Ach ja? Dann leb ich im Märchenland. Und von Recht und Gesetz und Betriebsrat träume ich nur.
Tochter einer Kollegin, eben fertig mit BWL: unbefristeter Job in der Logistik.
Sohn einer Kollegin, eben fertig als Außenhandelskaufmann, unbefristet übernommen von Ausbildungsfirma (übrigens junger Vater).
Eine Bekannte, "Schlecker-Frau", Mitte 50, hatte sich nach fast 40 Jahren Arbeit eigentlich auf eine kleine Auszeit gefreut - hatte 4 Wochen später wieder einen unbefristeten Job als Verkäuferin, was ihr so viel Spaß macht dass sie das Angebot in einem neu eröffneten DM hier im Ort zu arbeiten abgelehnt hat.
Erzieher sind derart gefragt, dass für die sogar Wohnungen gebaut werden um sie anzuwerben. Die würden sich an den Kopf langen bei einer Befristung, da zittert der AG dass sie nicht kündigen.
Grad steht jemand neben mir und sagt, er braucht 20 Automechaniker, sofort - findet keine. Wir unterstützen schon unsere Partner bei der Suche nach Personal, weil es schwer ist gute Leute zu finden.
Schon klar. Was anderes kennen Mütter ja auch nicht. Aber das ist ja nicht abwertend, gell??
Ich geh mal davon aus dass du keine Kinder hast. Und ich hier im gelobten Land lebe, anscheinend.
Was genau hindert dich dann daran, dich hier zu bewerben, wo händeringend Leute gesucht werden? Arbeitslosenquote selbst in Niederbayern: 2,9%.
Wer was kann, jung und gesund ist muss hier kein Laub fegen (dass das mit Mitte fünfzig und gesundheitlichen Einschränkungen und/oder ohne Ausbildung in strukturschwachen Gebieten anders ausschaut weiß ich).
Und auch das hier (abgesehen davon dass immer mehr Firmen eigene Kinderbetreuungseinrichtungen anbieten) hab ich frei erfunden:
Siemens zahlt Zuschuss zur Kinderbetreuung
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Thema: Mütterquote im Job?
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08.01.2013, 09:59Inaktiver User
AW: Mütterquote im Job?
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08.01.2013, 10:02Inaktiver User
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08.01.2013, 11:08
AW: Mütterquote im Job?
Ganz abgesehen davon, dass es ohne den zweiten Gehalt oft gar nicht geht:
Wenn jemand einen interessanten Beruf hat, verstehe ich vollkommen, dass die/derjenige auch wieder so schnell wie möglich dorthin zurück möchte.
Ebenso kann ich nachvollziehen, dass jemand mit nur einem Kind und einer nicht gerade großen Wohnung (möglichst noch in einer Gegend, wo die Gleichaltrigen morgens alle zur Arbeit gehen), unter Einsamkeit und Langeweile leidet (Säuglinge schlafen sehr viel) und der Austausch mit Erwachsenen fehlt, auch wenn der Job nicht der Traumjob ist.
Dass aber in Büros nur tiefsinnige Unterhaltungen unter Kollegen geführt werden, ist sicher nicht so.
Ein Großteil der Unterhaltungen liegt vom Niveau her vielleicht gar nicht so nicht viel über dem "Bananenproblem".
Ob das nun der ständige Liebeskummer einer Kollegin oder das ständige Jammern über die Schwiegermutter oder über die Figur oder (ständig!) genaueste Schilderungen von Krankheiten, usw. ist.
Wer mal einen Hypochonder neben sich hatte, findet eine Unterhaltung über Bananenfütterung an Säuglinge sehr erstrebenswert.
Kollegen kann man sich nicht aussuchen, das ist Glückssache. Die Party mit Babygesprächen findet nicht täglich statt und man kann dort den Aufenthalt kürzer halten.Geändert von bertrande (08.01.2013 um 14:28 Uhr)
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08.01.2013, 16:41
AW: Mütterquote im Job?
