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  1. Avatar von VanDyck
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    AW: Femen in Tunesien...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht solltest Du die von Dir eingestellten links mal selber lesen:
    dazu nochmal kurz:
    die wenigen juristisch festgestellten Fälle von Zwangsprostitution sind nur ein verschwindend geringer Teil des tatsächlichen Ausmasses - das kann man x-fach nachlesen im Internet.

    Grundsätzlich: es macht keinen Sinn, bspw. mit Personen wie dir über die Aktionen von Femen-Aktivistinnen zu diskutieren, wenn bspw. eines der Hauptziele von Femen, nämlich die Eliminierung der Prostitution, von dir gar nicht unterstützt wird - denn genau diese Auffassung gibst du ja nun erneut zu erkennen in deinem Beitrag 338.

    Es macht grundsätzlich betrachtet wenig Sinn, mit Personen über Aktionen von Feministinnen zu debattieren, wenn sich diese Personen ja schon von zentralen Inhalten, die den Feminismus im Kern ausmachen, distanzieren - siehe deine Bemerkung in #338: "Gleichberechtigung gilt hier schon qua Grundgesetz und ich sehe nicht, das Frauen á priori benachteiligt sind" ... oder auch: "Die Forderungen von Femen haben für die europäische Frau also NULL Relevanz"

    Im Grunde kann man diese Diskussion hier also zum Teil als großes Missvertändnis betrachten: da stand bei einigen gewissermaßen auf der Verpackung 'Feminismus' drauf, doch es stellte sich heraus, dass in der Packung ganz was anderes drin ist.
    Kein Wunder also, wenn die Aktionen von Femen als negativ bewertet werden, weil ja in Wahrheit die inhaltlichen Ziele gar nicht mitgetragen werden.
    Stattdessen werden dann sogar 1:1 die abgeschmacktesten 'Argumente' der Profiteure des Sytems der Prostitution in die Runde geworfen.

    Dies alles entspricht in keinster Weise meiner Auffassung!
    Ich bin wie Femen der Meinung, dass die Macht der Sexindustrie gebrochen werden muss und das System der Prostitution auf den Müllhaufen der Geschichte gehört.
    Daher bin ich dafür, dass wie in Schweden und Norwegen die Nachfrage nach Prostitution unter Strafe gestellt wird.
    Wenn ich das richtig sehe, dann ist das ebenso Ziel von Femen-Aktivistinnen - in diesem Sinne unterstütze ich deren Aktionen.

    So ähnlich sieht das übrigens auch die Zeitschrift Emma so.
    Hier ein längerer informativer Artikel über Femen:

    Femen Power

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
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    Ich habe das Maus zurück geholt.
    The Green Mile

  2. Inaktiver User

    AW: Femen in Tunesien...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Zitat Zitat von VanDyck
    Mittlerweile stammen gem. verschiedener Schätzungen ca. 80% aller in Deutschland tätigen Prostituierten aus Osteuropa - von denen sind nur ein verschwindend geringer Teil freiwillig im Gewerbe.
    Vielleicht solltest Du die von Dir eingestellten links mal selber lesen:
    Viele Frauen seien sich bewusst darüber, dass die Reise nach Deutschland in die Prostitution führt. Diese Frauen zählen zwar nicht zu den 610 Opfern der Zwangsprostitution, die für das Jahr 2010 in der Statistik des Bundeskriminalamtes vermerkt sind
    So einfach darf man es sich nicht machen. Dass man sich einer Sache bewusst ist, bedeutet ja nicht, dass man sie freiwillig tut.

    Gerade bei den Osteuropäischen Romafrauen liegt oft eine Mischung aus ökonomischen Zwängen und familiärem Druck vor. Da werden die Kinder teilweise schon mit dreizehn Jahren auf den Straßenstrich geschickt und dann nach dem Erreichen der Volljährigkeit nach Westeuropa ins Bordell gekarrt. Ist das Freiwilligkeit?

    Und: Angenommen, eine Frau weiß, dass sie als Prostituierte arbeiten soll, glaubt aber, sie könnte auf eigene Rechnung arbeiten, Kondome benutzen, bestimmte Praktiken und Freier ablehnen. Dann werden ihr die Papiere abgenommen, sie wird unter Gewaltandrohung gezwungen, sämtliche Praktiken ohne Kondom anzubieten, sie muss im Flatrate-Bordell in jeder Nacht bis zu 30 Freier bedienen und das Geld kassieren die Zuhälter. Ist das Freiwilligkeit?

