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    AW: Mütterquote im Job?

    zu den befristeten Jobs, die automatisch auslaufen während man im Erziehungsurlaub ist


    60 Prozent mehr befristete Jobs seit 2001
    (...)
    ... So hatten 2011 etwa 45 Prozent der neu angeheuerten Kräfte eine befristete Stelle, 2009 waren es noch 47 Prozent. Im Jahr 2001 hatte dieser Wert allerdings deutlich niedriger gelegen – bei 32 Prozent. Der Umgang mit befristeten Neueinstellungen sei von Branche zu Branche sehr unterschiedlich. So liege der Anteil in Informations- und Kommunikationsunternehmen bei 15 Prozent, bei öffentlichen Verwaltungen bei bis zu 68 Prozent.

    Grundsätzlich seien Frauen vom Problem befristeter Jobs stärker betroffen als Männer.




    Das Statistische Bundesamt hatte am Dienstag berichtet, dass inzwischen fast jeder zehnte Arbeitnehmer keine Daueranstellung habe.

    «Befristete Verträge werden in den Betrieben inzwischen als verlängerte Probezeit genutzt», sagte Claudia Weinkopf, Arbeitsmarktexpertin des Instituts für Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg-Essen. «Die Unternehmen wollen sich nicht binden und in der Krise möglichst flexibel bleiben.» Befristet Beschäftigte bekämen die Betriebe schneller wieder los, sagte die Expertin weiter.
    Die DGB-Vizechefin Ingrid Sehrbrock kritisierte, dass besonders junge Menschen dadurch gezwungen seien, «ihre Lebens- und Familienplanung am nächsten verfügbaren Job auszurichten».

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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das mag bei Siemens in Bayern so sein. In Berlin und Hamburg kann ich mir das nicht vorstellen. warum sollten die das machen?
    Also, ich bekomme so einen Zuschuss und ich kenne auch andere Frauen und Männer, die ihn bekommen. Warum man das machen sollte? Vielleicht um anzuerkennen, dass die Betreuungskosten nicht "for fun" entstehen, sondern notwendig sind, damit Frauen überhaupt zur Arbeit kommen können. (Sofern man keine Oma hat, die das kostenlos übernimmt.)
    Geändert von Historia02 (09.01.2013 um 11:27 Uhr)

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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    Deshalb haben auch die Arbeitgeber mitgespielt. Sie konnten das alles besser kalkulieren.


    Satyr ich kann nicht anders: süß...


    In kommunistischen/sozialistischen Staaten haben Arbeitgeber gar nichts kalkuliert.
    Sie haben das umgesetzt, was ihnen die Politik als 1/2/3 Jahresplan in der Planwirtschaft vorgelegt hat.


    Die Frau als Teil der Produktion war festgelegt in der Verfassung.
    Ebenso die Transferleistungen für Familien & flächendeckende Kinderbetreuung.
    Ebenso Wohnungsvergabe etc...



    Mei Satyr, das mit den Wirtschaftsformen ist echt ein Ding bei dir...ist echt nicht bös gemeint, aber nachschlagen musst du wirklich mal selbst.
    Geändert von _Farmelli (08.01.2013 um 22:03 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Übrigens, dass mütter im Kommunismus arbeiten mussten ist eine Mär. Sie wird nicht wahrer davon, dass sie immer und immer wieder wiederholt wird. Selbstverständlich konnten verheiratete Mütter zu Hause bleiben. Sie konnten auch über ihren Mann krankenversichert werden. Es hat nur kaum jemand gemacht, weil auch im Osten das Überleben mit einem Gehalt schon recht strange war. Zumal auch die Gehälter nicht besonders hoch waren. Ingenieure haben manchmal weniger verdient als Facharbeiter. Und Steuervorteile und Ehegattensplitting gabs auch nicht. Was dazu führte, dass die Kindergärtnerin mit Fachschulabschluss lieber im Kindergarten geputzt hat als Kinder zu erziehen. Und die diplomierte Journalistin als Offstdruckerin arbeitete statt Beiträge zu schreiben. Es gab schlicht mehr Geld.
    Alleinerziehende hatten die Wahl allerdings nicht. Sozialhilfe gabs nicht. Wer nicht arbeiten wollte bekam auch keine Kohle. Und wer keinen Job fand oder finden wollte, dem konnte es passieren, dass er einen übergeholfen bekam.
    Geändert von Inaktiver User (08.01.2013 um 22:45 Uhr)

  5. gesperrt

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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ingenieure haben manchmal weniger verdient als Facharbeiter. Und Steuervorteile und Ehegattensplitting gabs auch nicht.



    Was eine Leistungsgesellschaft außer kraft setzt.
    Die Vorgestern allerdings noch ganz ganz toll war hier im Strang.

    Heute ist es das Prinzip des Kommunismus oder mal eben eine Eidgenossenschaft, die völlig anders funktioniert.


    Würfeldiepurzel. Ich verstehs nicht. Ich versuchs auch nicht mehr. Ich versteh noch nicht mal mehr das Problem.


    Ich fände eine Elternquote super.

  6. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen


    Was eine Leistungsgesellschaft außer kraft setzt.
    Die Vorgestern allerdings noch ganz ganz toll war hier im Strang.