Sie ist klein für die Transfererhaltenden, nicht aber für Arbeitgeber bis zur Mittelschicht.
Was denkst Du, wo die hohe Geburtenrate und oft (nicht immer) gute Beschäftigungsrate auch von Frauen im Asiatischen Raum, Afghanistan oder Teilen von Afrika her kommt? Nach unseren Maßstäben, spricht die Arbeitswelt komplett dagegen. Keine-deutlich weniger soziale Absicherung, deutlich höhere Arbeitszeiten, geringerer Lohn usw....
Warum geht es dort? (Nicht falsch verstehen, ich finde die Verhältnisse unter denen "es dort geht" bescheuert und will die hier nicht haben. Mich wundert nur warum es da geht, es hier besser ist aber trotzdem diskutiert wird, das es noch besser werden muss, damit es hier auch geht.
Aus meiner Praxis weiß ich, das der Japanische IT-Markt sogar auf dem Weg ist, in wenigen Jahren von Frauen dominiert zu werden. Mir recht egal, ich weiß sie schaffen es durch ihre Leistung. Deshalb werden meine Auftraggeber und Kunden dort, mir nicht weniger wichtig sein.Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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08.01.2013, 18:07Inaktiver User
AW: Mütterquote im Job?
Ich habe bestimmt nie gesagt, daß es in meiner Gegend zu wenige Kitaplätze gibt. Du lebst im Jobschlaraffenland, ich anscheinend im Kitaplatzschlaraffenland
.
Im Ernst, ich kenne niemanden, dessen Kind in unserer Stadt keinen Platz bekommen hat. Vielleicht nicht in der Kita der ersten Wahl, aber einen Platz haben alle- und das eben schon mit spätestens 2. Bei uns komen derzeit Dreijährige nicht in den Kindergarten, weil alle Plätze schon von denen "besetzt" sind, die U3 schon dabei waren.
So einfach ist das manchmal
.
Und glaub mir, die Mütter, die zu Hause sind, beschweren sich nicht darüber, daß ihre Kleinen nicht den ganzen Tag bei ihnen sind und haben auch wenig Bedenken gegen Fremdbetreuung, wenn sie erstmal gemerkt haben, was das für ihr Zeitmanagement bedeutet.
Geändert von Inaktiver User (08.01.2013 um 18:13 Uhr)
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08.01.2013, 18:10
AW: Mütterquote im Job?
Natürlich muss Frau dort arbeiten, ansonsten überlebt die Familie nicht. Meistens muss jedes Kind über 14 auch arbeiten.
Zu den Transferstreichungsvorschlägen: Da würde ich eher vorschlagen die Rente und die Krankenversicherung abzuschaffen. Denn Kinder stellen in diesen Ländern, von denen du redest, die einzige Form der Absicherung dar.
Kann es sein, dass dich generell die verfassungsrechtlich festgelegten Form der sozialen Marktwirtschaft stört? Du vergleichst nämlich schon wieder freie Marktwirtschaften, exkommunistische Halbdiktaturen mit der sozialen Marktwirtschaft.
Im Osten (exkommunismus) herrschte auch eine gleichmässige Beschäftigung. Tut es jetzt auch noch, weil es dort lange normal war, dass Frau arbeitet und es gab flächendeckende Kindergärten.
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08.01.2013, 18:15
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08.01.2013, 18:29Inaktiver User
AW: Mütterquote im Job?
Ich finde ja der Ruf nach mehr Familieneinsatz bei der Kinderbetreuung (ich glaube, Brausepaul sagte etwas in die Richtung) klingt ganz nett, und auch bei uns sind die Großeltern fest in die Betreuung eingebunden. Ich bin dafür sehr dankbar, denn sie kommen sogar von weit her, wenn wir sie brauchen.
Aber ich glaube nicht, daß dieses Modell, das ich allerorten sehe, tragfähig ist.