    Es mag ja freiwillige Prostitution in einem gewissen Umfang geben. Aber wenn ein Mädchen aus einer Familie mit zehn Kindern im Pubertätsalter zum ersten Mal vergewaltigt wird und mit achtzehn Jahren so resigniert ist, dass es ohne Gegenwehr die Reise nach Deutschland antritt, dann verbietet es sich, von "Freiwilligkeit" zu reden.

  3. Avatar von --martha--
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    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Ich vermute mal, dass darunter auch reichlich "normale" Männer sind, deren Umfeld davon nichts ahnt.
    Da bin ich mir sogar ganz sicher. Wer soll das auch sonst sein ?

    Das Problem konnte durch die Legalisierung nicht gelöst werden wegen der Verlogenheit. Die Freier stehen nicht dazu. Mann geht heimlich in den Puff und es verrucht und hat den Hauch von Abenteuer und die Ehefrauen sind entsetzt.

    Warum denn eigentlich, wenn es normal ist, Sex zu verkaufen. Dann nimmt der Gatte doch eine ganz normale Dienstleistung in Anspruch. Es aber eben nicht normal, Sex zu verkaufen oder zu kaufen. Da hilft die Legalisierung eben nicht. Der Verkauf von Sex ist menschenverachtend. Das will aber niemand merken.

  4. Inaktiver User

    AW: Femen in Tunesien...

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    dazu nochmal kurz:
    die wenigen juristisch festgestellten Fälle von Zwangsprostitution sind nur ein verschwindend geringer Teil des tatsächlichen Ausmasses - das kann man x-fach nachlesen im Internet.
    Was Du nicht sagst.
    Trotzdem sind nicht "fast alle" ost-europäischen Prostituierten in D. Zwangsprostituierte, wie von Dir behauptet.

    Es macht grundsätzlich betrachtet wenig Sinn, mit Personen über Aktionen von Feministinnen zu debattieren,
    Ich glaube, es macht wenig Sinn, als Feministin mit einem Mann zu diskutieren, der Frauen in einem Frauen-Forum Feminismus erklären will.

    So ähnlich sieht das übrigens auch die Zeitschrift Emma so.
    Tja, wenn ich Sätze wie "Ein strahlendes Lächeln - und weg ist sie, die sexy Blondine" lese, weiß ich, warum ich schon länger nicht mehr "Emma" lese.

  5. Avatar von --martha--
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    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Bei anderen derartig umsatzstarken Gewerben wäre längst eine Arbeitnehmervertretung gegründet worden. Aber sie gelten ja als selbständig und somit weisungsungebunden, daher gibt es keinen wirklichen Arbeitgeber, sondern nur Kunden. Jede einzelne ist auf sich gestellt.
    Das liegt wahrscheinlich daran, dass sich viele einreden, das nur vorübergehend in der Notlage u machen. Es sind doch nicht nur die ausländischen Prostituierten, die aus wirtschaftlicher Not handeln. Auch dei Deutschen machen es doch - wenn man der Berichterstattung glauben darf - aus wirtschaftlicher Not. In dem Spiegel Artikel war es auch so nett formuliert, dass eine der Frauen erst dachte, dass sich ein Mann in sie verliebet und sie aus diesem elenden Dorf wegholt. Hat einer und sie dann in Puff verbacht. Dann sie gehoftt, dass sich ein Freier in sie verliebt.

    Der Kampf für eine bessere Arbeitssituation setzt voraus, dass die Tätigen meinen dort längerfristig zu verharren. Das denken die Bordellbetreiber, die mit der Legalisierung einen guten Schachzug gemacht haben. Die Frauen sehen das als vorübergebend an und haben damit einen anderen Planungshorizont und keinen Gemeinschaftssinn.

  6. Inaktiver User

    AW: Femen in Tunesien...

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    dazu nochmal kurz:
    die wenigen juristisch festgestellten Fälle von Zwangsprostitution sind nur ein verschwindend geringer Teil des tatsächlichen Ausmasses - das kann man x-fach nachlesen im Internet.

