PS: Bewerbungsquote: selbst wenn sich nur 10% Polen auf die Jobs bewerben würden, was bisher ein von dir in den Raum gestellte Behauptung ist: Warum sind dann nicht 10% der Daxvorstände polnisch?
Wie kommts, haben sie weniger Chance nur aufgrund ihrer Nationalität?
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31.12.2012, 13:30
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
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31.12.2012, 13:33
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Hast Du in meinem Post das z.B. überlesen?
Ich merke es in meiner täglichen Praxis, aus der Praxis von Kollegen und einem Artikel vor einigen Monaten im Handelsblatt (hab ich leider nicht eingescannt, mein Fehler).
Übrigens finde ich auch keine Belege das sich immer genug Frauen bewerben, um eine 30% Quote zu erfüllen.
Bestes Beispiel: Mein Vater war bis zu seiner Rente Grundschullehrer. Das der Frauenanteil in Grundschulen bei etwa 90% liegen dürfte, ist wohl kein Geheimnis. Hat aber eine Schule einen Rektor Posten ausgeschrieben, bewarben sich mehrheitlich - manchmal ausschließlich - Männer.
Ich bezweifle stark, das es in jeder anderen Branche anders ist.
Das hab ich nicht gesagt. Bitte schieb mir nichts unter.Keine Frau der (wievielen ????) Bewerbungen ist also qualifiziert...einfach nur aus dem Fakt heraus, dass sie eine Frau ist.
Interessante Weltsicht.
Joa, hast recht. Eigentlich war es verlorene Zeit, das ein Vorstand lange für diesen Job arbeiten musste. Hat auch keinen Sinn und so. Qualifikation? Zertifikate? Berufserfahrung? Unsinn, braucht niemand. Direkt nach dem Kindergarten sollte es los gehen.Warum, sollten wir das?
Du unterschätzt die Erfahrung die ich mit dem leiten meiner kleinen Firma mache :).Du unterschätzt die Tatsache einer modernen Unternehmenstruktur. Die hochqualifizierten Männer und Frauen, wollen kein starres altbackenes System mehr und Chefs, die ihnen menschlich kein Vorbild mehr sind sondern bestenfalls belächelbar. Ob Mann oder Frau da oben...der Beruf muss mit der Familie vereinbar sei, für beide Art der Fachkräfte, die das Unternehmen braucht.Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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31.12.2012, 13:39
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Was heisst denn "längere Zeit"?ein Teil der Frauen einer bestimmten Altersgruppe aufgrund von Schwangerschaft längere Zeit beruflich ausfallen,
Der Mutterschutz beginnt sechs Wochen vor der Geburt bzw. vor dem errechneten Geburtstermin (EGT). Werdende Mütter dürfen in den letzten sechs Wochen vor der Entbindung nicht arbeiten, es sei denn, dass sie sich ausdrücklich dazu bereit erklären. Nach der Niederkunft dürfen die Wöchnerinnen bis zum Ablauf von acht Wochen nicht beschäftigt werden, bei Früh- und Mehrlingsgeburten wird diese Zeit auf zwölf Wochen ausgedehnt. Insgesamt betragen die Mutterschutzfristen (vor und nach der Geburt) zusammen mindestens 14 Wochen.
Insgesamt 14 Wochen Ausfall ist mE nicht so "längere Zeit", dass hier ein ernstes Risiko für einen AG besteht. Eine ungleiche Risikoverteilung für längere Ausfallzeiten resultiert vor allem daraus, dass Väter und Mütter sich die nachfolgende Erziehungszeit nicht wirklich teilen.
Ich glaube nicht, dass eine gesetzliche Lösung hier wirklich hilft. Aber ich glaube, dass es im Interesse der Männer ist, auf neue Modelle hinzuwirken.
Ich lebe übrigens in der Schweiz. Hier gibt es nach 16 Wochen Mutterschutz keine zusätzliche Erziehungszeit oder ähnliche Ansprüche auf bezahlten oder unbezahlten Fortbestand des Arbeitsverhältnisses. Das Ausfallrisiko für den AG ist somit sehr beschränkt.
(Und übrigens fallen die jungen Herren über Jahre hinweg mehrere Wochen/Jahr zusätzlich zu ihrem regulären Urlaub für den Militärdienst aus).
Trotzdem gibt es nicht mehr Frauen in Führungspositionen.
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31.12.2012, 13:41
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Wir sollten dahin kommen, dass dir das Geschlecht der Arbeitskraft völlig schnurz piep egal ist.Das Frauen eine tolle Arbeit machen und ich kein grundsätzliches Poblem mit Frauen in Führungspositionen habe, hatte ich schon mehrfach erwähnt.
Und nein, ich als Pole bin kein Risiko für eine Firma. Ich bin eine Bereicherung, solange ich meinen Job gut mache. Kinder gehören zu Männer und Frauen dazu. Bald werden Männer genau das gleiche "Risiko" tragen zu ihrer Familie für 1-2 Jahr zu verschwinden.
