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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Das ist eigentlich unerheblich.

    Als Frau Ü 30 ohne Kind hast du keine Wahl, sondern du weißt, dass du unerheblich anders beurteilt wirst, bei der Bewerbung auf einen Vollzeitjob NUR aufgrund deines Geschlechts.

    DAS ist Diskriminierung. Es ist verfassungswidrig.
    Darum geht es.
    Verstehe ich. Genauso wie du anders beurteilt wirst, wenn du Ali oder Ayse heißt oder so aussiehst. Ich sehe aber immer noch nicht wie sich das ausrotten ließe.

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Verstehe ich. Genauso wie du anders beurteilt wirst, wenn du Ali oder Ayse heißt oder so aussiehst. Ich sehe aber immer noch nicht wie sich das ausrotten ließe.
    Indem sich die Arbeitswelt daran gewöhnt, dass Familie zu den Menschen dazu gehörtund keine Behinderung ist. Von allein wird sie das nicht tun, nur wenn die Leute die Teil davon sind, das auch fordern.

    UND indem mal ein paar mehr Männer die Familie als Teil ihres Lebens sehen und dafür - verdammte Hacke noch mal - auch einstehen und sie nicht nur wie ein Statussymbol bezahlen. Ich sehe leider wenig Männer, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Firmen fordern. Es scheint nicht zu interessieren.

    Die Unterstüztung wäre dringend notwendig, denn ich gehe mal davon aus, dass es vielen Vätern auch recht wäre, allerdings ist die Unterstüützung ja irgendwie doch verschwindend gering?
    Geändert von _Farmelli (29.12.2012 um 15:21 Uhr)

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Indem sich die Arbeitswelt daran gewöhnt, dass Familie zu den Menschen dazu gehörtund keine Behinderung ist. Von allein wird sie das nicht tun, nur wenn die Leute die Teil davon sind, das auch fordern.

    UND indem mal ein paar mehr Männer die Familie als Teil ihres Lebens sehen und dafür - verdammte Hacke noch mal - auch einstehen und sie nicht nur wie ein Statussymbol bezahlen. Ich sehe leider wenig Männer, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Firmen fordern. Es scheint nicht zu interessieren.
    Also nach meiner Auffassung bewegt sich was bei den Männern, wenn auch nur langsam. Und das sich mehr Männer engagieren sollten sehe ich auch so. Wenn aber jemand daran kein Interesse hat, dann wird man das wohl akzeptieren müssen.

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Wenn aber jemand daran kein Interesse hat, dann wird man das wohl akzeptieren müssen.
    Nicht wenn das die selben Menschen sind, die meine Bewerbung diskriminierend behandeln.
    Sorry for bad news.


    Da wird von mir persönlich nix akzeptiert. Warum auch?

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Wenn aber jemand daran kein Interesse hat, dann wird man das wohl akzeptieren müssen.
    Nicht wenn das die selben Menschen sind, die meine Bewerbung diskriminierend behandeln.
    Sorry for bad news.


    Da wird von mir persönlich nix akzeptiert. Warum auch?

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Schickt mal eine Fake-bewerbung raus: einmal mit gleich qualifiziertem Lebenslauf als Ü30 Frau und dann als Ü30 Mann. Schaut mal was passiert.
    Ja nun, viele Firmen wissen aber recht genau, was passiert, wenn sie eine Frau zwischen zwanzig und Mitte dreissig zu gut ausbilden: Sie zahlen am Ende womöglich drauf gegenüber einem gleichaltrigen Mann.

    Frau Nahles hat da übrigens eine Idee:

    Die SPD will mit einer staatlich bezuschussten 30-Stunden-Woche für junge Väter und Mütter die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärken. Der Vorschlag von SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles soll Teil des SPD-Wahlprogramms 2013 werden.

    "Einerseits gibt es viele Frauen, die stärker aus ihrem Beruf rausgehen müssen, als sie es wollen. Und wir haben auf der anderen Seite Männer, die gerne mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen würden", sagte Nahles der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

    Die Lösung könne in Kooperation mit den Arbeitgebern eine auf zwei bis drei Jahre befristete Arbeitszeitreduzierung sein. Der Staat könne einen Teil der Einbußen auffangen. Mit der Forderung will die SPD im Bundestagswahlkampf 2013 punkten: Auch Kanzlerkandidat Peer Steinbrück unterstütze die Idee des Arbeitszeitmodells, so Nahles.
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Ja nun, viele Firmen wissen aber recht genau, was passiert, wenn sie eine Frau zwischen zwanzig und Mitte dreissig zu gut ausbilden: Sie zahlen am Ende womöglich drauf gegenüber einem gleichaltrigen Mann.
    Das ist unerheblich.
    Es ist verfassungswidrig, weil diskriminierend gegenüber 50% der hier lebenden Menschen. Im übrigen ein Vorurteil.

