Du, ich und jeder hier weiß ganz genau, dass Ü30 Frauen mit Partner aus solchen Bewerbungen aussortiert werden. Es werden dann die Ü40 Frauen ohne Kinder als "weibliche völlig überqualifizierte Platzhalter im Bewerbungsverfahren" genommen oder eben die männlichen Bewerber.
Es ist so...keine Firma will eine Frau, die schwanger werden "könnte", denn es ist leider immer noch geringfügig wahrschinlich, dass der Partner die Kindererziehung als seine Aufgabe sieht. Zeugen ist ok, Familie als Statussymbol auch...kümmern ist nicht ok
gute Besserung![]()
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29.12.2012, 13:11
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
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29.12.2012, 13:12Inaktiver User
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Sie sagt aber auch: ... aber wenn man dann gemeinsam an der nächsten Idee schraubt, fragt man sich das vielleicht gar nicht mehr. Dann macht’s einfach Spaß, es tut nicht weh, und man hat Erfolg.
Doch doch, er ist wirklich sehr aufschlussreich ... besonders die Fragen und die Antworten darauf.Nicht öfter als andere. Warum? Gefällt er Dir nicht?
Interessant dazu ist auch zu wissen, dass Frau Illner mit dem Vorstandsvorsitzenden der Telekom verheiratet ist. Aber sie hat/haben halt auch keine Kinder ... und das hat dann eine ganz andere 'Qualität'.
Du meinst, dass liegt jetzt an den Frauen? Also ich persönlich habe dann doch zu viele zerrende und quasselnde, sprich unfähige Männer in Führungspositionen mit unendlichen und auch falschen Entscheidungsprozessen beobachten müssen, um dies bestätigen zu können. Das ist keine Frage des Geschlechtes sondern der Qualifikation und Persönlichkeit.Es kommt mir so vor, als würden Abläufe immer länger brauchen, anstatt zügiger zu einer nachhaltigen Entscheidung zu kommen:
Wenn diese Vorgabe "bei gleicher Qualifikation" eingehalten und auch kontrolliert wird und davon sicher auch nicht aus Mangel an geeigneten Bewerberinnen abgewichen wird nur um diese 40 Prozent auf Teufel komm raus mit möglicherweise doch geringer oder gar nicht Qualifizierten zu erfüllen, also dann sehe ich da eigentlich gar keine Probleme. 40 Prozent ist eben nicht die Mehrheit und ich frage mich spontan, ja warum nicht gleich verteilte 50 Prozent? Wenn schon, denn schon! Oder?Das Thema ist ja ein Dauerthema:
Nach wochenlangem internen Streit hat die EU-Kommission eine Frauenquote für Europas börsennotierte Unternehmen vorgeschlagen. Das Gremium nahm am Mittwoch einen Gesetzesentwurf von EU-Justizkommissarin Viviane Reding an. Dieser soll den rund 5000 börsennotierten Firmen in der EU vorschreiben, bis 2020 Aufsichtsratsposten zu 40 Prozent mit Frauen zu besetzen. Bei gleicher Qualifikation sollen weibliche Bewerberinnen Vorrang haben. Wenn sich Firmen nicht daran halten, soll es Strafen geben.
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29.12.2012, 13:26
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Hier noch mal ein interessanter Artikel zum Thema:
Frauenquote: Das Ende des bornierten Machotums | Gesellschaft | ZEIT ONLINE
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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29.12.2012, 13:35Inaktiver User
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Genau richtig und kein Unternehmen kann sich eine Frau in einer Führungsposition leisten, die möglicherweise erst nach dem das Kind/die Kinder da sind, dann doch noch ihre Prioritäten ändert.
Was würdest Du z. B. tun, wenn Du diese Entscheidung zu treffen hättest? Als Managerin und Unternehmerin? Gerne glauben oder doch lieber wissen?
Ja, es gibt sie, die Frauen und Mütter, die doch alles unter einen Hut bekommen wollen und das auch können, aber sie tun dann auch etwas dafür, haben entweder einen Partner der sie dabei unterstützt oder wenn nicht, sorgen sie für die jeweilige Versorgung des Kindes während sie weiterhin an ihrer Karriere schrauben. Aber wie schon gesagt, es ist da sicher nicht so einfach, die Spreu vom Weizen zu trennen und zu erkennen wer das dauerhaft durchzieht oder nur so tut.
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29.12.2012, 13:58
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Der bekommt anscheinend wenigstens den Hintern hoch:
Er wolle auch kommendes Jahr keine "lahme Ente" sein. Zu angestoßenen Programmen, wie den Milliarden-Investitionen in ein schnelleres Festnetz, sagte der Manager: "Ich kann gut damit umgehen, gemeinsam etwas aufzubauen und dann nur einen Teil der Früchte zu ernten."
Ist vielleicht auch nur bei uns so. Ich werde mal eine private Statistik machen: Thema, Ergebnisse, Dauer der Besprechung, Teilnehmer Anteil Männer/Frauen ..."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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29.12.2012, 14:00
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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29.12.2012, 14:14Inaktiver User
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Geht es hier bei der Diskussion eigentlich allgemein um Führungspositionen oder eher 'nur' um Aufsichtsrats- Vorstands- bzw. Ministerposten?
Möglicherweise sollte auch Frau erstmal die ein oder andere Nummer 'kleiner' anfangen, zeigen was sie wirklich kann und will und sich dort auch bewähren ... anstatt gleich nach den 'Sternen' greifen zu wollen und sich nur vielleicht mal im Aufsichtsrat bzw. Vorstand durchsetzen zu können?! Also so habe ich es verstanden.
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29.12.2012, 14:15
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Es ging nicht darum was ich tun würde. Es ging um die Aussage, dass Frauen sich doch einfach auf eine Führungsposition bewerben können und alles ist gut. Sie tun es. Sie werden allerdings nicht genommen, weil Familie und Kinder nichts wert sind...
Das halte ich immer noch für das Hauptproblem neben der Tatsache, dass Kinder mit nur einem Elternteil aufwachsen, nämlich der Person, die 100% zu Hause bleibt.
Sagt auch niemand. Das Problem für die Kinder sind abwesende Väter und das Problem unserer Gesellschaft ist, dass Familie keinen Wert mehr hat (damit meine ich nicht finanziellen Wert).Ja, es gibt sie, die Frauen und Mütter, die doch alles unter einen Hut bekommen wollen und das auch können, aber sie tun dann auch etwas dafür, haben entweder einen Partner der sie dabei unterstützt oder wenn nicht, sorgen sie für die jeweilige Versorgung des Kindes während sie weiterhin an ihrer Karriere schrauben. Aber wie schon gesagt, es ist da sicher nicht so einfach, die Spreu vom Weizen zu trennen und zu erkennen wer das dauerhaft durchzieht oder nur so tut.
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29.12.2012, 14:20
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Das "Problem" mit der Schwangerschaft wird allerdings durch eine Frauenquote in den Chefetagen auch nicht gelöst.
Und was mich immer wieder wundert ist, dass man sich Gleichberechtigung auf die Fahnen schreibt und dann nur 40% der Posten fordert. Wenn genügend Frauen für 40% vorhanden sind, dann sollte es auch für 50% ausreichen.
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29.12.2012, 14:23




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