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  1. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die haben geschlafen, oder gespielt, oder wir waren spazieren und ich hab mir derweil was überlegt oder es war abends der Papa da oder mal die Oma.
    Ach... Wer wettert denn hier seitenlang, dass die jungen frauen sich nicht genug mit ihren kindern befassen wollen? Und dann schiebst du sie zu oma ab um pressearbeit zu machen? Was ist eigentlich der unterschied zwische job und ehrenamt? Dass die eine was gutes tut und die andere schnoedem mammon nachjagt? Ist das deine intention? Dass es sich fuer muetter nicht gehoert eigenes geld zu verdienen?
    Von was sprichst du? Es würde ja offenbar reichen, von irgendwo her nach Ulm oder Dingolfing umzuziehen. Was eine Zumutung.
    Ausgerechnet ulm. Genau da war ich. Die hochburg der leiharbeit. Stellen haette ich haben koennen. Alle am arsch der welt, mit oeffentlichen verkehrsmitteln nicht erreichbar, keine mit mehr als 7,50 die stunde. 80 mitarbeiter in der abteilung, davon 78 leihkraefte. Kein wunder, dass das niemand machen wollte. Pay peanuts, get monkeys.
    Und wie toll das mit der kinderbetreung klappt wenn der kindergarten mittags schliesst habe ich live miterleben duerfen. Wohnungen sind auch unbezahlbar. Ja klar, man hat ja eigentum. Von 1500 € kann man das auch locker wuppen. In ulm hatte ich noch nicht mal soviel. Davon kann man sich gerade knapp alleine ueber die runden bringen, aber keine familie ernaehren.

  2. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ach... Wer wettert denn hier seitenlang, dass die jungen frauen sich nicht genug mit ihren kindern befassen wollen? Und dann schiebst du sie zu oma ab um pressearbeit zu machen? Was ist eigentlich der unterschied zwische job und ehrenamt? Dass die eine was gutes tut und die andere schnoedem mammon nachjagt? Ist das deine intention? Dass es sich fuer muetter nicht gehoert eigenes geld zu verdienen?
    Mein Ehrenamt hat jedenfalls nicht dazu geführt dass ich schon kleinste Kinder unter Zeitdruck jeden Tag bei Wind und Wetter aus dem Haus schaffen musste, egal ob sie krank oder gesund waren.

    Und den ganz normalen Kontakt mit der Oma (oder die Schlafenszeiten) kann man für etwas nutzen das anspruchsvoller ist als Salzteigbasteln - oder halt nicht.

    Ich weiß nur, dass mich nicht wundert dass die die immer bei allem zuerst ein Problem sehen oft auch die sind die Probleme haben.

  3. gesperrt

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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mein Ehrenamt hat jedenfalls nicht dazu geführt dass ich schon kleinste Kinder unter Zeitdruck jeden Tag bei Wind und Wetter aus dem Haus schaffen musste, egal ob sie krank oder gesund waren.

    Welche Option siehst du für den Durchschnittsverdiener, der immer noch die Mehrheit der Deutschen stellt?


    Wie ist deine Haltung zu den 60% weniger unbefristete Jobs seit 2001, die bei Elternzeit auslaufen?

  4. User Info Menu

    AW: Mütterquote im Job?

    Entschuldige, Lemon-Meringue.
    Ich habe das Zitat falsch zugeordnet. Ich lerne gerade das korrekte Zitieren und war wohl zu schnell und schludrig. Der Satz kam von Farmelli.

  5. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Welche Option siehst du für den Durchschnittsverdiener, der immer noch die Mehrheit der Deutschen stellt?


    Wie ist deine Haltung zu den 60% weniger unbefristete Jobs seit 2001, die bei Elternzeit auslaufen?
    Ach Farmelli: soll ich es in meine Signatur einbauen dass ich mich immer auf die beziehe die das freiwillig tun? Wer keine Wahl hat hat keine.

    Ich meine ich hätte auch schon geschrieben dass ich das durchaus nicht in Ordnung finde, dass viele heute von ihrem Gehalt nicht leben können, und schon gleich gar nicht zu dritt.

    Wer fände das auch in Ordnung????

  6. gesperrt

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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich meinte, dass man Kinder nicht in Großgruppen nach dem Motto satt und sauber irgendwie verwahrt, wie es vielerorts üblich war, nur weil das schon irgendwie "funktioniert" und nicht jeder davon schwerste Schäden davongetragten hat (obwohl, wer weiß?) sondern eben wirklich liebevoll umsorgt mit einem guten Personalschlüssel, viel Licht und Platz etc.

    Hier geht es nicht um die Betreuungsfrage, sondern um die Elternquote.

    Ich verstehe sie so, dass es darum geht, dass Eltern nur die sind, die ihre Elternzeit voll ausschöpfen. Ein Mann, der zwar Vater ist, seine Elternzeit allerdings nicht nimmt, würde dort nicht unter die Elternquote fallen. Eine Frau ebensowenig.



    Das ist doch in deinem Sinne. Deren Kind würde von den Eltern persönlich betreut. Sie hätten allerdings Jobgarantie, oder etwas ähnlich gestelltes.

  7. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Minstrel02 Beitrag anzeigen
    Entschuldige, Lemon-Meringue.
    Ich habe das Zitat falsch zugeordnet. Ich lerne gerade das korrekte Zitieren und war wohl zu schnell und schludrig. Der Satz kam von Farmelli.
    Gar kein Problem, Minstrel! Ich habe nur kurz an mir gezweifelt!

  8. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Also Mütterquote fände ich nicht gut - die würde ja z.B. jungen Frauen nicht helfen, die noch keine Mutter sind, die wären genauso benachteiligt wie heute auch schon.

    Wenn dann Elternquote - obwohl ich auch das schwierig finde, irgendwie hat das für mich so was von Gebärprämie, ich weiß nicht. Hat man einen Job mehr "verdient" weil man Kinder hat?? Ist nicht ein Single genauso auf einen Job angewiesen? Soll man demnächst hinten runterfallen, wenn von einem Paar beide einen Job haben? Wo hört man da auf???

    Wobei ich für eine Frauenquote in manchen Bereichen schon wäre - aber Elternquote ist nix was ich auf Anhieb begrüßen würde.

    Aber ich ließe mich schon überzeugen, wenn wer gute Argumente dafür hat.

  9. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Welche Option siehst du für den Durchschnittsverdiener, der immer noch die Mehrheit der Deutschen stellt?


    Wie ist deine Haltung zu den 60% weniger unbefristete Jobs seit 2001, die bei Elternzeit auslaufen?
    Die gibt es doch gar nicht. Rede doch nicht immer alles schlecht. Man muss nur nach Ulm ziehen, da werfen sie einem die unbefristeten Jobs quasi an jeder Ecke nach. Händeringend suchen die da Mitarbeiter. Wer einen befristeten Job hat stellt sich einfach nur blöd an.

  10. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Ich bin ausdrücklich gegen eine Mütterquote, denn sie klingt wie ein Versuch, mehr Kinder zu erzwingen.

    So nach dem Motto: wenn Sie ja ein Kind hätten, würden Sie wegen der Quote sofort eingestellt. Aber ohne...

    Geht ja gar nicht!!

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