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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nicht berufstätig sein heißt doch nicht nur noch putzen und Salzteigbasteln????
    Doch.
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

  2. gesperrt

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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich verstehe das "aber" nicht.

    Nicht berufstätig sein heißt doch nicht nur noch putzen und Salzteigbasteln????
    Und von was lebt die fiktive Person in deinem Beispiel nach der Scheidung die nächsten 12 Jahre, wenn die zwei Kinder höchstwahrscheinlich bei ihr wohnen bleiben und sie nur Zeit für einen Teilzeitjob hat ?

  3. gesperrt

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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Vor dem Kind und damit fast zwangsläufig nach dem Kind.
    Alle Frauen nahmen sich ein Kindesauszeit von bis zu drei Jahren.
    Ja, das ist wohl leider noch normal...obwohl ich sagen muss, zumindest im Bereich Marketing hat sich das gebessert.

    Vor fast 8 Jahren hatte ich mal eine Mitstudentenjobberin in einer Agentur. Die hat dort seit 4 Jahren selbständig gearbeitet für ihr Studium und hat aus Angst zu verhandeln immer noch 12 Euro pro Std. verdient, was solls reicht ja.

    Sie hätte ohne Probleme das doppelte bekommen und hat dann auf 14 Euro verhandelt, während ich neben ihr saß und für das gleiche Geld halb so lang arbeiten musste.


    Ich habe echt den Kopf in den Sand gesteckt...das ist leider kein Einzelfall, allerdings das extremste Beispiel.

  4. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Einseitig zurückstecken, warum?
    Ich schrieb nichts von zurückstecken. Das ist doch total negativ.

    Ein Kind und das Leben mit Kind ist für mich eine Bereicherung, und da sehe ich es wie Satyr, schade dass meistens nur einer daheimbleiben kann und der andere oft so viel versäumt. Was im übrigen auch Männer oft so sehen, wenn auch spät - und dann bei der Zweitfamilie anders gestalten.

    Ich sehe es - genauso wie Schwangerschaft und Geburt - als große Chance an, diese einzigartige Entwicklung zumindest in der allerersten Zeit mit Baby miterleben zu dürfen. Wer sich darauf nicht mal ein paar Monate einlassen will und nur Angst hat im Job was zu verpassen anstatt im Leben seines Kind, der tut mir wirklich leid.

  5. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Doch.
    Auf jeden Fall heißt es aber: man kann einen Hund haben.

    Ällalätsch!!!!!

  6. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Klingt einerseits gut...andererseits, wüsste ich nicht, warum der Staat dem Arbeitgebern anbieten sollte Einbußen aufzufangen.
    :
    Hmm. So was wuerde natuerlich auf der anderen Seite auch heissen: Mehr Minijobs, mehr befristete Arbeitsstellen. Denn die Arbeit bleibt ja da, jemand muss sie ja machen. Also holt man sich eine Zeitarbeitskraft.

    Irgendwie liegt da ein Teufelskreis ...

  7. gesperrt

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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich schrieb nichts von zurückstecken. Das ist doch total negativ.

    schnellschnell, das Wort "zurückstecken" ist ein Zitat aus deinem Post.
    Nicht von mir. Bitte halte dich an die Tatsachen.



    Hast du nach deiner Scheidung damals Unterhalt bekommen?
    Heute bekommt den keine Frau mehr, nur noch die Kinder.

  8. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich sehe es - genauso wie Schwangerschaft und Geburt - als große Chance an, diese einzigartige Entwicklung zumindest in der allerersten Zeit mit Baby miterleben zu dürfen. Wer sich darauf nicht mal ein paar Monate einlassen will und nur Angst hat im Job was zu verpassen anstatt im Leben seines Kind, der tut mir wirklich leid.
    Mitleid ist fehl am Platze.