    Grundsätzlich: es macht keinen Sinn, bspw. mit Personen wie dir über die Aktionen von Femen-Aktivistinnen zu diskutieren, wenn bspw. eines der Hauptziele von Femen, nämlich die Eliminierung der Prostitution, von dir gar nicht unterstützt wird - denn genau diese Auffassung gibst du ja nun erneut zu erkennen in deinem Beitrag 338.

    Es macht grundsätzlich betrachtet wenig Sinn, mit Personen über Aktionen von Feministinnen zu debattieren, wenn sich diese Personen ja schon von zentralen Inhalten, die den Feminismus im Kern ausmachen, distanzieren - siehe deine Bemerkung in #338: "Gleichberechtigung gilt hier schon qua Grundgesetz und ich sehe nicht, das Frauen á priori benachteiligt sind" ... oder auch: "Die Forderungen von Femen haben für die europäische Frau also NULL Relevanz"

    Im Grunde kann man diese Diskussion hier also zum Teil als großes Missvertändnis betrachten: da stand bei einigen gewissermaßen auf der Verpackung 'Feminismus' drauf, doch es stellte sich heraus, dass in der Packung ganz was anderes drin ist.
    Kein Wunder also, wenn die Aktionen von Femen als negativ bewertet werden, weil ja in Wahrheit die inhaltlichen Ziele gar nicht mitgetragen werden.
    Stattdessen werden dann sogar 1:1 die abgeschmacktesten 'Argumente' der Profiteure des Sytems der Prostitution in die Runde geworfen.

    Dies alles entspricht in keinster Weise meiner Auffassung!
    Ich bin wie Femen der Meinung, dass die Macht der Sexindustrie gebrochen werden muss und das System der Prostitution auf den Müllhaufen der Geschichte gehört.
    Daher bin ich dafür, dass wie in Schweden und Norwegen die Nachfrage nach Prostitution unter Strafe gestellt wird.
    Wenn ich das richtig sehe, dann ist das ebenso Ziel von Femen-Aktivistinnen - in diesem Sinne unterstütze ich deren Aktionen.

    So ähnlich sieht das übrigens auch die Zeitschrift Emma so.
    Hier ein längerer informativer Artikel über Femen:

    Femen Power

    VanDyck
    Und wie willst du das bewerkstelligen: Prositution auf den Müll der Gesichte verbannen??
    Das ist bislang in keinem Land gelungen - auch nicht in Schweden oder den USA.
    Prositution scheint zur Gesellschaft zu gehören. Es gibt Frauen, die diesen Job gerne machen und sich ganz bewusst dafür entschieden haben.

    Ich bin kein Freund von Sexindustrie und Prostitution.
    Aber ein realistischer, offener Umgang damit (mehr Schutz für Prosituierte, Ausstiegshilfen, ect) wäre hilfreicher, als
    Prostituierte in die Illegalität zu verbannen. Die Prostituierten brauchen mehr Schutz, ihre Zuhälter allerdings weniger...das sind diejenigen, die am meisten verdienen, die die Macht haben...

    Es nützt nichts, Prostitution zu verteufeln - auch nicht, Prostituierte in die Schmuddelecke zu stellen und alle Freier dazu.
    Es gibt manchmal - leider - keine einfachen Lösungen. Illusorische Ziele helfen niemand.

  7. Inaktiver User

    AW: Femen in Tunesien...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So einfach darf man es sich nicht machen. Dass man sich einer Sache bewusst ist, bedeutet ja nicht, dass man sie freiwillig tut.

    Gerade bei den Osteuropäischen Romafrauen liegt oft eine Mischung aus ökonomischen Zwängen und familiärem Druck vor. Da werden die Kinder teilweise schon mit dreizehn Jahren auf den Straßenstrich geschickt und dann nach dem Erreichen der Volljährigkeit nach Westeuropa ins Bordell gekarrt. Ist das Freiwilligkeit?

    Und: Angenommen, eine Frau weiß, dass sie als Prostituierte arbeiten soll, glaubt aber, sie könnte auf eigene Rechnung arbeiten, Kondome benutzen, bestimmte Praktiken und Freier ablehnen. Dann werden ihr die Papiere abgenommen, sie wird unter Gewaltandrohung gezwungen, sämtliche Praktiken ohne Kondom anzubieten, sie muss im Flatrate-Bordell in jeder Nacht bis zu 30 Freier bedienen und das Geld kassieren die Zuhälter. Ist das Freiwilligkeit?

