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  1. Avatar von Amelie63
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    AW: Männerrollen - Frauenrollen

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen

    Das hab ich definitiv nicht geschrieben.
    Wie so oft hast du mal wieder Dinge geschrieben, die du in der Konsequenz einfach ungenügend durchdacht hast. Deshalb kommen solche Eindrücke dann auch immer wieder zustande.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  2. Avatar von jofi2
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    AW: Männerrollen - Frauenrollen

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Bestimmt nicht.

    Wie kommst du jetzt auf diese seltsame Idee?

    Das hab ich definitiv nicht geschrieben.

    gruss, barbara
    Es ist zumindest das einzig Konkrete, was ich in Deinem Eingangspost (und darauf bezog sich mein Post) gelesen habe. Dass nämlich die Funktionen von Mann und Frau in diesen Bereichen eindeutig sind.
    Was ja auch stimmt.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)

  3. Avatar von Rowellan
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    AW: Männerrollen - Frauenrollen

    Ich sehe es ähnlich wie Sasapi: Es gibt die grundlegenden biologischen Unterschiede - Männer können kein Kind austragen, stillen und gebären. Und noch ein paar weitere Feinheiten - im Durchschnitt sind Männer körperlich größer und stärker (wobei es bei beiden Geschlechtern natürlich Abweichungen nach oben und unten gibt - eine Kugelstoßerin z.B. wird stärker sein als ein zierlicher Mann, der sein ganzes Leben am Schreibtisch verbringt).

    Davon abgesehen dürften die individuellen Unterschiede deutlich stärker ausgeprägt sein als die zwischen den Geschlechtern - nur mal als Klischeebeispiel, ein männlicher Freund versucht das rückwärts Einparken zu vermeiden wie der Teufel das Weihwasser während ich nahezu ausschließlich rückwärts parke; ich hab auch einen stärker ausgeprägten Sinn für Orientierung.
    Von daher denke ich, daß es im täglichen Leben, im Beruf, im Haushalt usw. eigentlich nur auf Talent und Neigung ankommen sollte, nicht auf die klassisch den Geschlechtern zugeordneten Rollen.

    Was ich aber für mich ablehne, ist die "Verwischung" der Geschlechter generell - das biologische Geschlecht selbst ist eben kein soziales Konstrukt; sonst gäbe es die ganze Problematik um Hetero- und Homosexualität nicht. Ich bin hetero, fühle mich also von Männern angezogen, und die dürfen dann auch so aussehen: Also z.B. breite Schultern betonen.
    *lost in the woods*

  4. Avatar von Spatz22
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    AW: Männerrollen - Frauenrollen

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Männer sich sehr wohlfühlen, wenn man sie um etwas klischeehaft typisch männliches bittet, z.B. etwas zu reparieren. Kinderspielzeug, Wasserhahn... oder die Bohrmaschine zu bedienen an Stellen, wo die Wand mehr Druck braucht und sie da ihre ganze Kraft einsetzen können. Und Feuer im Kamin machen.
    Und danach natürlich ein fettes Lob abkassieren.
    Umgekehrt habe ich festgestellt, dass sie fast eingeschnappt reagieren, wenn man das selbst in die Hand genommen hat oder einen Handwerker gerufen hat. Als hätte man sie just ihrer Männlichkeit beraubt.
    Das hatte zur Folge, dass ich solche Dinge lieber dem Mann überlassen habe als es selbst zu erledigen oder mich damit zu beschäftigen, bis ich weiß, wie es geht - weil mir das Eingeschnapptsein zu blöd war...

    Es ist zwar auf der einen Seite bequem, aber auf der anderen Seite bleibt das Erfolgsgefühl aus, etwas allein geschafft zu haben.
    Und mal ernsthaft, es gibt heute für jeden Popanz Youtube-Anleitungen oder sonstige Info im Netz.
    Gestern war ich stolz wie Bolle, weil ich einen Virus von meinem PC entfernt habe, der mein Internet lahmgelegt hat. Sonst hätte ich das "den Mann machen lassen".
    Der ist aber seit einiger Zeit nicht mehr da.

  5. Avatar von rebellin
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    AW: Männerrollen - Frauenrollen

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Neulich war ich übrigens das erste mal zur Maniküre, bei Douglas.
    Kannst Du uns noch den Zusammenhang zum Thema erläutern?

    Du bist ein Mann, der zur Maniküre ging?
    Du bist eine Frau, die erstmals zur Maniküre ging?
    Sind gepflegte Fingernägel geschlechtsspezifisch?
    Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.
    Christian Fürchtegott Gellert (1715-69)


  6. Registriert seit
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    AW: Männerrollen - Frauenrollen

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    Wie so oft hast du mal wieder Dinge geschrieben, die du in der Konsequenz einfach ungenügend durchdacht hast. Deshalb kommen solche Eindrücke dann auch immer wieder zustande.

    nochmals:

    ich schrieb: biologische Tatsachen sind unverrückbar, aber kulturell modulierbar.

    Beispiel zum Verständnis: meine Haarfarbe ist meine Haarfarbe, sie ist einfach so, wie meine Biologie sie hergibt, daran kann ich nichts ändern; aber ich könnte meine Haare färben, wenn ich wollte. Was dann zwar ein anderes Erscheinungsbild kreieren täte, aber meine Naturhaarfarbe ist und bleibt meine Naturhaarfarbe, unverrückbar, ganz egal, was ich mit meinen Haaren alles sonst noch anstelle.

    Was genau soll da "ungenügend durchdacht" sein, bitte?

