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  1. Inaktiver User

    AW: Die Welt wird weiblich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kann doch dir egal sein.
    Tickert Dich das an? Hm...

  2. Inaktiver User

    AW: Die Welt wird weiblich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Tickert Dich das an? Hm...
    Klar doch.
    Ich lasse mir doch mein Recht „zu jammern“ nicht beschneiden!

    Wir zwei können ja mal um die Wette jammern ... ich befürchte allerdings, DU schlägst mich dabei um Längen

  3. Avatar von demelza
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    AW: Die Welt wird weiblich

    Gib mir die Hand, DiSasta, da steh ich oft genauso auf dem Schlauch wie du

    Zitat Zitat von DiSasta Beitrag anzeigen
    Ich, w/43Jahre, frage mich also seit 2 Tagen: "Habe ich was verpasst? Ist hier die Rede von unserer deutschen/westeuropäischen Welt (irgendwie klang es in den Links so)? Denn meine Welt ist bereits männlich und weiblich, schwarz und weiß mit Graustufen und bunt. /// Die Links liefern mir nicht wirklich Fakten zum "jetzigen Ungleichgewicht m/w in unserer Welt" (woraus der Titel "Die Welt wird weiblich" resultieren könnte). Ich verstehe nicht, worum es hier geht.
    ich möchte dabei aber auf etwas anderes hinaus, was mir schon seit einiger Zeit bzw. seit Beginn der Sexismusdebatte durch den Kopf geht, denn mir helfen diese Einteilungen in Schablonen wie "männlich" und "weiblich", bei denen diverse Graustufen und Zwischentöne gar nicht erst gesehen werden, auch nicht weiter. Ungleichbehandlungen in der Entlohnung für qualitativ gleichwertige Arbeit dagegen finde ich nach wie vor ein Unding: Arbeitnehmer, die die gleiche Arbeit leisten und gleich gut in ihrem Job sind, sollten auch das gleiche verdienen, egal welchem Geschlecht sie angehören.

    Nehmen wir mal an, in Job X verdienen Männer grundsätzlich mehr als Frauen (was anscheinend ja wohl immer noch so flächendeckend praktiziert wird) - wie geht die Firma mit der Transgender-Frage um. Beispiel: es gibt da einen Mitarbeiter, der jetzt eine Frau ist und früher ein Mann war (oder umgedreht) - ändert sich dann auch sein Gehalt? Und mit welchem Recht? Könnte er/sie dagegen arbeitsrechtlich vorgehen? Diese Unterschiede in der Entlohnung sind leider immer noch nicht abgeschafft, und so lange die existieren, halte ich dieses ganze Gerede von einer "weiblich gewordenen Welt" für Augenwischerei.

    Begrüßen würde ich, wenn sich anonymisierte Bewerbungsformulare durchsetzen würden - wenn also nur noch die berufliche Qualifikation zählt und alles andere wie Religion, Alter, Familienstand, Geschlecht und sexuelle Orientierung unter den Tisch fallengelassen werden könnte. Machen einige Stadtverwaltungen und Betriebe schon so. Leider aber viel zu wenige.
    "All those stars that shine upon you will kiss you every night" (INXS.Mystify).

  4. Avatar von Lebensliebe
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    AW: Die Welt wird weiblich

    Das sehe ich anders, Demelza. Ich möchte auf jeden Fall, dass ein Arbeit-/Auftraggeber/Kunde weiß, dass es sich bei mir um eine Frau handelt und nicht um ein geschlechtsloses Wesen.

    Ich bin Frau. Ich bin gerne Frau. Ich möchte, egal wo und wie, als Frau gesehen werden. Ich finde es gut, wenn mir Männer da helfen, wo ich als Frau nicht weiterkomme(n will), z. B. Möbel schleppen, schweren Koffer die Treppe hoch tragen, Motorrad aufheben, wenn es umfällt - da gibt es eine lange Liste, wo ich gerne Frau und schwach bin und dankbar männliche Hilfe annehme. Ich finde es auch gut, wenn mir Mann die Tür aufhält, den Vortritt läßt, wo es angebracht ist, mir in Mantel und Jacke hilft und mir noch so das Eine und Andere zufällt. weil ich eben Frau bin. Ich bewundere Mann auch, wenn er das braucht - na und, wo ist das Problem.

