Hydra ist eh der Knaller. Wäre es nicht so traurig müsste ich lachen. Ich habe aber auch nicht den Eindruck, dass die wirklich ernst genommen werden.
Ihre Forderungen sind auch originell. Zum Beispiel fühlen sie sich diskriminiert, weil sie ohne HIV-Test keinen Zugang zur privaten Krankenversicherung bekommen. Auch wollen sie gesetzlich durchsetzen, dass sie mehr Werbung betreiben dürfen (vielleicht auf Litfaßsäulen?) und das Medien sich nicht weigern dürfen, ihre Inserate zu veröffentlichen.
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13.06.2013, 11:17Inaktiver User
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
Geändert von Inaktiver User (13.06.2013 um 11:29 Uhr)
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13.06.2013, 11:20
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
interessante beiträge, sowohl davor als auch danach
Dossier: "Prostitution - Was ist das heute?"
und
Geändert von Cocopina (13.06.2013 um 11:24 Uhr)
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13.06.2013, 11:21
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
Laut der Initiative die in Brüssel die Verstärkung und kriminalisierung von Sexkauf und Menschenhandel fordert, haben insgesamt nur 3 dt. Vereine sich dem Call angeschlossen...und die Emma.

Das waren Solwodi, die Opfer von Frauenhandel unterstützen, KARO, die an der deutsch-tschechischen Grenze arbeiten, und die Frankfurter Selbsthilfegruppe für afrikanische MigrantInnen, Maisha.
4 von insgesamt 200 unterzeichnenden Organisation waren aus Deutschland. Traurige Bilanz.
Die Forderungen des Calls
• Den Stopp der Repression gegen Prostituierte
• Die Kriminalisierung jeder Form von Zuhälterei
• Den Verbot des Sexkaufs
• Die Schaffung von Ausstiegsprogrammen für Prostituierte
• Prävention und Programme an Schulen, die die Gleichheit der Geschlechter und
ein positives Bild von Sexualität vermitteln
• Präventionsprogramme in den Herkunftsländer
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13.06.2013, 11:22
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
Ich denke, der Verein hatte zur Zeit seiner Gründung definitiv eine Berechtigung. Es gab keinerlei Anlaufstellen für die Frauen.
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13.06.2013, 11:25Inaktiver User
AW: Femen in Tunesien...
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13.06.2013, 11:32
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
Falls ihr links und Organisationen findet, an die man sich wenden kann oder unterstützen kann...gern mit Nennung der Stadt in der sie ansässig sind, ich trag sie gern im Eingangspost nach.
Wenn ihr eine PM schreibt, dann hab ich weniger Arbeit und übersehe weniger, denn ich bin jetzt weg.
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13.06.2013, 11:40
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
Ich würde mir übrigens wünschen, dass die Brigitte das prominenter thematisiert statt Titelstories zu "so werden sie zum Stars am Strand" oder "Spargelrezepte".
...unten auf der Startseite gibt es einen Artikel zu Gewalt gegen Frauen.
Gibt es da Pläne liebe Brigitte? Ich fänds toll.
#wunschkonzert
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13.06.2013, 11:41
AW: Femen in Tunesien...
Ich habe jeden deiner Sätze in deinem betreffenden Beitrag gelesen.
Und du kannst dir sicher sein: ich habe jeden einzelnen Satz verstanden.
In deinen Sätzen konnte ich jedoch nirgendwo lesen, dass du dafür bist, das System der Prostitution kurz- bis mittelfristig (drastisch) einzuschränken und langfristig zu unterbinden.
Statt dessen las ich unter anderem, dass du dafür wärest, dass man Prostitution in ...
"... vernünftige Kanäle leiten muß".
Ich stelle also erneut fest: ganz offensichtlich bist du nicht dafür, das System der Prostitution kurz- bis mittelfristig (drastisch) einzuschränken und langfristig zu unterbinden.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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13.06.2013, 11:47
AW: Angebot und Nachfrage: Sex (made in Germany)
Hier als letztes noch ein Interview mit den Filmemacherinnen. Auch sehr informativ.
Stimmt, Zuhälterei ist nach wie vor strafbar, wenn sie "ausbeuterisch" oder "dirigistisch" ist. Doch diese Begriffe sind dehnbar. Selten lässt sich nachweisen, dass Prostituierte durch die Bordellbetreiber ausgebeutet oder gar zum Anschaffen gezwungen werden. Ohne die Aussage der Betroffenen: keine Verurteilung.
Es gibt aber auch Frauen, die im Flatrate-Bordell arbeiten und sagen, dass sie froh sind, dort jeden Tag unabhängig von der Kundenzahl ein festes Honorar zu bekommen und nicht um jeden Freier konkurrieren zu müssen. Gleichzeitig kann es Frauen natürlich physisch und psychisch schwer schaden, wenn sie Männer wie am Fließband bedienen. Dann ist auch nicht mehr klar zu trennen, wo die Freiwilligkeit aufhört und der Zwang beginnt. Allerdings sollte man mit allen Beteiligten reden. Wir haben das gemacht. Und da gab es tatsächlich einige Überraschungen, wie unser Film zeigt.
Wenn Deutschland aufgrund der Gesetzes-Liberalisierung sozusagen zum "Puff" Europas geworden ist, lohnt sich die Prostitution auch für die Prostituierten selbst mehr als früher?
Früher haben die Frauen für ihre sexuellen Dienstleistungen weitaus mehr verdient. Prostituierte, die schon vor dem Gesetz in diesem Beruf gearbeitet haben, erzählten uns, dass die Preise nach der kompletten Legalisierung massiv gefallen sind. Zum einen ist – insbesondere nach der EU-Osterweiterung – die Konkurrenz größer geworden, denn auch die ausländischen Frauen wissen, dass sie in Deutschland ganz legal anschaffen gehen dürfen. Zum anderen sind auch die Freier selbstbewusster geworden, nach dem Motto: "Wir machen nichts Verbotenes. Wenn Sex zur Ware wird, darf man auch verhandeln."
Welche Hürden gibt es heute im Vergleich zu früher, ein Bordell aufzumachen?
Keine. Es ist schwieriger, eine Pommes-Bude aufzumachen als ein Bordell. Es gibt keinerlei Auflagen oder Konzessionen.
Machen Bordellbesitzer dennoch gute Gewinne, wenn es so einfach ist, einer zu werden?
Ja, das Geschäft rechnet sich immer noch, denn in vielen Nachbarländern ist Prostitution verboten oder wird viel restriktiver gehandhabt als bei uns, also kommen die ausländischen Freier nach Deutschland.
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13.06.2013, 11:48Inaktiver User



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