Moderation:
Nein. Im Beitrag von schnellschnell steht: den Job eine Zeitlang zugunsten des Kindes/der Kinder und eines für alle entspannteren Lebens zurückzustellen
Mir gehen Eure Zickereien jetzt auf die Nerven. Hört auf damit oder ich werde weitere Beiträge dahingehend kommentarlos löschen.
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Thema: Mütterquote im Job?
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07.01.2013, 15:38
AW: Mütterquote im Job?
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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07.01.2013, 15:54Inaktiver User
AW: Mütterquote im Job?
Ich habe das weder geschrieben, noch jemals gesagt. Ich gestehe hier bestaendig zu, dass alles Moeglichkeiten sind die sein koennen, aber nicht muessen, und das Menschen unterschiedliche Lebenswege und unterschiedliche Beduerfnisse haben.
Warum du nicht die gleiche Toleranz und Hoeflichkeit an den Tag legen kannst, werde ich nicht verstehen.
Es gibt unterschiedliche Lebensentwuerfe. Ich empfinde keine Kinder zu haben, Kinder zu haben und arbeiten zu gehen (aus welchen Gruenden auch immer) und Kinder zu haben und zu hause zu bleiben als gleichwertige Lebensentwuerfe, und ich werde mich schwer hüten irgendjemandem zu erzaehlen, das er/sie mir leid tut, oder dass einer dieser Entwuerfe ein besserer als der andere ist.
Ist er naemlich nicht.
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07.01.2013, 15:56
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07.01.2013, 16:06
AW: Mütterquote im Job?
Die gesetzliche Arbeitsplatzgarantie sagt in der Marktwirtschaft nichts aus, solange du nicht eine individuelle Rückkehrklausel am Anfang des unbefristeten Arbeitsverhältnisses verhandelt hast.wo ich meine gesetzliche Arbeitsplatzgarantie hatte.
Da allein "unbefristet" wahrscheinlich nur auf 10% der Frauen unter 40 zutrifft, hast du eine Sonderstellung genossen.
Die auch jedem gegönnt sei...
... allerdings wahrscheinlich fern jeder Normalität bei unter 40-jährigen HEUTE ist.
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07.01.2013, 16:07Inaktiver User
AW: Mütterquote im Job?
Tomirke, ich finde es ganz und gar nicht höflich und tolerant, Frauen die den Job nicht über alles stellen als Dumpfbacken zu präsentieren, und das passiert hier permanent, mehr oder weniger subtil.
Frauen, die gern daheimbleiben sind entweder solche die im Job eh nix zerreissen, und man muss ja schon deswegen wieder arbeiten gehen weil man wenn man nicht berufstätig ist nur mit dem eigenen Kind sprechen darf oder wenn man mit anderen Erwachsenen Kontakt haben darf dann nur mit Müttern die anscheinend alle total bescheuert sind.
Das les ich hier, und das find ich nicht okay. Dieses Muttersein-Bashing wird immer schlimmer, ich vermisse da jeden Respekt.
Das beantwortet nicht die Frage wieso man ein Kind will, wenn man alles was damit zusammenhängt öde und anspruchslos findet?
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07.01.2013, 16:13Inaktiver User
AW: Mütterquote im Job?
Komisch. Hat niemand den ich kenne und alle kommen wieder zurück. Siemens, Allianz, Microsoft und die bereits genannten sowieso.
Ist dir schon mal aufgefallen, dass nicht nur DAX-Konzerne wie mein AG heute sehr viel tun um als familienfreundlicher und damit begehrter Arbeitgeber zu gelten?
Da reden wir von Millionen Arbeitsplätzen.
Also ich weiß nicht wo du deine Zahlen herhast - sämtliche Großkonzerne mit Betriebsrat und der ganze öffentliche Dienst - das sollen nur 10% sein????
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07.01.2013, 16:28
AW: Mütterquote im Job?
Mh... denkst Du wirklich ein Mann steckt nicht zurück, wenn er das Lebensmodell wählt in dem er die Familie ernährt, seine Kinder seltener sieht, erste Schritte verpasst usw.? Er steckt doch dann genauso zurück wie eine Frau, die dies so leben würde.
Davon mal abgesehen, würde ich als Mann sicher kein Kind mit einer Frau zeugen, die "Forderungen" an mich hat. Gemeinsame Entscheidungen, Gespräche und Kompromisse, gerne. Aber wenn ein Part so weit ist "Forderungen" zu stellen, läuft etwas schief, finde ich.Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
(c) ASP
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07.01.2013, 16:43Inaktiver User
AW: Mütterquote im Job?
Du denkst zu sehr in schwarz und weiss.
