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  1. Inaktiver User

    AW: Sheryl Sandberg erhöht den Druck auf die Frauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was hat es mit Misgunst zu tun, wenn ich einwerfe, daß ihre familiären Beziehungen ihr sicher bei dem Erreichen ihres derzeitigen Levels und den damit verbundenen Möglichkeiten, ihr Arbeitsumfeld selbst zu gestalten (Wer will das nicht können, das sei an der Stelle von mir völlig neidlos gefragt?) nicht geschadet haben?
    Missguenstig daran ist, dass wieder einmal nicht anerkannt wird, dass eine Frau eventuell ihren Aufstieg und ihre Familie hinkriegt, weil sie gut ist. Nein, es muss darauf hingewiesen werden, dass sie das nur schaffen kann, weil andere ihr helfen.

    Sandberg hat ihr Studium, ihre Jobs bei der Weltbank, bei Google und im US-Finanzministerium nicht bekommen aufgrund von Familienbanden, und auch nicht aufgrund davon behalten. Sie hat ihre Karriere gemacht, weil sie gut ist und sich angestrengt hat. Das wuerde man bei jedem Mann annehmen, da sie eine Frau ist kommt sofort der Hinweis, dass das ohne Hilfe nicht gegangen waere. Bei keinem Mann kaeme diese Aussage, auch wenn die genauso Leute haben, die zuarbeiten.

    Sandberg hat da definitv mehr Gestaltungsraum als die Kassiererin im Drugstore um die Ecke.
    Aber um die geht es ja auch in dieser Diskussion eigentlich nicht.
    Sie hat sich diese Freiraeume und Gestaltungsspielraeume erarbeitet. Hart erarbeitet. Sie ist nicht als COO auf die Welt gekommen und sie hat ihre Kinder nicht erst seit gestern.

    Im Buch 9und ja, ich habe es hier) macht sie sehr klar, dass sie nicht der Meinung ist, jede Frau muesste Kinder kriegen oder jede Frau muesste eine Karriere haben. Aber sie beschreibt welche Charakter-Eigenschaften Frauen daran hindern, nach der grossen Karriere zu greifen und darauf hinzuarbeiten - trotz Familie und Kindern. Und das sind (auch) interne Gruende.

    Karriere erfordert nun mal Anstrengungen. Weder faellt sie einem in den Schoss, noch kann man sie nur behalten auf Grund von Familienbanden. Aber es ist natuerlich eine praktische Entschudligung.

  2. Inaktiver User

    AW: Sheryl Sandberg erhöht den Druck auf die Frauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein Argument von Frauen, warum sie nicht wollen, ist dass dann angeblich Familie nicht mehr drin ist. Und hier zeigen Frauen wie Sandberg und Mayer, dass dieses Argument nicht zieht. Man kann einen Topjob haben und Kinder.
    Natürlich kann man das, genauso wie jeder sich einen Ferrari zulegen kann.
    Die Frage ist doch nicht ob man als Managerin Kinder haben kann sondern was und wer darunter zu leiden hat bzw. den kürzeren zieht.
    Wenn man es für erstrebenswert hält, dass die Eltern beide die Topjobs haben und eine Nanny die Kinder aufzieht und fremde Menschen dann ist das okay.
    Das wollen aber viele nicht.

    Man lernt schon als Kind, dass es in der Welt bestimmte Ausschlüsse gibt. Einem Kind bringt man als verantwortliche Eltern bei, daß Entscheidungen auch Konsequenzen nach sich ziehen, sowohl positive als auch negative.
    Und hier werden einfach bestimmte Dinge ausgeblendet um ein paar % von Topmanagern als Aushängeschild zu benutzen, das es geht.

    Und da muss ich nicht mal in die Topverdienerbranche gehen, das geht schon viel weiter unten los.

