwei Einzelwörtern) ist für mich was anderes als Besucher-innen (ein Konstrukt, das ein Wort künstlich trennt). Da stutze ich immer und denke, wie jetzt, innen? Hört sich immer an wie innen statt außen.
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    ..ja, Med.
    und ja, Sprache verändert sich. SICH. wann immer Sprache verändert WIRD, soll manipuliert werden. Seniorenresidenz: ja, da lacht niemand mehr, man hat sich daran gewöhnt. Aber auch niemand hat im Winter gesagt, dass die alten Menschen in den Residenzen alleine gelassen wurden

  8. Inaktiver User

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    Über Jahrhunderte waren mit der männlichen Bezeichnung angeblich auch die Frauen mitgemeint. Dann könnte man doch jetzt umstellen und immer nur die weibliche Form verwenden, die Männer sind dann halt zukünftig mitgemeint. Und alle anderen auch. Keine Sprachpause, nix, alles easy.

    Theo Koll brachte es unlängst im Bereicht aus Berlin im ZDF auf den Punkt: in einem Raum sind 99 Lehrerinnen, also eine Gruppe Lehrerinnen. Kommt ein Lehrer hinzu ist es plötzlich eine Gruppe von Lehrern. Ob es umgekehrt auch so wäre ? Wohl eher nicht.

    Gruß Elli

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    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    Wie lösen die Franzosen das denn mit der gesprochenen Sprache?

    L´acteur und l´acteure unterscheiden sich ausgesprochen nicht voneinander. Oder machen sie dann auch, wie im Deutschen, einen Glottisschlag und sagen la acteure?

    Komische Lösung, die in meinen Augen mehr Probleme aufwirft als löst.


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    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Theo Koll brachte es unlängst im Bereicht aus Berlin im ZDF auf den Punkt: in einem Raum sind 99 Lehrerinnen, also eine Gruppe Lehrerinnen. Kommt ein Lehrer hinzu ist es plötzlich eine Gruppe von Lehrern.
    So hab ich das NIE erlebt. Berlin? Umgekehrt ansatzweise. An einer Klinik, zwei Labore, in denen nur Laborantinnen arbeiteten - halt: ein Mann. Der wurde da schon manchmal .".....ach ja, wir haben da ja auch noch Herrn Mäuserich"

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