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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    Die Arbeitswelt ist kapitalistisch geprägt, vor allem in der heutigen globalen Wirtschaft.
    Das hat mit Geschlechtern relativ wenig zu tun.
    Statusdenken ist z.B. angeblich hormonbedingt....


    Das hat auch nichts mit männlich geprägt zu tun. Eine Führungsperson braucht Respekt und Authorität als Wesenszug. Nicht weil Männer das so erfanden, sondern weil einem sonst die Mitarbeiter auf der Nase rumtanzen. Egal wo welches Geschlecht ist.
    Respekt und Authorität...wie definierst du das?

    Respekt hat von mir derjenige, der was weiß und was kann. Allerdings sehe ich in vielen Firmen Leute an der Spitze, die scheinbar und offensichtlich nichts können.

    Und bitte wie passt nun in diese Diskussion die Phrase "typischer Mann". Hast Du nicht grade vermittelt das es wder typische Männer noch typische Frauen gibt? Nun klassifizierst Du aber wieder in "Frauen(alle?) wollen XY nicht" und "typischer Mann".
    Das was landläufig als "typisch" gilt...die Kategorisierung in gewisse Geschlechter, wie es z.B. Männer können schlecht einparken, Frauen nicht zuhören (...ne anders herum). Diese Vorurteile schwirren in der Berufswelt durchaus umher zumindest und vor allen Dingen in Deutschland. Ich habe noch nie so viele männlich auftretende Führungskräftinnen gesehen wie hier. Schrecklich ist das und grauselig unsympatisch.


    Der Glaube an diese Vorurteile ist das Problem.

    Zwischenfrage: Wenn Frauen so viele Nachteile haben (einige bezweifel ich garnicht), warum ist dann die Chefin von Yahoo Deutschland eine Frau - mit Kind? Wenn in vielen Firmen zu "patriarchische Strukturen" für Frauen sind die eig. Karriere machen möchten... warum gründen sie nicht haufenweise eigene Firmen mit den Strukturen wie sie wollen?
    Wann sollen sie das denn machen? Mit 38, dann wenn die meisten Männer sich entscheiden Firmen zu gründen?


    Mach mal eine Umfrage, wo und was die meisten Frauen mit 38 machen? Und wieviel Zeit sie neben dem Kindererziehen hätten um eine Firma zu gründen.

    ...und dann schau auf die Frauen, die durchaus eine Firma gründen oder Karriere machen.... das sind eben jene 40% der Akademikerinnen die kinderlos bleiben.


    Der Kern der Sache ist meiner Meinung nach, das die Vielschichtigkeit ignoriert wird und die Frauenquote es lösen soll. Diese bekämpft aber maximal Symptome, nicht Ursachen.
    Was sind denn die Ursachen deiner Meinung nach?

  2. Inaktiver User

    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Kinder sind kein Luxus, den mann/frau sich mal nebenbei leisten kann; auch wenn der Staat das noch heutzutage so sieht (bald nicht mehr). Ist eine Frage der Partner und wird mehr eine gesellschaftliche Verantwortung. Was mich mal interessiert, ist, da es mittlerweile Frauen in Führungspostionen gibt (meine damit ab 500 Beschäftigten), ob es tatsächlich einen anderen Führungsstil gibt, etwas Differentes zu männlichen Chefs?
    In Wahrheit machen Frauen doch den gleichen Schuh wie Männer, oder irre ich da?

  3. gesperrt

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In Wahrheit machen Frauen doch den gleichen Schuh wie Männer, oder irre ich da?

    Warum sollten sie was besser machen können? Alles was Frau will, soll sie besser machen? Das ist doch absurd....es reicht doch völlig es gleich gut zu machen. Der Anspruch etwas besser machen zu können ist doch das Hauptproblem. Das gilt auch anders herum, ein Mann muss nichts besser oder anders machen in der Kinderbetreuung.

    Momentan ist die Aussage: nur 3-5% der Führungskräfte sind weiblich auch wenn inzwischen fast 55% der Studienabgänger weiblich sind, d.h. wohl: sie können es "angeblich" nicht. Worauf diese Grundannahme beruht weiß keiner...

    Männer und Frauen können es beide. Keiner kann was besser/oder anders und allein dadurch besser...(merkwürdiges Denken...!!!)
    Gleichberechtigung heißt: jeder kann es gleich gut, je nach Qualifikation...der eine besser als der andere, das liegt allerdings nicht am Geschlecht, sondern an der Qualifikation.
    Geändert von _Farmelli (03.10.2012 um 11:46 Uhr)

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Statusdenken ist z.B. angeblich hormonbedingt....
    Japp... aber nicht auf der Geschlechterebene. Status haben/leben setzt oftmals Glückshormone frei. Bei beiden Geschlechtern. Deshalb klebt eine Merkel an ihrem Status "Kanzler" genauso wie es einst ein Kohl oder Schröder tat.

