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    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    Du beschreibst was eingedämmt werden soll und willst es damit versuchen die Folgen verschwinden zu lassen, statt die Ursachen.
    Im Grunde genommen, gibt es sowieso nur zwei Ursachen, warum Männer zu Prostituierten gehen:
    Weil sie es können und weil sie es dürfen.
    Mehr steckt da im Kern nicht hinter.

    Und es soll ja nicht das ficken verboten werden.
    Jedem bisherigen Puffgänger steht es frei, sich ne Frau fürs vögeln zu suchen - von mir aus jeden Tag ne neue.
    Und wenn er dann unbedingt zusätzlich Geld loswerden will, dann darf er gern nen fuffi pro Fick für ne gute Sache spenden.

    Ach ja - und unseren feurigen Kapitalismuskritikern sei gesagt: wer den Kapitalismus und sein Wesen kritisiert, alles zur Ware machen zu wollen, muss sich fragen lassen, ob er nicht alle Tassen im Schrank hat, wenn zugleich das Verbot des Kaufes einer Frau abgelehnt wird.

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

  2. Inaktiver User

    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Im Grunde genommen, gibt es sowieso nur zwei Ursachen, warum Männer zu Prostituierten gehen:
    Weil sie es können und weil sie es dürfen.
    Mehr steckt da im Kern nicht hinter.

    Und es soll ja nicht das ficken verboten werden.
    Jedem bisherigen Puffgänger steht es frei, sich ne Frau fürs vögeln zu suchen - von mir aus jeden Tag ne neue.
    Und wenn er dann unbedingt zusätzlich Geld loswerden will, dann darf er gern nen fuffi pro Fick für ne gute Sache spenden.

    Ach ja - und unseren feurigen Kapitalismuskritikern sei gesagt: wer den Kapitalismus und sein Wesen kritisiert, alles zur Ware machen zu wollen, muss sich fragen lassen, ob er nicht alle Tassen im Schrank hat, wenn zugleich das Verbot des Kaufes einer Frau abgelehnt wird.

    VanDyck
    Van Dyck,

    vielleicht liest Du erstmal genau nach was geschrieben wurde bevor Du den weißen Ritter mimst und lospolterst und fängst bei diesem Thema auch an Deine Tassen zu zählen.

    Zu Deiner ersten These:
    Können tun das alle Männer und dürfen auch, dennoch gehen nicht alle zu Prostituierten oder in den Puff, es muss also noch mehr Gründe geben als es Deine Abwertung impliziert.

  3. gesperrt

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    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    vielleicht liest Du erstmal genau nach was geschrieben wurde bevor Du den weißen Ritter mimst und lospolterst und fängst bei diesem Thema auch an Deine Tassen zu zählen.

    Lasst doch einfach mal den Sch**ss, diese abwertende völlig unnötige Tonart des anderen bewertenden macht mich echt sauer.

  4. Inaktiver User

    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zu Deiner ersten These:
    Können tun das alle Männer und dürfen auch, dennoch gehen nicht alle zu Prostituierten oder in den Puff, es muss also noch mehr Gründe geben als es Deine Abwertung impliziert.
    Du wirst sie wissen und darfst sie für Dich behalten.
    Ein Verbot reicht vollkommen, Gedankenkontrolle braucht's nicht.

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    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Van Dyck,

    vielleicht liest Du erstmal genau nach was geschrieben wurde bevor Du den weißen Ritter mimst und lospolterst und fängst bei diesem Thema auch an Deine Tassen zu zählen.
    Befassen wir uns mal mit dem Inhalt ...

    In #724 wurde geschrieben:
    Aber ein sinnvoller Anfang wäre es.
    Werbung trägt sehr zum Bewusstsein bei, dass der menschliche Körper Ware ist, der zu kaufen ist wie Handys oder Autos.


    Deine Antwort war in #725:
    Dieses Denken haben wird doch bereits mit dem Kapitalismus aufgesogen, das ist nicht nur im Prostitutionsbereich Gedankengut sondern in der gesamten Gesellschaft mehr oder wenig verankert.

