Wer bitte ist dieses "wir" in deiner Formulierung?
Ich glaube da setzt du irrigerweise eine homogene Gruppe voraus, die es so nicht gibt. Ein Teil dieses "wir" hat durchaus andere Interessen als andere Teile des "wir".
Übrigens ist Familie käuflich, das Problem ist bloß *wer* es bezahlt. "wir" ist es jedenfalls nicht...
Deine Belustigung über die nach der "Wirtschaft tanzen" in allen fragwürdigen Ehren. Es gibt keine ländliche Selbstversorgergesellschaft mehr sondern eine extrem arbeitskleinteilige Gesellschaft, in der sehr viele ihre Grundbedürfnisse einzig dadurch decken können, indem sie ihre Arbeitskraft verkaufen. Vulgo: Arbeit gegen Geld. Da dies oftmals der einzige Weg ist bleibt vielen nur der Tanz nach der Wirtschaft, weil sie von dieser abhängig sind.
Aber vielleicht hast du eine andere Idee oder gangbare Alternative, die diesen Tanz überflüssig macht?
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06.10.2012, 21:35
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
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07.10.2012, 17:58
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Ich glaube damit hast du recht...allerdings bin ich Sonntags einfach mal so frei und sage: der dritte Flachbildschirm und der Renditebonus...was ist das schon für ein Wert? Wem bringt das was.
Mir nichts. Also leiste ich mir wenigstens mal eine Verallgemeinerung zu Gunsten der Natur und der Fortpflanzung.
Familie ist käuflich, also werden die Frauen die eine Familie wollen praktisch bestochen? Hä?Übrigens ist Familie käuflich, das Problem ist bloß *wer* es bezahlt. "wir" ist es jedenfalls nicht...
Ich versteh dich nicht wirklich...kannst du mehr beschreiben was du meinst?
Falls du andere Posts gelesen hättest, dann hättest du mich wahrscheinlich nicht so missverstanden. Der Inhalt aus deinem Post entspricht überhaupt nicht dem was ich meinte.Deine Belustigung über die nach der "Wirtschaft tanzen" in allen fragwürdigen Ehren. Es gibt keine ländliche Selbstversorgergesellschaft mehr sondern eine extrem arbeitskleinteilige Gesellschaft, in der sehr viele ihre Grundbedürfnisse einzig dadurch decken können, indem sie ihre Arbeitskraft verkaufen. Vulgo: Arbeit gegen Geld. Da dies oftmals der einzige Weg ist bleibt vielen nur der Tanz nach der Wirtschaft, weil sie von dieser abhängig sind.
Falls Männer einfach wirklich kein INteresse an Familie haben, sollen sie es sagen. Wenn sie ein Interesse haben, dann sollten sie was dafür tun. Kinder haben und ihnen zweimal in der Woche übers Köpfchen streicheln ist ziemlich arm.Aber vielleicht hast du eine andere Idee oder gangbare Alternative, die diesen Tanz überflüssig macht?
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07.10.2012, 20:36
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Dem da oder diesen zum Beispiel. Für manche Menschen ist das ein Wert sowohl an sich als auch für sie. Klingt komisch ist aber so, auch am Sonntag und Montag und Dienstag...
Zugunsten? Eine sehr merkwürdige Verallgemeinerung (selbst für einen Sonntag wie heute).
Es wäre sinnvoller und vielleicht zielführender hättest du dir was anderes geleistet.
Nur weil da "käuflich" steht impliziert das nicht "bestechlich".
Wenn Frau Familie haben will, kann sie die doch haben!? Absolut gar nichts spricht dagegen. Wenn sie will, kann sie.
Es gibt niemand der sie daran hindert, weder juristisch noch gesellschaftlich (wie das in früheren Zeiten gewesen ist).
Sie muß(?) auch nicht bestochen werden. Sie kann ganz frei sich dafür entscheiden.
Was ich meinte ist, das eine Familie mitunter sehr viel höhere finanzielle und personelle Resourcen benötigt als jemand Alleinstehenden.
Wer dies finanziell und personell nicht stemmen kann, sollte vielleicht davon Abstand nehmen. Kommt aber auf den individuellen Lebensstil und die Ansichten an; was manche als nicht angemessen beurteilen kann anderen voll und ganz genügen. (Familie nur mit den und den Minimlparametern....also aus diesen Zeiten sind wir Gott sei Dank lange raus)
Weil Sonntag ist habe ich mir das einfach geleistet, es nicht zu tun.
Was spräche dagegen so zu formulieren, das man ohne seitenlanges Lesen auskommt? Ich fand deine Formulierung einfach unpassend.