Wenn eine Firma das Risiko verhindern/vermindern möchte, musst sie verhindern, dass sich Eltern um ihre Kinder kümmern.
Willst du in so einer Firma arbeiten?
Ich nicht. Ich Fachkraft. Firma will mich. Denn es gibt weniger Fachkräfte als Firmen, die sie brauchen.
Das ist schlechtes Firmenmanagment. In so einer Firma muss man gar nicht anfangen zu arbeiten, da sie schlechtes Klima hat und früher oder später ein Problem haben wird.Geändert von _Farmelli (31.12.2012 um 13:45 Uhr)
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31.12.2012, 13:42
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Im Gegensatz zur Frauenquote, welche ja auch nur biologische Tatsachen (Geschlecht) unterscheidet, hm?
Interessantes Beispiel. Nimm doch mal die Frauenquote und formuliere "Männer" in "Russen" um. Dann kommt etwas raus wie "Bei gleicher Qualifikation sind die Bewerbungen von Russen nicht beachtenswert".Ich bin übrigens dafür statt dem Wort Frau, das Wort Pole oder vielleicht Russe zu verwenden. Ich werde das ab jetzt so machen.
Fällt Dir etwas auf?
Keine Ahnung. Frag doch die, die ständig eine Quote dem Leistungsprinziep vorziehen. Viell. merkst Du an Deinem Beispiel selbst, wie absurd das ist.Also weiter im Thema Polenquote. In Deutschland leben 50% Polen. Sie sind ebenso qualifiziert wie alle Deutschen, besetzen allerdings nur 0,3 % der Daxvorstände. Ist eine Polenquote notwendig, oder sind sie einfach nicht qualifiziert und wollen es nicht?Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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31.12.2012, 13:45
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
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31.12.2012, 13:45Inaktiver User
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Aha, ich muss damit zurecht kommen, du etwas tust oder lässt, während ich etwas lassen soll, weil es Dir nicht gefällt? Merkwürdige Sicht in Bezug auf Gleichberechtigung.
Nochmal, ich habe geschrieben das dies ein Punkt ist, den man (neben vielen anderen) berücksichtigen sollte, wenn man eine sehr hohe Anzahl von Frauen im entsprechenden Alter beschäftigt.Wenn du hier schreibst, dass jede Frau dort oben nur wegen der Quote angenommen werden würde und wenn du den Mund so voll nimmst dass du Menschen aufgrund von Vorurteilen bewertest ohne jemals in ihren Stiefeln gesteckt zu haben oder auch nur ansatzweise so weit kamst dich auf den Job zu bewerben, solange nehme ich diese Worte in den Mund.
Ebenso wie eine gesunde Altersstruktur (jüngere lernen on Erfahrenen) etc.
Du liest daraus immer nur was du willst. Das ist das Problem.
Im übrigen nehme ich das auch so lange in den Mund wie ich möchte oder ist die Quote der männlichen Mitschreiber in der Bri so niedrig, das mir das nicht zusteht?
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31.12.2012, 13:48
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31.12.2012, 13:48Inaktiver User
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Es geht doch aber nicht nur um eine Elternpause. es geht auch darum, dass Kinder betreut werden muessen nachdem sie ein Jahr alt sind, dass sie krank werden, aus der Kita abgeholt werden muessen, und so weiter. Ich kann verstehen, dass das fuer eine Firma / einen Firmeninhaber ein Risiko darstellt
Und ganz ehrlich: als Kollegin finde ich es nervig. Nervig, weil von mir erwartet wird, grundsaetzlich, dass ich der Kollegin den Ruecken frei halte. was bedeutet: ich mache Ueberstunden, ich bleibe laenger, ich richte meinen Urlaub nach der Kollegin aus, weil die natuerlich nur in den Schulferien in Urlaub kann. Ich arbeite an Weihnachten, weil die anderen haben ja Kinder.
Ich empfinde das schon als diskriminierend mir gegenueber. Andere haben Kinder, aber ich habe auch ein Leben.
Ich denke durchaus, dass sich mit der Entscheidung fuer Kinder Dinge im Leben ändern. Unter anderem trifft man damit eine Entscheidung gegen die grosse Karriere, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Ich kann eigentlich nicht verstehen, warum mein Umfeld dafuer sorgen soll, dass ich alles haben kann: Familie, Zeit mit den Kindern und den Posten als Fuehrungskraft (um darauf zurueck zu kommen). Irgendwas wird hinten runter fallen, darueber muss ich mir im Klaren sein.
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31.12.2012, 13:54Inaktiver User
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
@ tomirke
Da hast du recht.
Da wird dann oft erwartet, dass man alles ausbügelt was ausserplanmässig anfällt.
Allerdings wird man auch schnell als Frauen- und familienfeindlich betitelt, wenn man sich so äussert.


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