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Thema: Mütterquote im Job?
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07.01.2013, 14:58
AW: Mütterquote im Job?
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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07.01.2013, 14:59
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07.01.2013, 15:06
AW: Mütterquote im Job?
Ja, das ist wohl leider noch normal...obwohl ich sagen muss, zumindest im Bereich Marketing hat sich das gebessert.
Vor fast 8 Jahren hatte ich mal eine Mitstudentenjobberin in einer Agentur. Die hat dort seit 4 Jahren selbständig gearbeitet für ihr Studium und hat aus Angst zu verhandeln immer noch 12 Euro pro Std. verdient, was solls reicht ja.
Sie hätte ohne Probleme das doppelte bekommen und hat dann auf 14 Euro verhandelt, während ich neben ihr saß und für das gleiche Geld halb so lang arbeiten musste.
Ich habe echt den Kopf in den Sand gesteckt...das ist leider kein Einzelfall, allerdings das extremste Beispiel.
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07.01.2013, 15:09Inaktiver User
AW: Mütterquote im Job?
Ich schrieb nichts von zurückstecken. Das ist doch total negativ.
Ein Kind und das Leben mit Kind ist für mich eine Bereicherung, und da sehe ich es wie Satyr, schade dass meistens nur einer daheimbleiben kann und der andere oft so viel versäumt. Was im übrigen auch Männer oft so sehen, wenn auch spät - und dann bei der Zweitfamilie anders gestalten.
Ich sehe es - genauso wie Schwangerschaft und Geburt - als große Chance an, diese einzigartige Entwicklung zumindest in der allerersten Zeit mit Baby miterleben zu dürfen. Wer sich darauf nicht mal ein paar Monate einlassen will und nur Angst hat im Job was zu verpassen anstatt im Leben seines Kind, der tut mir wirklich leid.
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07.01.2013, 15:10Inaktiver User
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07.01.2013, 15:19Inaktiver User
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07.01.2013, 15:19
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07.01.2013, 15:28Inaktiver User
AW: Mütterquote im Job?
Mitleid ist fehl am Platze.

Manche moegen das total grossartig finden. Und andere eben nicht.
Ich red da wie der Blinde von der Farbe, aber nach Aussage meiner ehemals schwangeren, jetzt bekinderten Freundinnen umd nach Beobachtung derselben: Doch. Hauefig.
Zitat von Inaktiver User
Mit gewissem Entsetzen denke ich noch heute an eine Party von Vollzeit-Muettern und einen Nachmittag, bei dem "Was, du fuetterst ihm schon eine ganze Banane?
" die groesste intellektuelle Herausforderung war. Eventuell gibt sich diese "ich sehe nur mein Kind"-Einstellung irgendwann wieder - das duerfte dann aber auch der Moment sein, wo man gern wieder im Job waere um mal einen anderen Gespraechspartner als nur einen einjaehrigen zu haben.
Ich verstehe eigentlich nicht, wieso du nicht anerkennst, dass auch Muetter die arbeiten gehen, ihre Kinder durchaus lieben können?
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07.01.2013, 15:30Inaktiver User
AW: Mütterquote im Job?
Farmelli, es reicht jetzt.
Ich habe das NICHTgeschrieben.
Etwas zurückstellen weil man was anderes momentan wichtiger findet ist NICHT das gleiche wie zurückstecken, weil es nämlich keinen Verzicht beinhaltet.
Ich habe keinen Ehegattenunterhalt bekommen. Ich hab einfach meinen Erziehungsurlaub verkürzt und wieder in der alten Firma gearbeitet, wo ich meine gesetzliche Arbeitsplatzgarantie hatte.
Das stimmt so pauschal auch nicht. Ehebedingte Nachteile werden auch heute ausgeglichen, und wer keine Kinderbetreuung hat oder keine Arbeit finden kann ist auch heute noch unterhaltsberechtigt, das unterliegt der Einzelfallprüfung.
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07.01.2013, 15:36Inaktiver User
AW: Mütterquote im Job?
Weil alle Mütter doof sind, ja?
Das gibt es, aber das gibt es auch unter Kinderlosen, die endlos über shoppen oder ihre Verdauungsprobleme referieren können.
Ich hatte einen tollen Kreis aus Frauen, mit denen ich heut noch befreundet bin, und wir haben uns ein schönes Leben gemacht mit den Kindern. Und hatten absolut andere Themen. Oder haben die Kinder wechselweise alle bei einer gelassen und was zusammen unternommen.
Weil ich nicht zusammenbringe wieso man ein Kind braucht wenn man so wenig wie möglich mit ihm zu tun haben will und alles andere spannender findet.Ich verstehe eigentlich nicht, wieso du nicht anerkennst, dass auch Muetter die arbeiten gehen, ihre Kinder durchaus lieben können?
Man muss sich doch nicht 18 Jahre lang 24/7 aufgeben - aber dass man lieber 40 Jahre im Job runterreisst als auch nur ein Jahr lang sein Kind ins Leben zu begleiten und sich zur Abwechslung (!) mal auf ganz andere Ebenen einzulassen werd ich nie kapieren.




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