Männer (welche denn? gibt zuviele davon) sagen doch wenn sie kein Interesse an Familie haben. Im Jahre 2012 reden die Leute ziemlich direkt und konkret miteinander in einer Beziehung, wenn es um Kinder geht. Manche wollen welche, manche nicht. Da kann Frau dann selbst entscheiden, ob und wie sie will (oder auch nicht manchmal).
Klar gibt es auch welche die herumeiern aber da liegt es dann am anderen eine Grenze zu ziehen und für klare Verhältnisse zu sorgen.
Wenn "Männer" ihr Kind nur zweimal die Woche sehen finde ich das persönlich merkwürdig aber vielleicht ist das auch ok so oder es geht nicht anders einzurichten. Kommt immer auf den individuellen Fall darauf an, ob sowas arm ist oder nicht.
Außerdem, was für eine Frau lässt es zu bzw. richtet es ein, das ein Mann das Kind nur zweimal die Woche sieht zum Kopfkraulen??Geändert von Caramon (07.10.2012 um 20:39 Uhr)
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23.12.2012, 14:11
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Aber völlig überholt, wie ich gerade wieder lese:
Nicht zuletzt spricht für den Machtgewinn der Frau ihre neue Frechheit. Jahrzehntelang wurde von emanzipierter Seite proklamiert, eine weiblichere Gesellschaft werde auch eine menschlichere sein. Heute, da so viele Frauen an führender Stelle angekommen sind, wird natürlich gesagt: Was, wir sollen menschlicher sein?! Was fällt euch ein?! Das ist eine sexistische Erwartung!
Und nur etwas für solche Feminoromantiker:
Illner: Aber jetzt mal ehrlich: Hattet ihr denn wirklich gehofft, dass die Welt netter wird durch die Frauen? Dass wir eine rosa Schleife um die Probleme der Erde winden und alles Übel dann nicht mehr so wehtut?
ZEIT: Unser Land wird offener, angstfreier und kreativer, wenn die Frauen erst mal gleichberechtigt sind – war das nicht das Versprechen? Oder war das nur das trojanische Pferd des Feminismus? Außen stand’s drauf, aber...
Illner: ...in Wahrheit kamen lauter Kampfamazonen aus diesem trojanischen Klepper geklettert? Nein, die Welt wird erst mal nicht netter. Die Probleme sind identisch. Und für beide Geschlechter heißt es: Wegducken gilt nicht.
Aha. Wenigstens: Erstmal nicht netter. Immerhin!"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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24.12.2012, 00:53
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
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24.12.2012, 08:19
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Naja, wenn man beispielsweise sagt, Männer können besser (da schneller) hundert Meter laufen, dann ist das ja nicht unbedingt sexistisch, oder? Oder dass Frauen besser Kinder bekommen können als Männer. Und eine Variante nah am genetischem Sexismus war ja zumindest bisher auch fester Bestandteil der Propaganda der Frauenquoten-Lobby:
Nach Ansicht der Kulturwissenschaftlerin Christina von Braun birgt die derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise für Frauen auch die Chance, in Führungspositionen aufzusteigen. Die Wirtschaft brauche eine neue Struktur und neues Denken. Dazu könnten Frauen beitragen, denn sie seien besser trainiert in Fragen der sozialen und psychologischen Kompetenz. Außerdem hätten sie einen reelleren Bezug zum Geld.
Ist es teilweise ja heute noch:
Ein letztes Beispiel für die geniale Verbindung von moralischer Minderheitenmacht und weiblicher Mehrheitskraft ist das fast völlige Fehlen von Kritik an Frauen als Frauen. Es ist absolut gängig, die Defizite von Männern in Führungspositionen zu benennen, jeder kann das runterbeten (dominant, eitel, testosterongesteuert, unsensibel, brutal, laut, sexistisch und so weiter). Aber was sind denn die zehn größten Schwächen von Frauen in Führungsjobs? Wer es weiß und sich traut, soll sich melden.Geändert von Alaska (24.12.2012 um 08:35 Uhr)
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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24.12.2012, 21:58Inaktiver User
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Wie schon _Farmelli schrieb, ist es doch eigentlich ganz einfach.
Fangen wir mal ganz von vorne, beim s. g. Urschleim an: Für den ‚einfach‘ denkenden Mann muss die ‚einfach‘ denkende Frau es dann doch immer nur etwas einfacher machen. Möge man meinen, weil Frauen es wohl gerne oft sehr viel komplizierter machen als es ist. Aber das ist nur eine Täuschung und diese für nicht Eingeweihte meist nur kompliziert scheinende, oft allein nur der Fortpflanzung und Versorgung geschuldete Denkweise ist nicht immer ergebnisorientiert. Denn Frauen/Mütter haben mit ihren Kindern oft auch manchmal ganz anderes im Sinn als Ergebnisse, was für die Gesellschaft oft wirklich sehr schade ist, aber dies ist wohl NICHT zu ändern. Ansonsten müssten wir schon die die Denkweise unserer Ahnen und deren Einfluss auf uns immens umkrempeln. Eigenständige Denkweise war und ist schon immer ein Geschenk welches aber auch nur die wenigsten annehmen. Ja, weißt Du vielleicht warum?
