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  1. Avatar von DerJunge82
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    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von FriendOfAlwin Beitrag anzeigen
    Mich erschreckt vor allem diese riesige Nachfrage.
    Was müssen das für Menschen sein, die sich Sex kaufen ...
    Ich vermute mal, dass darunter auch reichlich "normale" Männer sind, deren Umfeld davon nichts ahnt.

  2. Avatar von punto30
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    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Eigentlich absurd das ganze
    in jeder hinsicht, ja. wobei das absurde leider auch die einseitige batrachtungsweise ist.
    fragt sich eigentlich jemand warum so viele frauen aus dem ehem. ostblock zur prostitution in den westen kommen?
    ich behaupte mal dass dies an der absolut schlechten wirschaftlichen lage dort liegt u. kaum daran dass sie es als traumjob ansehen. man mag über prostitution denken wie man möchte, aber die gründe dieser entwicklung nicht sehen zu wollen wird es am ende schlechter für die betroffenen machen als jetzt fürcht ich.
    nehmen wir an prostitution wird verboten (u. wenn dann bitte gänzlich, der sinn der option freier strafbar, prostituierte ok erschließt sich mir nicht bzw. ist es der versuch das eigene schlechte gewissen zu beruhigen "wir nehmen den prostiuerten ihren job ja nicht weg", wie denn wenn ihre kunden in den strafrechtlich relevanten bereich befördert werden, was für eine kindergartennummer ist das denn?), was machen dann die ganzen prostituerten als ersatz?
    prostitution ist definitiv zum größten teil ein schmutziges, menschverachtendes geschäft, aber trauriger weise eines dass den lebensunterhalt vieler familien dieser frauen sichert u. diesen umstand einfach auszuklammern u. zu sagen "egal, weg damit, wird sich schon zeigen was dann ist" ist kaum weniger menschenverachtend, nur auf einer anderen ebene.

    meiner meinung würde es nur eine wirkliche änderung geben wenn die länder aus denen diese frauen kommen ihr system in ordnung bringen würden, aber das ist wohl leider wunschdenken. mich wundert es ja dass es nicht bereits prostituierte aus griechenland gibt, denn deren wirschaft ist völlig im eimer, eig. ein paradekandidat für eine arbeitsflucht i.d. prostitution.

    am ende wird klar, die zunahme der prostitution ist ein indikator für die wirschtschaftlichen problemen in anderen ländern u. ich denke auch dass frauen aus dem osten (die vorher vielleicht in schwedischen bordellen gearbeitet haben) jetzt in deutschen sitzen. wer dies dann als lösung sieht hat das problem nicht erkannt, sondern lediglich aus seinem offensichtlichen fokus geschoben, tut mir leid.
    Männer haben für jede Lösung ein Problem!

  3. Moderation Avatar von skirbifax
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    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Wobei ich bezweifle, dass aus dem Bereich der Prostitution wirklich ein nennenswertes Steueraufkommen erzielt wird, obwohl bekanntlich Milliarden in dem Bereich umgesetzt werden.
    Schweden hat ja mal überlegt, das Bargeldsystem abzuschaffen und nur noch Kreditkartenabrechnungen zuzulassen, um u.a. den Sumpf der Prostitution trocken zu legen.
    Das wurde im gestrigen ARD-Beitrag allerdings anders dargestellt. Steuereinnahmen v. a. für die Kommunen, die Steuerfahnder durchforsten die einschlägigen Angebote hinsichtlich der geleisteten Steuerabgaben.

    ARD-Doku "Sex - made in Germany": Die große Puff-Lüge - Medien - Süddeutsche.de

    ARD-Doku "Sex Made in Germany": "Der Staat ist der größte Zuhälter" auf MSN Video
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  4. AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    In dem erwähnten Spiegelartikel wird ausgeführt, dass es nur einer Meldung an die Behörden bedarf, um ein neues Bordell auf dem Lande zu eröffnen. Nur in den großen Städten bedarf es der Genehmigung und der Prüfung, um ein ordentliches Bordell zu eröffnen. In den Großstädten werden alle Neugründungen als Privatclub etabliert und entgehen damit einer Überwachung.
    Bei der Neugründung eines Chalets auf dem Lande, weiß dann nur der Landrat, es gibt ein neues. Prüfungen finden nicht statt. Die Mädchen aus Osteuropa werden regelmäßig von einem Bordell ins andere gekarrt, sodass den Freiern Woche für Woche "Frischfleisch" zur Verfügung steht.
    Das fand ich auch besonders widerlich. Wenn du als Elterninitiative eine Kita eröffnen möchtest, musst du unzählige Auflagen erfüllen. Ein Bordell hingegen kann man quasi mit Gewerbeschein aufmachen.

    Ich muss auch sagen, dass dieser Artikel doch stark meine Meinung beeinflusst hat. Ich war ja früher auch eher für Legalisierung, aber ich halte das heute für den falschen Weg.
    Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan

    Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.

  5. AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Ich vermute mal, dass darunter auch reichlich "normale" Männer sind, deren Umfeld davon nichts ahnt.
    Ich bin beim Googlen mal über Freierforen gestolpert. Das fand ich schon übel
    Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan

    Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.


  6. Registriert seit
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    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat von FriendOfAlwin
    Mich erschreckt vor allem diese riesige Nachfrage.
    Was müssen das für Menschen sein, die sich Sex kaufen ...


    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Ich vermute mal, dass darunter auch reichlich "normale" Männer sind, deren Umfeld davon nichts ahnt.
    deine vermutung ist richtig.
    wobei, was sind eigentlich "normale" männer, was zeichnet sie aus?