Erstens kann (und ist wahrscheinlich meistens) eher der Fall, dass man arbeiten muss, weil ein Gehalt plus Betreuungsgeld nicht unbedingt ausreicht.
Zweitens bedeutet arbeiten gehen zu wollen doch nicht zwanglauefig, dass man alles was mit Kind zusammenhaengt oede und anspruchslos findet! Diesen Zusammenhang behauptest nur du!
Es soll einfach auch Leute geben, die ihren Job so lieben und gerne machen, dass sie trotz Kind weitermachen wollen, warum ist das eigentlich so schwer zu verstehen? Es soll auch Leute geben, die ihren Job nur halbwegs gern haben, aber ihn trotzdem als eine willkommene Abwechslung vom Kinderzimmer ansehen, und was ist daran nun eigentlich so schlimm?
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07.01.2013, 16:57Inaktiver User
AW: Mütterquote im Job?
Also davon spreche ich nicht, das ist ja wohl klar.
Nein, tomirke, du hast geschrieben, dass deine Freundin wieder arbeiten gehen wollte "weil sie eine kluge Frau ist" - daher meine Nachfrage, ob die Frauen die daheimbleiben denn alle blöd sind?
Und dann schilderst du Mütterzusammenkünfte wo der Stuhlgang besprochen wird, alternativ werden ja immer gern auch an Anspruchslosigkeit nicht zu überbietende Spielplatzrunden beschrieben, und weiter, dass man dann gern wieder arbeitet um mal wieder mit Erwachsenen zu reden anstatt nur mit dem Kleinkind.
Das finde ich schon ziemlich, hm, tendenziös.
Komischerweise hat mir in meinen kurzen Auszeiten niemand verboten die Tageszeitung zu lesen, mich ehrenamtlich zu engagieren, ins Theater zu gehen oder mich mit gebildeten Erwachsenen über kinderferne Themen auszutauschen. Dafür brauch ich doch nicht berufstätig sein, diese Verknüpfung ist einfach unsinnig.
Wenn es Abwechslung ist, okay. Dann kann man aber auch mal ein Jahr pausieren, oder nicht?Es soll einfach auch Leute geben, die ihren Job so lieben und gerne machen, dass sie trotz Kind weitermachen wollen, warum ist das eigentlich so schwer zu verstehen? Es soll auch Leute geben, die ihren Job nur halbwegs gern haben, aber ihn trotzdem als eine willkommene Abwechslung vom Kinderzimmer ansehen, und was ist daran nun eigentlich so schlimm?
Ansonsten seh ich nämlich keine Abwechslung sondern einfach weiter den alten Trott ohne sich auch mal auf was anderes, neues einzulassen.
Manchmal klingt da für mich direkt Panik durch, sein gewohntes Leben und den Trampelpfad mal verlassen zu sollen und sich auf was ganz Neues einzulassen. Ihr wißt ja alle vorher schon, dass das langweilig ist und einen nicht fordert, geschweige denn weiterbringt. Und die Kinderbetreuung ist der schwarze Peter, den sich die Eltern hin- und herschieben.
Ich lass es jetzt auch gut sein, mir ist das wirklich alles zu negativ und viel zu jobfixiert.
Mir kommt nur immer der alte Spruch in den Sinn: wer etwas will sucht Wege, wer nicht sucht Gründe.
Und dabei bleib ich, wer vorher schon Gründe sucht wieso das alles nicht geht, anstatt ein Kind zu bekommen weil er eins will, der bekommt halt einfach keins und gut ist. Dafür muss man das aber nicht alles derart abtun, sondern kann einfach sagen, für mich ist das nix.
Das respektiere ich - aber nicht, wenn Frauen die gern eine Zeit daheimbleiben hier denunziert werden als Jobversagerinnen oder Tussen deren Horizont nicht über den nächsten Windelwechsel hinausreicht.
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07.01.2013, 17:01
AW: Mütterquote im Job?
Ach so. Aber auch da folge ich nicht ganz. Dann haben beide Eltern ein Problem. Das unter 14 Monate alte Kind des Vaters kann ja schliesslich genausowenig allein zu Hause bleiben wie das der Mutter. Ich verstehe nicht, wieso die Frau es mitmachen sollte, für die Organisation der Kinderbetreuung allein verantwortlich zu sein.Wenn frau weniger als 14 Monate zuhause bleiben will und der Mann Vollzeit weiterarbeiten will, dann hat sie ein Problem.
Selbstverständlich hat auch mein Mann Krippen angerufen und besichtigt (sogar alleine *oho jaja*) und selbstverständlich wäre es unser gemeinsames Problem gewesen, hätten wir nach Ablauf des Mutterschutzes keinen Krippenplatz gehabt. Ich habe schliesslich auch einen Arbeitsvertrag.



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