Mein Fazit: Verantwortungslosigkeit in allen Richtungen, wohin man auch schaut.
Also, schafft es eine Frau trotz ihrer erlebten Vergangenheit und der ihr vermittelten Denkweise ganz 'zufällig' durch Fleiß und Biss in eine Führungsposition weil sie es wirklich will und ihr das auch noch Spaß macht, wäre sie genau so angreifbar und öffentlich wie ein Mann und müsste dort dann trotzdem noch ihre Frau stehen. Sie müsste womöglich solchen Bezeichnungen wie frustriert, findet wohl keinen Kerl der sie versorgt, ein s. g. Mannsweib, eine Zicke etc. pp. standhalten. Genau davor haben ganz offensichtlich viele Frauen Angst und wollen gar nicht erst dorthin sondern sammeln und hüten anstelle lieber in sicherer Geborgenheit ganz ohne Verantwortungsbewusstsein. Man mag es ihnen nachsehen, wie übrigens sehr vielen Männer auch, die dann natürlich wiederum anderes 'hüten'.
Und sich hinter einer Quotenregelung zu verstecken, ganz ohne Fleiß, Biss und Spaß bringt niemals Respekt ein, eher nur Spott. Aber manchen Frauen scheint auch das egal zu sein. So viel zur Verantwortung eines jeden für das was er/sie tut.
Kommen wir nun zu den Vätern. Bitte melden, wer als Mann UND Vater seine ach so niedliche und kleine Prinzessin mit dem bereits früh geübten Augenaufschlag denn schon gerne in einer späteren Managerposition like A. Merkel sähe? Mal ganz ehrlich!!! Und gerne können sich auch die Frauen outen, die als Mutter schon früh einen kleinen Tyrann erziehen. Bewusst oder unbewusst.
Siehst Du, eigentlich doch ganz einfach! Und dazu muss Frau oder auch Mann sich gar nicht viel trauen oder wissen sondern einfach nur fühlen und beobachten was alles so abgeht bzw. schief läuft. Es fängt nämlich bei der allerkleinsten Zelle der Gesellschaft an und die heißt nun mal Familie, sprich Vater, Mutter, Kind, bzw. auch ‚nur‘ einige Teile davon! Denn die gelten und sind ebenso wichtig. Und wir, die s. g. Älteren sind immer die Vorbilder. Das versuchen manche mit aller Macht umzudrehen, aber die Uhr dreht sich nun mal stetig vorwärts und läuft ... und läuft ... und läuft ...
Fröhliche Weihnachten!
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24.12.2012, 23:02Inaktiver User
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Ja, was wäre das für eine einfache und angenehme Welt, in der alle Menschen immer vorher ehrlich wissen und sagen würden was sie wirklich wollen. Aber was ist mit all denen die gar nicht wissen was sie wirklich wollen aber nur so tun, ob aus Unsicherheit und auch nur kurzzeitig, aus einem Gefühl bzw. aus einer Laune heraus? Diese gilt möglicherweise für die Vater- bzw. Mutterschaft oder gar die Führungsposition. Was, wenn man sich womöglich dann doch falsch entschieden hat, aber das Kind bzw. die Führungsposition schneller kommt als man denkt und so manch jemand dann womöglich doch damit überfordert ist? Gibt es ein zurück? Möglicherweise doch? Wohl eher nein! Jedenfalls nicht ohne Konsequenzen.
Ein wirklich sehr interessanter Ansatz!
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25.12.2012, 00:35
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Quotenregelungen bedeuten ja auch immer eine Regulierung, ein Schritt hin zur Planwirtschaft. Und für die Benachteiligten von Quotenregelungen verliert dann das Leistungsprinzip an Bedeutung, da es nach dem Hase-und-Igel-Prinzip ja ohnehin ausgehebelt wird. Als neue Orientierung und geeignete Reaktion darauf bietet sich dann das Lebensmotto der Generation Y an:
Die Generation Y will etwas „Sinnvolles“ tun, im Großen oder im Kleinen: für den Globus, das Klima, die Gesellschaft, ihre Stadt, ihre Freunde oder für sich. Haben sie die Wahl zwischen mehr Arbeit oder mehr Freizeit, wählen sie den freien Tag und nehmen dafür die Gehaltsabstriche in Kauf. Nach dem Motto: Ich komme auch mit weniger Geld klar, wenn dafür mehr „quality time“ übrigbleibt.
Zum Beispiel endlich anfangen mit Longboardskaten, oder so."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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27.12.2012, 02:04Inaktiver User



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