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29.12.2012, 15:10
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
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29.12.2012, 15:17
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Indem sich die Arbeitswelt daran gewöhnt, dass Familie zu den Menschen dazu gehörtund keine Behinderung ist. Von allein wird sie das nicht tun, nur wenn die Leute die Teil davon sind, das auch fordern.
UND indem mal ein paar mehr Männer die Familie als Teil ihres Lebens sehen und dafür - verdammte Hacke noch mal - auch einstehen und sie nicht nur wie ein Statussymbol bezahlen. Ich sehe leider wenig Männer, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Firmen fordern. Es scheint nicht zu interessieren.
Die Unterstüztung wäre dringend notwendig, denn ich gehe mal davon aus, dass es vielen Vätern auch recht wäre, allerdings ist die Unterstüützung ja irgendwie doch verschwindend gering?Geändert von _Farmelli (29.12.2012 um 15:21 Uhr)
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29.12.2012, 15:23
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
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29.12.2012, 15:26
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29.12.2012, 15:26
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29.12.2012, 16:02
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Ja nun, viele Firmen wissen aber recht genau, was passiert, wenn sie eine Frau zwischen zwanzig und Mitte dreissig zu gut ausbilden: Sie zahlen am Ende womöglich drauf gegenüber einem gleichaltrigen Mann.
Frau Nahles hat da übrigens eine Idee:
Die SPD will mit einer staatlich bezuschussten 30-Stunden-Woche für junge Väter und Mütter die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärken. Der Vorschlag von SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles soll Teil des SPD-Wahlprogramms 2013 werden.
"Einerseits gibt es viele Frauen, die stärker aus ihrem Beruf rausgehen müssen, als sie es wollen. Und wir haben auf der anderen Seite Männer, die gerne mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen würden", sagte Nahles der Deutschen Presse-Agentur (dpa).
Die Lösung könne in Kooperation mit den Arbeitgebern eine auf zwei bis drei Jahre befristete Arbeitszeitreduzierung sein. Der Staat könne einen Teil der Einbußen auffangen. Mit der Forderung will die SPD im Bundestagswahlkampf 2013 punkten: Auch Kanzlerkandidat Peer Steinbrück unterstütze die Idee des Arbeitszeitmodells, so Nahles."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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29.12.2012, 16:35
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Das ist unerheblich.
Es ist verfassungswidrig, weil diskriminierend gegenüber 50% der hier lebenden Menschen. Im übrigen ein Vorurteil.
Woher willst du wissen, dass nicht ein 36 - jähriger Mann auf einmal alleinerziehend wird oder zu Hause bleiben will für 2 Monate bis 2 Jahr um sein Kind aufwachsen zu sehen und kein Fremder für ihn zu sein? Warum denkst du dass nur Frauen das machen und es deshalb gerechtfertigt ist sie aufgrund ihres Geschlechts, ohne ihre Absichten zu kennen zu diskriminieren?
Verfassungswidrig ist verfassungswidrig.Geändert von _Farmelli (29.12.2012 um 16:40 Uhr)
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29.12.2012, 17:05
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Das ist Marktwirtschaft. Das Gegenteil wäre Planwirtschaft, bei denen Firmen Strafen drohen. Ähnlich wie in Frankreich bei den Parteien:
Tatsächlich hat sich vor allem dank der Sozialisten der Frauenanteil im französischen Abgeordnetenhaus seit den Parlamentswahlen im Juni von zuletzt 18,5 auf nun 26,9 Prozent erhöht. Allerdings bezahlen die Parteien lieber hohe Strafen, als sich an die seit dem Jahr 2000 geltende Vorgabe zu halten, bei Wahlen ebenso viele Frauen wie Männer aufzustellen."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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29.12.2012, 17:21
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Es ist verfassungswidrig einen Menschen aufgrund seines Geschlechts zu diskriminieren. Nicht mehr und nicht weniger. Damit wirst du klar kommen müssen.
Und du wirst auch klar kommen müssen, dass dein Denken, dass es rechtens ist eine Frau deshalb nicht anzustellen, weil die evtl. Möglichkeit bestünde, dass sie schwanger wird diskriminierend ist und ebenfalls verfassungswidrig.
Du wirst auch damit klar kommen müssen, dass es mehr als merkwürdig ist, dass die von dir genannte Marktwirtschaft , keinen 36-jährigen Mann verdächtigt, dass er Kinder bekommen könnte. Warum?
Die geheiligte Marktwirtschaftsreligion wird damit leben müssen, dass sie der Verfassung untersteht.
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29.12.2012, 21:38Inaktiver User
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Also ich würde da sogar noch etwas weiter gehen und behaupten, dass die Mehrheit oft nicht nur den jeweiligen Unterschlupf (ver)wechselt, sondern womöglich der ein oder andere bisher sogar versucht hat, seine allmächtige Ohnmacht in s. g. Führungspositionen auszugleichen. Dieses Alibiverhalten macht sicher nicht glücklich und fordert noch dazu sogar mehrere Opfer als nur den, der sich dafür entscheidet. Aber woher genau kommt denn all die Unterstützung, dies dann auch dauerhaft durchzusetzen zu können? Oder funktioniert das auch so ganz alleine?
Nun, man kann es aber auch sehr pragmatisch sehen: Jeder sucht und findet halt seinen Platz und seine Bestimmung wie auch die jeweilige Anerkennung in der Gesellschaft, sei es auch im Zwiespalt mit sich selbst bzw. anderen.
Das ist aber wirklich ein ganz anderes Thema … und gehört dann womöglich doch eher in die Kategorien „Persönlichkeit“ bzw. „Erotik“?
Obwohl ich ja auch weiterhin der Meinung bin, dass sowieso alles miteinander ‚verknüpft‘ und 'verbunden' ist und die wirklichen Ursachen für all die ‚störenden‘ Resultate in der ein oder anderen Kategorie früher oder später doch erkennbar werden. Aber dies gilt erst einmal nur für diejenigen, die dies dann auch erkennen können. Für die anderen bleibt vorläufig erst mal 'nur' Wut, Enttäuschung und Ohnmacht, bevor sie begreifen. Und das ist sogar sehr gut nachvollziehbar, wenn es nicht gerade endlos dauert.Geändert von Inaktiver User (29.12.2012 um 21:42 Uhr)



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