Ja warum auch nicht, immerhin kann diese Generation ganz offensichtlich über Diskussionen wie diese hier nur mit dem Kopf schütteln. Immerhin etwas!
Wenn es denn aber 'schöner', sprich kommunikativer und glücklicher u.s.w. macht, warum denn nicht!Zum Beispiel endlich anfangen mit Longboardskaten, oder so.
Wie denkst Du denn selbst darüber, ausnahmsweise mal nicht das Gedankengut oder die Meinungen anderer zu bemühen?![]()
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27.12.2012, 02:14Inaktiver User
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
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27.12.2012, 08:10
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Woraus schliesst Du das?
Na, die Kehrseite könnte darin bestehen, dass die berufliche Leistungsbereitschaft allgemein abnimmt, was vielleicht auch nicht ohne volkswirtschaftliche Konsequenzen bliebe. Aber es könnte auch sein, dass die Sorge, die die Unternehmensvertreter da in dem Artikel hinsichtlich der Generation Y äußern, ähnlich übertrieben ist, wie der chronisch beklagte Fachkräftemangel.
Ich bin kein Fan von Planwirtschaft. Und Frauenquote kann ja nur bedeuten, dass beruflich ambitionierte Männer mehr Absagen erhalten, und zwar nicht von der Form "Wir haben einen geeigneteren Kandidaten gefunden", sondern "Wir müssen erstmal den Frauenquotenplan erfüllen". Aber da meine beruflichen Ambitionen sich zunehmend in Grenzen halten, verliert das Thema auch immer mehr an Bedeutung für mich.
Tatsächlich wird ja teilweise auch propagiert, Männer würden durch eine Frauenquote profitieren, indem sie sich dann leichter von ihrer traditionellen "Versorgerrolle" emanzipieren könnten. Aber ob Longboardskaten für mich das richtige ist, das weiss ich noch nicht. Im Moment zieht es mich mehr ins Fitnesscenter. Wäre nur diese leidige Erkältung nicht.Geändert von Alaska (27.12.2012 um 08:47 Uhr)
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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27.12.2012, 23:46
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Was hat Generation "Why" mit den Problem der Frauenquote zu tun.
Ich bitte um detaillierte Erklärung. Versteh ich nicht.
"Kann" es das bedeuten oder bedeutet es seit Jahren genau das für ambitionionierte Frauen?Ich bin kein Fan von Planwirtschaft. Und Frauenquote kann ja nur bedeuten, dass beruflich ambitionierte Männer mehr Absagen erhalten, und zwar nicht von der Form "Wir haben einen geeigneteren Kandidaten gefunden", sondern "Wir müssen erstmal den Frauenquotenplan erfüllen". Aber da meine beruflichen Ambitionen sich zunehmend in Grenzen halten, verliert das Thema auch immer mehr an Bedeutung für mich.
Was denn nun?
Kannst auch ein Kind zeugen und dich darum kümmern.Tatsächlich wird ja teilweise auch propagiert, Männer würden durch eine Frauenquote profitieren, indem sie sich dann leichter von ihrer traditionellen "Versorgerrolle" emanzipieren könnten. Aber ob Longboardskaten für mich das richtige ist, das weiss ich noch nicht. Im Moment zieht es mich mehr ins Fitnesscenter. Wäre nur diese leidige Erkältung nicht.
mhm! stubbs!
Farmelli
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28.12.2012, 06:17
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Geändert von Alaska (28.12.2012 um 06:21 Uhr)
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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28.12.2012, 08:11
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Generation Y, ausgesprochen "why"...das hat seinen Grund.
ach Alaska, du scheinst frustriert und noch dazu antriebslos... gehörst wohl doch eher der Generation X an...ich bin Y: Warum, warum, warum sollte ich irgendetwas tun, was mir absolut nichts bringt... ? ? ?
&
warum, warum, warum sollte ich irgendwas akzeptieren was überhaupt keinen Grund hat: Männer sind nicht genetisch bessere Menschen.
Gleichberechtigung der Geschlechter, Artikel 3 des Grundgesetzes, der Staat muss bestehende Nachteile beseitigen.
Punkt. Tut mir leid.Geändert von _Farmelli (28.12.2012 um 08:57 Uhr)
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28.12.2012, 13:14
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Ich bin resterkältet. War aber immerhin gerade drei Stunden in der Sauna. Es ist ja nicht so, dass ich gar nichts mit mir anzufangen weiss.
Außerdem scheine ich zu den Männern zu gehören, deren Fortpflanzungsfreudigkeit stark vom beruflichen Erfolg abhängt. Abnehmende berufliche Ambitionen und dadurch bedingt verstärkte berufliche Fremdbestimmung - vor allem durch sendungsbewusste Frauen - sind da nicht gerade förderlich. Und mit einer Frauenquote würde sich das sicher noch verstärken.
Gestern hatten wir Besuch aus Frankreich. Die machen da interessante Sachen und so ein Jahr Paris wäre vielleicht mal eine hübsche Abwechslung, ich könnte jederzeit kommen, naja, vielleicht. Aber meine Frau könnte wohl nicht mit, manche Unternehmen wollen statt Frauenquote lieber interne Frauenförderung und da ist sie nun schon ziemlich verplant mit Development-Center, "Kamingesprächen", pipapo ... müsste ich also allein nach Paris fahren. Und da bin ich auch schon wieder zu bequem zu. Schlimm.