  3. Inaktiver User

    AW: Sheryl Sandberg erhöht den Druck auf die Frauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sandberg hat ihr Studium, ihre Jobs bei der Weltbank, bei Google und im US-Finanzministerium nicht bekommen aufgrund von Familienbanden, und auch nicht aufgrund davon behalten. Sie hat ihre Karriere gemacht, weil sie gut ist und sich angestrengt hat. Das wuerde man bei jedem Mann annehmen, da sie eine Frau ist kommt sofort der Hinweis, dass das ohne Hilfe nicht gegangen waere. Bei keinem Mann kaeme diese Aussage, auch wenn die genauso Leute haben, die zuarbeiten.
    Das mag in Deiner Wahrnehmung so sein. Wer sich hingegen mit den Zirkeln der Macht genauer auseinandersetzt weiss wie in oberen Etagen die Leute in die Positionen gehievt werden, egal ob Mann oder Frau. Nur dringt das nicht ins Bewusstsein der Menschen.
    In Firmen mit künstlichen Hierarchien wie in grossen Konzernen ist das an der Tagesordnung. Diejenigen die produktiv arbeiten können sich keinen Heimarbeitsplatz leisten. Die können nicht morgens anrufen und sagen, Du ich arbeite von zu Hause aus. Nein die müssen an die Kasse, die müssen ans Band, die haben Taktzeiten.
    Kein Manager könnte bestehen wenn er keine Kräfte hätte, die seinen Kurs auch umsetzen.

    Dagegen ist noch gar nichts einzuwenden nur wenn dann so ein Klugscheisser jemanden erzählt er könne sich doch das leisten dann wirds einfach eng in der Argumentation.

    Sie hat sich diese Freiraeume und Gestaltungsspielraeume erarbeitet. Hart erarbeitet. Sie ist nicht als COO auf die Welt gekommen und sie hat ihre Kinder nicht erst seit gestern.
    Ja und? Das tun ganz viele Menschen auf dieser Erde jeden Tag, manchmal sogar unentgeltlich und unter widrigsten Bedingungen.
    Und wenn wir gleich dabei sind, was produziert denn Frau Sandberg?
    Eine riesige Manipulationsmachine, die die Daten derjenigen, die unter dem trojanischen Pferd Soziales Netzwerk ihre Daten einstellen, weiterverkauft.


    Im Buch 9und ja, ich habe es hier) macht sie sehr klar, dass sie nicht der Meinung ist, jede Frau muesste Kinder kriegen oder jede Frau muesste eine Karriere haben. Aber sie beschreibt welche Charakter-Eigenschaften Frauen daran hindern, nach der grossen Karriere zu greifen und darauf hinzuarbeiten - trotz Familie und Kindern. Und das sind (auch) interne Gruende.
    Das unterschreibe ich. Das ist eine menschliche Eigenschaft und keine geschlechtliche, sie wird nur anders sichtbar. Ich habe etliche männliche Kollegen, die den Job eines Ingenieurs ausüben und trotzdem schlechter bezahlt werden weil sie den Titel nicht haben. Und sie sind es sich auch nicht wert dafür einzustehen.

    Karriere erfordert nun mal Anstrengungen. Weder faellt sie einem in den Schoss, noch kann man sie nur behalten auf Grund von Familienbanden. Aber es ist natuerlich eine praktische Entschudligung.
    Von wievielen Frauen und Männern sprechen wir denn wenn wir von "Karriere" sprechen? Von ein paar Tausend vielleicht. Demgegenüber stehen diejenigen, die arbeiten, die produzieren und keine "Karriere" machen können und das sind Millionen.

    Natürlich kann jeder Karriere machen, das ist das implizite Versrpechen dahinter aber nicht alle werden Karriere machen und wollen das auch nicht.
    Das ist wie Lottospielen, jeder kann gewinnen aber nicht alle gewinnen sondern nur ein ganz kleiner Teil.
    Geändert von Inaktiver User (12.03.2013 um 08:55 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Sheryl Sandberg erhöht den Druck auf die Frauen

