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  1. Avatar von Satyr
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und wie erklärst du dir dann, dass die Zusrände so sind, dass sie zur ERfindung der Quote führten?
    Andere Berufspreferenzen bei Männern und Frauen (im Durchschnitt gesehn).
    Gäbe es wirklich die "gläserne Decke" für Frauen, wäre Merkel nicht Kanzlerin, v.d.L. nicht Ministerin, die Werbeagentur die ich manchmal beauftrage würde keiner Frau gehören... genauso wenig wie meine lieblings Wrestling Liga (typischer Männer"sport"... die Liga gehört trotzdem einer Frau).
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
    -
    Schau auf deine Haut und lies
    Such wo meine Zunge war
    Such mein Lied in deinem Haar
    Willst Du mein Gefühl verstehen
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    Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
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  2. Inaktiver User

    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...

    Jungchen, das ist Diskriminierung!
    Mit Verlaub, Frau Schröder kann ich nicht ernst nehmen. Der hat doch noch nie so richtig der Wind ins Gesicht geblasen.

  3. Avatar von Coco-Lores
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von elli07 Beitrag anzeigen
    Ich habe meine Meinung zur Frauenquote im Laufe der Jahrzehnte geändert.
    ich auch!

    früher, mit jugendlichem elan: frauen brauchen keine quote! wir sind nicht mehr so dumm wie mammi!

    mit mitte 30, nach jahren berufsleben: scheixxe, frauen brauchen doch eine quote! und vor allem brauchen frauen loyale und kooperative männer! und verdammt viel mehr kinderbetreuung! und ganztagsschulen! und gute öffentliche verkehrsmittel, damit junior selber in die schule fahren kann! und abschaffung der ehefrauenalimentierung durch den staat! und und und.

    inzwischen mit mitte 40, nach weiteren jahren berufsleben, denke ich: frauen brauchen keine quote. frauen brauchen auch keine führungspositionen. frauen brauchen keinen herzinfarkt, keinen tinnitus, keine schlafstörungen. frauen brauchen all das so nötig wie einen kropf am hals.

    und männer auch. männer brauchen das auch nicht, meine ich.
    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina

  4. Avatar von Satyr
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Coco-Lores Beitrag anzeigen
    und männer auch. männer brauchen das auch nicht, meine ich.
    Viele Männer wollen aber. Viele Frauen nicht.
    Ich finde es gut, das sich das jeder momentan aussuchen kann. Eine Geschlechterquote würde diese Wahlfreiheit für mindestens ein Geschlecht einschränken. Vermutlich sogar für beide.
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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  5. Inaktiver User

    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Aus

    Ursula von der Leyen: "Wir können nicht ständig darauf gucken, bei wem etwas einzahlt." | Politik | ZEIT ONLINE

    folgendes Zitat (tatsächlich bezogen auf die Quote!):

    Als Arbeitsministerin will ich mit Blick auf den Fachkräftemangel nicht nur über Chancen von Frauen reden, sondern sie verwirklichen.
    Ich wußte gar nicht, daß wir einen Fachkräftemangel an Germanistinnen, Kunststudentinnen etc. haben. Eher dachte ich dabei an Ingenieure

    Achso, das stimmt ja sogar, aber das wird anders gelöst:
    Wir brauchen auch mehr qualifizierte Zuwanderung. Bei den Ingenieuren ist der Markt leer gefegt, eng wird es auch bei den Ärzten.
    Kann eine(r) von euch diese Argumentation erklären? Ich verstehe sie nicht

  6. Avatar von elli07
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Netzteil,

    du hast die beiden Zitate etwas unglücklich kombiniert.

    Ich denke, es ist wie folgt gemeint:

    Frauen sollen gefördert werden. Das geht allerdings nur in Bereichen, wo Bedarf besteht. Die deutsche Bank wird wohl eher keine Frau, die Kunst studiert hat, in den Vorstand oder Aufsichtsrat berufen. Will sagen: zu einer bestimmten Berufswahl kannst du keine Frau zwingen. Aber auch in den Geisteswissenschaften funzt es nicht mit der Gleichstellung: Frauen haben die besseren Abschlüsse (wie in anderen Bereichen auch), aber die Lehrstühle sind mehrheitlich männlich besetzt...... So gesehen kann ich das Gejaule über eine vermeintliche Benachteiligung der Männer nicht erkennen.