Ja gut, dann bin ich aber auch Generation Y: Es ist ja gar nicht klar, dass Kinderkümmern mehr bringt als Longboardskaten, oder?
Was speziell solltest Du akzeptieren?
Verstehe ich nicht. Steht irgendwo im Gesetz, dass Frauen sich nicht auf Führungspositionen bewerben dürfen?"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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28.12.2012, 15:36Inaktiver User
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Nun, ich glaube es zu wissen! Vielleicht kommt das Interesse später, dann in dem Artikel steht ja auch, dass manch jemand, der ganz zufällig mal in einer Führungsposition 'landet', manchmal sogar auch Gefallen daran findet. Das wäre wirklich auch zu wünschen, oder?
Die berufliche Leistungsbereitschaft nimmt schon seit Jahren ab und die Sorge der Unternehmen ist ganz sicher nicht übertrieben sondern sollte beachtet werden. Einerseits ein Ergebnis der Schulpolitik mit ihren ewigen Versuchsprojekten. Da können z. B. Eltern ein Lied von singen. Und ein Ergebnis der seit Jahren schleichenden Tatsache, dass sich Leistungsbereitschaft und Arbeit immer weniger lohnt. Diesbezüglich müssen auch die Unternehmen und die Verbraucher mal in sich gehen bevor sie sich beklagen, denn die aktuelle Situation hat viele Ursachen.Na, die Kehrseite könnte darin bestehen, dass die berufliche Leistungsbereitschaft allgemein abnimmt, was vielleicht auch nicht ohne volkswirtschaftliche Konsequenzen bliebe. Aber es könnte auch sein, dass die Sorge, die die Unternehmensvertreter da in dem Artikel hinsichtlich der Generation Y äußern, ähnlich übertrieben ist, wie der chronisch beklagte Fachkräftemangel.
Also ich beobachte, dass sehr oft nur noch diejenigen wirklich leistungsbereit sind, ohne viel darüber nachzudenken, die auch immer einen Sinn in dem was sie tun suchen und brauchen und es meist gar nicht merken, wie sie langsam aber sicher ausbrennen. Weil sie sich z. B. nicht den regelmäßigen Gang ins Fitnesscenter gönnen. Das etwas andere Extrem. Vielleicht ist einfach nur die Mitte für alle besser. Aber dann haben wir auch nur noch Mittelmäßigkeit und niemand sollte sich dann über Stillstand beschweren.
Es wird viel propagiert, wichtig ist doch dass jeder seinen Platz findet, wo er/sie sich wohl fühlt. Wenn eine Frau sich beruflich verwirklichen will sollte sie es auch können ohne angefeindet zu werden und wenn ein Mann sein Glück in der Vaterschaft und im Haushalt findet, sollte er es auch können, ohne belächelt zu werden. Und ich denke, die Gesellschaft ist da schon sehr viel toleranter als vor etlichen Jahren und es kommt auch immer auf die Selbstverständlichkeit an, mit der jeder sein Ding durchzieht, jedenfalls wenn er/sie der Gesellschaft nicht schadet und das bedeutet nicht nur einfordern sondern auch geben. Wie in der kleinsten gesellschaftlichen Zelle eben.Tatsächlich wird ja teilweise auch propagiert, Männer würden durch eine Frauenquote profitieren, indem sie sich dann leichter von ihrer traditionellen "Versorgerrolle" emanzipieren könnten. Aber ob Longboardskaten für mich das richtige ist, das weiss ich noch nicht. Im Moment zieht es mich mehr ins Fitnesscenter. Wäre nur diese leidige Erkältung nicht.
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28.12.2012, 15:51Inaktiver User
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28.12.2012, 15:53
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Ja gut, die Alternative wäre halt Rückkehr zur Natural- und Tauschwirtschaft bei Sippenarbeitsteilung in feuchten Lehmhütten, oder so.
Das sind für mich aber alles keine Argumente für eine Frauenquote in Führungspositionen. Aus dem Wunsch "sich beruflich verwirklichen zu wollen" einen Rechtsanspruch auf eine bestimmte Art Tätigkeit oder Vergütung oder andere - zumindest vermeintliche - Vorteile konstruieren zu wollen, halte ich für abwegig. Das ist Hase-und-Igel-Logik.
Wenn mehr Frauen in Führungspositionen für Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen interessant sind, dann werden sie auch ohne Quote eingestellt werden. Und das wäre für mich im Falle einer Ablehnung auch eher ohne Motivationseinbruch zu akzeptieren: Da ist halt jemand wirklich fähiger oder da hat ein Unternehmen eine andere Philosophie, zu der ich nicht passe oder die nicht zu mir passt, wie auch immer ... gebongt. Muss ich mich halt mehr anstrengen und/oder etwas anderes suchen.
Aber wenn es heisst, nein, es können grundsätzlich nur Frauen eingestellt oder gefördert werden, weil ein Quotenplan das bis auf Weiteres so erfordert: Da gibt es dann ja außer Geschlechtsumwandlung oder Auswandern gar keine andere Chance.
Dann doch lieber Longboardskating."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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28.12.2012, 15:56
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')



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