    Da Sandbergs Buch -glaube ich- erst gestern oder heute herausgekommen, ist bin auch ich des Noch-Nicht-Gelesenhabens schuldig.
    Interessieren würde mich schon, für wen das Buch geschrieben ist. Ein allgemeines "Feministisches Manifest" (wie sie, glaube ich, sagt), das sich im Prinzip an die Frau auf der Strasse richtet oder ein Buch, das sich an die kleine Miniminderheit von Frauen (oder auch Männern) richtet, die eine "karriere" auf dem Level haben, wie Sandberg selbst?
    Einmal abgesehen davon, daß einmal mehr die Definition von "Karriere" schwierig ist und wir auch hier im Forum regelmäßig daran scheitern, eine zu finden, die als allgemeingültig angesehen werden könnte, muß man auch die Kriche im Dorf lassen und schauen, wo Sandberg ebenso wie Marissa Mayer von Yahoo "herkommen".
    Tomirke, du weist zu recht auf ihr Studium an einer US Eliteuni hin und ja, bestimmt ist sie gut in dem was sie macht.
    Nur: Nach Harvard muss man erst mal kommen und bist du dort gewesen, hast du eben nicht nur eine 1 A Ausbildung sondern eben auch die netten, entscheidenden Kleinigkeiten, die auch die ehrgeizigste BWL Absolventin einer deutschen Uni x nicht hat: Kontakte, Kontakte, Kontakte auf Topebene.
    In Harvard (oder in Stanford, wo Mayer studiert hat) trifft sich eine bestimmte Klientel, man passt zusammen, man kennt sich, man mag sich und später im Berufsleben hilft man sich.
    Es gibt wenige Unis, an denen man ein besseres Netzwerk aufbauen kann als in Harvard. Natürlich muß man auch dann Leistung bringen, aber das Netzwerk trägt. Da klappt der so entscheidende erste Schritt auf die Corporateleiter doch schon ganz anders als bei der überwältigenden Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung. Und von da ab geht's dann weiter...und weiter...und weiter.

    Ich bin ehrlich gespannt darauf, welche Relvanz Sandbergs Buch auf einer Diskussions-Metaebene für alle Frauen hat.
    Was kann sich die deutsche Projektleiterin oder Psychologin, Sachbearbeiterin oder Teamasisstentin, Lehrerin oder Bankerin da rausziehen?

    Und zum Thema Kinder und Familie: Da die wenigsten Harvardabsolventinnen ihren Briefträger heiraten, sondern ebenfalls einen anderen gut vernetzten Topverdiener, ist bei der Kinderbetreuung eigentlich alles 'drin. Da sind Kosten kein Thema, denke ich.Marissa Mayer hat sich neben ihrem Büro eine Nursery für ihr Kleinkind einrichten lassen.
    Sheryl Sanberg ist bestimmt eine coole Frau, aber man darf doch nicht vergessen, daß ihre Startbedingungen ziemlich gut waren.

    Hier ein interessantes Interview mit ihr zum Thema: Welchen Mann sollte eine Frau heiraten?

    (Hoffentlich keine kommerziellen Dinge dort, sonst bitte löschen! Danke!)

    http://jezebel.com/5900252/women-sho...heryl-sandberg
    Geändert von Inaktiver User (12.03.2013 um 09:36 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Sheryl Sandberg erhöht den Druck auf die Frauen

    Zitat Zitat von Didi50 Beitrag anzeigen
    Klar sind Frauen auch selbst schuld, weil sie sich nicht das antun wollen, was man sich antun muss, um eine solche Karriere zu machen.

    Welche Frau wäre bereit, sich 100% im Beruf einzusetzen, Mann bleibt mit 1-3 Kindern zuhause und sie ist dafür zuständig genügend Kohle für den gewünschten Lebensstandard zu verdienen.

    Das tun sich nämlich sehr viele Männer über viele Jahre an.
    das ist aber auch selbst verursacht,oder?...welcher mann muss denn das?

  6. Inaktiver User

    AW: Sheryl Sandberg erhöht den Druck auf die Frauen

    @lemon meringue
    super beitrag- seh ich genauso...und wahrscheinlich ist es diese eigenschaft des networkings ,die frauen noch nicht so gut beherrschen, da männer da schon soziologisch eher vorteile haben.

  7. Avatar von Max
    Registriert seit
    03.01.2006
    Beiträge
    7.172

    AW: Sheryl Sandberg erhöht den Druck auf die Frauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da Sandbergs Buch -glaube ich- erst gestern oder heute herausgekommen, ist bin auch ich des Noch-Nicht-Gelesenhabens schuldig.
    ich kenne das Buch auch nicht...

    Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, warum dieses Buch nun so besonders sein soll... gut, Frau Sandberg gehört zu den erfolgreichen (wenn nicht erfolgreichsten) Frauen... und sie hat ein Buch geschrieben...

    ich streife auch im Ausland gern mal durch die eine oder andere Buchhandlung... und ich bin manchmal erstaunt wie viele verschiedene Bücher die sich mit dem Thema "so habe ich im Kellerloch meine erste Million gemacht - und sie können das auch"*** befassen... alle... oder zumindest fast alle von mehr oder weniger bekannten oder erfolgreichen Männern geschrieben... irgendwie habe ich manchmal das Gefühl das es "zur Karriere" einfach dazu gehört ein Buch geschrieben zu haben...

