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  1. Avatar von Rotweinliebhaberin
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    AW: Die Welt ist weiblich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sorry, aber meine Tochter wächst hier mit der gleichen Liebe wie mein Sohn auf.
    Und das ist auch gut so, aber ich nehme mal an Frau Erdbeere hat sich nicht nur auf Deutschland im 21. Dingsbums bezogen ..... ja, wir haben's hier echt gemütlich, werden nicht gleich abgetrieben oder verscherbelt .... verdienen zwar etwas weniger und werden verdammt oft belästigt .... aber ohne Scheiss mal, mir persönlich geht's nicht schlecht. Dank meiner unermüdlichen Vorreiterinnen!!
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    „Nimm Dein Leben ein bisschen in die Hand. Wenn Du es gut behandelst, dann beisst es auch nicht! “
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  2. gesperrt
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    AW: Die Welt ist weiblich

    Auf dem Weltfrauensummit, Angela Merkel beantwortet die Frage, ob sie Feministin sei.

    BBC NEWS

    Man kann sagen, was man will, die Frau kann einfach gut antworten.
    Die Situation ist witzig, auch von Christin Lagarde und den anderen.

  3. Inaktiver User

    AW: Die Welt ist weiblich

    Oh weia....

  4. Avatar von Rotweinliebhaberin
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    AW: Die Welt ist weiblich

    Zitat Zitat von Nicole1965 Beitrag anzeigen
    Man kann sagen, was man will, die Frau kann einfach gut antworten.
    Meiner Meinung nach stammelt sie blöde rum und sagt gar nichts.
    ************************************************** ******************

    „Nimm Dein Leben ein bisschen in die Hand. Wenn Du es gut behandelst, dann beisst es auch nicht! “
    [Geschenkt von Gustave]


  5. Registriert seit
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    AW: Die Welt ist weiblich

    Sie antwortet doch gut: sie anerkennt, dass sie von den früheren Feministinnen und deren Arbeit profitiert, aber will nicht von sich behaupten, eine Feministin zu sein, bloss weil sie sich in ein gemachtes Nest setzen konnte.

    Als Vorbild ist die Merkel auf alle Fälle unbezahlbar, weil sie zeigt, dass man nicht einem bestimmten Standard oder Bild entsprechen muss, um erfolgreich sein Leben zu gestalten. Und sie scheint, trotz ihrer anspruchsvollen Aufgabe und bestimmt grossen Arbeitslast, meist entspannt, fröhlich und humorvoll zu sein.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  6. Avatar von Amelie63
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    AW: Die Welt ist weiblich

    ich habe zwar auch manchmal den Eindruck, dass Merkels Humorfähigkeit unterschätzt wird, aber das war für mich auch bloß blödes Rumgestammel. Als wäre der Begriff Femininistin was bähpfui, was frau unbedingt vermeiden müsste. Manche Frauen stellen sich da verkrampfter an als manche Männer, einfach bescheuert. Gerade weil ich von unseren Vorkämpferinnen profitiere und gucke, dass ich diese Werte mit erhalten kann, darf und will ich mich Feministin nennen. Deshalb finde ich es gerade von einer Kanzlerin nicht folgerichtig, dass sie sich da so ziert.

    Aber sie ist zu dem Thema generell ein ganz gutes Beispiel, das doch sehr deutlich macht, dass es nur sehr begrenzt in der Person begründet liegt, ob etwas nun "weiblich" oder "männlich" läuft, sondern großteils in der Struktur bzw. Kultur, und je höher "man" ist, um so mehr. Führungsfrauen spielen im Grunde auch hauptsächlich nach den immer noch männlich geprägten Regeln. Nicht zu 100%, denn das würde bescheuert rüberkommen und das geht vor allem deshalb nicht, weil sie bei weitem nicht über diese Seilschaften verfügen, wie sie sich unter Männern etabliert haben. Aber sie können (und wollen es sicherlich auch nicht immer) nicht alles einfach anders machen.

