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11.07.2013, 21:57
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
(c) ASP
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11.07.2013, 22:03Inaktiver User
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11.07.2013, 22:21
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
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11.07.2013, 22:55
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
der wissenstand kann genau gleich sein, allein die interpretation dieses wissens kann unterschiedlich ausfallen.
nicht für jeden bedeuten dinge das selbe.
ich habe verstanden wie das modell funktionieren soll u. warum es gewünscht wird, allein ich teile nicht die meinung dass man es so machen sollte. ob dir das gefällt od. dich verärgert finde ich dabei unerheblich, meine meinung ist weder da um dir zu gefallen noch um dich zu verärgern. wenn sie eines von beiden tut dann liegt das nur in deinem ermessen.
ich ärgere mich keinesfalls über deine meinung (siehe oben), ich finde es nur sehr unschön dass du von anderen erwartest deine meinung anzuerkennen, ihnen selbiges jedoch absprichst. was man von anderen erwartet sollte man ihnen selbst erstmal zugestehen können.
das schwedische gesetz hat meiner meinung nach einen schönheitsfehler. es benutzt frauen als mittel zum zweck, nämlich dem zweck prostitution angeblich eindämmen zu wollen indem man wiederrum prostitution als mittel dafür benutzt, denn selbige sollen sie ja weiterhin betreiben u. dabei männliche täter liefern.
darum meine aussage dazu: prostitution eindämmen, kanalisieren, transparenter gestalten,...., bitte gerne, das würde den frauen zugute kommen. das probelm auf ihrem rücken angehen wollen? danke, nein. genau das macht das schwedische gesetz für mich jedoch. es benutzt die frauen um das zu erreichen was die gesellschaft bisher eben nicht hinbekommen hat. es wird so nicht funktionieren, aber wer recht hatte wird die zeit dann wohl selbst zeigen.Männer haben für jede Lösung ein Problem!
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12.07.2013, 03:27
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
ich meine, dass es sich an ohnehin stigmatisierten ohne größere gewissensbisse (oder gar noch mit paternalistischem stolz) austoben lässt. ob der gemeine misogyne dabei pro oder contra prostitution sich aufstellt, ist belanglos.
hilfreich ist z.b. ein heilige-hure-komplex.
"eine anständige frau nimmt kein geld für sex." cui bono?
nun ja: moral konstituiert sich über ihr anderes...
vernünftige gründe gibt es dagegen, einen tauschwert von sex zu konstatieren, wohl kaum. weder ist dadurch von vornherein ausgeschlossen, dass man ihm auch einen intrinsischen wert zuschreiben kann, noch, eine andere funktion zu feiern. z.b. (wie ich) die, auf einer elementaren ebene nähe zu stiften, verbundenheit zu verstärken o.dgl.
sexualität ist kein gebrauchsgegenstand, dessen zweckentfremdung man beklagen könnte.
deine expertise ist wahrlich beeindruckend.
dein argument allerdings unplausibel: die, der ihr leben gleichgültig ist, hat zwar wohl keinen grund dafür, auf schutz zu bestehen, aber ebenso wenig einen dafür, ungeschützten gv als zu bevorzugende option zu betrachten. sie könnte genauso gut verhungern, auf den nächsten schuss verzichten, sich vom zuhälter erschlagen lassen.
Die [...] Chance, an die gesundheitlich gefährdeten Personen heranzukommen, bieten nach Heinz-Trossens Ansicht "niedrigschwellige Angebote auf freiwilliger Basis".
dass du glaubst, eine erhebliche anzahl der frauen am elendsrand wollten bzw. könnten sich um eine (private) krankenversicherung bemühen, ist echt süß von dir... oder von wessen realität sprichst du da?Wie weit diese Frauen schon von der Realität entfernt leben, kannst Du bei Hydra nachlesen. Die Leute fordern, dass private Krankenversicherungen von ihnen keinen HIV-Test verlangen dürfen. Begründung: Die Infektionsgefahr wäre in ihrer Branche nicht größer als in allen anderen.
laut einer studie am bremer gesundheitsamt (1992/ 93) von h. jäger liegt "die Prävalenz von STD [bei deutschen Prostituierten] nicht signifikant über der von Frauen aus der Allgemeinbevölkerung." (quelle) im oben schon verlinkten spiegel-artikel findet eine weitere studie erwähnung: Berufsmäßige Prostituierte, folgert Heinz-Trossen aus den Befunden, seien weit weniger als Risikogruppe zu betrachten als der promiskuitive Teil der Normalbevölkerung wie etwa "partnerwechselnde Singles".
auch nicht neu ist, dass werbung dieses ziel natürlich nicht erreichen kann. ohne grundsätzliches, vorgängiges interesse keine aufmerksamkeit, ohne aufmerksamkeit keine werbewirkung. beeinflussen lässt sich hier bloß, wohin des weges, nicht der plan, selbigen überhaupt anzutreten. folgerichtig wird für das horizontale gewerbe zumeist dort geworben, wo gezieltes suchen nach einschlägigen inseraten voraussetzung ist dafür, die offerten zur kenntnis nehmen zu können (spezielle internetportale, eigene rubriken in zeitschriften etc.). das vermeidet streuverluste, wie sie z.b. bei außenwerbung (plakatierung, buswerbung o.dgl.) fern des standorts gegeben wären.Geändert von meta_serif (12.07.2013 um 03:30 Uhr)
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12.07.2013, 07:49
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12.07.2013, 07:52Inaktiver User
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
äh. Nö, es reicht auch aus, einfach immer weiter Drogen zu konsumieren, das führt auch zum Ziel. Oder darauf warten, dass der Zuhälter mal völlig ausrastet.