    Solange es nicht genügend Ingenieurinnen und Ärztinnen gibt, kann man nichts fördern und muss auf die Zuwanderung ausweichen, wenn es auch nicht genügend Männer in diesen Berufen gibt.

    Ist halt leider noch so, dass viele Frauen ein Studium nicht unter dem Aspekt des späteren auskömmlichen Broterwerbs sehen, sondern nach dem "Lustprinzip" agieren. Wird ja auch gesellschaftlich akzeptiert "hat ja eh mal Familie"....Wird so nicht offen ausgesprochen, schon klar.... Ein Mann, der etwas Geisteswissenschafliches studiert, wird schon eher mal belächelt und despektierlich gefragt, wie er denn mal eine Familie zu ernähren gedenkt...

    Diese Denke ist ja vielfach das Problem: es wird allen Frauen Ende zwanzig unterstellt, dass sie möglichst schnell schwanger werden wollen und dann selbstredend den Beruf an den Nagel hängen. Ein Mann muss nicht mit solchen "Unterstellungen" rechnen.

    Die Männer müssen mitmachen und auch mal verstärkt Erziehungszeit nehmen (nicht nur diese dümmlichen 2 Monate): dann ist Erziehungszeit bei jüngeren Menschen (egal ob männlich oder weiblich) ganz normal und stellt kein Karrierehindernis mehr dar. Bedingung dafür ist aber, dass die Frau einen Beruf hat, der ein passables Familieneinkommen sichert.....

    Weil Frau Merkel Bundeskanzlerin ist, ist die Gleichstellung verwirklicht ? Na, selten so gelacht..... Dann gibt es in USA auch keine Diskriminierung von Personen mit dunkler Hautfarbe, weil Obama Präsident ist ?..... Ok, hab's verstanden !

    Gruß, Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)
    Geändert von elli07 (26.10.2011 um 13:20 Uhr)

  7. Avatar von DerJunge82
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von elli07 Beitrag anzeigen
    Die Männer müssen mitmachen und auch mal verstärkt Erziehungszeit nehmen (nicht nur diese dümmlichen 2 Monate): dann ist Erziehungszeit bei jüngeren Menschen (egal ob männlich oder weiblich) ganz normal und stellt kein Karrierehindernis mehr dar. Bedingung dafür ist aber, dass die Frau einen Beruf hat, der ein passables Familieneinkommen sichert.....
    Wenn ich mich so umschaue, dann ist das schon die Regel in der jüngeren Generation, dass die Frau gegenüber ihrem Partner beim Einkommen nicht deutlich abfällt.
    Und die Erziehungszeit kann ja jedes Paar so regeln wie sie das möchten. Die jungen Frauen die ich so kenne, würden jedenfalls in dieser Frage nicht zurückstecken, wenn ihnen das wichtig ist.

  8. Avatar von elli07
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Wenn ich mich so umschaue, dann ist das schon die Regel in der jüngeren Generation, dass die Frau gegenüber ihrem Partner beim Einkommen nicht deutlich abfällt.......
    Ich denke mal, wir haben unterschiedliche Bekanntenkreise . In meiner näheren und weiteren Bekanntschaft ist das überhaupt nicht die Regel, sondern meist: er passabel/gut verdienender Angestellter, sie Erzieherin, Arzthelferin etc. etc. Und es ist schon bei der Hochzeit klar, wer zuhause bleibt und die Kinder erzieht Die Frauen müssen dazu nicht genötigt werden

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    ....Und die Erziehungszeit kann ja jedes Paar so regeln wie sie das möchten. Die jungen Frauen die ich so kenne, würden jedenfalls in dieser Frage nicht zurückstecken, wenn ihnen das wichtig ist.
    Na, das will ich hoffen ! Sie riskieren halt damit, möglicherweise keinen Partner zu finden. Oder erst im fortgeschrittenen Alter. Aber das ist ja kein Problem, ich war auch nicht mehr die Jüngste, als mein Kind geboren wurde.