    Manche Dinge sind auch einfach nur menschlich und nicht geschlechtsspezifisch z.B. Machthunger und ein gewisser Egoismus/Narzissmus, was es vermutlich braucht, um so weit zu kommen und sich da zu halten. Alleine schon so eine Medienpräsenz - das muss man wollen. Für mich wäre das ein Albtraum. Einfach nicht narzisstisch genug, vermute ich mal In vieles wächst man sicher auch einfach rein.

    Aber ob jemand bodenständig ist oder ein selbstverliebter Schaumschläger, das halte ich doch für relativ geschlechtsneutral. Da sieben eher die Strukturen aus. Frauen kommen einfach nicht so hoch, wenn sie nicht gehaltvolles liefern. Männliche Schaumschläger haben es durch die Seilschaften leichter nicht ausgesiebt zu werden. Dass es also in Führungspositionen viele männliche Schaumschläger und Nichtskönner gibt, ist also nicht im Geschlecht an sich begründet, sondern in den Strukturen, die eben immer noch patriarchalischen Spielregeln folgen.

    Und es gibt auch immer noch ein gewisses kollektives Selbstverständnis à la "der kriegt den (besser bezahlten) Job, weil der muss ja ne Familie unterhalten). So gesehen müssten eigentlich alle Alleinerziehenden die besten Jobs haben aber Erziehende und Ernährer, das ist strukturell immer noch geschlechtsspezifisch unterschiedlich verteilt und nicht nur in den Köpfen, sondern auch teilweise gesetzlich (z.B. Ehegattensplitting ) und damit widersprüchlich zu anderen Gesetzten (z.B. Ehegattenunterhalt) verankert.

    Ich sehe es nicht so, dass die Welt weiblich ist, sie ist etwas weiblicher geworden, aber in erster Linie gehts um die Förderung des Individualismus, dass also z.B. Familien bessere Rahmenbedinungen haben, um ihr Leben so zu leben, wie sie es wollen (wozu z.B. eine höhere Flexibilisierung in vielen Bereichen gehört) Ich finde diese Entwicklung grundsätzlich richtig, aber die konsequente Umsetzung ist schwerfällig und für ein reiches und aufgeklärtes Land wie Deutschland erschreckend rückständig bezüglich der Förderung des klassischen Familienbildes, was auch zu der Zementierung eines gewissen Rollenverständnisses in den Köpfen der Menschen beiträgt.

    Ich lese und höre immer wieder, gerade von Frauen, die Einstellung, jeder soll leben wie er will. Aber anderererseits wird das, was frau selbst lebt, biestig als den besten Lebensentwurf verteidigt und das teilweise mit skurilen biologischen Argumenten. Die Gräben zwischen sog. Hausfrauen und berufstätigen Frauen scheinen mir nicht wirklich kleiner geworden zu sein, also die Frauen beschäftigen sich immer noch gegenseitig und ich würde mir wünschen, dass wir Frauen uns öfter fragen, wer davon denn alles so profitiert, indem wir ständig in diese völlig sinnlose Konkurrenz zueinander treten.
    Die meisten Frauen bewegen sich doch sowieso zumindest phasenweise in der Mitte zwischen Vollhausfrau und Karrierefrau (auch so ein blöder Begriff, wo ich mich immer wieder frage, was das eigentlich sein soll) Während Männer bis heute sich da keinen Angriffen und Nachfragen stellen müssen, dafür aber womöglich einen nicht ganz leichten Gang haben, wenn sie mehr Familienzeit wollen, weil das halt in vielen Berufssparten auch noch ein Gegen-den-Strom-schwimmen ist.