Wenn unsere Kinder erst in Alter ihrer Eltern (Ich denke da an uns und die meisten unserer Bekannten) Eltern werden, dann sind wir kurz vor oder gerade 80.
Unsere Eltern sind heute meist eine ganze Ecke jünger, wenn wir mal mit 78 Großeltern werden, was werden wir dann an Betreuungsleistung noch zu bieten haben? Emotional, ja. Aber tatsächlich so einspringen für die Enkelchen wie die heutige Oma- und Opageneration das oftmals macht?
Vom Alter ganz abgeshen, auch die Mentalität ist anders und wenn ich mich umsehe...da sind einige, die zwar heute ihr Familienleben (ob Mutter nun berufstätig ist oder nicht) ohne Oma und Opa nicht gewuppt kriegen würden, aber ob die die Lust haben werden, für ihre Kinder später das Gleiche zu tun?
Da käme ein ganz neuer Generationenvertrag auf uns zu, den ich so nicht sehe.
Jeder, der Großeltern in der Nähe hat, hat Glück, aber ausruhen dürfen wir uns als Gesellschaft darauf auch nicht, ohne Ausbau der Fremdbetreuung wird es nicht gehen.Geändert von Inaktiver User (08.01.2013 um 18:41 Uhr)
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08.01.2013, 19:26
AW: Mütterquote im Job?
Bingo! Verhältnisse die ich absolut nicht toll finde. ABER es klappt dort trotzdem mit der Geburtenrate. Und das mit Job. Warum? Du sagst es selbst. Weil sie arbeiten MÜSSEN. Sie haben nicht den Luxus der Wahl, den es in D gibt (Luxus verglichen mit den Verhältnissen dort). Sie müssen arbeiten und schaffen das trotzdem mit Kindern. Irgendwie merkwürdig, wo doch hier nach einer Sozialleistung nach der anderen gerufen wird, oder? Den Ruf verstehe ich. Aber ich glaube das Problem liegt wo völlig anders (bzw. mehrere Ursachen dafür). Sozialleistungen versuchen Auswirkungen zu bekämpfen. Nicht das Problem selbst.
Joa... weil da noch Familie in großem Stil funktioniert. Solidarisch, nicht nur für Altersabsicherung. In D zunehmend nicht mehr. Könnte das eins der großen Probleme sein? Der immer größer werdende Drang zum Individualisten?Zu den Transferstreichungsvorschlägen: Da würde ich eher vorschlagen die Rente und die Krankenversicherung abzuschaffen. Denn Kinder stellen in diesen Ländern, von denen du redest, die einzige Form der Absicherung dar.
Ich weiß nicht was es damit zu tun hat, das diese Länder mal kommunistisch WAREN. D war auch mal diktatorisch und teils kommunistisch.Kann es sein, dass dich generell die verfassungsrechtlich festgelegten Form der sozialen Marktwirtschaft stört? Du vergleichst nämlich schon wieder freie Marktwirtschaften, exkommunistische Halbdiktaturen mit der sozialen Marktwirtschaft.
Aber nein, mich stört die soziale Marktwirtschaft nicht. Nur hat sie - wie alles - ihren Preis. In D ist der Preis mehr Wahlfreiheit. Zumindest theoretisch. Das scheint die Bürger in D zu "verwöhnen". Sie Wahlfreiheit nach der Wahl ihrer Wahlfreiheit. Das "haben wollen" wird immer mehr. Da das nicht klappt (nicht klappen kann), wird das "einfach machen" weniger.
Ich habe manchmal schlicht das Gefühl, das nicht wenige Menschen mit all den Lebensmodellen und das was dran hängt, überfordert sind.
