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  1. Avatar von Historia02
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Es steht ja jeder Familie auch heute schon frei, die Elternzeit so zu regeln wie es gewünscht wird.
    Das stimmt. Und deswegen bleibt meistens der zuhause, der weniger Geld verdient. Wenn man 50:50 machen müsste, dann würde sich vielleicht daran was ändern ... Dann würden vielleicht Männer ihren Frauen Druck machen, doch mal mehr Gehalt zu verlangen, damit sie in der 2. Elternzeithälfte über die Runden kommen ...

    Auf die Frauen in den DAX-Vorständen hätte das natürlich keine Auswirkung. Das werden vermutlich auch nur Frauen machen, die keine Kinder haben.


  2. Registriert seit
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    ich bin für eine stringente Frauenquote für Führungspositionen. Dann würden nicht nur kinderlose Frauen und Männer mit Hausfrauen Führungspositionen übernehmen (können) und das Arbeitsklima würde sich allgemein familienfreundlicher gestalten. Dafür würde ich auch so manche unfähige Frau auf einem Chefposten ertragen, unfähige Männer auf solchen Stühlen ertragen wir ja seit Jahrzehnten.

    Hans
    ----------------------------------------------------------------
    "Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.

  3. Avatar von Satyr
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Was meinst Du in diesem Zusammenhang mit "Stringent"?
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
    -
    Schau auf deine Haut und lies
    Such wo meine Zunge war
    Such mein Lied in deinem Haar
    Willst Du mein Gefühl verstehen
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  4. Avatar von DerJunge82
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Historia02 Beitrag anzeigen
    Das stimmt. Und deswegen bleibt meistens der zuhause, der weniger Geld verdient. Wenn man 50:50 machen müsste, dann würde sich vielleicht daran was ändern ... Dann würden vielleicht Männer ihren Frauen Druck machen, doch mal mehr Gehalt zu verlangen, damit sie in der 2. Elternzeithälfte über die Runden kommen ...
    Das hört sich aber schon sehr unrealistisch an. Und was interessiert es den Chef meiner Frau, wenn ich auf sie Druck mache, mehr Gehalt zu verlangen?
    Wenn ein größeres Gehaltsgefälle zwischen den Partnern vorhanden ist, dann würde ja auch eine Gehaltserhöhung niemals so hoch ausfallen, dass die Differenz nennenswert verkleinert wird.


  5. Registriert seit
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    Was meinst Du in diesem Zusammenhang mit "Stringent"?
    se etwa wie hier definiert:

    stringent

    Hans

    P.S. Einen strengen Proporz 50/50 für alle Funktionen ab Abteilungleiter. Und für solitäre Funktionen (Bundespräsident, DFB-Präsident) ein Rotationssystem - abwechselnd Frau und Mann.
    ----------------------------------------------------------------
    "Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.

  6. Avatar von Satyr
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von HansDampf Beitrag anzeigen
    P.S. Einen strengen Proporz 50/50 für alle Funktionen ab Abteilungleiter. Und für solitäre Funktionen (Bundespräsident, DFB-Präsident) ein Rotationssystem - abwechselnd Frau und Mann.
    Aber... warum? Was soll das bewirken? Und warum erst ab Abteilungsleiter?
    Sollte nicht Leistung zählen? Ein Unternehmen will Gewinn machen. Also werden meist Mitarbeiter angestellt, die ein Gewinn sein könnten. Welchen Sinn hat es diese Praxis zu verändern und Leistung durch Geschlecht zu ersetzen?
    Klar gibt es viele Idioten in zu hohen Positionen. Dagegen was zu tun, wär ich sofort dabei. Aber was hat das mit dem Geschlecht zu tun?
    Vor allem: Was ist, wenn es um einen Bereich geht, indem es schlicht nicht genug Frauen gibt? Weil sie kein Interesse haben?
    Um 50/50 zu erreichen, müsste man dann Männer entlassen, quasi. Zu bestimmten Tätigkeiten zwingen kann man Frauen ja (zum Glück) nicht.

    Ich versteh nicht, warum die verschiedenen Vorlieben in der Berufswahl und -ausübung nicht einfach akzeptiert werden, sondern zum politischem Thema gemacht werden.
    Als es offiziell ungleiche Rechte gab, fand ich es verständlich. Die gibt es aber nicht mehr (für Frauen zumindest). Wo ist also das Problem? Jeder wählt doch freiwillig seinen Beruf.
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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  7. Registriert seit
    22.02.2007
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    Aber... warum? Was soll das bewirken? Und warum erst ab Abteilungsleiter?
    Sollte nicht Leistung zählen? Ein Unternehmen will Gewinn machen. Also werden meist Mitarbeiter angestellt, die ein Gewinn sein könnten. Welchen Sinn hat es diese Praxis zu verändern und Leistung durch Geschlecht zu ersetzen?
    Klar gibt es viele Idioten in zu hohen Positionen. Dagegen was zu tun, wär ich sofort dabei. Aber was hat das mit dem Geschlecht zu tun?
    Vor allem: Was ist, wenn es um einen Bereich geht, indem es schlicht nicht genug Frauen gibt? Weil sie kein Interesse haben?
    Um 50/50 zu erreichen, müsste man dann Männer entlassen, quasi. Zu bestimmten Tätigkeiten zwingen kann man Frauen ja (zum Glück) nicht.

