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Thema: Gendern

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    AW: Gendern

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Davon abgesehen sind sehr oft gerade diejenigen, die eine "Verhunzung" der Sprache beklagen, wenn gegendert wird, selbst der deutschen Sprache kaum mächtig: Kommasetzung gemäß Salzstreuer-Prinzip, Groß- und Kleinschreibung nach Gefühl, "dass/das" - ist doch egal.
    Nein, sie sind der deutschen Rechtschreibung nicht mächtig. Auch Menschen, die ihre Sprache wunderbar beherrschen, können damit Schwierigkeiten haben, weil beides einfach nicht dasselbe ist.

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    Zitat Zitat von kangastus Beitrag anzeigen
    Nein. Du gehst davon aus, dass Sprache bewusst erschaffen wurde mit der dazugehörigen Systematik.
    Nein, davon gehe ich nicht aus. Der Unterschied zwischen einer formalen und einer natürlichen Sprache ist mir schon bekannt.

    Das ist aber nicht der Fall. Sprache "entsteht", und der Mensch schraubt dann auch ein bisschen daran herum.
    Eben drum. Man kann sich leicht eine formale Sprache mit fünf oder fünfzehn grammatischen Geschlechtern vorstellen, die keinen Bezug zu einem biologischen Geschlecht haben.

    Eine natürliche Sprache, in der sich grammatische Geschlechter entwickeln, die völlig abgehoben vom biologischen Geschlecht sind, wäre dagegen ein echtes Kuriosum. Wahrscheinlich gibt die biologische Differenzierung den Anstoß dafür, dass in der Sprachentwicklung eine grammatische Differenzierung stattfindet.

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    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen
    Aber es kann doch auch nicht sein, daß jedes individium des Dritten Geschlechts ein eigenes Süppchen kocht.

    Für männlich gibt es er.... Für weiblich sie..... Und für es dann x, EM, y, oder was gerade beliebt?

    Nein das geht so nicht. Es muss auch dafür ein einheitliches pronom geben
    Vielleicht sollte man die Definition, wie das dritte Geschlecht angesprochen werden möchte, diesen selbst überlassen und damit auch den Vorschlag, wie es gehandhabt werden soll. In dem Artikel ist ja schon jemand vertreten, der Sprachwissenschaftler ist.

    Das ganze Glück der Erde liegt in der Immunität der Herde.
    .

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    Zitat Zitat von PollexNiger2 Beitrag anzeigen
    Eine natürliche Sprache, in der sich grammatische Geschlechter entwickeln, die völlig abgehoben vom biologischen Geschlecht sind, wäre dagegen ein echtes Kuriosum. Wahrscheinlich gibt die biologische Differenzierung den Anstoß dafür, dass in der Sprachentwicklung eine grammatische Differenzierung stattfindet.
    Warum sollte das ein Kuriosum sein? Beispiele, dass die Annahme nicht stimmt, wurden hier ja schon genannt. Und es gibt zudem zig Sprachen, die überhaupt kein Geschlecht haben, die also natürlich keinerlei Bezug zum biologischen Geschlecht haben. Fakt ist, es gibt keine Regeln, die zum Artikel eines Wortes führen. Genus und Sexus haben nur zufällig Schnittstellen.

  5. Inaktiver User

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    Zitat Zitat von PollexNiger2 Beitrag anzeigen
    Eine natürliche Sprache, in der sich grammatische Geschlechter entwickeln, die völlig abgehoben vom biologischen Geschlecht sind, wäre dagegen ein echtes Kuriosum. Wahrscheinlich gibt die biologische Differenzierung den Anstoß dafür, dass in der Sprachentwicklung eine grammatische Differenzierung stattfindet.

    Analog dazu kulturell bedingte Zusammenhänge?
    Der Mut, die Angst, die Liebe, die Treue, der Muskel, der Schlag, die Träne, die Trauer, die Scham, die Ohnmacht...

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    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte man die Definition, wie das dritte Geschlecht angesprochen werden möchte, diesen selbst überlassen und damit auch den Vorschlag, wie es gehandhabt werden soll. In dem Artikel ist ja schon jemand vertreten, der Sprachwissenschaftler ist.
    Wenn du damit den offiziellen Weg meinst, sehe ich das Problem, des gewöhnungseffektes.