    Ich verstehs auch nicht. Wolte aber eben auch drauf hinweisen, dass im Kommunismus nicht den ganzen Tag Milch und Honig geflossen sind. So wie jetzt auch nicht.

  7. gesperrt

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    AW: Mütterquote im Job?

    PS: ...allerdings wäre ich vollkommen für die Abschaffung des Ehegattensplittings.


    achtung jetzt bekomm ich Haue!

  8. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ach ja? Dann leb ich im Märchenland. Und von Recht und Gesetz und Betriebsrat träume ich nur.

    Tochter einer Kollegin, eben fertig mit BWL: unbefristeter Job in der Logistik.

    Sohn einer Kollegin, eben fertig als Außenhandelskaufmann, unbefristet übernommen von Ausbildungsfirma (übrigens junger Vater).

    Eine Bekannte, "Schlecker-Frau", Mitte 50, hatte sich nach fast 40 Jahren Arbeit eigentlich auf eine kleine Auszeit gefreut - hatte 4 Wochen später wieder einen unbefristeten Job als Verkäuferin, was ihr so viel Spaß macht dass sie das Angebot in einem neu eröffneten DM hier im Ort zu arbeiten abgelehnt hat.

    Erzieher sind derart gefragt, dass für die sogar Wohnungen gebaut werden um sie anzuwerben. Die würden sich an den Kopf langen bei einer Befristung, da zittert der AG dass sie nicht kündigen.

    Grad steht jemand neben mir und sagt, er braucht 20 Automechaniker, sofort - findet keine. Wir unterstützen schon unsere Partner bei der Suche nach Personal, weil es schwer ist gute Leute zu finden.


    Ich glaube das ist schon lange kein regionales Problem mehr, denn was Du beschrieben hast findet man z. B. schon lange in Berlin. Es ist wohl doch eine s. g. Seuche die sich stetig ausbreitet, denn wirklich gute und engagierte Leute zu finden ist mittlerweile überall eine regelrechte Katastrophe und da drängt sich dann wirklich die Frage auf, wieviele Menschen sich im ganz eigens gebastelten Märchenland wähnen, in dem die Tauben schmackhaft gegrillt nur noch in den aufgerissenen Schlund fliegen und ja, was ist die eigentliche Ursache dafür? Was ist da eigentlich so alles passiert und vor allem schief gelaufen in den letzten so ca. 20 Jahren?

    Sehen wirklich so wenige überhaupt noch einen Sinn in der Erziehung und Betreuung ihrer eigenen Kinder, sondern die Mehrheit nur noch Lasten und Qualen? Und ja,wo bleibt überhaupt das Verantwortungsbewusstsein, was den eigenen Nachwuchs betrifft? Zu hören ist nur Jammern und Klagen ... die Generation 40+ kann sich dabei wirklich nur noch schämen, für 'diesen' ganz offensichtlich verzogenen Nachwuchs.

    Kein Wunder das die Männer sich verweigern, also ich kann sie gut verstehen!
    Geändert von Inaktiver User (09.01.2013 um 01:32 Uhr)

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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und ja,wo bleibt überhaupt das Verantwortungsbewusstsein, was den eigenen Nachwuchs betrifft? Zu hören ist nur Jammern und Klagen ... die Generation 40+ kann sich dabei wirklich nur noch schämen, für 'diesen' ganz offensichtlich verzogenen Nachwuchs.

    Kein Wunder das die Männer sich verweigern, also ich kann sie gut verstehen!
    Kugelige Bald-Mutter weißt darauf hin, dass diese Männer auch derselbe verzogene Nachwuchs sind.
    Ja, die müssen selbst waschen und kochen. Mein Exemplar kann das, und hat schon seinen Antrag auf Elternzeit eingereicht und übernimmt seine Verantwortung dem noch nicht ganz fertig gebrüteten Nachwuchs gegenüber.

    Das hat eine entzückende ältere Dame und ihr Mann ganz wunderbar hinbekommen mit ihrem Sohn, meinem Mann.

  10. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Mein aeltester, 32, war 12 jahre bei der luftwaffe, er fsengt jetzt an zu studieren. Schwiegertochter, 8 jahre beim bund, macht noch eine zusaetzliche ausbildung. Kinder sind, wenn ueberhaupt, erst moeglich, wenn sich beide beruflich etabliert haben. Also eher in zehn jahren. Der mittlere ist mit dem behinderten kind zu hause. Schwiegertochter ist lehrerin. Aber selbst wenn das kind nicht krank waere, yls erzieher in der jugendarbeit, mit staendiger nachmittagsarbeit und wochenenddiensten, schwiegertochter mit ddn ganzen abendterminen. Die omas stehen nicht zur verfuegung, weil selbst noch berufstaetig. Ausserdem wohnen wir nicht am ort. Da muesste dann zusaetzlich zum kindergarten wohl noch eine kinderfrau angestellt werden.
    Mein juengster arbeitet nach zwei ausbildungen und fachabitur fuer 10,80 als verkaeufer, seine freundin als flugbegleiterin fuer monatlich 1200. Kinder sind da wohl illusorisch, ees sei denn, will ihnen ein leben als hartz 4 empfaenger zumuten.
    Das sind keine extrembeispiele, eher der ganz nomale wahnsinn

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