Frag Hydra. Ich zitiere: "Mit dem Argument, dass sie ein höheres Krankheitsrisiko hätten als andere Bevölkerungsgruppen,dass du glaubst, eine erhebliche anzahl der frauen am elendsrand wollten bzw. könnten sich um eine (private) krankenversicherung bemühen, ist echt süß von dir... oder von wessen realität sprichst du da?
verweigern die meisten privaten Krankenkassen SexarbeiterInnen die Aufnahme."
http://www.hydra-berlin.de/fileadmin..._ProstG_01.pdf
Seltsam. Redest Du nicht die ganze Zeit von der gesunden heilen Hurenwelt, in der Zwangsprostitution eine Ausnahmerscheinung ist?
Und jetzt plötzlich: Drogensucht, Zuhälter, Elend.
Herzlich willkommen in der Realität.Geändert von Inaktiver User (12.07.2013 um 07:56 Uhr)
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12.07.2013, 08:16Inaktiver User
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
Viele Frauen aus Osteuropa oder Afrika haben eine völlig unzureichende Krankenversorgung. Eine recht hohe Anfälligkeit für STD durch ihre Herkunftsländer und ihre Umfeld und keine Krankenversicherung.
Viele deutsche Prostituierte hatten ebenfalls eine unzureichende Krankenversorgung. Wenn man mal aus dem System der gesetzlichen Krankenversicherungen rausgefallen war, kam man nicht mehr rein.
Bei den privaten Krankenversicherungen war das auch nicht so einfach. Direkte Ablehnung oder stigmatisierende Pflichttests vor der Aufnahme.
Aber haben sich die nicht die Regeln geändert, dass man wieder leichter in die gesetzlichen KK reinkommt, wenn man keine hatte?
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12.07.2013, 08:32Inaktiver User
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
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12.07.2013, 09:26Inaktiver User
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
Nein es ist kein Kriterium aber die Ursache für viele Mißstände.
Wir tun das aber ständig, genau das was wir anderen vorwerfen machen wir selbst ständig. Nur weil es andere Ebenen sind auf denen wir uns betätigen und die moralisch scheinbar sauber sind fühlen wir uns im Recht.Anders ausgedrückt:
Der "Kapitalismus" kann kein Argument dafür sein, den "Kapitalismus" weiterzufüttern und immer mehr, sorry, Wirtschaftskollateralschäden in Kauf zu nehmen und zu dem den "Kapitalismus" für seine Effizienz beglückwünschen.
Warum meinst wird in Kauf genommen, daß durch Alkohol tausende von Menschen an diesem erkranken und sterben?Die Aggressionen werden mehr, also braucht es mehr Alkohol, andere Drogen und Prostitution? Oder zumindest die ständige Wiederholung um damit Normalität im Sinne von "nimm das, es entspannt, das gibt es überall, es ist nichts dabei" zu suggerieren?
Warum meinst sind andere Vergnügungen erlaubt?
Weil man ganz genau weiß, daß ein jedes Volk Drogen benötigt um ruhig gestellt zu werden.
Das einzige was hilft wäre Bewusstsein aber ich stelle zunehmend fest, dass die meisten eher weiterschlafen denn bewusster werden.
Das nehme ich Dir ab, ich denke ähnlich nur hilft das nicht viel weil Personen, die so denken in der Masse untergehen.Mein Idealismus ist zwar auch nicht mehr der, der er mal war, aber das System der Ablenkung und Kompensation nur um weiterhin zu funktionieren, unterstütz ich nicht.
Ich weiß auch keine Lösung, nur Verbote sind schnell ausgesprochen und dienen vor allem für Politkier dazu Aktionismus zu zeigen und alle können beruhigt ihrem Tagesgeschäft nachgehen.Wie wär's mit staatlichen Bordellen und Festpreisen?
So für den Anfang.
Und am Ausgang gibt's Flyer für Angebote, wie man persönlicher Degeneration wirksamer begegnen kann.
Die hängen dann auch an den Alkflaschen und sind Beipackzettel im Tabak.
So einfach funktioniert aber die menschliche Psyche nicht und deswegen habe ich geschrieben ein Verbot greift für mich zu kurz.
Und meiner Erfahrung nach kräht nach so einem Verbot kein Hahn mehr danach weil Problem ist gelöst, es bleibt auf der Symptomebene liegen, es werden dann noch härter Strafen gefordert nach dem Motto "Noch mehr vom selben".



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