    Aber... ich sehe irgendwie nicht, das um diese Bücher sooo ein Hype gemacht wird... ich sehe nicht, dass sich Männer nun reihenweise genötigt fühlen sich einen Keller zu suchen um ihre eingene Million zu machen...

    warum auch?

    also... ich bin mir noch nicht sicher... aber ich glaube nicht, dass ich das Buch von Frau Sandberg lesen muss... es ist (meiner Meinung nach) ein weiterer Ratgeber, den der/die eine braucht... der/die andere eben nicht.


    *** = natürlich sehr übertrieben
    Das dumme an Halbwahrheiten ist, dass man meist die falsche Hälfte glaubt

  8. Inaktiver User

    AW: Sheryl Sandberg erhöht den Druck auf die Frauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da Sandbergs Buch -glaube ich- erst gestern oder heute herausgekommen, ist bin auch ich des Noch-Nicht-Gelesenhabens schuldig.
    Interessieren würde mich schon, für wen das Buch geschrieben ist. Ein allgemeines "Feministisches Manifest" (wie sie, glaube ich, sagt), das sich im Prinzip an die Frau auf der Strasse richtet oder ein Buch, das sich an die kleine Miniminderheit von Frauen (oder auch Männern) richtet, die eine "karriere" auf dem Level haben, wie Sandberg selbst?
    Ich zitiere mal aus dem Buch:

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    This book is not a memoir, although I have included stories about my life. It is not a self-help book, although I truly hope it helps. It is not a book on career management, although I offer advice in that area. It is not a feminist manifesto - okay, it is sort of a feminist manifesto, but one that I hope inspires men as much as it inspires women.
    Whatever this book is, I am writing it for any woman who wants to increase her chances of making it to the top of her field or pursue any goal vigorously. This includes women at all stages of their lives and careers, from those who are just starting out to those who are taking a break and may want to jump back in. I am also writing this for every man who wants to understand what a woman - a colleague, wife, mother, or daughter - is up against so that he can his part to build an equal world.
    Sie macht (soweit ich bis jetzt gelesen habe) nrgendwo die Ansage, dass "karriere" immer bedeuten muss CEO eines riesigen boersennotierten Unternehmens zu sein. "Career" im englischen ist einfach der berufliche Lebensweg - also durchaus auch die Kassiererin an der Kasse.

    muß man auch die Kriche im Dorf lassen und schauen, wo Sandberg ebenso wie Marissa Mayer von Yahoo "herkommen".
    Tomirke, du weist zu recht auf ihr Studium an einer US Eliteuni hin und ja, bestimmt ist sie gut in dem was sie macht.
    Nur: Nach Harvard muss man erst mal kommen und bist du dort gewesen, hast du eben nicht nur eine 1 A Ausbildung sondern eben auch die netten, entscheidenden Kleinigkeiten, die auch die ehrgeizigste BWL Absolventin einer deutschen Uni x nicht hat: Kontakte, Kontakte, Kontakte auf Topebene.
    Sandberg stammt aus kleinen, juedischen Verhaeltnissen.
    Und ja, nach Harvard muss man erst mal kommen. Man schafft das mit guten Leistungen, und dann kriegt man auch ein Stipendium. Ich habe selbst an einer sogenannten Elite-Uni (in UK) studiert, und ich arbeite hier in einem Verein mit, der hilft Kinder aus sogenannten "bildungsfernen" Schichten an Universitaeten zu bringen das Problem ist naemlich nicht, dass die zu doof sind, das Geld nicht haben, oder sonstwas. Das Problem ist, dass sie es sich nicht zutrauen. Akademikerkinder gehen deswegen haeufiger zum Studium als Arbeiterkinder, weil es von den Akademikerkindern erwartet wird. Die Arbeiterkinder wachsen dagegen mit der Praemisse auf, dass Uni eh nichts fuer sie ist und es sowieso nicht geht. Und dann kommen die nicht auf die Idee mal nachzufragen. ob es Stipendien gibt, ob das moeglich ist.

    Was die Netzwerke angeht - ja, die gibt es. Aber sie sind bei weitem nicht so maechtig, wie man sich das gern vorstellt. Ein bisschen was muss man schon noch alleine tun.