    Manche moegen das total grossartig finden. Und andere eben nicht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nicht berufstätig sein heißt doch nicht nur noch putzen und Salzteigbasteln????
    Ich red da wie der Blinde von der Farbe, aber nach Aussage meiner ehemals schwangeren, jetzt bekinderten Freundinnen umd nach Beobachtung derselben: Doch. Hauefig.

    Mit gewissem Entsetzen denke ich noch heute an eine Party von Vollzeit-Muettern und einen Nachmittag, bei dem "Was, du fuetterst ihm schon eine ganze Banane? " die groesste intellektuelle Herausforderung war. Eventuell gibt sich diese "ich sehe nur mein Kind"-Einstellung irgendwann wieder - das duerfte dann aber auch der Moment sein, wo man gern wieder im Job waere um mal einen anderen Gespraechspartner als nur einen einjaehrigen zu haben.

    Ich verstehe eigentlich nicht, wieso du nicht anerkennst, dass auch Muetter die arbeiten gehen, ihre Kinder durchaus lieben können?

  9. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    schnellschnell, das Wort "zurückstecken" ist ein Zitat aus deinem Post.
    Nicht von mir. Bitte halte dich an die Tatsachen.
    Farmelli, es reicht jetzt.

    Ich habe das NICHTgeschrieben.

    Etwas zurückstellen weil man was anderes momentan wichtiger findet ist NICHT das gleiche wie zurückstecken, weil es nämlich keinen Verzicht beinhaltet.


    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Hast du nach deiner Scheidung damals Unterhalt bekommen?
    Ich habe keinen Ehegattenunterhalt bekommen. Ich hab einfach meinen Erziehungsurlaub verkürzt und wieder in der alten Firma gearbeitet, wo ich meine gesetzliche Arbeitsplatzgarantie hatte.

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Heute bekommt den keine Frau mehr, nur noch die Kinder.
    Das stimmt so pauschal auch nicht. Ehebedingte Nachteile werden auch heute ausgeglichen, und wer keine Kinderbetreuung hat oder keine Arbeit finden kann ist auch heute noch unterhaltsberechtigt, das unterliegt der Einzelfallprüfung.

  10. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich red da wie der Blinde von der Farbe, aber nach Aussage meiner ehemals schwangeren, jetzt bekinderten Freundinnen umd nach Beobachtung derselben: Doch. Hauefig.

    Mit gewissem Entsetzen denke ich noch heute an eine Party von Vollzeit-Muettern und einen Nachmittag, bei dem "Was, du fuetterst ihm schon eine ganze Banane? " die groesste intellektuelle Herausforderung war. Eventuell gibt sich diese "ich sehe nur mein Kind"-Einstellung irgendwann wieder - das duerfte dann aber auch der Moment sein, wo man gern wieder im Job waere um mal einen anderen Gespraechspartner als nur einen einjaehrigen zu haben.
    Weil alle Mütter doof sind, ja?

    Das gibt es, aber das gibt es auch unter Kinderlosen, die endlos über shoppen oder ihre Verdauungsprobleme referieren können.

    Ich hatte einen tollen Kreis aus Frauen, mit denen ich heut noch befreundet bin, und wir haben uns ein schönes Leben gemacht mit den Kindern. Und hatten absolut andere Themen. Oder haben die Kinder wechselweise alle bei einer gelassen und was zusammen unternommen.

    Ich verstehe eigentlich nicht, wieso du nicht anerkennst, dass auch Muetter die arbeiten gehen, ihre Kinder durchaus lieben können?
    Weil ich nicht zusammenbringe wieso man ein Kind braucht wenn man so wenig wie möglich mit ihm zu tun haben will und alles andere spannender findet.

    Man muss sich doch nicht 18 Jahre lang 24/7 aufgeben - aber dass man lieber 40 Jahre im Job runterreisst als auch nur ein Jahr lang sein Kind ins Leben zu begleiten und sich zur Abwechslung (!) mal auf ganz andere Ebenen einzulassen werd ich nie kapieren.

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