Sehr gern!
Ich kann jedenfalls diese ganzen Diskussionen wie Frauen und Männer sich "zu verhalten haben" nicht mehr hören.
Jeder ist seines Glückes Schmied und ich glaube an Freiheit und daran das Frauen schon heute bei uns ihr Leben nach ihrem eigenen Willen gestalten können. Dass das so bleibt, dafür möchte ich mich gerne einsetzen.
Trotzdem nehme ich die derzeitige Diskussion eben anders wahr als Du und habe sicherlich auch andere Ziele und Überzeugungen.
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20.06.2013, 15:41Inaktiver User
AW: "Frauenberufe" - warum so wenig angesehen ?!
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20.06.2013, 17:26
AW: "Frauenberufe" - warum so wenig angesehen ?!
Das ist doch schön!
So gehts mir auch.
Im grunde geht es mir sogar noch nicht mal um Frauen.
Denn Familie ist kein Frauenthema, Frau ist halt nur 50% der erwachsenen Familie und nicht 100%.
Bitte stecke mich nicht in irgendwelche fabulierten Schubladen, ich bin keine Socke!Trotzdem nehme ich die derzeitige Diskussion eben anders wahr als Du und habe sicherlich auch andere Ziele und Überzeugungen.
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20.06.2013, 18:22Inaktiver User
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21.06.2013, 08:52
AW: "Frauenberufe" - warum so wenig angesehen ?!
Hast du auch was zur Sache zu sagen?
Es kann sich gern frei entscheiden wer will. Solange es nicht von der Allgemeinheit bezahlt wird, was sich nur wenige leisten können.
Solange ich zu der Allgemeinheit gehöre, die sich das weder leisten will, noch leisten kann werde ich dazu auch eine Meinung haben und sie auch gerne Preis geben, falls ich denn mal herausfinden würde, worum es dir genau geht.Geändert von _Farmelli (21.06.2013 um 08:56 Uhr)
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21.06.2013, 09:16Inaktiver User
AW: "Frauenberufe" - warum so wenig angesehen ?!

Ich habe keine Ahnung, warum Du Dich angepiekst fühlst und Dich in einer Schublade findest...
Ich weiß auch nicht von welcher Allgemeinheit und welchem sich etwas leisten können Du redest. Tja.
Worum es mir geht?
In diesem Fall um das Thema - warum (klassische) Frauenberufe und -Tätigkeiten schlecht angesehen sind bzw. sein sollen.
Und ich plädiere für Respekt vor diesen Tätigkeiten und Berufen.
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21.06.2013, 10:17
AW: "Frauenberufe" - warum so wenig angesehen ?!
Klar ich plädiere auch für mehr respekt und so, das kann man ja mal locker so abnicken. Da wird sicher jeder zustimmen können. Fakt ist ja aber, dass die typischen "frauenberufe", die hier zitiert werden, ausbildungsberufe sind, und dass die entsprechenden "männerberufe", die ebenfalls ausbildungsberufe sind, auch nicht angesehener sind (zumindest habe ich gleich viel respekt vor einer altenpflegerin und einem kfz- mechaniker).
Und respekt für hausarbeit wird ja ebenfalls seit vielen jahren eingefordert, da sehe ich allerdings keinen silberstreif am horizont. Als ich neun monate in elternzeit war gab es dafür mal sowas von keinen respekt, von niemandem, schon gar nicht von meinem mann. Aber kaum hatte ich wieder angefangen zu arbeiten überschlug man sich mit lobpreisung und anerkennung. Das läuft einem dann schon ein bisschen besser rein. Dazu kommt, dass ich auch selbst null bock auf kochen und putzen habe, das ist für mich eine furchtbare arbeit. Würde ich jemanden dafür bezahlen, a.e. eine frau in einem typischen frauenberuf dann wohl, hätte ich wahrscheinlich auch sehr viel sog. "Respekt", wäre aber dann doch froh über entsprechend geringe bezahlung.
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21.06.2013, 10:40Inaktiver User
AW: "Frauenberufe" - warum so wenig angesehen ?!
Das sehe ich ähnlich wie Du.
Und das meine ich. Da ist irgendwas verdreht.
Naja, das sieht nicht jede(r) so. Ich koche zumindest gern.
Das Du als Individuum Dich erstmal freust, wenn Du was "billig" kriegst ist ja irgendwo erstmal normal (s. Durchschnittslohn von Putzfrauen oder -Extrembeispiel - von Näherinnen in Bangladesch hergestellte Klamotten).
Ich glaube, die meisten Menschen respektieren z.B. ihre Putzfrauen nicht wirklich, selbst viele der sogenannten linken Akademiker. Diese Frauen müssen nämlich meist auch Wohnungen, Waschmaschine, Essen und Kleidung bezahlen. Ihre Lebensumstände sind oft desaströs, aber sie kommen ja oft auch aus anderen Ländern, scheint man zu denken und sind eben "nur" Putzfrau.
Der deutsche Handwerker kriegt trotzdem mehr Geld - er bestimmt einfach die Rechnung. Freust Du Dich vielleicht nicht. Aber Du zahlst.
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06.07.2013, 16:23
AW: "Frauenberufe" - warum so wenig angesehen ?!
Deiner Beurteilung stimme ich zu.
Mir wurde auch von meiner Mutter frühzeitig gesagt:"Mathematik ist sehr schwer"und"Maenner können das besser"...
(wie ich überhaupt jetzt erst in reiferen Jahren :)feststelle dass viele statements meiner Mutter nicht richtig waren und
mich aber lange Zeit belegt haben-damit ist nun aber Schluss :)
Ergo-man ist gleich entfernt von der Materie.
Das ist korrekt.
Jetzt erst habe ich kapiert,dass ich wenn ich anders gefördert worden waere(oder sagen wir mal,wenn ich überhaupt
gefördert worden waere)ich auch ganz ganz andere Berufswege gehen haette können.
Schade.
Ich mag zwar meinen Beruf wie ich schon geschrieben habe,aber die Option noch andere Sachen verpasst zu haben,die
tut manchmal weh.Ich bin ein Capulcu
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08.07.2013, 01:45
AW: "Frauenberufe" - warum so wenig angesehen ?!

Ist das alles, was Du mit der Erkenntnis machst?
Du kannst Dich doch inzwischen selbst fördern.
Ich denke, dass man spätestens ab dem Moment der Erkenntnis die Freiheit hat, sich selbst weiter zu bilden.
Ansonsten bleibt natürlich noch die Wehmut, was frau alles versagt wurde und das passende Lamenti.
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08.07.2013, 09:30Inaktiver User
AW: "Frauenberufe" - warum so wenig angesehen ?!
Etwas ähnliches habe ich auch gedacht.
Ich selbst komme aus einem geisteswissenschaftlich geprägtem Haushalt, auch väterlicherseits, und bin auch in dieser als "vermeintlich weiblichen" Sparte gelandet. Manchmal habe ich mir auch gewünscht mehr "hard stuff" gelernt zu haben.
Ich glaube Krisen mit seiner Berufs- oder Studienwahl haben viele im Leben.
Und ich kenne auch Leute, die in den Berufen mit viel Geld oder Karrieremöglichkeiten, sozialen Berufen, kreativen Berufen oder oder auch sehr hadern. Irgendetwas scheint immer zu fehlen und in der Mitte des Lebens wird dann klar, dass eine Entscheidung für etwas auch eine gegen etwas war.
Sich dann nur in der Opferrolle zu sehen finde ich auch bedenklich.
Das ist das Leben, und gestalten kann man diese immer ab heute, sozusagen.



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