    Respekt und Authorität...wie definierst du das?
    Rein aufs Berufsleben? Mit sehr viel Selbstsicherheit, Entscheidungsfreude, Zielstrebigkeit und Charisma. Alles das haben viele Frauen auch. Das braucht man (mindestens) für eine Führungsposition. Das ist nichts "männlich geprägtes" sondern praktikabel geprägtes. Einen verhuschten Chef - egal ob männlich oder weiblich - nehmen die Mitarbeiter meist nicht ernst. Verständlicherweise.

    Respekt hat von mir derjenige, der was weiß und was kann. Allerdings sehe ich in vielen Firmen Leute an der Spitze, die scheinbar und offensichtlich nichts können.
    Da ist die Frage aber was der Cheff können muss. Es muss selten das Gleiche wie das Können der Mitarbeiter sein. Sonst bräuchte er sie ja nicht.

    Das was landläufig als "typisch" gilt...die Kategorisierung in gewisse Geschlechter, wie es z.B. Männer können schlecht einparken, Frauen nicht zuhören (...ne anders herum). Diese Vorurteile schwirren in der Berufswelt durchaus umher zumindest und vor allen Dingen in Deutschland. Ich habe noch nie so viele männlich auftretende Führungskräftinnen gesehen wie hier. Schrecklich ist das und grauselig unsympatisch.


    Der Glaube an diese Vorurteile ist das Problem.
    In nur einem Satz nährst Du aber genau diese Vorurteile. Was sagt Dir das es "männlich" ist, wie einige auftreten? Das Schubladendenken. Viell. ist es nur das Auftreten, das in dem Umfeld nötig ist um ernst genommen zu werden. Weil man auch da selbstsichere Ausstrahlung braucht.
    Was genau hättest Du denn gern anders?


    Wann sollen sie das denn machen? Mit 38, dann wenn die meisten Männer sich entscheiden Firmen zu gründen?
    Nö... warum nicht schon früher? Oder ja, warum nicht mit 38? Ich gründete meine kleine IT-Firma mit ende 19. Ich bezweifle das Frauen das nicht können. Sie tun es aber nicht in annähernd gleicher Quantität. Statt dessen beschweren sie sich über das was andere machen. Ein wenig bigott, oder?

    Mach mal eine Umfrage, wo und was die meisten Frauen mit 38 machen? Und wieviel Zeit sie neben dem Kindererziehen hätten um eine Firma zu gründen.
    Mach eine Umfrage wieviel Zeit Väter neben ihrer Firma für die Kindererziehung haben. Da werden die gleichen Ergebnisse rauskommen. Deshalb muss der Staat DA ansetzen, für beide Geschlechter.
    Davon abgesehen... eine Frau die mit 25 eine Firma gründet, wid - wenn es gut läuft - mit 38 genug Geld erwirtschaftet haben können um sich die Kindesbetreuung bequemer zu machen. Hab ich schon bei einigen (teils auch alleinerziehenden) Vätern mit Firma gesehen. Kind im Anmarsch -> Homeoffice eingerichtet, flexible ab und an Fremdbetreung finanzierbar weil vorgespart usw. usw.
    Wie macht es Frau v.d.L.? Wie andere Frauen mit Kind in leitenden Positionen (gibt es in D durchaus)?

    ...und dann schau auf die Frauen, die durchaus eine Firma gründen oder Karriere machen.... das sind eben jene 40% der Akademikerinnen die kinderlos bleiben.
    Und warum machen es nicht mehr? Sie haben öfter Abi, die gleichen Startchancen wie Männer. Statt sich unwohl in aktuellen Strukturen zu fühlen, könnten sie eigene aufbauen. Tun sie aber nur selten.
    Hier mal eine Statistik über Firmengründungen in verschiedenen Bereichen, nach Geschlecht: http://www.statistik.at/web_de/stati...ers_042142.pdf
    Ist zwar aus Österreich, wird für D aber nicht viel anders sein.