    "ECHTE MÄNNER KAUFEN SICH FÜR SEX KEINE FRAUEN!"

    die zigtausenden freier sind in allen beruflichen schichten zu finden:

    vom arbeitslosen, handwerker bis hin zum politiker und zu den gut situierten und in der gesellschaft hoch angesehenen wie steuerberater, rechtsanwälte, notare, ärzte, geschäftsführer etc.

    und evtl. ist einer der freier dein bester kumpel, der sich nicht getraut sich zu outen oder gar der nachbar um die ecke, vielleicht hat man jemanden in der eigenen familie oder der eigene vater war schon bordellgänger!

    was mag denn am verhalten dieser unerwachsenen typen schon soooooo verwerflich sein, sich nach lust und laune frauen für ihre sexpraktiken zu kaufen?....
    deren argumentation laut der freierforen ist sehr simpel: "ich liebe meine frau....das macht doch jeder, ist doch nur sex!"

    komisch....keiner der männer will sich in der öffentlichkeit als freier outen und bekennen...aber soviele kaufen sich prostituierte in deutschland "dem grössten puff europas"...
    ...freier sind so feige typen...nach außen hin "hui", im treuelosen verhalten "pfui"...
    viele von ihnen mit einer riesengroßen, frauenverachtenden und respektlosen klappe in den freierforen zu finden!

    hierzu habe ich gestern in einem anderen strang etwas geschrieben:

    Ich nun auch- Ehemann war in Bordell


    LG
    Cocopina
    Geändert von Cocopina (11.06.2013 um 21:08 Uhr) Grund: ergänzung

  7. gesperrt
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    AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)

    Zitat Zitat von Kraaf Beitrag anzeigen
    Und noch das Zitat eines ehrlich und richtig nett wirkenden Freiers: "Flatrate-Bordelle finde ich gut, da habe ich nicht das Gefühl, über den Tisch gezogen und ausgebeutet zu werden."
    Ich habe die Doku auch gesehen. Meine Meinung zu diesem Typen, der obiges gesagt hat, schreibe ich jetzt lieber nicht hin.

    Generell... Einfach nur ekelhaft.

    Zitat Zitat von Minou21 Beitrag anzeigen
    Ich denke wichtig wäre vlt. fürs erste auch, das sog. Flatrate Bordelle verboten werden. Ich glaube die wenigsten Frauen machen das freiwillig, aber sich dann auch noch für 30€ von i-welchen wiederlichen Typen besteigen lassen zu müssen, das ist Menschenverachtend.
    Wer poppen will, muss zahlen. Und zwar kräfig! Damit würde sich dann auch das Osteuropa Problem (das die Frauen unter Vortäuschung falscher Tatsachen ins Land gelockt werden) lösen.
    Meine Zustimmung.

  8. Inaktiver User

    Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Mittlerweile stammen gem. verschiedener Schätzungen ca. 80% aller in Deutschland tätigen Prostituierten aus Osteuropa - von denen sind nur ein verschwindend geringer Teil freiwillig im Gewerbe.
    Was so auch nicht stimmt, was Du wüßtest, wenn Du z.B. den vorletzten "Spiegel" aufmerksam gelesen hättest.

    Die meisten Prostituierten ist durchaus klar, das sie in die Prostitution gehen, wenn sie nach D. kommen.
    Sie unterschätzen nur, wie hart das Gewerbe geworden ist (Stichwort Flatrate-poppen) und das sie da in einen Kreislauf kommen, wo ihnen nichts bleibt und sie brutal ausgebeutet werden.

  9. Inaktiver User

    AW: Femen in Tunesien...

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Mittlerweile stammen gem. verschiedener Schätzungen ca. 80% aller in Deutschland tätigen Prostituierten aus Osteuropa - von denen sind nur ein verschwindend geringer Teil freiwillig im Gewerbe.
    Vielleicht solltest Du die von Dir eingestellten links mal selber lesen:

    Viele Frauen seien sich bewusst darüber, dass die Reise nach Deutschland in die Prostitution führt. Diese Frauen zählen zwar nicht zu den 610 Opfern der Zwangsprostitution, die für das Jahr 2010 in der Statistik des Bundeskriminalamtes vermerkt sind

  10. Inaktiver User

    AW: Femen in Tunesien...

    Zitat Zitat von bruennette_2 Beitrag anzeigen
    Dass Du übrigens in Post #315 die Not einer Gruppe durch das Aufzählen von den jeweiligen Nöten anderer Gruppe zu relativieren suchst, spricht für sich.
    Wofür spricht es denn konkret, wenn ich den Ausdruck "Lust haben" hinterfrage?
    Es wird offenbar erwartet, dass Sexarbeiterinnen (so nennen sie sich selbst, siehe Website Hydra) ihre Tätigkeit lustvoll ausüben oder gar nicht. Das "Lust haben" hatte ich hinterfragt, und inwiefern das für sich spricht, wie du sagst, müsstest du gegebenenfalls näher erklären.
    Ich finde, Eiferer, die Sexarbeit mit Sklaverei, nein: sogar mit Massenmord gleichsetzen, sollten sich ein klein wenig zurücknehmen und sich lieber bei denen informieren, über deren Köpfe sie hinweg reden. Die entsprechende Webseite habe ich nun ja zweimal verlinkt.
    .
    Geändert von Inaktiver User (12.06.2013 um 10:05 Uhr)

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