    Mit dieser Haltung fühle ich mich wunderbar und bin einen erfreulich erfolgreichen Weg gegangen. Dabei gehöre ich zu der Generation, bei der der Vater (oder Ehemann) noch den Kontoeröffnungsantrag unterschreiben mußte. Als ich mit meinem Berufsleben begann, wurde bei meinem großen, global aufgestellten Arbeitgeber mit knapp 100.000 Mitarbeitern die Zahl der weiblichen Leitenden Angestellten vervierfacht - von 1 auf 4. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, mich durch solche Banalitäten von meinem Weg abbringen zu lassen. Ich wußte immer, dass Mann anders ist, aber dass er per se besser ist, hat sich mir nie erschlossen.

    Meine größten Probleme im Berufsleben hatte ich mit Frauen. Nicht umsonst fehlen Zickenkrieg, Stutenbissigkeit und Keifkuh die männlichen Pendants.
    Der Sinn des Lebens ist das Glück.
    Und wenn das Glück dich verlässt, lauf hinterher.

    Kranich-Frain-Schlamperl-Sternensammlerin-Lebensliebe+Sonnenkranich-?

  5. gesperrt
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    AW: Die Welt wird weiblich

    Zitat Zitat von Gustave Beitrag anzeigen
    Ich brauche keine Pole, ich fühle mich am Äquator sehr wohl.
    ...ja! Sehr schönes Bild...

    Pinguine und Eisbären stehen wohl eher verwirrt im Dschungel


    Es bringt allerdings wenig sich zu beschweren warum die Palme mit Liane kein Eisberg ist...und auch nie ein Eisberg sein wird. Da hilft nur: Rückflugticket kaufen, oder auf der Scholle dahin zurückpaddeln wo Rollensicherheit zumindest vorgegaukelt wird, weil man sich der eigenen Freiheit auswählen zu können und müssen nicht stellen mag.

    Ist jedem selbst überlassen.


  6. Registriert seit
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    AW: Die Welt wird weiblich

    Zitat Zitat von Lebensliebe Beitrag anzeigen
    ... Ich wußte immer, dass Mann anders ist, aber dass er per se besser ist, hat sich mir nie erschlossen.


    Ich habe das auch weder gelernt noch erfahren.


    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    ....Da hilft nur: Rückflugticket kaufen, oder auf der Scholle dahin zurückpaddeln ...
    Gicker!

    Das war dann der Film zum Bild!

  7. Avatar von demelza
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    AW: Die Welt wird weiblich

    Danke, Lebensliebe, für deine Antwort...

    so gehen die persönlichen Empfindungen auseinander - ich bin ja auch gerne Frau, und wenn mir - um bei deinen Beispielen zu bleiben - die althergebrachten Formen der Höflichkeit im Alltag begegnen, freue ich mich und bedanke mich bei demjenigen. Komme ich aber zurück auf das von mir angesprochene Procedere bei Bewerbungen

    Zitat Zitat von Lebensliebe Beitrag anzeigen
    Das sehe ich anders, Demelza. Ich möchte auf jeden Fall, dass ein Arbeit-/Auftraggeber/Kunde weiß, dass es sich bei mir um eine Frau handelt und nicht um ein geschlechtsloses Wesen.
    ... so wird der AG spätestens beim Bewerbungsgespräch wissen, dass wir weiblich sind - gilt übrigens auch für männliche Bewerber. Ich finde nur, es sollte bei der Vorauswahl keine Rolle spielen.

    Ich wußte immer, dass Mann anders ist, aber dass er per se besser ist, hat sich mir nie erschlossen.
    Genau so. Gilt aber anders herum genauso. Wenn ich Beiträge zu dem Thema "die Welt wird weiblich" lese, drängt sich mir der Eindruck auf, hier solle aber vermittelt werden, dass die Welt eine bessere sei, wenn sie weiblich wäre. Und dieses Klischee behagt mir nicht. Denn ich empfinde es so, wie du hier sagst:

    Meine größten Probleme im Berufsleben hatte ich mit Frauen. Nicht umsonst fehlen Zickenkrieg, Stutenbissigkeit und Keifkuh die männlichen Pendants.
    obwohl ich in meinem langen Berufsleben auch schon auf männliche Choleriker, Besserwisser, Egozentriker und Mimosen gestoßen bin.
    "All those stars that shine upon you will kiss you every night" (INXS.Mystify).