    Wenn man einschlägige Zeitschreiften/Foren etc. liest, haben Frauen um die dreissig mit guter Bildung nach wie vor Probleme, einen Partner zu finden, der eine Familie gründen möchte. Wo er sich gleichberechtigt einbringen soll was Haushalt und Kindererziehung betrifft.

    Eine grundlegende Änderung im Bewusstsein hat es nach meinem Empfinden nicht gegeben die letzten Jahre und Jahrzehnte. Wenn dem so wäre, wäre der Frauenanteil in Führungspositionen deutlich höher, denn die Frauen haben die besseren Schul- und Uniabschlüsse.

    Solltest du Recht haben mit deiner Beobachtung, dann habe ich gewiss nichts dagegen. Ich habe eine 15jährige Tochter, der ich ein eigenständiges Berufsleben und eine Familie wünsche.

    Gruß, Elli
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    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)
    Geändert von elli07 (26.10.2011 um 16:10 Uhr) Grund: Ergänzung

  9. Avatar von Satyr
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von elli07 Beitrag anzeigen
    Wenn man einschlägige Zeitschreiften/Foren etc. liest, haben Frauen um die dreissig mit guter Bildung nach wie vor Probleme, einen Partner zu finden, der eine Familie gründen möchte. Wo er sich gleichberechtigt einbringen soll was Haushalt und Kindererziehung betrifft.
    Wenn man mehr in Foren liest, wo es mehr Männer gibt, liest man oft das diese sich einbringen möchten, die Partnerin das aber eher nicht ernst nimmt. Beispiel: Er putzt in der Küche Staub weg. Sie putzt aber nochmal drüber, weil sie zeigen möchte es besser zu können. Beide Geschlechter geben ungern ihre Refugien her, so scheint es mir.
    Das Beispiel was ich ober postete, geht auch umgekehrt. Bei Handwerklichen Dingen, "berichtigen" Männer ihre Frauen gern genauso.
    Ich schätze das Denken muss sich generell noch ändern. Was mir an der Frauenquote nicht gefällt, ist, das es hier mit Zwang versucht wird. Sowas kann nicht gut gehn. Entwicklungen aus der Gesellschaft heraus, finde ich da besser. Wenn angeführt wird, das Männer oft top ausgebildete Frauen meiden, passen sich da noch immer viele Frauen an, oder? Warum geht das nicht auch umgekehrt? Also das Frauen Männer meiden, die im Beruf über ihnen stehen? Wenn Frauen dies in großer Zahl machen würden, müssten Männer auch umdenken. Ganz ohne Quote...
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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  10. Avatar von Coco-Lores
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von elli07 Beitrag anzeigen
    Eine grundlegende Änderung im Bewusstsein hat es nach meinem Empfinden nicht gegeben die letzten Jahre und Jahrzehnte.
    absolut d´accord. seit ende der 70er hat sich praktisch nichts geändert.

    Ich habe eine 15jährige Tochter, der ich ein eigenständiges Berufsleben und eine Familie wünsche.Gruß, Elli
    dann unterstütze sie darin, ihr kind mit anfang 20 zu bekommen, egal, ob sie eine feste partnerschaft hat oder nicht. das ist eine zeit, in der sie notfalls auch zu Euch zurück ziehen kann, wenn sie keinen loyalen mann findet. zudem kann man - trotz aller härten - ein kind eher mit einem studium verbinden (oder zwischen zwei ausbildungsteilen einschieben), als im berufsleben unterbringen. berufstätige mütter finden keine gnade. mütter in der ausbildung bekommen mit sicherheit hilfe.

    zudem sind alle institutionen deutlich schneller dabei, jungen müttern unterstützung zu gewähren, als älteren - je jünger, desto besser.

    schliesslich ist deine tochter in diesem fall noch jung, wenn das kind aus dem gröbsten raus ist. dann kann sie richtig durchstarten: beruflich, und auch im hinblick auf partnerschaft.

    vergesst die quote, die entwicklung, und die politik.
    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina

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