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  1. Registriert seit
    27.12.2012
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    AW: Als Mütter im Job genauso leistungsfähig wie vorher?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... Kinderhaben kann die Leistungsfähigkeit, wenn man denn schon so reden will, auch erhöhen, kann einen beflügeln, anregen etc. ...
    Stimmt!
    Zumal der Beruf ja unter anderem erlaubt, die Kleinchens zu ernähren

    Wenn man nun alle Leute aussortieren würde, die gerade nicht 150 Prozent geben, weil krank, alt, unglücklich, unausgeschlafen, unmotiviert, unfähig oder angetrunken ... dann sähe es vermutlich recht übersichtlich aus in so manchem Büro ...


  2. Registriert seit
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    AW: Als Mütter im Job genauso leistungsfähig wie vorher?

    Leistungsfähigkeit hat doch auch mit der inneren Einstellung zu tun!
    Ich bin nach Elternzeit mit sehr viel Freude auf die Arbeit gegangen und das hat schon viel ausgemacht, auch mal müde und übernächtigt trotzdem mit Begeisterung zu arbeiten.

    Dagegen habe ich oft Frauen erlebt- um/ über 40, die keine Kinder hatten-- die seit 20 Jahren in dieser ARbeit waren und nur noch mit so einer "Arbeitsmüdigkeit" gearbeitet haben. Und- ich kann das sogar nachvollziehen!
    Sie mögen ausgeschlafen gewesen sein und am Morgen keinen Stress haben-- aber wer die Arbeit nur noch als "Arbeitsmühle" empfindet wird doch auch nicht soo eine Leistungsfähigkeit an den Tag legen, wie jemand der gerne arbeitet.

    kenzia

  3. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Als Mütter im Job genauso leistungsfähig wie vorher?

    Natürlich kann der Schlafmangel die Leistungsfähigkeit einschränken. Ich war mit 19 nach durchgefeierter Nacht auch nicht wirklich fit im Frühdienst und habe mich dauerbeschäftigt, damit ich nicht einschlafe.

    Das war auch so ähnlich nach der Geburt der Kinder. Aber auch irgendwie anders. Teilweise weil mein Mann und ich die Nachtdienste abgewechselt haben. So habe ich nach meinen Nächten gar nicht oder wenig gearbeitet. Dafür mehr als die Kinder bei den Großeltern von DO auf FR waren. Mein Mann hat sich Spätdienst auf seine Nächte gelegt.

    Da waren die Schichtdienste und flexiblen Arbeitszeiten ganz nützlich. Allerdings sind wir auch selbständig. Wir müssen immer Leistung bringen, sonst werden wir nicht gebucht (= kein Geld).
    Bei Arbeitnehmern schleicht sich da vielleicht noch eher eine Trägheit ein, aus der man schwer wieder raus kommt. Wobei ich das nicht nur den Eltern anlaste, sondern es auch so sehe, wie kenzia es beschrieben hat. Mit der Arbeitsdauer schleicht sich eine Routine ein, die einerseits die Leistungsfähigkeit unterstützen, andererseits auch hemmen kann.
    Was ich über's Leben weiß, weiß ich aus Stand by Me
    Ich hab' einen Hund der Cujo heißt, und mein Auto heißt Christine
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    Und wenn du nicht mehr weiterweißt, frag
    Stephen King


    Thees Uhlmann "Danke für die Angst"


  4. Registriert seit
    21.12.2008
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    AW: Als Mütter im Job genauso leistungsfähig wie vorher?

    Ich schliesse mich kenzia an. Ich habe das auch so empfunden, dass die beiden Lebensbereiche jeweils die Batterien wieder aufladen. Mit einem Bein zu Hause war ich nie, aber vermutlich auch deshalb, weil ein krankes Kind entweder bei mir oder bei meinem Mann war.

    Dass die Leistungsfähigkeit von Tag zu Tag, Woche zu Woche, Monat zu Monat schwankt, halte ich für normal. Das hat aber mE nichts mit meiner Elternschaft zu tun. Ich hatte auch vor der Geburt des Kindes ab und an mal Tage, an denen ich vor dem Bildschirm herumgedödelt habe und Tage, an denen ich den Kram für 2 weggeschafft habe.

    Und klar wirkt sich das Privatleben (Kind krank, eigene Eltern krank, Scheidung steht an, Affäre läuft, Affäre entdeckt, Schwester hatte Autounfall....) bei allen Menschen auch mal auf die berufliche Leistungsfähigkeit aus. Ein guter Arbeitgeber sollte damit umgehen können. Schliesslich will er von mir (Kundenkontakt) ja eben gerade Menschlichkeit.

    Übrigens sind die Mehrzahl der Kollegen bei uns Eltern...

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