    Ich versteh nicht, warum die verschiedenen Vorlieben in der Berufswahl und -ausübung nicht einfach akzeptiert werden, sondern zum politischem Thema gemacht werden.
    Als es offiziell ungleiche Rechte gab, fand ich es verständlich. Die gibt es aber nicht mehr (für Frauen zumindest). Wo ist also das Problem? Jeder wählt doch freiwillig seinen Beruf.
    Der wesentliche Grund für eine Quote wäre, die unheilvolle Entwicklung, daß das Arbeitsleben immer dominanter auch das Privatleben dominiert und beeinflusst, umzukehren. In der Work-Life-Balance wird das Work auf Kosten des Life immer wichtiger, dem kann sich auch der nicht karriere-orrientierte Mensch kaum entziehen. Den Grund sehe ich vor allem in der Tatsache, daß viele Menschen in höheren Berufspositionen keine wirklichen familiären Verpflichtungen haben: Männer haben meist eine Frau ohne oder mit einem Teilzeitjob und diese halten dem Mann den Rücken frei, Frauen in Führungspositionen haben häufig keine Kinder und/oder auch keinen Partner. Daher hat das Führungspersonal kein persönliches Interesse, die Arbeitswelt familienfreundlicher zu machen, auf familiäre Belange Rücksicht zu nehmen. In Skandinavien ist das offensichtlich anders, das Arbeitsklima dort ist daher auch wesentlich framilienfreundlicher.
    Müßten nun 50% aller Führungspositionen mit Frauen besetzt werden, würden etwa 80% dieser Jobs von Müttern gemacht werden, die ein ganz persönlichers Interesse an familienfreundlichem Arbeiten haben. Und die ihre Männer aufgrund ihres neuen Jobs stärker in die Pflicht der familiären Aufgaben nehmen würden. Zumindest in Skandinavien ist dies so geschehen.

    Und wenn es diese Arbeitsmöglichkeiten für Frauen gäbe, würden sich auch mehr Frauen für technische Berufe interessieren (wie z.B. in Griechenland oder Skandinavien). In einer Übergangszeit gäbe es sicher Schwierigkeiten, aber der Gewinn wäre meines Erachtens nach größer als die Probleme.

    Gruß

    Hans
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  8. Avatar von Satyr
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Griechenland ist hoch verschuldet und kurz vor der pleite. Ich glaube zwar nicht, das es dort an Geschlechtersachen liegt, aber ein gutes Beispiel ist dieses Land nicht sooo wirklich. Auch die anderen von Dir genannten Länder, sind wirtschaftlich wenig vorbildlich. Die work-life Ballance ist dort besser, stimmt. Aber ist dies den Preis wert?
    Das Problem sehe ich in der Globalisierung. Schon vor vielen Jahren waren die Geschlechterverhältnisse so, das viele Cheffs daheim eine Frau hatten usw... meine eine Oma hatte einen Vollzeitjob, die andere arbeitete auf Teilzeit. Damals schon. Daher sehe ich den Stress mittlerweile, weniger als Geschlechterdebatte. Die Globalisierung hat den Markt enorm verändert. Ich kann im Internet Sachen aus England kaufen. Das ist nur 2 Mausklicks entfernt. Mit solchen neuen Strukturen müssen die Firmen heutzutage um Kunden kämpfen. Da ist es doch kein Wunder, das es stressiger, ansträngender wird. Eine Geschlechterquote löst das "Problem" aber nicht.
    Für mich ist das ein bekämpfen von Symptomen, nicht aber von Ursachen. Eine Familienfreundliche Arbeitswelt ist toll! Aber sie kostet Geld. Also muss das Unternehmen auch etwas davon haben. Der Gegenwert in diese Investition muss sich lohnen. Sonst hat das Unternehmen ein Problem.
    Das werden auch Frauen in den Vorständen so sehen. Meine Befürchtung ist eher, das diese Frauen dann mit dem Geld was sie im Vorstand verdienen, ihre eigene Kinderbetreuung bezahlen und ausbauen können, für die anderen Mitarbeiter - die eben weniger verdienen - aber keinen Handlungsbedarf sehen. Denn sie selbst verdienen genug und gut is.
    Egoismus gehört zu einem gewissen Teil zu einem Machtmenschen. Egal welches Geschlecht.
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  9. Avatar von Satyr
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  10. Inaktiver User

    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Frauen haben es nicht nötig, sich hinter einer Quote zu verstecken oder mit einer Quote groß zu werden. In der Schule und im Studium sind Frauen häufig einfach besser, und ich finde, Leistung und Können ist entscheidend.
    Und wie erklärst du dir dann, dass die Zustände so sind, dass sie zur Erfindung der Quote führten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie dem immer auch sei, es ist auch eine Frage des Geistes, mit dem da in Berlin Mädchen wie Schröder und andere meinen Politik machen zu müssen.
    Jungchen, das ist Diskriminierung!
    Geändert von Inaktiver User (26.10.2011 um 11:18 Uhr)

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