Ja. Und warum haben sie gearbeitet? Weil sie mussten. Sie konnten nicht überlegen "hm, bleibe ich 3 Monate zu Hause? 1 Jahr? 3 Jahre? Für immer?". Diese Wahlfreiheit hatten sie nicht. Deshalb haben auch die Arbeitgeber mitgespielt. Sie konnten das alles besser kalkulieren.Im Osten (exkommunismus) herrschte auch eine gleichmässige Beschäftigung. Tut es jetzt auch noch, weil es dort lange normal war, dass Frau arbeitet und es gab flächendeckende Kindergärten.
Klingt perfiede und ich sag das auch nur ungern. Aber wieder ein Beispiel das es ohne zu viel Wahlfreiheit anscheinend klappt.Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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08.01.2013, 20:51Inaktiver User
AW: Mütterquote im Job?
Betriebsräte? Rückkehrrecht? Tarifverträge? 38 stundenwoche? 30 Tage Urlaub? Familienfreundliche Arbeitszeit? Urlaubs- und Weihnachtsgeld? Früher, vor dem ersten Weltkrieg hatte ich sowas auch mal. ich weiss nicht wo du wohnst, aber solche Wohltaten für Arbeitnehmer sind hier nicht mehr die Regel sondern eine grosse Ausnahme.
Die ehemals grossen tarifgebundenen Unternehmen gibts hier nicht mehr. Entweder sie sind ganz und gar pleite oder wurden in klitzekleine Stückchen zerschlagen. Einzelne Abteilungen wurden ausgegründet, ganz Arbeitsbereiche ausgesourct. Dann gibts neue Arbeitsverträge und als aller erstes steigt man aus dem Arbeitgeberverein aus. Im Rest des Konzerns gibts Leiharbeit bis in die oberen Bereiche. Die einzigen Festangestellten sind häufig noch die Abteilungsleiter.
Hier ist eher die Realität, dass Azubis eben nicht übernommen werden. Lieber holt man sich neue. maximal kann man als Leiharbeiter im Ausbildungsbetrieb weitermachen.Tochter einer Kollegin, eben fertig mit BWL: unbefristeter Job in der Logistik.
Sohn einer Kollegin, eben fertig als Außenhandelskaufmann, unbefristet übernommen von Ausbildungsfirma (übrigens junger Vater).
Hier hat kaum einer der Schleckerfrauen einen neuen Job. Schon gar nicht die älteren.Eine Bekannte, "Schlecker-Frau", Mitte 50, hatte sich nach fast 40 Jahren Arbeit eigentlich auf eine kleine Auszeit gefreut - hatte 4 Wochen später wieder einen unbefristeten Job als Verkäuferin, was ihr so viel Spaß macht dass sie das Angebot in einem neu eröffneten DM hier im Ort zu arbeiten abgelehnt hat.
Mein Sohn ist Erzieher. Im Moment ist er mit dem Kind zu hause(mein Enkel ist behindert) Aber bevor er Vater wurde hat er sich auch von Befristung zu Befristung gehangelt. Schon alleine, weil die freien Träger jedes Jahr ums neue über die Gelder verhandeln müssen und oft gar nicht wissen, ob sie ihre Betreuungseinrichtung überhaupt weiter betreiben können. Mein Sohn arbeitete in der Betreuung von Jugendlichen und grösseren Schulkindern.Erzieher sind derart gefragt, dass für die sogar Wohnungen gebaut werden um sie anzuwerben. Die würden sich an den Kopf langen bei einer Befristung, da zittert der AG dass sie nicht kündigen.
da braucht er doch nur zur nächsten Zeitarbeitsfirma gehen. Hier jedenfalls stapeln sich die Kfz-Mechaniker.Grad steht jemand neben mir und sagt, er braucht 20 Automechaniker, sofort - findet keine. Wir unterstützen schon unsere Partner bei der Suche nach Personal, weil es schwer ist gute Leute zu finden.