    Es mag ja freiwillige Prostitution in einem gewissen Umfang geben. Aber wenn ein Mädchen aus einer Familie mit zehn Kindern im Pubertätsalter zum ersten Mal vergewaltigt wird und mit achtzehn Jahren so resigniert ist, dass es ohne Gegenwehr die Reise nach Deutschland antritt, dann verbietet es sich, von "Freiwilligkeit" zu reden.
    Genau diese menschenverachtenden, widerlichen Auswüchse gilt es zu verhindern.
    Aber dir prostitution wird sich trotzdem nicht auf dem Geschichtsmüll schmeissen lassen..

    Wer Prostitution abschaffen möchte, muss ich fragen, warum es sie eigentlich gibt? Solange es Nachfrage gibt...

  8. Inaktiver User

    AW: Femen in Tunesien...

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    dazu nochmal kurz:
    die wenigen juristisch festgestellten Fälle von Zwangsprostitution sind nur ein verschwindend geringer Teil des tatsächlichen Ausmasses - das kann man x-fach nachlesen im Internet.
    Es gibt entsprechende Dunkelziffern, klar. Es wird sich sicher niemand dagegen aussprechen, Zwangsprostitution entschieden(er) zu bekämpfen. Aber das beinhaltet keineswegs das Kind mit dem Bade auszuschütten und Sexarbeit insgesamt zu verbieten.

    Überhaupt wird mir zu viel an den Freiheitsrechten herumgeschraubt. Es sieht fast so aus, als könnten viele BürgerInnen es nicht ertragen, freie Entscheidungen treffen zu dürfen oder anderen BürgerInnen ihre eigenen freien Entscheidungen zu lassen. Alle Naselang wird nach dem Staat, nach Verboten, Restriktionen und anderen Zwangsmitteln gerufen.
    Das geht mir langsam aber sicher ganz gewaltig auf die Nerven.
    Außerdem macht es mir Sorgen, wenn Bürger Freiheitlichkeit immer weniger ertragen und gewähren wollen. Geht es uns in unserer noch einigermaßen freien Demokratie etwa schon zu gut? Brauchen wir mehr Bevormundung?
    Also ich jedenfalls nicht.


    Grundsätzlich: es macht keinen Sinn, bspw. mit Personen wie dir über die Aktionen von Femen-Aktivistinnen zu diskutieren, wenn bspw. eines der Hauptziele von Femen, nämlich die Eliminierung der Prostitution, von dir gar nicht unterstützt wird - denn genau diese Auffassung gibst du ja nun erneut zu erkennen in deinem Beitrag 338.
    Verstehe ich dich richtig? Du meinst, man könne über die Aktionen einer Gruppe nur diskutieren, wenn man ihre Ziele teilt?


    Im Grunde kann man diese Diskussion hier also zum Teil als großes Missvertändnis betrachten: da stand bei einigen gewissermaßen auf der Verpackung 'Feminismus' drauf, doch es stellte sich heraus, dass in der Packung ganz was anderes drin ist.
    Diese Aussage setzt voraus, dass du (als Mann?! .. ein Treppenwitz ...) oder sonstwer die Deutungshoheit über den Begriff des Feminismus und dessen legitime Ziele hat.


    Kein Wunder also, wenn die Aktionen von Femen als negativ bewertet werden, weil ja in Wahrheit die inhaltlichen Ziele gar nicht mitgetragen werden.
    Das sind zwei getrennte Themen: die inhaltlichen Ziele und die Aktionen.
    Man kann sehr wohl die inhaltlichen Ziele mittragen, aber die Nackedei-Happenings ablehnen.

    Man kann sich auch fragen, ob es nicht eine ganz eigene unterschwellige Aussage darstellt, wenn Femen sich in den Medien bereitwillig als superschlank, schön und sexy präsentieren. - Eine Aussage für andere Frauen, die du als Mann freilich allenfalls mit Mühe erfasst, wenn überhaupt. Zumal du kritiklos einen Artikel der Springerpresse übernimmst, in dem die normal gebauten Frauen der Dove-Werbung als fett ("Übergröße-Modells") dargestellt werden.


