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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Verstehe ich nicht. Steht irgendwo im Gesetz, dass Frauen sich nicht auf Führungspositionen bewerben dürfen?
    Du, ich und jeder hier weiß ganz genau, dass Ü30 Frauen mit Partner aus solchen Bewerbungen aussortiert werden. Es werden dann die Ü40 Frauen ohne Kinder als "weibliche völlig überqualifizierte Platzhalter im Bewerbungsverfahren" genommen oder eben die männlichen Bewerber.

    Es ist so...keine Firma will eine Frau, die schwanger werden "könnte", denn es ist leider immer noch geringfügig wahrschinlich, dass der Partner die Kindererziehung als seine Aufgabe sieht. Zeugen ist ok, Familie als Statussymbol auch...kümmern ist nicht ok


    gute Besserung

  2. Inaktiver User

    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Frau Illner macht uns da keine Illusionen:

    Illner: Aber jetzt mal ehrlich: Hattet ihr denn wirklich gehofft, dass die Welt netter wird durch die Frauen? Dass wir eine rosa Schleife um die Probleme der Erde winden und alles Übel dann nicht mehr so wehtut?
    Sie sagt aber auch: ... aber wenn man dann gemeinsam an der nächsten Idee schraubt, fragt man sich das vielleicht gar nicht mehr. Dann macht’s einfach Spaß, es tut nicht weh, und man hat Erfolg.

    Nicht öfter als andere. Warum? Gefällt er Dir nicht?
    Doch doch, er ist wirklich sehr aufschlussreich ... besonders die Fragen und die Antworten darauf.
    Interessant dazu ist auch zu wissen, dass Frau Illner mit dem Vorstandsvorsitzenden der Telekom verheiratet ist. Aber sie hat/haben halt auch keine Kinder ... und das hat dann eine ganz andere 'Qualität'.

    Es kommt mir so vor, als würden Abläufe immer länger brauchen, anstatt zügiger zu einer nachhaltigen Entscheidung zu kommen:
    Du meinst, dass liegt jetzt an den Frauen? Also ich persönlich habe dann doch zu viele zerrende und quasselnde, sprich unfähige Männer in Führungspositionen mit unendlichen und auch falschen Entscheidungsprozessen beobachten müssen, um dies bestätigen zu können. Das ist keine Frage des Geschlechtes sondern der Qualifikation und Persönlichkeit.

    Das Thema ist ja ein Dauerthema:

    Nach wochenlangem internen Streit hat die EU-Kommission eine Frauenquote für Europas börsennotierte Unternehmen vorgeschlagen. Das Gremium nahm am Mittwoch einen Gesetzesentwurf von EU-Justizkommissarin Viviane Reding an. Dieser soll den rund 5000 börsennotierten Firmen in der EU vorschreiben, bis 2020 Aufsichtsratsposten zu 40 Prozent mit Frauen zu besetzen. Bei gleicher Qualifikation sollen weibliche Bewerberinnen Vorrang haben. Wenn sich Firmen nicht daran halten, soll es Strafen geben.
    Wenn diese Vorgabe "bei gleicher Qualifikation" eingehalten und auch kontrolliert wird und davon sicher auch nicht aus Mangel an geeigneten Bewerberinnen abgewichen wird nur um diese 40 Prozent auf Teufel komm raus mit möglicherweise doch geringer oder gar nicht Qualifizierten zu erfüllen, also dann sehe ich da eigentlich gar keine Probleme. 40 Prozent ist eben nicht die Mehrheit und ich frage mich spontan, ja warum nicht gleich verteilte 50 Prozent? Wenn schon, denn schon! Oder?

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Hier noch mal ein interessanter Artikel zum Thema:

    Frauenquote: Das Ende des bornierten Machotums | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

    VanDyck
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  4. Inaktiver User

    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Es ist so...keine Firma will eine Frau, die schwanger werden "könnte", denn es ist leider immer noch geringfügig wahrschinlich, dass der Partner die Kindererziehung als seine Aufgabe sieht ...
    Genau richtig und kein Unternehmen kann sich eine Frau in einer Führungsposition leisten, die möglicherweise erst nach dem das Kind/die Kinder da sind, dann doch noch ihre Prioritäten ändert.

    Was würdest Du z. B. tun, wenn Du diese Entscheidung zu treffen hättest? Als Managerin und Unternehmerin? Gerne glauben oder doch lieber wissen?

    Ja, es gibt sie, die Frauen und Mütter, die doch alles unter einen Hut bekommen wollen und das auch können, aber sie tun dann auch etwas dafür, haben entweder einen Partner der sie dabei unterstützt oder wenn nicht, sorgen sie für die jeweilige Versorgung des Kindes während sie weiterhin an ihrer Karriere schrauben. Aber wie schon gesagt, es ist da sicher nicht so einfach, die Spreu vom Weizen zu trennen und zu erkennen wer das dauerhaft durchzieht oder nur so tut.