    Was kann sich die deutsche Projektleiterin oder Psychologin, Sachbearbeiterin oder Teamasisstentin, Lehrerin oder Bankerin da rausziehen?
    Das man steoreotypen mal hinterfragt. Dass man in einer Gehaltsverhandlung auch mal - tja: eben verhandelt.

    . Dass man nicht dasteht und wartet bis einen jemand sieht und befoerdert oder das Gehalt erhoeht, weil man s o ein liebes, nettes Maedchen ist und so dekorativ in der Gegend rumsteht. Sondern dass man, wenn man etwas erreichen will, eben mal die Backen zusammen pressen muss, und aufhoert angebliche Erwartungen der Umwelt zu erfuellen. Sondern mal ein Risiko eingeht und anfaengt zu kaempfen.

    Das ist mehr oder weniger das Credo des Buches. Sandberg sagt, dass Furcht an der Wurzel vieler selbst-errichteter Barrieren steht, die Frauen davon abhalten zu erreichen, was sie wollen: die Angst vor der falschen Entscheidung, die Angst vor Versagen, die Angst eine schlechte Mutter/Ehefrau zu sein.

    Und damit hat sie recht.

    Insoweit finde ich auch den vom Bri-Team gewaehlten Titel dieses Strangs schlecht und manipulativ. Sandberg erhoeht keinen Druck auf Frauen.

    Nur finden es viele Frauen eben einfacher zu sagen: die Gesellschaft, die Umstaende, ich koennte ja auch wenn ich das Netzwerk, die Moeglichkeiten haette. Darauf kann man sich sehr schoen ausruhen.

  9. Inaktiver User

    AW: Sheryl Sandberg erhöht den Druck auf die Frauen

    Zitat Zitat von Max Beitrag anzeigen
    i
    ich streife auch im Ausland gern mal durch die eine oder andere Buchhandlung... und ich bin manchmal erstaunt wie viele verschiedene Bücher die sich mit dem Thema "so habe ich im Kellerloch meine erste Million gemacht - und sie können das auch"***
    Super! Du hast so recht.

  10. Inaktiver User

    AW: Sheryl Sandberg erhöht den Druck auf die Frauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @lemon meringue
    super beitrag- seh ich genauso...und wahrscheinlich ist es diese eigenschaft des networkings ,die frauen noch nicht so gut beherrschen, da männer da schon soziologisch eher vorteile haben.
    Mit Verlaub das ist doch Käse!

    Es gilt doch eher das Klischee, dass Frauen sich zusammenschliessen und untereinander austauschen und Männer die Einzelgänger wären.

    Frauen haben das Networking im Blut. Ich sehs ja bei meiner Arbeit, die, die mich weiterempfehlen sind Frauen. Männer halten sich da sehr bedeckt. Ich wenn ne Veranstaltung plane dann brauche ich nur das weibliche Netzwerk antriggern, das läuft von selbst. Wenn ich das männliche Antriggere dann muss ich fast jeden Mann noch zur Veranstaltung hintragen, überspitzt formuliert.

    Der Unterschied ist der, dass Frauen vielfach andere Themen interessanter finden als Männer. Und da in unserem Wirtschaftssystem nunmal andere Diskussionsthemen im Vordergrund sind fehlt schlicht vielfach das Interesse daran hier mitzudiskutieren.
    Das war schon während des Studiums so. Im Serverraum haben die Mädels Emails geschrieben während die Jungs sich um die technischen Dinge gekümmert haben.

    Frauen beherrschen Networking hervorragend, nur fehlts meist an der Art des Inhaltes der transportiert wird.

    Alleine schon die Aussage, dass Frauen Networking nicht beherrschen ist ein begrenzender Glaubenssatz, der sich überhaupt nicht mit meiner Erfahrung deckt.

    Dieses "Kleinmachen" verhindert genau das was dann Frauen wiederum Männern anlasten. Dieses "Kleinmachen" verhindert bei Frauen, dass sie sich in z. B. in Gehaltsverhandlungen dementsprechend positionieren.

    @tommirke
    Zustimmung zu Deinem letzten Post und danke für die Übersetzung von "carreer"

    Das ist es auch was mich massiv stört, vor allem in Deutschland. Da wird eine Vokabel, die was völlig anderes aussagt übersetzt und mit dem Wort "Karriere" missbraucht. Karriere ist bei uns ganz anders belegt!
    Geändert von Inaktiver User (12.03.2013 um 10:01 Uhr)

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