  8. Avatar von Amelie63
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    AW: Die Welt wird weiblich

    Dieses Argument "Zickenkrieg" kommt aus den Frauenreihen ja immer wieder ganz gern. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass es am angenehmsten in gemischten Teams zu arbeiten ist. Derzeit arbeite ich im Team vor Ort nur mit Männern. Dass das angenehm ist, schreibe ich aber lediglich der Tatsache zu, dass ich mein eigenes Aufgabengebiet habe und deshalb nicht in direkter Konkurrenz zu den Männern stehe. Da können die dann richtig nett sein, das stimmt.

    Aber wenn Frauen direkt mit den Männern konkurrieren, dann sind die meist nicht weniger "unterirdisch" als konkurrierende Frauen untereinander. Ich halte das daher für eine Mär, dass nur die Frauen "Zicken" wären. Es ist eher eine Frage der Positionen und der Konkurrenz. Und wenn Männer weibliche Konkurrenz ausschalten wollen, dann bedienen sie sich schon auch ganz gern mal sexistischen Argumenten, ist nunmal so. Die Zeiten sind noch nicht vorbei.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  9. Inaktiver User

    AW: Die Welt wird weiblich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wir zwei können ja mal um die Wette jammern ... ich befürchte allerdings, DU schlägst mich dabei um Längen
    Wenns Kaffe und Kuchen gibt immer

  10. Moderation Avatar von frangipani
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    18.412

    AW: Die Welt wird weiblich

    Zitat Zitat von Lebensliebe Beitrag anzeigen

    Ich bin Frau. Ich bin gerne Frau. Ich möchte, egal wo und wie, als Frau gesehen werden. Ich finde es gut, wenn mir Männer da helfen, wo ich als Frau nicht weiterkomme(n will), z. B. Möbel schleppen, schweren Koffer die Treppe hoch tragen, Motorrad aufheben, wenn es umfällt - da gibt es eine lange Liste, wo ich gerne Frau und schwach bin und dankbar männliche Hilfe annehme. Ich finde es auch gut, wenn mir Mann die Tür aufhält, den Vortritt läßt, wo es angebracht ist, mir in Mantel und Jacke hilft und mir noch so das Eine und Andere zufällt. weil ich eben Frau bin. Ich bewundere Mann auch, wenn er das braucht - na und, wo ist das Problem.
    Das erinnert mich grad an die Situation, als ich vor ein paar Monaten im Düsseldorfer Hbf im dicksten Gewusel 2 schwere Koffer allein die Treppe hochtragen durfte, weil die Rolltreppen kaputt waren. Aus dem Zug hab ich sie nur schnell genug bekommen, weil ich den Mann, der direkt neben mir an der Tür stand, ansprach und fragte, ob er mir helfen würde. An der Treppe hatte ich keinen Nerv mehr, erst lange rumzufragen, da ich wenig Zeit hatte. Ich hoffe mal, dass das nicht unter Emazipationsanerkennung in Deutschland fiel.
    Es bricht wirklich keinem ein Zacken aus der Krone , wenn man sich gegenseitig hilft oder Hilfe annimmt, egal ob Mann oder Frau. Genauso helfe ich ja einem Mann, wenn ich etwas besser kann als er.

    Zu dem 'die Welt wird weiblich" - sollte es nicht um Eigenschaften gehen, sondern um Zahlen - passt vielleicht die Statistik des economist, der in 26 Ländern 5 Bereiche untersucht hat:
    Vergleich Anzahl Männer und Frauen mit Hochschulabschluss - Anzahl Frauen unter den Arbeitskräften - Gehaltsunterschiede - Frauen in Führungspositionen - Kinderbetreuungskosten.
    “We cannot confront these issues alone, none of us can. But the answer to them lies in a simple concept that is not bound by domestic borders, that isn’t based on ethnicity, power base or even forms of governance. The answer lies in our humanity." Jacinda Ardern, 29.3.19

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

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