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Interessant dazu ist auch zu wissen, dass Frau Illner mit dem Vorstandsvorsitzenden der Telekom verheiratet ist.
    Der bekommt anscheinend wenigstens den Hintern hoch:

    Er wolle auch kommendes Jahr keine "lahme Ente" sein. Zu angestoßenen Programmen, wie den Milliarden-Investitionen in ein schnelleres Festnetz, sagte der Manager: "Ich kann gut damit umgehen, gemeinsam etwas aufzubauen und dann nur einen Teil der Früchte zu ernten."
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du meinst, dass liegt jetzt an den Frauen? Also ich persönlich habe dann doch zu viele zerrende und quasselnde, sprich unfähige Männer in Führungspositionen mit unendlichen und auch falschen Entscheidungsprozessen beobachten müssen, um dies bestätigen zu können. Das ist keine Frage des Geschlechtes sondern der Qualifikation und Persönlichkeit.
    Ist vielleicht auch nur bei uns so. Ich werde mal eine private Statistik machen: Thema, Ergebnisse, Dauer der Besprechung, Teilnehmer Anteil Männer/Frauen ...
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Es ist so...keine Firma will eine Frau, die schwanger werden "könnte", denn es ist leider immer noch geringfügig wahrschinlich, dass der Partner die Kindererziehung als seine Aufgabe sieht. Zeugen ist ok, Familie als Statussymbol auch...kümmern ist nicht ok
    Generation Y halt.
    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    gute Besserung
    Danke. Meine Frau hat für heute zwanzig Leute eingeladen und ich habe schon die Großeinkäufe und den Küchengehilfen gemacht. Erkältung ist fast weg.
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

  7. Inaktiver User

    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Die Politik hat neue Vorschläge gemacht zur Einführung der Frauenquote in Führungspositionen.
    Geht es hier bei der Diskussion eigentlich allgemein um Führungspositionen oder eher 'nur' um Aufsichtsrats- Vorstands- bzw. Ministerposten?

    Möglicherweise sollte auch Frau erstmal die ein oder andere Nummer 'kleiner' anfangen, zeigen was sie wirklich kann und will und sich dort auch bewähren ... anstatt gleich nach den 'Sternen' greifen zu wollen und sich nur vielleicht mal im Aufsichtsrat bzw. Vorstand durchsetzen zu können?! Also so habe ich es verstanden.

  8. gesperrt

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Genau richtig und kein Unternehmen kann sich eine Frau in einer Führungsposition leisten, die möglicherweise erst nach dem das Kind/die Kinder da sind, dann doch noch ihre Prioritäten ändert.

    Was würdest Du z. B. tun, wenn Du diese Entscheidung zu treffen hättest? Als Managerin und Unternehmerin? Gerne glauben oder doch lieber wissen?
    Es ging nicht darum was ich tun würde. Es ging um die Aussage, dass Frauen sich doch einfach auf eine Führungsposition bewerben können und alles ist gut. Sie tun es. Sie werden allerdings nicht genommen, weil Familie und Kinder nichts wert sind...

    Das halte ich immer noch für das Hauptproblem neben der Tatsache, dass Kinder mit nur einem Elternteil aufwachsen, nämlich der Person, die 100% zu Hause bleibt.

    Ja, es gibt sie, die Frauen und Mütter, die doch alles unter einen Hut bekommen wollen und das auch können, aber sie tun dann auch etwas dafür, haben entweder einen Partner der sie dabei unterstützt oder wenn nicht, sorgen sie für die jeweilige Versorgung des Kindes während sie weiterhin an ihrer Karriere schrauben. Aber wie schon gesagt, es ist da sicher nicht so einfach, die Spreu vom Weizen zu trennen und zu erkennen wer das dauerhaft durchzieht oder nur so tut.
    Sagt auch niemand. Das Problem für die Kinder sind abwesende Väter und das Problem unserer Gesellschaft ist, dass Familie keinen Wert mehr hat (damit meine ich nicht finanziellen Wert).

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Du, ich und jeder hier weiß ganz genau, dass Ü30 Frauen mit Partner aus solchen Bewerbungen aussortiert werden. Es werden dann die Ü40 Frauen ohne Kinder als "weibliche völlig überqualifizierte Platzhalter im Bewerbungsverfahren" genommen oder eben die männlichen Bewerber.

    Es ist so...keine Firma will eine Frau, die schwanger werden "könnte", denn es ist leider immer noch geringfügig wahrschinlich, dass der Partner die Kindererziehung als seine Aufgabe sieht. Zeugen ist ok, Familie als Statussymbol auch...kümmern ist nicht ok


    gute Besserung
    Das "Problem" mit der Schwangerschaft wird allerdings durch eine Frauenquote in den Chefetagen auch nicht gelöst.

    Und was mich immer wieder wundert ist, dass man sich Gleichberechtigung auf die Fahnen schreibt und dann nur 40% der Posten fordert. Wenn genügend Frauen für 40% vorhanden sind, dann sollte es auch für 50% ausreichen.

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Sagt auch niemand. Das Problem für die Kinder sind abwesende Väter und das Problem unserer Gesellschaft ist, dass Familie keinen Wert mehr hat (damit meine ich nicht finanziellen Wert).
    Manche meinen ja, es liege in erster Linie an den Rahmenbedingungen. Ich glaube einfach, vielen ist ein Leben mit Kindern grundsätzlich nicht attraktiv genug.

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