Entsprechend der Kvinnofrid-Ideologie kann das Angebot von Sex gegen Geld überhaupt nur dann zustandekommen, wenn eine Zwangssituation vorliegt. Diese - im Allgemeinen letztlich durch Männer herbeigeführt - ist wiederum unmoralisch u. menschenverachtend, nicht aber das aus ihr unter dem Zwang resultierende Angebot von Sex gegen Geld.
Man könnte den jungen Frauen also allenfalls mitgeben: Wann immer sie die Idee entwickeln sollten, Sex gegen Geld anzubieten, dann sollten sie bereits ein Augenmerk darauf haben, was in dem Fall die Zwangssituation und ihre Urheber sein könnten und rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleiten oder einfordern.
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15.06.2013, 09:11
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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15.06.2013, 09:17
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Aber er hat die Dame doch nicht auf dem Sklavenmarkt ersteigert sondern sie hat aus freien Stuecken eingewilligt. Er bekommt einen schoenen jungen Koerper und sie ein luxurioeses Leben. Ein fairer Tausch und auch wenn er schon relativ runzlig aussieht kann er ja trotzdem charmant und nett sein.
Ich haette lieber schreiben sollen "nicht um seiner selbst willen" aber das klingt so pathetisch.Dafür Geld zu verlangen bedeutet nicht Unfreiwilligkeit.
Ich glaube, das ist eher normal, dass die so denkt. Sie erzaehlte mir auch, dass sie selbst und alle ihre Kolleginnen irgendwelche Drogen genommen haben, weil sie sonst die ganzen nacken Maennerkoerper nicht ertragen haetten. Kann ich sogar gut nachvollziehen.hm, ja, schlechte psychohygiene. arme frau...
Das kann man doch nicht vergleichen. Bei der Arbeit verkaufe ich meine Zeit und mache eine Weile das, was andere wollen. Ich muss aber nicht mit meinem Chef intim werden und dann auch noch so tun, als faende ich das schoen.
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15.06.2013, 09:20Inaktiver User
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Die zunehmende Schwierigkeit, eine valide Datenbasis zu erhalten (in dem Metier problematisch genug) ist nicht neu und seit längerem beklagt. Aber das hatten wir vor einem Jahr auch hier schon durchgekaut. Siehe z.B. hier.
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15.06.2013, 10:23
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vielleicht, aber im moment sehe ich das beim schwedischen modell eig. nicht.
hier geht es angeblich darum männer zu erziehen.... gut, soll so sein.
im zuge der gleichtberechtigungsdiskussion könnte der schuß aber auch nach hinten los gehen. männer sollen angeblich mehr respekt vor frauen lernen (ob der wirklich so sehr fehlt lassen wir dabei mal dahingestellt) u. das mittel dazu soll sein dass ihre beteiligung an einer sexuellen handlung gegen geld unter strafe gestellt wird, während die beteiligung der anderen partei (der frau) als völlig legtim gestellt wird.
ist es also legitim das erwünschte ziel (mehr respekt vor frauen) durch eine ungleichbehandlung der geschlechter zu erkaufen od. gehen wir da grade einen weg der uns von der gleichberechtigung am ende sogar entfernen wird?
wie sieht es denn eig. aus wenn der freier weiblich ist u. die(der) prostitutierte männlich? ist die lage dann gleich od. darf der "handel" in dem fall offiziell erfolgen? u. bitte nicht wieder die antwort "das betrifft doch kaum jemand"...
ich orte im schwedischen gesetz zwar einen nachvollziehbaren wunsch nach einschränkung od. abschaffung der prostitution, aber in der wahl der mittel einen fehlgriff mit problematischer signalwirkung.
das beispiel mit drogenhandel macht es vielleicht etwas offensichtlicher, hier würde doch auch niemand auf die idee kommen zu behaupten der handel mit drogen wäre legitim aber der konsum nicht. beides ist verboten u. die logik nachvollziehbar. in dem punkt differiert das modell bei der prostitution jedoch, hier wird argumentiert dass das anbieten selbiger durch die prostitutierten legitim wäre, bei gleichzeitiger behauptung gegen prostitution zu sein. die beiden aussagen beißen sich für mich leider. wie kann ich gegen etwas sein u. gleichzeitig dafür (solange es nur eine seite macht)?Männer haben für jede Lösung ein Problem!