    Dann gibts aber auch noch die andere Strömung, in der scheinbar alles rückwärtsgewandt ist. Anders kann ich mir den Erfolg einer AFD nicht erklären, die das klassische Familienbild wieder mehr zementieren will während z.B. Alleinerziehende so richtig blöd in die Röhre gucken dürften (was ja schon zeigt, dass es nicht primär um Familie sondern um Patriarchat geht - dahingehend hat sich bei denen nichts geändert) In deren Welt ist das Weibliche daher was völlig anderes. Also DAS Weibliche gibts nicht. Ebensowenig wie DAS Männliche. Auch im Männlichen sitzt eine Schöpfungskraft und etwas Nährendes und Behütendes. Genauso wie im Weiblichen. Jede/r halt auf seine/ihre Art. Und jeweils individuell wieder völlig anders...
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
    Geändert von Amelie63 (29.04.2017 um 09:02 Uhr)

  7. Avatar von Amelie63
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    AW: Die Welt ist weiblich

    Zitat Zitat von Nicole1965 Beitrag anzeigen
    Auf dem Weltfrauensummit, Angela Merkel beantwortet die Frage, ob sie Feministin sei.

    BBC NEWS

    Man kann sagen, was man will, die Frau kann einfach gut antworten.
    Die Situation ist witzig, auch von Christin Lagarde und den anderen.
    Sie macht da meiner Meinung nach einen großen Fehler: Feministin zu sein ist kein Titel, sondern eine Haltung.

    Wenn ich Kommunistin oder Kapitalistin bin, sag ich ja auch nicht, ich muss mir das erst verdienen und will mich nicht mit fremden Federn schmücken.
    Meiner Meinung nach hat sie sich mehr als dämlich herausgewunden. So wie sie halt immer vermeidet, mal nen klaren Standpunkt zu beziehen und den vor allem auch mal konsequent beizubehalten.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.


  8. Registriert seit
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    AW: Die Welt ist weiblich

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    Als wäre der Begriff Femininistin was bähpfui, was frau unbedingt vermeiden müsste.
    Gewisse Assoziationen zu "Feminismus" sind für mich auch bähpfui. Es GIBT eben tatsächlich die radikalen Feministinnen, die in Männern grundsätzlich das Böse und Schlechte sehen (siehe Eingangsbeitrag), und in Frauen nur das Gute.

    So ist das aber nicht.

    Deshalb finde ich es gerade von einer Kanzlerin nicht folgerichtig, dass sie sich da so ziert.
    Wenn sie es tatsächlich nicht empfindet, wäre es falsch, es zu sagen, nur um einer Mode zu entsprechen. Wenn man sie fragen würde, "sind Sie Christin?", würde sie wohl mit einem überzeugten Ja antworten. Weil es eben tatsächlich ihr Ding ist.

    Aber sie können (und wollen es sicherlich auch nicht immer) nicht alles einfach anders machen.
    Es wäre auch dumm, Dinge nur aus dem Grund anders zu machen, damit sie anders sind. Und nicht, Dinge so zu machen, dass man unter gegebenen Umständen die besten Ergebnisse erhofft.



    Dann gibts aber auch noch die andere Strömung, in der scheinbar alles rückwärtsgewandt ist. Anders kann ich mir den Erfolg einer AFD nicht erklären, die das klassische Familienbild wieder mehr zementieren will
    Wundert bei der ganzen übergeschossenen Gender-Ideologie, und bei der aktuellen Unsicherheit auf der Welt, wohl auch niemanden, dass die Sehnsucht nach Klarheit, Eindeutigkeit und Stabilität geht.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  9. Avatar von Amelie63
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    AW: Die Welt ist weiblich

    boah, Bae, du denkst aber auch viel in Extremen (zumindest kommts in deinen regelmäßigen Posts so rüber) und genau diese Argumente..
    i. Es GIBT eben tatsächlich die radikalen Feministinnen, die in Männern grundsätzlich das Böse und Schlechte sehen (siehe Eingangsbeitrag), und in Frauen nur das Gute.....

    Wundert bei der ganzen übergeschossenen Gender-Ideologie, und bei der aktuellen Unsicherheit auf der Welt
    denn das Leben spielt sich doch allermeist irgendwo zwischen den Polen ab.

