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Thema: Gendern

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    AW: Gendern

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Aber es verunstaltet Sprache
    Genau so empfinde ich das auch. Als Verunstaltung.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

  2. Inaktiver User

    AW: Gendern

    Zitat Zitat von Rotweinliebhaberin Beitrag anzeigen
    So ein Quatsch.

    Nimm halt die Profession, die Beschäftigung.

    Aber stimmt, heißt ja auch die Frucht, ergo: die Apfel, die Birne, die Erdbeere. Oder muss es das Banane heißen wegen das Obst?
    Für dich ist es Quatsch.... Es wird sich aber auch keine banane dran stören

    Für mich ist gendern Quatsch.....

    M/w/d

    Warum ist das überhaupt nötig? Man stellt einen Menschen ein und kann sich den zusatz sparen. Sollte nur dabei stehen wenn nur ein spezielles Geschlecht gesucht wird. Ansonsten sinnlose Verschwendung von Ressourcen....

    Wo geht's dann weiter?

    Warum steht m immer als erstes? Früher konnte man argumentieren das m vor w im alphabet kommt.

    Heute müsste nach dieser Logik d zuerst kommen.

    Wird nicht lang dauern bis darüber ne petition kommt......

    Bei allem Verständnis zur Gleichberechtigung. Aber da sollte man wirklich bei Dingen die Energie rein stecken, wo es wichtig ist.

    Gleiches Gehalt zum Beispiel....

  3. Moderation

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    AW: Gendern

    Zitat Zitat von sonic99 Beitrag anzeigen
    Gibt es sowas noch in irgendeinem anderen Land ?
    Ja, natürlich. Überall, wo Bezeichnungen nicht von Natur aus geschlechtsneutral verwendet werden wie im Englischen (ja, ich weiß, da gibt's auch Ausnahmen wie "actress", die aber allmählich auch von "actor" für alle Geschlechter abgelöst wird).
    May you be surrounded by friends and family,
    and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.

    Leonard Cohen


    Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
    Erich Kästner

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    AW: Gedern

    Zitat Zitat von Duesentrieb Beitrag anzeigen
    @Telpa (tut mir leid, muss mir das mit dem Zitieren noch mal genauer ansehen)
    Hm...also wenn ich (m) eine Ärztin/Anwältin/Irgendwas-in konsultiere, habe ich schon immer von "meiner Ärztin/Anwältin/etc." geredet. Ich mache das an der Person fest, nicht an der vormals oftmals nur männlichen Berufsbezeichnung.
    ...
    Das machen wohl die meisten so, beim Gendern geht’s aber um die generische Bezeichnung. Beispiel: Ich suche Rat, da sagen die meisten, ich solle zum Arzt gehen oder zum Anwalt oder „hast du schon mal mit einem Anwalt darüber gesprochen“? Im Formular ebenso, immer die generische Bezeichnung und das ist meistens die männliche. Anderes Beispiel: da Männer in der Gebäudereinigung nicht als Putzfrauen angesprochen werden wollen, verwendet man da schon längst das neutrale „Reinigungskraft“.

    Das ganze Glück der Erde liegt in der Immunität der Herde.
    .

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    AW: Gendern

    Zitat Zitat von Rotweinliebhaberin Beitrag anzeigen
    Sprache lebt und verändert sich sowieso. Du wirst dich dran gewöhnen.
    Schaugmeramal. Eben weil Sprache lebt. Irgendwo gibt es eine Sammlung bürokratischer Sprachartistik, darüber kann man sich zerkugeln.

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    AW: Gendern

    Ich wundere mich ja, dass man so eindeutig dafür oder dagegen sein kann. Ich verstehe die Argumente beider Seiten sehr gut.

    Das ganze Glück der Erde liegt in der Immunität der Herde.
    .

  7. gesperrt

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    AW: Gendern

    Geht mir ganz genauso. Ich breche mir bestimmt keinen Zacken aus der Krone, wenn ich "Ärzte und Ärztinnen" lese oder höre.
    Ich habe Kolleginnen, die sich selbst als "Ingenieur" bezeichnen, andere als "Ingenieurin". Mir sowas von egal. Aber ich reagiere schroff, wenn Jemand versucht, mir eine Ideologie überzustülpen.

  8. Moderation

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    AW: Gendern

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Es wäre mir wurscht. Aber es verunstaltet Sprache und ich habe was gegen Diktatur.
    Rechtschreibregeln sind Diktatur? Ich bin bisher noch nie für eine fehlerhafte Formulierung in ein Lager gekommen. Ansonsten hätte ich einen gefährlichen Job.

    Gendergerechte Sprache ist Gewohnheit. Wir haben uns an das "generische Maskulinum" gewöhnt (das übrigens im Deutschen eine sehr junge Erfindung ist!), wir werden uns genauso schnell an eine Neuerung gewöhnen. Vorausgesetzt, wir sind generell offen für Veränderungen und nicht wie mein Fahrlehrer, der mich Anfang der Neunziger noch als "das Fräulein Cariad" ansprach.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

  9. Moderation

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    AW: Gendern

    Das Anliegen, Sprache inklusiver zu gestalten, finde ich wichtig und richtig, es ist halt leider im Deutschen etwas umständlicher als in manchen anderen Sprachen, das auszudrücken.

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Gendergerechte Sprache ist Gewohnheit. Wir haben uns an das "generische Maskulinum" gewöhnt (das übrigens im Deutschen eine sehr junge Erfindung ist!), wir werden uns genauso schnell an eine Neuerung gewöhnen. Vorausgesetzt, wir sind generell offen für Veränderungen und nicht wie mein Fahrlehrer, der mich Anfang der Neunziger noch als "das Fräulein Cariad" ansprach.
    Exakt an das "Fräulein", das so lange gang und gäbe war und das heute kein Mensch vermisst, musste ich auch denken. Und ich bin ebenfalls sicher, dass das alles Gewöhnungssache ist. Vielleicht finden wir ja irgendwann noch etwas glatter über die Zunge gehende Formen als "Lehrer:innen", wer weiß ...
    May you be surrounded by friends and family,
    and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.

    Leonard Cohen


    Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
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    AW: Gendern

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Genau so empfinde ich das auch. Als Verunstaltung.
    Mir geht es auch so. Neulich eine Reportage über Schulen gesehen. Wenn jetzt von Schülern und Schülerinnen gesprochen würde, wäre es in Ordnung. Aber die Sprecherin sprach halt das *. Hört sich für mich total unharmonisch an und da sie sehr schnell sprach, gab es zwar eine ganz, ganz winzige Pause, aber gehört hat man eigentlich Schülerinnen.


    Aber, wie hier schon erwähnt, wir werden uns dran gewöhnen. Ob es uns gefällt oder nicht.
    Liebe Grüße - Hedwig

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