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15.06.2013, 10:29
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ja, klingt es. wenn mich einer nächtens in der discothek anspricht, so gewiss deshalb, weil ich ein ungeheuer faszinierendes, sinnliches geschöpf bin, auch und gerade im unnahbarkeits-modus. geschieht das "um meiner selbst willen"? wohl kaum. da will wer ein bedürfnis erfüllen. seines. sei es das danach, sich zu schmücken, seiner frau zuhause seine unabhängigkeit zu beweisen... einerlei. wenn zwei mit identischer bedürfnislage aufeinandertreffen, mag das nett sein, liebe ist es nicht - und unbedingt erforderlich ebensowenig.
es ist nicht sinnvoll, prostitution gegen eine auf dauer angelegte nahbeziehung auszuspielen.
ach... ich kann nachvollziehen, dass einen bisweilen selbstbestrafungsgelüste überkommen. so geht das aber nicht. man trägt als mensch verantwortung sich selbst und mit seinem interaktionsverhalten auch anderen gegenüber. wenn man diese innerhalb eines bestimmten rahmens nicht verwirklichen kann, muss man den rahmen wechseln oder ganz aus dem leben scheiden. abstumpfung oder härte sind keine option.Ich glaube, das ist eher normal, dass die so denkt. Sie erzaehlte mir auch, dass sie selbst und alle ihre Kolleginnen irgendwelche Drogen genommen haben, weil sie sonst die ganzen nacken Maennerkoerper nicht ertragen haetten. Kann ich sogar gut nachvollziehen.
im übrigen denke ich, du denkst zu materiell. wen sollten bloße körper belästigen?
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15.06.2013, 10:33
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Nun, "Kvinnofrid" bedeutet ja (in etwa) "Frauenfrieden" und nicht etwa "Geschlechterfrieden". Dem schwedischen Modell liegt die Erkenntnis zugrunde, dass Frauen immer unter einem Zwang stehen, wenn sie Sex gegen Geld anbieten, Männer jedoch so gut wie nie. Deshalb bedeutet das schwedischen Modell auch keine Ungleichbehandlung.
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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15.06.2013, 11:15
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"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
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15.06.2013, 11:56
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
meine rede. nicht hier konstituiert sich ein wesentlicher unterschied.
erwartest du von mir eine zuverlässige datenerhebung, die dann doch nicht repräsentativ wäre?Ab und zu werden Dich doch aber auch Singles ansprechen.
möglicherweise. in der regel hole ich mir das kompliment ab, sage artig "danke" und absentiere mich. ich mag auch von singles nur ungern angesprochen werden anlässlich meiner tänzerischen aktivitäten. und die antwort "nichts gutes, doch würde sie es nie erfahren." auf die frage "was würde deine freundin dazu sagen?" - lässt doch auf eine charakterschwäche schließen, der man sich nicht noch im privatleben ständig aussetzen will.Geändert von meta_serif (15.06.2013 um 12:03 Uhr)
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15.06.2013, 14:01
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Da könnte sich dann ein Unterschied natürlich auswirken: Wenn Du beispielsweise als GoGo-Tänzerin in der Diskothek auftrittst, dann könnte ein Zuschauer - Single hin oder her - sich denken: "Wow, das ist ja richtig geil, was die da macht. Aber ein GoGo-Girl als Freundin ... hm, das dann doch lieber nicht." Wenn er so denkt und Dich trotzdem ansprechen würde in einer Pause, dann wäre eigentlich ziemlich klar, dass er das eher weniger "um Deiner selbst willen" tut oder zumindest die Chancen eher gering sind, dass ein Paar im üblichen Sinn aus Euch wird.
Wenn Du da aber einfach so in einer Diskothek auf der Tanzfläche unter allen anderen der heisse Feger bist und er denkt: "Wow, die ist ja richtig scharf ..." und Dich anspricht, dann ist im Grunde alles offen, was Eure Zukunft angeht. Genauso Dein Outfit und Auftreten: Wenn er irgendwie errät, erkennt oder auch nur vermutet, dass Du Dein Geld mit Prostitution verdienst, und wenn er Dich dann anspricht, dann ist die Chance geringer, dass er das "um Deiner selbst willen" tut."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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15.06.2013, 14:10
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