Was willst du mir sagen. Wird eine Bewerbung eines Mannes aussortiert aufgrund dessen, dass er Ü30 ist?
Ist das so oder ist das ein merkwürdiger Vergleich?
Was ist daran diskriminierend, wenn 50% der Bevölkerung Recht auf 30% der Stellen haben? Die sich auch noch um 80% der Kinder kümmern?
WAS genau ist daran diskriminierend? Das einzige, was daran merkwürdig ist sind die 30%. Es sollten 50% sein. Kein Mann wird unter dem Gesichtpunkt bewertet, dass er evtl. in 2 Jahren Vater wird.
KEINER.
Gibt es die? Dann würde der Mann ja ebenso seine Position verlieren...da aufeinmal auch das männliche Geschlecht nach seinen Familienvorhaben beurteilt wird. Was keiner macht.Was ich nicht verstehe: Wenn Frauen berufstätig werden wollen und gleichzeitig Kinder bekommen und großziehen wollen, warum suchen sie sich denn keinen familienkompatiblen Partner, der bereit wäre, beruflich kürzerzutreten oder eine mehrjährige berufliche Pause seinen Kindern und seiner Frau zuliebe einzulegen?
Das Problem ist in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Für Männer ist Familie und Beruf vereinbar, weil die Mehrheit der Männer sich immer noch in der Versorgerrolle befinden. Für Männer gibt es keinen Nachteil der derzeitigen Situation. Denn keiner erwartet, dass ein Mann mit 34 2 Jahre aussetzt, wenn er Kinder bekommt. Es wird nur vond er Frau erwartet und ihre Bewerbung wird demnach beurteilt- EGAL ob sie Kinder will oder nicht.
Das ist diskriminierung und DAS sind Vorurteile. Wenn es bessere Vorschläge gäbe, dann wäre ich für diese. Es gibt allerdings keine besseren.
Und es gibt ca. 5-8% der männlichen Bevölkerung, die sich um Kinder kümmern wollen. Woher sollte man die Männer dafür nehmen von denen du redest als gäbe es sie wie Sand am Meer.
Die armen armen kerlchen, mami wirds richten.Der Staat kann Hilfen anbieten, aber es ist mitnichten die Aufgabe des Staates, Männer in Rollen zu pressen, die sie (warum auch immer) ablehnen. Männer reißen sich nämlich um diese Rollen nicht, es sind die Frauen, die den Männern diese Rollen einfach überstülpen wollen.
Die Frauenquote hat null komma nichts mit den Männern zu tun...GARNICHTS. Oder sind etwa deshalb so viele dagegen, weil sie Konkurrenz befürchten?
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Ergebnis 381 bis 390 von 629
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30.12.2012, 15:47
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Geändert von _Farmelli (30.12.2012 um 15:53 Uhr)
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30.12.2012, 15:56
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Klar, Norwegen.
Weil es zu wenig qualifizierte weibliche Kandidaten für die Führungspositionen gegeben habe, seien die Firmen gezwungen gewesen, jüngere und unerfahrenere Frauen in die Verwaltungsräte zu holen. Darunter habe die Performance der Unternehmen über Jahre gelitten. „Die norwegische Quotenregelung war zwar ein wirksames Instrument, um Geschlechtervielfalt zu erreichen“, schreiben Ahern und Dittmar. „Aber für die Aktionäre der Firmen ging sie mit beträchtlichen Kosten einher.“"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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30.12.2012, 16:05
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30.12.2012, 16:13
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30.12.2012, 16:18
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
... hier in dem Strang hat jeder unendliches Verständnis dafür eine Frau aufgrund ihres Alters danach zu beurteilen, ob sie in 2 Jahren evtl. (!) schwanger werden könnte.
Keiner sagt: nein, das geht nicht. Sondern nur: hab doch Verständnis für die armen Firmen und ihren Profit. Oder gar die undendlich ungerecht behandelten Männer, denn es ist ja klar, dass Frauen nicht wegen ihrer Qualifikation genommen werden sondern NUR deshalb weil sie eine Frau ist. Bei solchem Gedankengut rollen sich mir die Zehennägel.