    Ich bleibe dabei: wer den Kapitalismus mit seinem Warencharakter kritisiert, kann unmöglich zugleich dafür sein, weiterhin zu gestatten, dass der menschliche Körper einer Frau zur Ware gemacht wird.

    Dazu erwarte ich eine Stellungnahme von dir und nicht Märchen über weiße Ritter.

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
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    Daniel Kahneman

  6. Inaktiver User

    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Befassen wir uns mal mit dem Inhalt ...

    In #724 wurde geschrieben:
    Aber ein sinnvoller Anfang wäre es.
    Werbung trägt sehr zum Bewusstsein bei, dass der menschliche Körper Ware ist, der zu kaufen ist wie Handys oder Autos.


    Deine Antwort war in #725:
    Dieses Denken haben wird doch bereits mit dem Kapitalismus aufgesogen, das ist nicht nur im Prostitutionsbereich Gedankengut sondern in der gesamten Gesellschaft mehr oder wenig verankert.

    Ich bleibe dabei: wer den Kapitalismus mit seinem Warencharakter kritisiert, kann unmöglich zugleich dafür sein, weiterhin zu gestatten, dass der menschliche Körper einer Frau zur Ware gemacht wird.

    Dazu erwarte ich eine Stellungnahme von dir und nicht Märchen über weiße Ritter.

    VanDyck
    Post #750

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    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Na endlich!
    Na endlich was? Was glaubst Du passiert mit Frauen deren Freier wegbrechen und damit deren größte Einnahmequelle, auf die sie viell. angewiesen sind?

    Zitat Zitat von kubus Beitrag anzeigen
    Les nochmal langsam, dass du verstehst was ich schrieb:

    Es gilt A, B, C einzudämmen.

    Dazu gibt es unterschiedliche Maßnahmen / Möglichkeiten.

    Gar nichts zu verbieten und alles für ok zu halten, halte ich für keine gute Maßnahme.

    Was man darüber hinaus an den "Ursachen" macht, ist damit noch gar nicht gesagt.

    Wenn du dich z.B. um die eine Ursache kümmerst, nämlich dich um die fertigen Typen kümmerst, die sich nicht zu schade sind, jede Schweinerei nachzufragen, mitzumachen und anzubieten, gehe ich ins östliche Ausland und kläre junge Mädchen auf, was hinter dubiosen Angeboten steckt und kurbel dort die Wirtschaft an.

    Weiter haben schlüpfrige Anzeigen an jeder Ecke und im TV nichts zu suchen.
    Ich bin auch Bevölkerung und ich will weder junge noch ältere Frauen sehen, die sich völlig verblödet darstellen und mir sämtliche Geschlechtsmerkmale aufdrängen. Und ich will deshalb auch nicht mit dem Spruch "dann schau halt weg" belästigt werden. Wer das braucht, soll es nicht einfacher haben als die, die das nicht brauchen.
    Das ist kein konstruktives, öffentliches Frauenbild, das der Sache entgegenwirkt.

    Und: Es ist auch kein attraktives Männerbild, das in Konsequenz daraus resultiert.

    Ich finde ein konstruktives Frauenbild wäre wenn man aufhört ÜBER prostituierte zu reden und lieber MIT ihnen redet.
    Konstruktiv fände ich es wenn man nicht Dinge eindämmen will, die es eh nicht geben würde, würde man die Ursache beseitigen.Wir haben da wohl eine unterschiedliche Meinung bei der Herangehensweise. So wie Du Deine (zu recht) behalten möchtest, tue ich es mit meiner.
    Ich sehe lieber verfügbare Kräfte gebündelt Menschenhandel bekämpfen als dort Kräfte abzuziehen um die Auswirkungen des verpassten bekämpfens des Menschenhandels zu unterdrücken.
    Ist man bei ersterem erfolgreich passiert zweites von ganz alleine.
    Ausser bei den Frauen die das freiwillig machen... die sollte man dann auch lassen, finde ich. Freiwillige Wahlmöglichkeit ist doch was tolles. Auch wenn die Wahl dann nicht jedem gefällt. Muss sie das? Nö.

