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  1. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Wieviel Elternzeit könnte in Deutschland eigentlich ein Mann maximal nehmen? Ich meine, würde sich die Frau entscheiden, so schnell wie möglich in den Job zurückzugehen, warum auch immer?
    Die meisten Männer nehmen ja inzwischen Elternzeit, aber ich kenne eher die Variante "2 Monate". Das ist zwar schön, bringt aber strukturell natürlich nichts.

  2. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    :blumengab
    Sehen wirklich so wenige überhaupt noch einen Sinn in der Erziehung und Betreuung ihrer eigenen Kinder, sondern die Mehrheit nur noch Lasten und Qualen? Und ja,wo bleibt überhaupt das Verantwortungsbewusstsein, was den eigenen Nachwuchs betrifft? Zu hören ist nur Jammern und Klagen ..
    Kinder sind privatsache. Das habe gerade weiter oben gelesen. Wer welche haben will, soll das tun, aber bitteschoen so, dass man die kollegen nicht belaestigt und dem staat nicht auf der tasche liegt mit ewigen forderungen nach kindergeld und betreung.
    Wenn man es sich nicht leisten kann zu hause zu bleiben oder eine bezteung zu bezahlen, bekommt man eben keine kinder. Punkt aus.
    Das hat mit jammern nichts zu tun. Auf die hoehe des gehaltes hat man eben nur bedingt einfluss, wenn der arbeitsmarkt es nicht her gibt. Und zuschuesse vom ag oder familinfreundliche arbritzeiten sind ein goodwill, das auch nur wenige bekommen. Das einzige, auf das ich einfluss nehmen kann, ist die ents cheidung fuer oder gegen ein kind. Und es wundert mich ueberhaupt nicht, wenn sich zunehmemd gegen kinder entschieden wird.
    Fuer mich zeugt es eher von verantwortung wenn man sich sagt, 1500 € monatlich reichen nicht um frau und kind zu ernaehren und eine wohnung zu bezahlen, ich lass das lieber mit dem kind.
    Geändert von Inaktiver User (09.01.2013 um 06:57 Uhr)

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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wieviel Elternzeit könnte in Deutschland eigentlich ein Mann maximal nehmen? Ich meine, würde sich die Frau entscheiden, so schnell wie möglich in den Job zurückzugehen, warum auch immer?
    Die meisten Männer nehmen ja inzwischen Elternzeit, aber ich kenne eher die Variante "2 Monate". Das ist zwar schön, bringt aber strukturell natürlich nichts.
    Eltern können maximal drei Jahre Elternzeit nehmen. Pro Kind. Und wie man das aufteilt, ist völlig frei, ein Mann kann auch drei Jahre gehen. Die zwei Monate, die die meisten Väter nehmen, resultieren allerdings eher aus der Elterngeldbezugszeit. Man bekommt maximal 14 Monate Elterngeld, wovon beide Elternteile mindestens zwei Monate nehmen müssen. Ansonsten gibt es nur 12 Monate, beispielsweise wenn ein Mann gar nicht zu Hause bleibt. Man ist aber völlig frei in der Ausgestaltung, man kann es auch so wie wir machen, dass der Mann die gesamte Zeit des Elterngeldbezugs zu Hause bleibt und die Mutter arbeiten geht. Die Zeit des Mutterschutzes gilt dann aber allerdings automatisch als Elterngeldbezugszeit.

    Das Gesetz ist hier auch völlig geschlechtsneutral formuliert:

    BEEG - nichtamtliches Inhaltsverzeichnis § 4 und § 15
    Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan

    Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.

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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich fände eine Elternquote super.
    Was versprichst Du Dir denn von einer Elternquote? Werden Eltern bei Einstellungen wirklich benachteiligt?
    Geändert von Minstrel02 (09.01.2013 um 08:46 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    Und warum haben sie gearbeitet? Weil sie mussten. Sie konnten nicht überlegen "hm, bleibe ich 3 Monate zu Hause? 1 Jahr? 3 Jahre? Für immer?". Diese Wahlfreiheit hatten sie nicht. Deshalb haben auch die Arbeitgeber mitgespielt. Sie konnten das alles besser kalkulieren.
    Klingt perfiede und ich sag das auch nur ungern. Aber wieder ein Beispiel das es ohne zu viel Wahlfreiheit anscheinend klappt.
    Da muss ich dir aber schon widersprechen: nur weil etwas irgendwie funktioniert hat kann es nicht als Vorbild dienen.

    Und dass es deutlich suboptimal war Kinder so aufzuziehen ist doch hoffentlich unstrittig?

    Dass man heute andere Ansprüche hat wie Kinder aufwachsen sollten und da einem Ideal nachstrebt finde ich uneingeschränkt positiv.

