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  1. gesperrt

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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und egal wo du lebst - viel weniger Kinder als bei uns können die Leute doch da auch nicht kriegen???
    Das meine ich auch: und man kann das auch ruhig mal als Reaktion auf miserable Verhältnisse lesen.
    Streik, sozusagen. Ganz vorn, hochqualifizierte Akademikerinnen.

  2. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Allein den Effekt der es beim Verhütungswillen hätte, fände ich super. Wenn man keine Kinder bekommen will, dann kann man das ja effektiv verhindern. Niemand zwingt einen Mann dazu Vater zu werden und die Verhütung nicht selbst in die Hand zu nehmen.
    Was hat Verhütung mit Pflicht zur Elternzeit zu tun?

    Wenn die Frau explizit zu Hause bleiben möchte, dann kann sie ja erklären, dass sie das gerne tun würde...und das Rollenmodel Versorger und Mutter tritt wieder ein.

    Als Gedankenmodel finde ich das ok, wenn sich die Gesellschaft an so etwas gewöhnen würde, nicht als Zwang, sondern als Haltung. Wohin man dann damit kommt und ob das wirklich die Welt ist in der Mann leben möchte: ziemlich Kinderleer...das sei mal außen vor gelassen. Zum drüber nachdenken finde ich es super, einfach mal um sich auch der Konsequenzen bewusst zu werden.
    Wäre es Pflicht gäbe es ja kein Wahlmöglichkeit.
    Es ergibt überhaupt keinen Sinn ein neues Familienmodel per Gesetz zu etablieren.
    Das ist eine ganz private Sache zwischen den Eltern

  3. gesperrt

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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was hat Verhütung mit Pflicht zur Elternzeit zu tun?

    Nun, wenn ein Mann verpflichtet wäre sich um das Kind zu kümmern, würde er vielleicht wenigstens die Verhütung übernehmen, denn ein Kind zeugen und sich nicht drum kümmern, macht ja keinen Sinn.

    Also: muss er wohl verhüten, statt es malwieder der Frau zu überlassen.
    Find ich gut.

    Wer sich um kein Kind kümmern will, der muss selbst dafür sorgen, dass keins kommt, oder die Frau muss öffentlich erklären, dass sie wirklich alleine die Sorge darum tragen will und Zuhause bleiben möchte.


    Gibt es eigentlich so viele Frauen die unbedingt Zuhause bleiben wollen, ohne dazu wirtschaftlich rational sozusagen gezwungen zu sein, weil sie z.B. das schlechtere Gehalt haben.

    Das ist eine ganz private Sache zwischen den Eltern
    Wo steht denn das Gesetz geschrieben? Also, ich weiß ja nicht recht...ich diskutier hier öffentlich...auch gern!

  4. gesperrt

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    AW: Mütterquote im Job?

    PS: das ist übrigens das, was mich am meisten stört an dem ganzen.Kind heißt zwischen Zuhausebleiben (was ich nicht will) und Doppelbelastung Job/Familie gezwungen zu werden, nur weil ich weiblich bin.

    Das ist Zwang. bestehender...und wenn ich es richtig lese ist es auch das, was schnellschnell meint: ein Kind verändert das Leben der Eltern gezwungener Maßen. (ist ja auch schön).


    Dieser Zwang lastet einseitig. Kind bedeutet Entscheidung und Verantwortung und der Zwang eine Entscheidung treffen zu müssen. Dieser natürliche Zwang ist da und der kann auch ruhig aufgeteilt werden, wenn man zu zweit an der Entstehung des Kindes beteiligt ist.


    Es kann nicht angehen, dass man als Frau dem natürlichen Zwang (nicht dem gesetzlichen) unterworfen ist und als Mann nicht.

  5. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Nun, wenn ein Mann verpflichtet wäre sich um das Kind zu kümmern, würde er vielleicht wenigstens die Verhütung übernehmen, denn ein Kind zeugen und sich nicht drum kümmern, macht ja keinen Sinn.