    Woher willst du wissen, dass nicht ein 36 - jähriger Mann auf einmal alleinerziehend wird oder zu Hause bleiben will für 2 Monate bis 2 Jahr um sein Kind aufwachsen zu sehen und kein Fremder für ihn zu sein? Warum denkst du dass nur Frauen das machen und es deshalb gerechtfertigt ist sie aufgrund ihres Geschlechts, ohne ihre Absichten zu kennen zu diskriminieren?

    Verfassungswidrig ist verfassungswidrig.
    Geändert von _Farmelli (29.12.2012 um 16:40 Uhr)

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Das ist unerheblich.
    Das ist Marktwirtschaft. Das Gegenteil wäre Planwirtschaft, bei denen Firmen Strafen drohen. Ähnlich wie in Frankreich bei den Parteien:

    Tatsächlich hat sich vor allem dank der Sozialisten der Frauenanteil im französischen Abgeordnetenhaus seit den Parlamentswahlen im Juni von zuletzt 18,5 auf nun 26,9 Prozent erhöht. Allerdings bezahlen die Parteien lieber hohe Strafen, als sich an die seit dem Jahr 2000 geltende Vorgabe zu halten, bei Wahlen ebenso viele Frauen wie Männer aufzustellen.
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Das ist Marktwirtschaft.

    Es ist verfassungswidrig einen Menschen aufgrund seines Geschlechts zu diskriminieren. Nicht mehr und nicht weniger. Damit wirst du klar kommen müssen.

    Und du wirst auch klar kommen müssen, dass dein Denken, dass es rechtens ist eine Frau deshalb nicht anzustellen, weil die evtl. Möglichkeit bestünde, dass sie schwanger wird diskriminierend ist und ebenfalls verfassungswidrig.

    Du wirst auch damit klar kommen müssen, dass es mehr als merkwürdig ist, dass die von dir genannte Marktwirtschaft , keinen 36-jährigen Mann verdächtigt, dass er Kinder bekommen könnte. Warum?


    Die geheiligte Marktwirtschaftsreligion wird damit leben müssen, dass sie der Verfassung untersteht.

  10. Inaktiver User

    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Die Menschen sind halt verschieden: Manche Männer wechseln quasi vom Mutterschoß unter den Rock der Gattin und bleiben dann auch gern gleich mit dem Nachwuchs in der Stube. Und bei mir würde vielleicht ein Aufsichtratsposten die Zeugungsbereitschaft deutlich erhöhen. Jeder ist da anders.
    Also ich würde da sogar noch etwas weiter gehen und behaupten, dass die Mehrheit oft nicht nur den jeweiligen Unterschlupf (ver)wechselt, sondern womöglich der ein oder andere bisher sogar versucht hat, seine allmächtige Ohnmacht in s. g. Führungspositionen auszugleichen. Dieses Alibiverhalten macht sicher nicht glücklich und fordert noch dazu sogar mehrere Opfer als nur den, der sich dafür entscheidet. Aber woher genau kommt denn all die Unterstützung, dies dann auch dauerhaft durchzusetzen zu können? Oder funktioniert das auch so ganz alleine?

    Nun, man kann es aber auch sehr pragmatisch sehen: Jeder sucht und findet halt seinen Platz und seine Bestimmung wie auch die jeweilige Anerkennung in der Gesellschaft, sei es auch im Zwiespalt mit sich selbst bzw. anderen.

    Das ist aber wirklich ein ganz anderes Thema … und gehört dann womöglich doch eher in die Kategorien „Persönlichkeit“ bzw. „Erotik“?

    Obwohl ich ja auch weiterhin der Meinung bin, dass sowieso alles miteinander ‚verknüpft‘ und 'verbunden' ist und die wirklichen Ursachen für all die ‚störenden‘ Resultate in der ein oder anderen Kategorie früher oder später doch erkennbar werden. Aber dies gilt erst einmal nur für diejenigen, die dies dann auch erkennen können. Für die anderen bleibt vorläufig erst mal 'nur' Wut, Enttäuschung und Ohnmacht, bevor sie begreifen. Und das ist sogar sehr gut nachvollziehbar, wenn es nicht gerade endlos dauert.
    Geändert von Inaktiver User (29.12.2012 um 21:42 Uhr)

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