nein, können sie auch nicht. Was willst du anderes machen ausser basteln, singen und malen, wenn du immer ein oder mehrere Kinder an der Backe hast? Ehrenamtlich arbeiten? Ja vielleicht mal Kuchen backen für die Gemeinde oder den Schulbasar. Es soll Leute geben, die finden das nicht erfüllend.Schon klar. Was anderes kennen Mütter ja auch nicht. Aber das ist ja nicht abwertend, gell??
ich habe Kinder. Allerdings bin ich mit der Erziehungsphase durch. Mein Jüngster ist 28. Ich habe bei jedem Kind spätestens nach einem Jahr wieder gearbeitet. Allerdings nicht mehr im erlernten Beruf. Der Medienbereich war auch schon zu DDR -Zeiten nicht dafür bekannt besonders familienkompatibel zu sein. Im Tageszeitungsbetrieb mit Redaktionsschluss um 18 Uhr und regelmässigen Wochenenddiensten fanden sich damals schon wenig Mütter. Und selbst wenn ich eine Betreuungsmöglichkeit analog zu meiner Arbeitszeit gefunden hätte, das hätte ich meinen Kindern doch nicht antun wollen. Kinder sind schliesslich keine Gepäckstücke, die zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Aufbewahrung abgegeben werden können. Ich habe jahrelang Aushilfs- und Gelegenheitsarbeiten gemacht, immer auf der Suche nach ein paar Mark mehr und dabei nicht so weit weg, dass ich morgens und abends elend lange fahren musste. Ganz aussteigen konnte und wollte ich nicht, ein Gehalt war schon bei uns sehr wenig und zwang zu sehr spartanischen Lebensstil. ganz abgesehen davon, dass ich auch nicht nur einzig und allein auf der Tasche meines Mannes liegen wollte. Ich hab schon immer eigenes Geld verdient.Ich geh mal davon aus dass du keine Kinder hast. Und ich hier im gelobten Land lebe, anscheinend.
Du wirst lachen, ich bin schon seit Jahren jobmässig in ganz Europa unterwegs. Unter anderem war ich auch in Süddeutschland als *trara* Leiharbeiter. Aber solange ich betreungspflichtige Kinder hatte wäre ich nicht wie ein zigeuner durch die Gegend gezogen.Was genau hindert dich dann daran, dich hier zu bewerben, wo händeringend Leute gesucht werden? Arbeitslosenquote selbst in Niederbayern: 2,9%.
Hier schon.Wer was kann, jung und gesund ist muss hier kein Laub fegen (dass das mit Mitte fünfzig und gesundheitlichen Einschränkungen und/oder ohne Ausbildung in strukturschwachen Gebieten anders ausschaut weiß ich).
Das mag bei Siemens in Bayern so sein. In Berlin und Hamburg kann ich mir das nicht vorstellen. warum sollten die das machen? Für die Leiharbeiter? Und warum sollte ein Ingenieur bei Siemens einen Zuschuss zur Kinderbetreuung brauchen. Der ist entweder Single oder wenn verheiratet, dann verdient er genug, dass seine Frau zu hause bleiben kann. Es sei denn, das engineering ist auch schon ausgesourct. Mütter arbeiten bei den Arbeitszeiten dort wahrscheinlich eher nicht.Und auch das hier (abgesehen davon dass immer mehr Firmen eigene Kinderbetreuungseinrichtungen anbieten) hab ich frei erfunden:
Siemens zahlt Zuschuss zur Kinderbetreuung
Ich kann ja nur von meinen Erfahrungen ausgehen. ich arbeite in einer sehr männerlastigen Branche. Mütter kommen hier schlicht nicht vor. ich habe schon seit Jahren keine schwangere Kollegin mehr gehabt. Und wenn doch, dann kam sie nicht wieder.



Zitieren
" die groesste intellektuelle Herausforderung war. Eventuell gibt sich diese "ich sehe nur mein Kind"-Einstellung irgendwann wieder - das duerfte dann aber auch der Moment sein, wo man gern wieder im Job waere um mal einen anderen Gespraechspartner als nur einen einjaehrigen zu haben.