    Also: muss er wohl verhüten, statt es malwieder der Frau zu überlassen.
    Find ich gut.

    Wer sich um kein Kind kümmern will, der muss selbst dafür sorgen, dass keins kommt, oder die Frau muss öffentlich erklären, dass sie wirklich alleine die Sorge darum tragen will und Zuhause bleiben möchte.

    Gibt es eigentlich so viele Frauen die unbedingt Zuhause bleiben wollen, ohne dazu wirtschaftlich rational sozusagen gezwungen zu sein, weil sie z.B. das schlechtere Gehalt haben.
    Irgendwie hast du eine merkwürdige Ansicht von Beziehungen.
    Warum immer alles reglementieren und per Quote erzwingen.
    Was geht es Dritte an, wie Paare ihre Familienzuständigkeiten verteilen?

    Ist zwar völlig OT, aber meine Ansicht nach ist das Verhütung etwas, dass beide betrifft und durch Absprache zu klären ist.
    Wenn beide die Pille praktisch und sinnvoll finden, nutzt man diese Methode.
    Falls die Frau es z.B. nicht kann oder möchte oder beide es besser finden, benutzt der Kerl ein Kondom.
    Wo ist das Problem?
    Das war in keiner meiner bisherigen Beziehung ein Streitpunkt.

    Und sich um ein Kind kümmern kann man auf verschiedene Arten. Auch da sehe ich kein Problem im Vorfeld zu klären wie die Zuständigkeiten sind. Natürlich kann auch der Mann den häuslichen Teil übernehmen.
    Wenn es da keine Einigung gibt, muß man eben überdenken ob man den Kinderwunsch wirklich umsetzt oder ob der Partner wirklich der richtige ist.

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    AW: Mütterquote im Job?

    Du und auch der Junge82 betont immer wieder, das sei alleine Sache zwischen den Partnern. Nun - irgendwie müssen da noch andere Faktoren als nur die rein persönlichen Absprachen mitspielen, wenn es doch immer und immer wieder zur Mehrheit bei den Frauen bleibt.

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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    PS: das ist übrigens das, was mich am meisten stört an dem ganzen.Kind heißt zwischen Zuhausebleiben (was ich nicht will) und Doppelbelastung Job/Familie gezwungen zu werden, nur weil ich weiblich bin.
    Farmelli, ich verstehe dich total!

    Es hat mich auch oft total aufgeregt, dass ich als Mutter automatisch dieses und jenes tun sollte bzw. von mir als Mutter dieses und jenes erwartet wurde. Wie gerne hätte ich in der ersten Zeit mit meinem Mann getauscht und wäre einfach morgens aus dem Haus und ins Büro gegangen! (Und in einem "Kinderlosen"-Strang hier habe ich auch schon gelesen, dass Frauen gerne Kinder hätten, wenn sie den "Männer-Part" übernehmen könnten.)

    In der Firma, in der ich arbeite, sehe ich leider nicht, dass sich was ändert. Ja, meine Väter-Kollegen nehmen problemlos 2 Monate Elternzeit (und fahren in der Zeit mit dem Wohnmobil in den Urlaub), aber das war's auch schon. Danach reißen sie weiter ihre 40-Stunden-Woche runter, während meine Mütter-Kolleginnen Teilzeitjobs machen und um 13 Uhr nach Hause gehen. Irgendwie muss es doch Modelle dazwischen geben. Vielleicht muss sich auch einfach mal jemand trauen, was anders zu machen - und wenn es dann positive Vorbilder gibt, ziehen andere Männer nach.

    Ich glaube, wenn es eine Art Pflicht gäbe, dass Männer und Frauen halbe/halbe Elternzeit nehmen müssten, dann wären Männer auch daran interessiert, dass Frauen besser bezahlt und besser behandelt werden, denn sonst wird es in dem halben Jahr, in dem die Frau fürs Einkommen sorgen muss, finanziell ziemlich eng.