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Die ganze Sache wird sich erst langfristig 'durchschlagend' auswirken - ich rechne da mit einem Zeitraum von ca. 20-30 Jahren (wobei kurzfristige Erfoge schon jetzt nachweisbar sind).
    Die Frage ist nur was genau als Erfolg gewertet wird. In Schweden hat die Prostitution sich an die Grenzen und in andere Länder verlagert. Dadurch wurde sie in Schweden weniger. Aber ist Umsiedelung wirklich als Erfolg zu werten? Wenn ja, wofür? Aus den Augen, aus dem Sinn?

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Im Grunde genommen, gibt es sowieso nur zwei Ursachen, warum Männer zu Prostituierten gehen:
    Weil sie es können und weil sie es dürfen.
    Mehr steckt da im Kern nicht hinter.
    Und genau solches "weiter sehen will ich nicht" sorgt dafür, das es immer so bleiben wird.
    Aber davon abgesehn... warum "können" sie es denn?
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
    -
    Schau auf deine Haut und lies
    Such wo meine Zunge war
    Such mein Lied in deinem Haar
    Willst Du mein Gefühl verstehen
    Mußt Du Dich in Dir ansehen
    Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
    (c) ASP
    -

  8. gesperrt

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    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Ich bleibe dabei: wer den Kapitalismus mit seinem Warencharakter kritisiert, kann unmöglich zugleich dafür sein, weiterhin zu gestatten, dass der menschliche Körper einer Frau zur Ware gemacht wird.
    Da sind ein paar Ducheinanderheiten drin.
    Aber im Grunde stimmt es - und das will ja auch keiner, gleich die ganze Frau als Ware sehen. Im Werbespot schon gar nicht und über Menshcenhandel müssen wir uns nicht unterhalten.
    Wenn überhaupt, ist das eine sexuelle DIENSTLEISTUNG bei einer Frau.
    Eine selbstbestimmte Prostituierte wird nicht gekauft, der Mann kann auch nicht frei über sie verfügen, im Zweifel sagt die Frau, wo's lang geht.
    Das ist für mich die einzig akzeptable Form der Prostitution - aber nur noch für eine Übergangszeit.
    Ganz abgesehen vom Wirtschaftssystem.


    Es geht auch nicht um den Warencharakter des Kapitalismus, der kritisiert wird, sondern um das, was der Mensch draus macht in Zusammenhang mit Macht, Geld und Abhängigkeiten, inkl. der Mann-Frau-Sache in der das Ganze in Verbindung mit Trieb, alle fiesen Auswirkungen an den Tag bringt.
    Das war im Sozialismus letztlich nicht anders.
    Geändert von kubus (12.07.2013 um 15:00 Uhr)

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    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Post #750
    In #750 finde ich folgende Zeilen von dir bzgl. des Verbotes der (männlichen) Nachfrage nach Prostitution:

    Ich weiß auch keine Lösung, nur Verbote sind schnell ausgesprochen und dienen vor allem für Politkier dazu Aktionismus zu zeigen und alle können beruhigt ihrem Tagesgeschäft nachgehen.
    So einfach funktioniert aber die menschliche Psyche nicht und deswegen habe ich geschrieben ein Verbot greift für mich zu kurz.
    Und meiner Erfahrung nach kräht nach so einem Verbot kein Hahn mehr danach weil Problem ist gelöst, es bleibt auf der Symptomebene liegen, es werden dann noch härter Strafen gefordert nach dem Motto "Noch mehr vom selben".