    Wir gewöhnen uns gerade an * und anderes. (was aber nicht ok ist)

    Und bis es soweit ist, daß das dritte geschlecht sich einig ist, wird es wieder eine Umstellung geben.

    Ich bin mir sicher, daß dies noch mehr Angriffsfläche bietet...

    Zudem ziehen sich die beiden anderen Geschlechter damit aus der Verantwortung.

    Das dritte geschlecht ist ein Teil unserer Gesellschaft und damit auch im Verantwortungsbereich von allen.

    Mit der Denkweise einer Userin

    "Warum für Frauen höhere Maßstäbe als für Männer" (was für mich bedeutet, dass ihr das dritte geschlecht schlicht egal ist und deren Anerkennung dessen alleiniges Problem ist)

    Zeigt halt auch ganz deutlich, daß einige eine sehr verquerte denken haben und im Machtkampf festhängen.


    Dieses bringt uns aber nicht weiter in der Entwicklung.

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    Zitat Zitat von kangastus Beitrag anzeigen
    Warum sollte das ein Kuriosum sein? Beispiele, dass die Annahme nicht stimmt, wurden hier ja schon genannt.
    Ich will das Thema jetzt nicht zu Tode diskutieren, aber die Aussage, dass es einen Zusammenhang gibt, kann man nicht anhand von Gegenbeispielen widerlegen. Zumal die Gegenbeispiele bis auf die "Drohne" sprachliche Sonderfälle sind (Verkleinerungsform, Kompositum etc.)

    Es behauptet ja niemand, dass es einen kompletten Determinismus gibt.

    Den Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs kriegt man mit Verweis auf Helmut Schmidt auch nicht wegdefiniert.

    Genus und Sexus haben nur zufällig Schnittstellen.
    Das ist eine Aussage, die man immerhin einigermaßen gut überprüfen kann.

    Wie viele Sprachen gibt es, in denen ein grammatisches Geschlecht existiert ist und "die Frau" grammatisch männlich ist? In wie vielen Sprachen, in denen ein grammatisches Geschlecht existiert, ist "der Mann" grammatisch weiblich?

    Wenn du postulierst, dass Genus und Sexus nur zufällige Schnittstellen haben, dann müsste sich das einigermaßen die Waage halten. Trifft das zu?

  8. VIP

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    AW: Gendern

    Nach eienr Stidue der Uinverstiät Cmabridge ist es eagl, in wlehcer Reiehnfogle die Bchustbaen in Wöretrn vokrmomen." – Quelle: Phanomen: Warum sind Worter mit verutaschetn Buhsctaben lesbar? | shz.de ©2021

    Wenn unser Gehirn dies kann, dann kann auch Gendersternchen mitlesen.




    Manchmal kann man nichts machen, außer weiter.

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    AW: Gendern

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen

    Wenn unser Gehirn dies kann, dann kann auch Gendersternchen mitlesen.
    Und findest du Gendersternchen die angemessen Bezeichnung für das dritte Geschlecht?

    Aufgrund der deutschen Geschichte finde ich ein Sternchen als Kennzeichen wirklich fragwürdig
    When a man tells you A and does B, believe B because A is what hes trying to get you to believe, B is who he is

  10. VIP

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    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen
    Und findest du Gendersternchen die angemessen Bezeichnung für das dritte Geschlecht?

    Aufgrund der deutschen Geschichte finde ich ein Sternchen als Kennzeichen wirklich fragwürdig

    Es gibt viele andere Möglichkeiten. Ich selbst würde den _ vorziehen, habe damit sehr angenehm meine Thesis geschrieben, zum Tippen für mich keine Störung im Tippfluss.
    Aktuell scheint sich die Öffentlichkeit das * zu bevorzugen. Alternativ nutzen gerade einige Autoren den : .

    Hier gibt wird es interaktiv erklärt - mit der Maus über die Wörter fahren, dann erscheint die Erklärung: Gendersternchen, Gender-Gap und Binnen-I kurz und knapp erklart


    Gendersternchen, Doppelpunkt und Co. - Die Suche nach der passenden Lucke im Wort
    Manchmal kann man nichts machen, außer weiter.

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