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  1. gesperrt

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    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wohl eher gar nicht. Du kannst bunte Broschüren verteilen und auf Beratungsstellen aufmerksam machen. Dazu vielleicht noch Flyer mit Infos über Gewalt an Frauen. Mehr ist nicht drin.
    Extrem wichtig finde ich, dass bestimmte Frauen erfahren, dass es so etwas wie Solwodi gibt. Die betroffenen Frauen sind nämlich eindeutig die ärmsten Schweine. Das sind die Zwangsverschleppten. Der reinste Horror.
    flyer bringen nichts...

    ich würde eher sagen direkte Ansprache vor Ort und vor allen Dingen Zuhören und Zeit inkl. Vertrauen aufbauen (wie z.B. bei dem Beispiel aus dem Artikel).

    Irgendwas außerhalb des Wirkungskreises aufbauen, wo man dann wartet, dass jemand zur Tür reinkommt.
    Ne, keine Chance.

  2. Inaktiver User

    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sag Du es mir.
    Keine Ahnung, aber irgendwer wird schon ein Interesse dran gehabt haben, der kein Verbot wollte.

  3. Inaktiver User

    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Oh Mann. Wäre es mal ein Verbot gewesen. Genau das Gegenteil war der Fall.
    Ja eben, genau von so einem Mist schreibe ich die ganze Zeit! Dennoch ist auch ein Verbot wenn es keine flankierenden Maßnahmen erhält nur eine Augenwischerei, genauso wie das jetzige Gesetz eine Augenwischerei ist und sogar noch einer Verschärfung der Situation gebracht hat.

  4. gesperrt

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    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Schweden und Deutschland haben eine komplett andere Geschichte der Emanzipation und der Frauenrechte.
    Schweden ist uns in allem 30 Jahre voraus gewesen.

    Irgendwo vorn ist dazu ein sehr sehr interessanter Artikel gewesen vom Bundesamt für politische Forschung.

  5. Inaktiver User

    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    flyer bringen nichts...

    ich würde eher sagen direkte Ansprache vor Ort und vor allen Dingen Zuhören und Zeit inkl. Vertrauen aufbauen (wie z.B. bei dem Beispiel aus dem Artikel).

    Irgendwas außerhalb des Wirkungskreises aufbauen, wo man dann wartet, dass jemand zur Tür reinkommt.
    Ne, keine Chance.
    Du willst ernsthaft missionieren? Auf die Idee käm ich nie im Leben.
    Ich will ein Verbot.

  6. gesperrt

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    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du willst ernsthaft missionieren?

    Ich rede von psycholsozialer Hilfe, Drogenhilfe, Suchthilfe, Übersetzern etc.
    Ein verbot ist schön und gut, aber wenn man etwas von Schweden gelernt hat, dann das gleichzeitig die Anlaufstellen FÜR die Frauen da sein müssen.

    Das hat dort nämlich erstmal gefehlt und das wurde graduell nachgerüstet.

  7. Inaktiver User

    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung, aber irgendwer wird schon ein Interesse dran gehabt haben, der kein Verbot wollte.
    Na, deshalb frag ich doch. Du hast doch Interesse daran, dass Prostituition nicht verboten wird.

    Wir sollen ja erst für den Weltfrieden sorgen. Brot für alle. Keine Armut auf der Welt. Dann muss noch nach den Ursachen geforscht werden, warum Männer überhaupt das Bedürfnis haben. Wenn dann alle Probleme beseitigt sind, dann können wir Deiner Meinung nach eventuell drüber nachdenken, die Prostitutionsgesetze zu ändern. Obwohl das ja dann eh überflüssig geworden ist. Hallelulja.

  8. gesperrt

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    Ich bin mal draußen...
    Schönen Abend euch

    Zerfetzt den Strang nicht.

  9. Inaktiver User

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    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Na, deshalb frag ich doch. Du hast doch Interesse daran, dass Prostituition nicht verboten wird.
    Ist ja interessant an was ich Interesse habe.

    Manchmal hilft es wenn man sich auf eine Diskussion einläßt ungemein ohne Bereitschaft andere Argumente sich anzuhören ist dies aber sinnlos.

  10. Inaktiver User

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    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Nein, nicht auf der "Angebots-Situation" ansetzen.
    Da haben ja alle recht, die sagen: Prostitution zu verbieten oder einzu schränken (auf der Angebots-Seite) hat noch nie funktioniert.
    Dem System der Prostitution muss der Geldhahn abgedreht werden, also der Zufluss von Geld muss unterbunden, bzw. behindert werden - und das heißt: Kriminalisierung und Behinderung der männlichen Nachfrage nach Prostitution.
    Wie gesehen, sind die Maßnahmen gegen Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung und der Arbeitskraft völlig unzureichend und es besteht kein Willen daran ernsthaft etwas zu ändern.
    Anscheinend muss man auch Armut nur ausreichend gut übersehen und die Ursachen dafür, schließlich kann man doch an den Symptomen rumdoktern.

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Der Schaden besteht darin, dass die Gesellschaft (weiterhin) akzeptiert, dass der Körper einer Frau gekauft werden kann - das ist absolut nicht in Einklang zu bringen mit einem Menschenbild, welches in unserem Grundgesetz aufgeschrieben ist.
    Unsere Gesellschaft ist durch und durch übersexualisiert. "Sex sells" in der Werbung, TV und Zeitschriften. Aber "Frauenkörper" darf man dann seltsamerweise nicht kaufen. Wenn das überhaupt gehen könnte. Und plötzlich gibt es auch keine Einvernehmlichkeit und Selbstbestimmung von Erwachsenen, mehr. Nach dem Dogma, dass Sex und Liebe zusammengehört, gehört nun Sex und Lust untrennbar zusammen. Undenkbar, dass es noch andere Motive geben könnte.

    Aus meinem Link von kober-do von gestern:
    Wenn es also ein Problem gibt, dann nicht, weil es in Dortmund einen legalen Straßenstrich gibt, sondern deshalb, weil der Dortmunder Norden, der enormen Zahl der neuen Migranten nicht mehr gewachsen ist. EU-rechtlich muss hier dringend eine Nachbesserung erfolgen, da zum Beispiel fast alle der Frauen, die KOBER beriet, sich ohne gültige Krankenversicherung in Deutschland aufhielten und nahezu alle aus ein und demselben Ghetto in der Nähe von Plowdiw kommen. In ihrem Herkunftsland existieren zu wenig Perspektiven für die ethnische Minderheit der Roma.
    Es ist schon auffallend, dass die meisten rumänischen oder bulgarischen Prostituierte in S oder Do aus der gleichen Stadt kommen. Es ist sicher kein Zufall, dass es eine direkte Busverbindung mit diesen Städten gibt.
    Geändert von Inaktiver User (12.07.2013 um 19:37 Uhr)

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