    Manchmal hab ich den Verdacht, es liege eher am ungenauen oder schlampigen lesen, da wird ein Trigger getroffen und ein ganzer Rattenschwanz an angeblichen Folgen angehängt, die aber die Originalaussage keineswegs zulässt. und DAS ist tatsächlich geschlechtsunabhängig ärgerlich und doof, und wird von Mann und Frau, soweit ich das einschätzen kann, gleichermassen gern betrieben. *grummel*

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  7. Avatar von jofi2
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    AW: Männerrollen - Frauenrollen

    Ich teile die Position von sasapi und rowellan.
    Nature ist Sex und Fortpflanzung, der Rest ist nurture und damit soziokulturell bedingte Rolle. Wobei man sich darüber im Klaren sein muss, dass hier bereits bei Kindergartenkindern hier keineswegs nur der Einfluss des Elternhauses eine Rolle spielt.
    Auch das was hier über individuelle Unterschiede gesagt wurde ist völlig richtig.

    Mein (soziokulturell beeinflusstes) Männerbild?
    Typen die rein äußerlich dem Bild "kraftstrotzender Naturbursche" entsprechen fand ich nie von vorne herein besonders anziehend. Eher die intellelktuell wirkenden Typen.
    Das entspricht aber nicht irgendeinem Bild davon, was ich für besonders männlich halte. Ich glaube, so ein Bild habe ich gar nicht - wenn man mal von meinen Lieblingsvorurteilen absieht.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)


  8. Registriert seit
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    AW: Männerrollen - Frauenrollen

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Es ist zumindest das einzig Konkrete, was ich in Deinem Eingangspost (und darauf bezog sich mein Post) gelesen habe. Dass nämlich die Funktionen von Mann und Frau in diesen Bereichen eindeutig sind.
    Was ja auch stimmt.
    na dann solltest du vielleicht auch noch den Rest lesen?

    Da dachte ich, unter anderem, auch über das Wort "Rolle" nach udn warum ich es im Kontext des Threads unglücklich finde, und darüber, dass ich in mir gewisse Eigenschaften feststelle, die gemeinhin weiblich konnotiert sind, und andere Eigenschaften, die gemeinhin männlich konnotiert sind, und das, obwohl ich biologisch eindeutig weiblich bin. Aber in der Persönlichkeit offenbar nicht nur.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  9. Registriert seit
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    AW: Männerrollen - Frauenrollen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kann mit Lichtschwertern kämpfen und Raumschiffe reparieren.
    Vermutlich sind das Fähigkeiten, die sie in ihrer Umgebung zum Überleben gut gebrauchen kann.

    Ich bin Single und mache darum schon vieles selber, da ich nun mal nicht einfach nach dem Mann im Hause rufen kann. Und bevor ich jemanden aus dem Bekanntenkreis motiviert habe, habe ich die Wand schon lange selber gestrichen, die Steckdose ausgetauscht oder die Kaffeemühle repariert. So schwierig ist das nicht. Ich erlebe allerdings bei meinen weiblichen Bekannten oftmals eine Ablehnung aller Dinge, die mit Technik zu tun haben. So als sei das etwas böses. Da wird gar nicht erst probiert, ob man das nicht vielleicht doch verstehen kann.

    Was das Einparken angeht, das wir Frauen ja angeblich so schlecht können... Männer können das auch nicht besser, es stört sie nur nicht, wenn die Kiste schief und zu weit vom Kantstein eingeparkt ist.

    Und die Abseitsregel, die wir angeblich auch nicht verstehen können, ist super einfach. Männer erklären sie nur absichtlich so kompliziert, dass es keiner versteht.

    Ich habe mich schon immer geweigert, mich in irgendein Rollenklischee hineinzwängen zu lassen. Wozu? Damit mich irgendein ewig gestriger Hanswurst lieber mag? Nö. Soll der mich doch doof finden. Die Welt ist groß und es gibt genug andere Leute. Weiblich fühle ich mich darum trotzdem und ich habe sicher viele Eigenschaften, die man als typisch weiblich bezeichnen würde. Aber auch welche, die eher männlich sind.

  10. Avatar von Amelie63
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    AW: Männerrollen - Frauenrollen

    Zitat Zitat von Spatz22 Beitrag anzeigen
    Es ist zwar auf der einen Seite bequem, aber auf der anderen Seite bleibt das Erfolgsgefühl aus, etwas allein geschafft zu haben.
    Da werden aber doch lediglich die unterschiedlichen Lebensstrategien deutlich, die von der eigenen Sozialisierug und vom eigenen Temperament und natürlich von den eigenen Erfahrungen abhängig sein dürften.

    Die Ausgangsbasis war bei mir so ähnlich wie bei dir, also was das Getue der Männer angeht. Aber mir war das dann irgendwann zu blöd und ich hab meinen Krempel allein gemacht. Erst weit in den 30ern kam bei mir die Kehrtwende, dass ich die Männer dies und das wieder machen lasse, weil ich mir nichts mehr beweisen muss und die Arbeit daher je nach persönliche Vorlieben und Fähigkeiten verteilt werden kann.

    Komischerweise hatte ich aber auch nie wieder Männer, die das so an sich reißen müssten. Irgendwie riechen die das vielleicht, und entsprechend findet das passende dann schon zueinander.

    Ich bin übrigens auch in sog. weiblichen Arbeiten ein ziemlicher Depp z.B. Nähen. Da hab ich ein Handarbeitslehrerinnentrauma. Das, was der Fahrlehrer mir mit ein paar Kniffen prima und nachhaltig beigebracht hat (obwohl ich als Frau das angeblich biologisch bedingt schlechter können müsste), das haben die Handarbeitslehrerinnen der 70er mir gründlich von Anfang an schon versaut. Ich habs nie begriffen und Nähmaschinen sind für mich heute noch rote Tücher.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

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