Schweigen ist Zustimmung zum Status Quo.
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30.12.2012, 16:30
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
... Dagegen sprachen sich nur 24 Prozent der Befragten dafür aus, dass den Unternehmen ein Frauenanteil von 30 Prozent in Führungspositionen verbindlich vorgeschrieben wird. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während fast ein Drittel der Frauen für eine staatliche Vorgabe ist, unterstützen diese nur 17 Prozent der Männer. Das Institut Infratest Dimap hatte im Auftrag der ARD am Dienstag und Mittwoch 1000 Bundesbürger befragt.
Auch zwischen EU-Kommission und Bundesregierung gibt es keine Einigkeit über die Einführung einer Quote. "Ich werde alles dafür tun, dass die Quote für Aufsichtsräte kommt", sagte EU-Justizkommissarin Viviane Reding kürzlich in einem SPIEGEL-Streitgespräch mit Familienministerin Schröder. Reding will bis zum Jahr 2020 einen Frauenanteil von 40 Prozent in den Aufsichtsräten der börsennotierten Unternehmen erreichen."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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30.12.2012, 16:40
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Sei mir nicht böse, aber nicht alle, die nicht 100% deiner Meinung sind, sind gegen dich. Ich bin z.b. aus pragmatischen Gründen für die Frauenquote.
Und das Thema Frauen und eine mögliche Schwangerschaft lässt sich eben auch nicht so einfach lösen. Ich bin auch dagegen, dass Frauen nur aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt werden. Im konkreten Fall wird es aber wohl nahezu unmöglich sein, einem Arbeitgeber zu beweisen, dass er eine Frau aus diesem Grund abgelehnt hat.
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30.12.2012, 16:43
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
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30.12.2012, 16:43Inaktiver User
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Das ist so nicht ganz richtig Farmelli.
Es geht nicht nur um die Führungsposition an sich, sondern auch um die Fähigkeiten, die man braucht um Leute zu führen.
Bei uns wurde früher darauf geachtet, dass die Posten in etwa gleich verteilt sind.
Um diesen Status zu halten wurden zwei Frauen in Führungspositionen gebracht, die definitiv ungeeignet, bzw. überfordert waren ... komischerweise vor allem im zwischenmenschlichen Umgang mit ihren Untergebenen (die meisten davon waren auch weiblich).
Sind Frauen deswegen per se schlechter? Sicher nicht, das hätte mit Männern auch passieren können ...
Natürlich muß es gerecht verteilt werden, aber ich bevorzuge Vorgesetzte, die aufgrund ihrer fachlichen und Führungsqualitäten diesen Posten besetzen.
Ob das ein Mann oder eine Frau ist spielt keine Rolle.
Eine Quote wäre dazu aber denkbar ungeeignet.
PS: Zwischendurch hatte ich auch einen weiblichen Chef. Sie hatte hohes Ansehen bei ihren Leuten. Nicht weil (oder obwohl) sie eine Frau war, sondern weil sie einfach gut und kompetent war.
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30.12.2012, 16:51
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Nicht die Schwangerschaft ist das Problem. Das Problem ist, dass jede FRAU aufgrund der evtl. Möglichkeit einer Schwangerscahft so beurteilt wird inkl. der gleichzeitigen Annahme, dass ein Mann der Familie gründet natürlich in seinem Job bleibt und Versorger ist.
DAS ist das Problem. Ich möchte als Frau nciht als Gebärmaschine von auch nur 10% dieser Gesellschaft beurteilt werden geschweige dessen von ca. 80% der Gesellschaft und dafür auch noch ein Post von beschissenen Bagetellisierungspost lesen. Es beeinflusst 50% dieser Gesellschaft und zwar NEGATIV.
ES PISST MICH AN.
Und zwar so was von.
Ja cool. Tut gut wenn das mal jemand sagt, statt ständig nur zu bagatellisieren.Ich bin auch dagegen, dass Frauen nur aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt werden.




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