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  1. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Das kann ich nur unterschreiben. Obwohl ich verheiratet war und meine drei Kinder alle von meinem Ehemann sind, galt ich auch als nicht solide

    Na ja, jetzt bin ich vom Ländlichen in die nächst größere Kleinstadt gezogen und hier fragt da gar keiner mehr

    Aber ich kann nur sagen, daß es nicht zu schaffen ist, Vollzeit mit mehreren Kindern zu arbeiten, schon gar nicht in meinem Beruf ( Krankenschwester ) .

    Es wäre mal ein Ansatz, die Menschen besser zu bezahlen, vielleicht würden sich dann wieder mehr in den Beruf werfen

    Aber solange es halt auch gewollt íst, daß gut ausgebildete Frauen nicht arbeiten gehen, weil sie Kinder haben, bevorzugen viele Väter dieses System.

  2. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Aber ich kann nur sagen, daß es nicht zu schaffen ist, Vollzeit mit mehreren Kindern zu arbeiten, schon gar nicht in meinem Beruf ( Krankenschwester ) .
    Ja, eben, außer man ordnet wirklich alles dem Job unter und findet als eigene Person in seinem Leben gar nicht mehr statt.

    Ich bin froh dass ich neulich sogar von Frau Allmendinger gelesen habe, dass sie zwei vollzeitberufstätige Eltern gar nicht mehr für so erstrebenswert hält.

    Vielleicht wird doch langsam mal zur Kenntnis genommen, dass Job und Karriere (die eh nur die wenigsten machen) nicht für alle einzig sinnstiftend sind, jedenfalls nicht 40 Jahre ohne Unterbrechung.

  3. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    schnellschnell: danke

  4. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Vielleicht wird doch langsam mal zur Kenntnis genommen, dass Job und Karriere (die eh nur die wenigsten machen) nicht für alle einzig sinnstiftend sind, jedenfalls nicht 40 Jahre ohne Unterbrechung.
    Ich halte das fuer eine der Kernfragen in der Debatte um Fuehrungskraete-quote oder Mütter-quote. Halten wir es fuer erstrebenswert, ja, noetig, dass Frauen Muetter werden und Karriere machen und Fuehrungskraefte werden? Oder Sollten wir uns vielleicht einfach mal entscheiden, was wir wollen und können?

    Nicht nur als Frauen, sondern genauso gueltig fuer die Männer?

    Persoenlich finde ich den Lebensweg von Frau Merkel (Karriere, keine Kinder), Frau von der Leyen (Karriere, Stall voll Kinder, fremdbetreut) ebenso gueltig und in Ordnung wie den meiner Nachbarin (Halbtagsjob, zwei Kinder) oder meinen (keine Kinder, Karriere zumindest angedacht ) Fuer die Maenner fehlen mir jetzt die Beispiel.

    Die Quotendebatte zielt ja darauf ab, dass Unternehmen Frauen nicht hochkommen lassen und lieber Maenner einstellen. Ich hab da meine Zweifel. Sicher gibt es das auch, aber ich moechte wetten, dass sich deutlich haeufiger weniger Frauen bewerben, eben weil sie job und Familie nicht vereinbart kriegen. da muss doch angesetzt werden, und zwar auf allen Ebenen.

    Denke ich.

    (Uebrigens: Wer ist Frau Allmendinger: )

  5. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    (Uebrigens: Wer ist Frau Allmendinger: )
    Liest du hier:

    Jutta Allmendinger

    Sie beschäftigt sich wissenschaftlich mit dem Thema Vereinbarkeit von Kind und Karriere.

    Ich selbst finde, es muss Frauen alles offenstehen (was für eine Frage, das ist ja selbstverständlich) - aber eben nicht auf Kosten der Kinder, die dann outgesourced werden. Das ist für mich der falsche Weg.

    Sprich, wenn Frauen Karriere machen wollen, können sie das, tun ja auch heute schon viele: aber entweder verzichtet man dann auf Kinder oder sucht sich einen Hausmann.