  6. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was willst du anderes machen ausser basteln, singen und malen, wenn du immer ein oder mehrere Kinder an der Backe hast?
    Das mag auf dich zutreffen, andere kriegen durchaus mehr "gebacken"...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ehrenamtlich arbeiten? Ja vielleicht mal Kuchen backen für die Gemeinde oder den Schulbasar. Es soll Leute geben, die finden das nicht erfüllend.
    Ich hab z.B. Öffentlichkeitsarbeit für einen Verein gemacht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber solange ich betreungspflichtige Kinder hatte wäre ich nicht wie ein zigeuner durch die Gegend gezogen.
    Hier bin ich ganz bei Satyr: früher sind die Leute nach Amerika ausgewandert weil sie hier keine Perspektive hatten. Heute scheint es für eine bestimmte innerdeutsche Klientel völlig unzumutbar zu sein nach Bayern oder Baden-Württemberg umzuziehen (ich spreche von einmaligem Umzug!). Dafür suchen wir dann lieber Leute aus dem Ausland - die kennen noch so was wie Flexibilität.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mein aeltester, 32, war 12 jahre bei der luftwaffe, er fsengt jetzt an zu studieren. Schwiegertochter, 8 jahre beim bund, macht noch eine zusaetzliche ausbildung. Kinder sind, wenn ueberhaupt, erst moeglich, wenn sich beide beruflich etabliert haben. Also eher in zehn jahren.
    Eine Runde Mitleid. Mit 32 noch ein Studium anfangen ist eine individuelle Entscheidung und ein gewisser Luxus. Da hält sich mein Mitgefühl für ein finanziell noch nicht abgesichertes Dasein, das die Familiengründung verhindert, tatsächlich sehr in Grenzen. Wobei es ja auch Menschen geben soll die als Studenten Kinder kriegen und das gar nicht mal als schlechteste Entscheidung empfinden.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das sind keine extrembeispiele, eher der ganz nomale wahnsinn
    Kommt mir auch so vor.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist wohl doch eine s. g. Seuche die sich stetig ausbreitet, denn wirklich gute und engagierte Leute zu finden ist mittlerweile überall eine regelrechte Katastrophe und da drängt sich dann wirklich die Frage auf, wieviele Menschen sich im ganz eigens gebastelten Märchenland wähnen, in dem die Tauben schmackhaft gegrillt nur noch in den aufgerissenen Schlund fliegen und ja, was ist die eigentliche Ursache dafür? Was ist da eigentlich so alles passiert und vor allem schief gelaufen in den letzten so ca. 20 Jahren?
    Was hier ja wunderbar illustriert wird.

  7. User Info Menu

    AW: Mütterquote im Job?

    Mit betreuungspflichtigen Kindern ist das Umziehen schon so eine Sache, zumal da oft ja noch eine Immobilie und/oder der Job des Partnes dran hängt. Zumal ist aufgrund der Tatsache, dass Schule Ländersache ist, der Umzug mit schulpflichtigen Kindern auch nicht gerade vergnügungsteuerpflichtig. Ich würde gerne wieder in den Norden ziehen, würde da wahrscheinlich auch einen Job finden - aber eine Umschulung von meinem Kind und die Trennung der Kinder von ihrem Vater oder ihrer Mutter fände ich nicht wirklich zumutbar.
    Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan

    Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.

  8. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    da braucht er doch nur zur nächsten Zeitarbeitsfirma gehen. Hier jedenfalls stapeln sich die Kfz-Mechaniker.
    Ich glaube wir suchen eher keine Leute, die sich lieber irgendwo stapeln und warten ob ihnen vielleicht wer was anbietet als sich aktiv um einen Job zu bemühen...

  9. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von marilyn-74 Beitrag anzeigen
    Mit betreuungspflichtigen Kindern ist das Umziehen schon so eine Sache, zumal da oft ja noch eine Immobilie und/oder der Job des Partnes dran hängt. Zumal ist aufgrund der Tatsache, dass Schule Ländersache ist, der Umzug mit schulpflichtigen Kindern auch nicht gerade vergnügungsteuerpflichtig.
    Dann scheint die Alternative Dauerarbeitslosigkeit oder unsichere Perspektive wegen Zeitverträgen halt vergnüglicher.

    Zitat Zitat von marilyn-74 Beitrag anzeigen
    die Trennung der Kinder von ihrem Vater oder ihrer Mutter fände ich nicht wirklich zumutbar.
    Das ist auch ne andere Nummer!!

    Aber wir haben es ja wohl beide auch verkraftet nicht in unserer Heimatstadt geblieben zu sein, oder nicht??

  10. User Info Menu

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber wir haben es ja wohl beide auch verkraftet nicht in unserer Heimatstadt geblieben zu sein, oder nicht??
    Na ja - oft mehr schlecht als recht. Aber das ist OT.
    Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan

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