    Diese vielzitierten männerfeindlichen extemen Feministinnen - wo rennen die denn alle rum? Was haben die denn für eine politische Macht?
    Jetzt mal ganz abgesehen davon, dass nie so ganz geklärt wurde, wie der Eingangsbeitrag gemeint war - also bewusst provokant oder männerdiskriminierend, frauenerhöhend oder einfach nur blablablub (immerhin hat er ne Diskussion in Gang gebracht, ist doch auch schon was) - aber da werden schon seit Jahrzehnten Nebenkriegsschauplätze aufgebaut und gepflegt - Stichwort "Lila latzhosentragende männerhassende Kampfemanze", die vermutlich bewusst geschaffen wurden, um eine politische Bewegung zu diskreditieren (eine andere Möglichkeit des politischen Maulkorbs ist es, etwas einfach zu einem Modetrend zu machen) - und Leute wie du fallen da auch noch drauf rein und tragen dieses (mengenmäßig völlig unbedeutetende) Schreckensbild wie ein Dämon vor sich her, den es unbedingt zu vermeiden gilt

    Dabei existiert dieser Typus nicht mal in einer politisch relevanten Dimension - eben weil er nur ein Typus ist. Es gibt wahrscheinlich nicht mehr Frauen, die männerhassend sind - wie es Männer gibt, die frauenhassend sind. Im Gegenteil - letzteres ist ja fast schon wieder gesellschaftsfähig geworden in einer Zeit, in der Prostitution liberalisiert wurde auf eine Weise, dass die kriminellen Energien dahinter bestens florieren können.(OT)

    Wenn wir eine solche Konsequenz hätten bei Rassisten und kriminellen Ausländern - wow, was würde sich in diesem Land bewegen. Aber da gibt es Diskussionen für und wider - nur bei der Jagd auf männerhassende Emanzen, da besteht große Einigkeit. Und so sind alle mit einem Phantom beschäftigt, das im wahren Leben praktisch keine Rolle spielt, während die Dinge, die tatsächlich eine Rolle spielen, einfach nicht vernünftig angegangen werden.

    Das gleiche gilt für diesen Genderquatsch. Da steckt ganz viel wichtiges drin, aber statt dessen geilen sich die Leute vorzugsweise an irgendwelchen Wortirrsin auf, anstatt sich mal mit den wirklichen Inhalten zu beschäftigen. Weil es halt auch viel leichter ist, sich an irgendwelchen unwichtigen Nebenbaustellen abzuarbeiten und sich dran zu echauffieren. Darum kriegen wir die auch immer wieder von irgendwelchen Stimmungsmachern unterschiedlichster Gruppierungen geliefert - ist in unserer bunten Wisch-und-Weg-Medienwelt ja nun wirklich leicht geworden.

    Grundsätzlich wäre es halt nicht schlecht, mal die Dinge etwas mehr zu hinterfragen z.B. wo und mit welcher politischen Macht rennt "der Feind" denn nun tatsächlich rum und wer profitiert gerade davon, dass ich mich über etwas so echauffiere?

    und bei der aktuellen Unsicherheit auf der Welt, wohl auch niemanden, dass die Sehnsucht nach Klarheit, Eindeutigkeit und Stabilität geht.
    ja genau, das ist das Bedürfnis dahinter, dass Menschen auf diesen ganzen Quatsch so abfahren. Aber die würden sich selbst halt auch mehr helfen, wenn sie das Hirn mal einschalten und die Dinge mehr hinterfragen würden. Denn einfache Antworten sind zwar verlockend aber taugen halt nix, da die Welt nunmal komplex ist. Wenn ich Stabilität und Zufriedenheit für mich will, dann tu ich gut daran, dies zu akzeptieren und mich dem zu stellen. Das ist nicht leicht, aber es kann sich lohnen.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.