    Das ist auch keine Benachteiligung, denn Männer machen das ja genauso, und verzichten entweder darauf viel von ihren Kindern mitzukriegen oder delegieren das an die Frau. Zweimal Karriere plus Kind ist glaub ich nichts, was wirklich viele überhaupt wollen, und die so drauf sind die schaffen es ja heute schon.

    Den Männern nachzueifern und auch alles dem Job zu opfern, so dass das Kind dann heute zum abwesenden Vater auch noch die abwesende Mutter hat ist für mich ein Irrweg.

    Viel wichtiger als die Mütterquote im Status quo - wer wichtig ist schuftet 70 Stunden die Woche - wäre für mich, die Arbeit flexibler aufzuteilen, so dass man auch in 25 oder 30 Stunden-Jobs nicht von jeder beruflichen Weiterentwicklung abgehängt ist und einen interessanten Job kriegt.

  6. gesperrt
    Registriert seit
    09.08.2012
    Beiträge
    7.668

    AW: Mütterquote im Job?

    Von welchen Hausmännern sprichst du? Gibt es die? Wenn ja, wo außer in 1% der Gesellschaft?
    Wo sind diese Männer, die sich gerne um die Kinder kümmern und zuhause bleiben.


    Das ist auch keine Benachteiligung, denn Männer machen das ja genauso, und verzichten entweder darauf viel von ihren Kindern mitzukriegen oder delegieren das an die Frau.

    Das Problem ist das ENTWEDER/ODER, nicht das Mann oder Frau.

  7. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    @schnellschnell-Die Diskussion, ob man "Karriere" über Kinder setzen sollte (so wie manche es gerne formulieren) ist ein bischen komisch, da das nie jemand gesagt oder geschrieben hat.
    Mir geht es eher darum, wie das Arbeitsleben für diejenigen famileinfreundlicher werden/sein kann, die beides wollen. Muttersein, im Rahmen der Möglichkeiten Zeit für seine Kinder zu haben und nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen sein. Alles dem Job unterzuordnen hat auch hier in diesem Strang bislang noch niemand vorgeschlagen, schnellschnell. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, habe ich sogar in meinem ganzen Leben noch nie eine Frau getroffen, dei das plant, tut oder anderen anrät. Daher finde ich dieses Argument immer etwas...seltsam.

    Mit dem "Karriere"argument kann ich immer wenig anfangen. Was heißt schon Karriere? Die wenigsten Frauen machen eine fette Karriere in strengen Wortsinn. Ich rede davon, seinen Lebensunterhalt und den der Kinder verdienen zu können ohen daß es einem unnötig schwer gemacht wird.

    Wer immer Frau Allmendinger ist, inwiefern beinflußt ihre Haltung die Lebenssituation von irgendeinem von uns hier?

  8. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Den Männern nachzueifern und auch alles dem Job zu opfern, so dass das Kind dann heute zum abwesenden Vater auch noch die abwesende Mutter hat ist für mich ein Irrweg.
    Wie kommst du denn darauf? Wer (hier) sagt das? Wer macht das? Wer will das?

  9. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... so dass man auch in 25 oder 30 Stunden-Jobs nicht von jeder beruflichen Weiterentwicklung abgehängt ist und einen interessanten Job kriegt.
    Da gebe ich dir recht. Schön wäre das.

  10. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie kommst du denn darauf? Wer (hier) sagt das? Wer macht das? Wer will das?
    Das ist Tatsache, wenn beide Eltern Vollzeit im Job sind, bei einer 35-40h Woche und Arbeitsweg und Fahrten zu Kinderbetreuungseinrichtungen. Dre Tag hat halt nur 24 Stunden.

    Und das ist ja momentan noch die Forderung: beide Eltern sollen auch mit Kindern weiterhin vollzeit im Job bleiben, möglichst ununterbrochen.

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