    Daraus folgt (erneut): du sprichst dich gegen ein Verbot der Nachfrage nach Prostituion aus.
    Und daher bleibe ich dabei: wer den Kapitalismus mit seinem Warencharakter kritisiert, kann unmöglich zugleich dafür sein, weiterhin zu gestatten, dass der menschliche Körper einer Frau zur Ware gemacht wird.
    Im Grunde genommen laufen alle deine Postings zu diesem Thema auf eines hinaus: nämlich NICHTS tun.
    Man liest von blumigen Worten über das Bewusstsein das irgendwie geändert werden müsse, doch du bleibst jegliche Antwort schuldig, was das genau bedeuten soll, wer dieses Bewusstsein ändern soll, wie das vonstatten gehen soll, was für einen Zeitraum du dafür veranschlagst etc etc.

    Oder anders gesagt: du willst die Menschen offenbar ändern, gibst aber niemals an, wie das vonstatten gehen soll und mit welchem Ziel das geschehen soll.

    bzgl. der weiteren Aspekte hinsichtlicht eines Verbotes der männlichen Nachfrage nach Prostitution wiederhole ich meine Anmerkungen aus # 785:

    es ist völlig klar, dass 'allein' mit einem Gesetz, wie es in Schweden und Norwegen existiert, das System der Prostitution nicht kurzfristig gänzlich aus der Welt geschaffen wird; weitere Maßnahmen, die schon x-fach beschrieben wurden, sind begleitend erforderlich.
    Die ganze Sache wird sich erst langfristig 'durchschlagend' auswirken - ich rechne da mit einem Zeitraum von ca. 20-30 Jahren (wobei kurzfristige Erfoge schon jetzt nachweisbar sind).
    Gleichwohl wurde der Anfang in diesen beiden Ländern gemacht, und es wurde ernsthaft der Weg eingeschlagen, das System der Prostitution in seinem (ökonomischen) Kern zu treffen: nämlich mit der gesetzlichen Behinderung der männlichen
    Nachfrage und damit einhergehend die Drosselung des Geldflusses auf der Einnahmeseite.
    Genau das 'ärgert' die Profiteure des Systems der Prostitution am meisten.


    VanDyck
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    Daniel Kahneman

  10. Inaktiver User

    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    In #750 finde ich folgende Zeilen von dir bzgl. des Verbotes der (männlichen) Nachfrage nach Prostitution:

    Ich weiß auch keine Lösung, nur Verbote sind schnell ausgesprochen und dienen vor allem für Politkier dazu Aktionismus zu zeigen und alle können beruhigt ihrem Tagesgeschäft nachgehen.
    So einfach funktioniert aber die menschliche Psyche nicht und deswegen habe ich geschrieben ein Verbot greift für mich zu kurz.
    Und meiner Erfahrung nach kräht nach so einem Verbot kein Hahn mehr danach weil Problem ist gelöst, es bleibt auf der Symptomebene liegen, es werden dann noch härter Strafen gefordert nach dem Motto "Noch mehr vom selben".
    Daraus folgt (erneut): du sprichst dich gegen ein Verbot der Nachfrage nach Prostituion aus.
    Nein, das liest Du so raus. Wenn ich schreibe "...ein Verbot greift für mich zu kurz" dann bedeutet das keinesfalls, daß ich gegen ein Verbot bin, es ist für mich nur unvollständig und nicht ausreichen.
    Und mir wurde ja entgegnet, daß es zumindest ein Anfang wäre, mag sein aber ich möchte vorher mehr Aspekte diskutiert wissen mehr nicht.

    Dann kommt nicht so ein plakativer Mist raus wie es bei dem Stopschild für Kinderpornographie passiert ist. Die wurden am Anfang auch nicht fertig mit sich selbst auf die Schulter klopfen über den Schmarrn, den sie da verzapft hatten.

    es ist völlig klar, dass 'allein' mit einem Gesetz, wie es in Schweden und Norwegen existiert, das System der Prostitution nicht kurzfristig gänzlich aus der Welt geschaffen wird; weitere Maßnahmen, die schon x-fach beschrieben wurden, sind begleitend erforderlich.
    Die x-fach beschriebenen Maßnahmen habe ich wohl überlesen?

    Geändert von Inaktiver User (12.07.2013 um 15:10 Uhr)

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