    Ich bin wie Femen der Meinung, dass die Macht der Sexindustrie gebrochen werden muss und das System der Prostitution auf den Müllhaufen der Geschichte gehört.
    Daher bin ich dafür, dass wie in Schweden und Norwegen die Nachfrage nach Prostitution unter Strafe gestellt wird.
    Ja, die Schweden. Ein Kapital für sich.
    In den letzten Jahren hat sich deren Einstellung bzw. Rechtsprechung durch Einflüsse militanter FeministInnen und evangelikaler Christen krass verändert. Seit Assange und seit der Bestrebung, Sex bei Unter-18jährigen zu kriminalisieren, weiß man auch bei uns, was von deren Sexualstrafrecht zu halten ist. Zwischen Schweden und USA passt in dieser Hinsicht leider kaum noch ein Blatt, und schon greift der neue Puritanismus auf Großbritannien und Mitteleuropa über.
    Eine Entwicklung, gegen die es sich m.E. wahrlich zu kämpfen lohnt.
    .
    Geändert von Inaktiver User (12.06.2013 um 17:15 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Femen in Tunesien...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Na ja Deine Wahrnehmung in Ehren aber das was politisch diskutiert wird ist keine Minderheit.
    Politisch wird diskutiert, dass die Männer das Übel schlechthin sind? Das wäre mir neu.

    Übrigens verstehe ich Deine Position gerade nicht. Eben hast Du noch beklagt, dass sich Frauen in der Politik zu wenig einbringen und zu wenig für ihre Interessen streiten, obwohl sie doch die Mehrheit stellen. Und im nächsten Beitrag erklärst Du die Männer zu einem Häuflein Verfolgter, dass von einer frauendominierten Politik in die Ecke gedrängt wird? Was denn nun?

    Ausrede und Totschlagargument. Frauen reißen sich geradezu beispielsweise bei Elternbeiräten mitzumachen, wenns dann um Aufgabenübernahmen geht sind sie nicht da.
    Das deckt sich nun überhaupt nicht mit meinen Erfahrungen. Zum einen habe ich noch nie davon gehört, dass sich jemand um einen Elternbeiratsposten gerissen hätte. Da müssen die Leute schon mehr oder weniger subtil genötigt werden. Und zum anderen sind in meinem Umfeld satte 100% der Aufgaben von Elternbeiräten von Frauen übernommen worden. Ich habe noch nie einen Mann getroffen, der sich in dieser Hinsicht engagiert hätte. Null.

    Ich kanns mir auch nicht aussuchen welche Doppelbelastungen ich habe. Frau tut ja nur so wie wenn nur sie Doppelbelastungen hätte.
    Das stimmt nicht. Es gibt bis heute Familienväter, die ihre gesamte Freizeit in Vereinen und Gremien verbringen und zuhause keinen Handschlag tun. Und genau diese Männer klopfen sich gerne für ihr gesellschaftliches Engagement auf die Schulter und ziehen über die jammernden Frauen her. Und wenn dann die Ehe krachend scheitert, ist die Überraschung groß.

    Das es persönliche Gefühlsverzerrungen gibt ist ein psychologisches Phänomen welches viele Menschen trifft.
    So plötzlich? In Deinem letzten Beitrag war diese Art von Gefühlsverzerrung noch ein reines Frauenproblem.

  10. Inaktiver User

    AW: Femen in Tunesien...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Genau diese menschenverachtenden, widerlichen Auswüchse gilt es zu verhindern.
    Und in dieser Hinsicht scheint die "Liberalisierung" ein kompletter Rohrkrepierer gewesen zu sein.

    Wenn man die Prostitution legal lassen, die Vorschriften gegen jede Art von Zuhälterei aber drastisch verschärfen würde, dann wäre das doch die halbe Miete.

    Nach der aktuellen Gesetzeslage kann jeder mehrfach vorbestrafte Gewalttäter einen Bordellbetrieb eröffnen. Das ist doch heller Wahnsinn. Als würde sich die Feuerwehr aus vorbestraften notorischen Pyromanen rekrutieren.

    Und ausgerechnet die Grünen, die doch traditionell so feministisch orientiert sind, versagen bei diesem Thema auf ganzer Linie.

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