    Im letzten SPIEGEL gab es einen interessanten Artikel zum Thema, wieviel Männer mehr/gleichviel/weniger als ihre Frauen verdienen. Ich weiß nicht, ob der Artikel schon online ist?

    Und letztens las ich, dass Frau Nahles(?) einen Zuschuss für Eltern fordert, die sich für Teilzeit-Elternzeit entscheidet.

    Die Finanzen machen nämlich bei der Entscheidung, wer zuhause bleibt, auch verdammt viel aus.

  8. gesperrt

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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Irgendwie hast du eine merkwürdige Ansicht von Beziehungen.

    Brausel!

    Nööö ich rede hier nicht von Beziehungen zwischen den einzelnen Menschen. Ich rede von gesellschaftlichen zwängen und nachteilen zugunsten oder zum Nachteil von einer bestimmten Gruppe.

    Abstrakt.
    Nicht konkret.




    Ebenso abstrakt ist jede Rahmenbedingung, die nunmal die Politik bestimmt.
    Wenn es eine Schieflage gibt: z.B. Frauen verdienen unbereinigt 23% und bereinigt beim gleichen Job und gleichen Stand weniger. Dann bestimmt das nunmal nach unten hin, den Rest der Gesellschaft. In diesem Fall begünstigt es, dass die abstrakte Mehrheit der Frauen nunmal dazu rational, finanziell gezwungen ist zu Hause zu bleiben.

    Was geht es Dritte an, wie Paare ihre Familienzuständigkeiten verteilen?
    Weil dadurch gesellschaftlich gesehen, Frauen zu einem Überdurchschnitt von Altersarmut betroffen sind, obwohl sie einen Löwenanteil zum Erhalt der Gesellschaft beitragen. Und das zum Großteil auch daran liegt, dass ein bestimmtes Gesetz nämlich das Unterhaltsgesetz abgeschafft worden ist. Was dieses Ungleichgewicht vorher aufgefangen hat.

    Macht keinen Sinn, oder?


    Wo ist das Problem?
    Ihn daran zu erinnern, daran liegt das Problem. Kaufen. Anziehen ...etc. und dann das Gemaule...aber ohne ist doch so viel schöner und die Pille für den Mann wurde leider eingefroren: wegen hormonellen Schwankungen und Stimmungstiefs...achne, ja so funktioniert die Pille. Aber das ist OT.

  9. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Dieser Zwang lastet einseitig. Kind bedeutet Entscheidung und Verantwortung und der Zwang eine Entscheidung treffen zu müssen. Dieser natürliche Zwang ist da und der kann auch ruhig aufgeteilt werden, wenn man zu zweit an der Entstehung des Kindes beteiligt ist.
    Und wer oder was hindert dich daran das mit deinem Partner aufzuteilen? Ich, der Staat oder wer?


    Es kann nicht angehen, dass man als Frau dem natürlichen Zwang (nicht dem gesetzlichen) unterworfen ist und als Mann nicht.
    Vielleicht versteh ich nicht ganz, was du unter "natürlichem Zwang" verstehst - und wer das ändern soll? Willst du den lieben Gott verklagen weil Männer nicht schwanger werden oder gebären können und auch nicht stillen?

    Und, nochmal, wieso soll das denn ein Nachteil sein für Frauen?? Ich bin todfroh dass ich das kann weil ich eine Frau bin.

  10. Inaktiver User

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Reduktion Beitrag anzeigen
    Du und auch der Junge82 betont immer wieder, das sei alleine Sache zwischen den Partnern. Nun - irgendwie müssen da noch andere Faktoren als nur die rein persönlichen Absprachen mitspielen, wenn es doch immer und immer wieder zur Mehrheit bei den Frauen bleibt.
    Ich halte Frauen im allgemeinen für durchaus in der Lage eigene Entscheidungen zu treffen und diese auch durchzusetzen. Wenn ER das nicht akzeptiert steht er ihr frei ggf. Konsequenzen zu ziehen.

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