  10. Registriert seit
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    AW: Die Welt ist weiblich

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    boah, Bae, du denkst aber auch viel in Extremen (zumindest kommts in deinen regelmäßigen Posts so rüber) und genau diese Argumente..
    ja. Weil die Alternative oft wäre, in unklarem Wischiwaschi rumzueiern. Ich mag nun mal kein Rumeiern in unklarem Wischiwaschi, wenn es um die Frage geht, was mir wichtig ist. Das widerstrebt mir zutiefst.

    Kompromisse haben ihren Platz in der Umsetzung.



    Diese vielzitierten männerfeindlichen extemen Feministinnen - wo rennen die denn alle rum? Was haben die denn für eine politische Macht?
    Abgesehen von der Person, die den Thread hier eröffnet hat, kannst du mal in Gleichstellungsbüros gucken gehen. oder an Pussyhat-Veranstaltungen. oder auf online-Plattformen von feministischen Publikationen wie zB Emma.


    aber da werden schon seit Jahrzehnten Nebenkriegsschauplätze aufgebaut und gepflegt - Stichwort "Lila latzhosentragende männerhassende Kampfemanze", die vermutlich bewusst geschaffen wurden, um eine politische Bewegung zu diskreditieren
    nein, es gibt solche Frauen.

    Die, wie alle radikalen Minderheiten, so laut sind, dass sie grösser erscheinen, als sie tatsächlich sind. Ist so ein bisschen wie bei Fundichristen, die sind auch viel lauter als die gemässigten Christen.

    Aber dass die männerhassende Emanze in lila Latzhose tatsächlich existiert und zumindest online leicht gefunden werden kann in mehrfacher Ausführung und in schönster Klischee-Lebensgrösse, ist nun mal eine Tatsache.

    und tragen dieses (mengenmäßig völlig unbedeutetende) Schreckensbild wie ein Dämon vor sich her, den es unbedingt zu vermeiden gilt
    klar vermeide ich diese Haltung, es ist nicht meine.

    Ich bin eine emanzipierte Frau, hab mein eigenes Geld, meine eigene Wohnung, treffe meine eigenen Entscheidungen, ohne einen Mann fragen zu müssen - das reicht mir.

    Es gibt wahrscheinlich nicht mehr Frauen, die männerhassend sind - wie es Männer gibt, die frauenhassend sind.
    "Die aber auch" ist nun kein besonders gutes Argument.

    So könnte man nämlich umgekehrt auch den Frauenhass gewisser Männer rechtfertigen. Scheint mir nicht sehr sinnvoll zu sein.

    Aber da gibt es Diskussionen für und wider - nur bei der Jagd auf männerhassende Emanzen, da besteht große Einigkeit.
    mir scheint, es sei schon vorgekommen, dass Heime von Asylbewerbern angezündet wurden.

    Dass Wohnungen oder Büros von Feministinnen angezündet wurden, ist mir hingegen unbekannt.


    Das gleiche gilt für diesen Genderquatsch. Da steckt ganz viel wichtiges drin, aber statt dessen geilen sich die Leute vorzugsweise an irgendwelchen Wortirrsin auf, anstatt sich mal mit den wirklichen Inhalten zu beschäftigen.
    Genderzeugs besteht eben grösstenteils aus abgehobenem Wortirrsinn, da willst du hoffentlich nicht widersprechen.

    Die Gleichberechtigung, die in den 60er/70er Jahren angestrebt wurde, haben wir nämlich heute grösstenteils. Sprich, der grosse Brocken wurde geschafft, eigentlich ein Grund zum Feiern.

    Wenn ich Stabilität und Zufriedenheit für mich will, dann tu ich gut daran, dies zu akzeptieren und mich dem zu stellen. Das ist nicht leicht, aber es kann sich lohnen.
    und manche Leute, die sich diese Frage stellen, beantworten sie halt mit "ich finde das traditionelle Modell toll und will das leben und es politisch unterstützen". Ist doch völlig legitim.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

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