Die Werbung auf Plakaten und an den entsprechenden Häusern stört mich zwar.
Aber ein Verbot, fürchte ich,würde gar nichts nützen. Bordelle hatten auch Zulauf, als Reklame dafür zu machen verboten war (so ungefähr bis vor 30 Jahren). Männer erzählen sich das und heute kann man es im Internet nachlesen.
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11.07.2013, 13:30
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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11.07.2013, 13:43
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
@Opelius
Werbung im Fernsehen, Inserate usw. kommen dazu.
Mir ist klar, dass damit nicht die Prostitution beseitigt wird, die gab es schon lange, bevor es Werbung gab.
Aber man könnte das unnötige Steigern der Nachfrage damit vielleicht eindämmen. Dass Werbung das Ziel hat, auch künstlich da Bedarf zu wecken, wo vorher keiner oder weniger war, ist nicht neu.
Ich meine, dass man wohl schwer jemanden davon abhalten kann, der wirklich will. Aber man muss nicht möglichst viele erst "auf den Geschmack" bringen.
Das Verbot von Werbung wäre einfacher zu handhaben (auch mit weniger Kosten) als die Jagd auf Freier. Auch relativ schmerzlos.
Es würde zwar nicht Bordelle verhindern, aber vielleicht doch diese extreme Zunahme (weniger Nachfrage, weniger Angebot) von Bordellen, eventuell auch die Bordelle auf ein normaleres Maß zurückfahren und die Kontrolle dadurch etwas erleichtern.Geändert von bertrande (11.07.2013 um 13:57 Uhr)
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11.07.2013, 14:48Inaktiver User
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
Ein Verbot an sich ist hilfreich aber es greift meiner Meinung nach zu kurz.
Es gibt ein Bedürfnis, einen inneren Antrieb für diese Männer, daß sie zu Prostituierten gehen. Solange auf dieser Ebene nichts getan wird wird sich auch nichts grundlegendes ändern.
Das einzige was durch ein Verbot erreicht wird ist das ruhige Gewissen derer, die das einfordern.
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11.07.2013, 15:07
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
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Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
Arnulf Rating
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11.07.2013, 15:11Inaktiver User
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Dieses Denken haben wird doch bereits mit dem Kapitalismus aufgesogen, das ist nicht nur im Prostitutionsbereich Gedankengut sondern in der gesamten Gesellschaft mehr oder wenig verankert.
Sinnvoll?
Sinnvoll wäre so vieles, Alkohlverbot, Zigarettenverbot, Prostitutionsverbot etc.
Wohin mit den ganzen Aggressionen?
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11.07.2013, 15:39
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
Mehr Werbung für Boxsäcke.
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11.07.2013, 15:41
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
Das sind doch alles nur Symptome, keine Ursachen.
Der Effekt wäre nur etwas in der Art wie "Wenn ich das nicht sehe, gibts das nicht. Und so sehe ich es nicht/weniger".Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
(c) ASP
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11.07.2013, 16:44
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
Das können sich erwachsene Menschen selbst überlegen. Möglichkeiten gibts genug.
Gewiss muss die Gesellschaft nicht in ein System aufrecht erhalten, das freien Aggressionsabbau an anderen MENSCHEN für 30 €/flat anbietet.
Dieser Wohlstaats/Sozialarbeitsgedanke in einem menschenverachtenden System für das Wohl von einigen ist menschenverachtend. Gleichzeitig werden die die IN dem System menschenverachtenden Umständen ausgesetzt sind völlig ausgeblendet.
Nein, es gibt keine Rechtfertigung und Notwendigkeit seine Aggressionen an anderen Menschen und deren Notlagen auszulassen.Geändert von _Farmelli (11.07.2013 um 16:50 Uhr)
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11.07.2013, 16:48
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11.07.2013, 17:18



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