    Was sind denn die Ursachen deiner Meinung nach?
    Das Politik eben Politik macht. Mit der Umwälzung des Arbeitsmarkt für BEIDE Geschlechter, gewinnt keine Partei Wahlen sondern macht sich bei manchen Lobbys in der Wirtschaft unbeliebt.
    Sagt aber eine Partei "Wir sind für die Frauenquote! Wir tun was für Frauen!" kommt das erst mal gut an. Man muss ja nicht sagen das es nur ca. 20-40 Frauen kurzzeitig hilft. Hauptsache der Wähler / die Wählerin fühlt sich angesprochen. Wie jetzt... das könnte in 4 Jahren aber knallen? Mir doch egal, dann bin ich eh wieder weg. Sieht man recht anschaulich bei dem was die CDU aus der Agenda 2010 gemacht hat. Garnix. Dabei waren anfangs weitere Maßnahmen geplant. Die Union ignorierte das, deshalb gibts mittlerweile massig Klagen gegen Harz4 aber was solls... sollen das doch Nachfolger irgendwann regeln.
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Momentan ist die Aussage: nur 3-5% der Führungskräfte sind weiblich auch wenn inzwischen fast 55% der Studienabgänger weiblich sind, d.h. wohl: sie können es "angeblich" nicht. Worauf diese Grundannahme beruht weiß keiner...
    Da hängt es aber auch daran, was studiert wird. Da stand im SPIEGEL von letzter Woche eine interessante Studie. Neben der Familiengründung ist die Wahl des Studienfachs der zentrale Punkt. Bei BWL liegen die Frauen noch zahlenmäßig ähnlich wie die Männer, aber bei karriereträchtigen Studiengängen wie Maschinenbau und Informatik beträgt der Frauenanteil nur 9% bzw. 13%. Dafür sind Lehramtsstudiengänge wie Deutsch oder Pädagogik sehr beliebt. Damit kann man aber nunmal kaum Karriere machen.
    Also die Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss natürlich angegangen werden, aber wenn gerade in Zukunftsbereichen kaum Frauen studieren, dann kann selbst die beste Familienförderung die Zahl der weiblichen Führungskräfte nicht nennenswert nach oben bringen.

  6. Inaktiver User

    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von HansDampf Beitrag anzeigen
    Ich denke, in unseren Zeite gesellschaftlicher Komplexität und multioptionaler Lebensentwürfe ist es aber nicht möglich, einen Konsens über "das richtige Lebensmodell" zu finden. Es gibt viele Wege zu einem glücklichen Leben.
    Das sehe ich genauso. Jeder soll leben, wie er es für richtig hält. Hauptsache, man ist "glücklich". Allerdings bin ich auch der Meinung, dass man für den Lebensentwurf, den man gewählt hat, dann selbst verantwortlich ist. Das tun Frauen oft nicht. Sie "wünschen" sich, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Diesen Wunsch können sie ohne Hilfe von Dritten jedoch nicht verwirklichen und delegieren ihn einfach weiter - an den Staat und an die Väter.

    Der Staat rettet im Moment Europa und das Ende ist nicht in Sicht. Es fehlen sowohl finanzielle Mittel als auch das Interesse, eine flächendeckende Betreuung von Säuglingen und Kleinkindern zu gewährleisten. Aber davon abgesehen leuchtet es mir nicht ein, warum der Staat für die Obhut von Säuglingen und Kleinkindern zuständig sein soll.

    Und nun hat man Väter als Adressaten der Wunscherfüllung entdeckt. Väter weigern sich aber mehrheitlich, sich auf Jahre als "Hausmänner" zu verpflichten. Und nun wird geklagt und gejammert, wieso es in Schweden und in Norwegen ...

    Ich weiß nicht, wie das Leben in Schweden oder Norwegen so ist. In Deutschland muss man sich einem harten Konkurrenzkampf stellen, wenn man einen einigermaßen sicheren und auskömmlichen Job bekommen (und auch behalten) will. Dass Männer unter diesen Umständen noch weniger bereit sind, beruflich zurückzustecken, ist nachvollziehbar. Wenn beruflich erfolgreiche Männer eine Familie gründen wollen, rufen sie nicht nach dem Staat, sondern suchen sich eine Frau, die bereit ist, für die Familie kürzer (oder ganz kurz) zu treten. Frauen haben diese Möglichkeit ja natürlich auch. Sie können sich einen Mann suchen, der sich mit dem jeweils gewünschten Lebensentwurf identifizieren kann. Warum tun sie es nicht?

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Dazu kommt... wenn manche Frauen Jahrzehntelang (teils zu recht) klagen, das ihr gewähltes Lebensmodell so doof ist, macht es dieses für Männer nicht grade attraktiver.
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    Dazu kommt... wenn manche Frauen Jahrzehntelang (teils zu recht) klagen, das ihr gewähltes Lebensmodell so doof ist, macht es dieses für Männer nicht grade attraktiver.

    Ich bin für mehr Sexyness in der Geschlechterdebatte.
    Jammern ist unsexy.




  9. Moderation

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    Zwischenfrage: Wenn Frauen so viele Nachteile haben (einige bezweifel ich garnicht), warum ist dann die Chefin von Yahoo Deutschland eine Frau - mit Kind? Wenn in vielen Firmen zu "patriarchische Strukturen" für Frauen sind die eig. Karriere machen möchten... warum gründen sie nicht haufenweise eigene Firmen mit den Strukturen wie sie wollen?
    Weil "die Chefin" immer eine Frau ist.
    Aber zur letzten Frage: Die stellst du in jedem dieser Themen-Stränge, auch gerne wiederholt.
    Warum gründen nicht Männer, die sich in ihren jeweiligen Firmen nicht genug wertgeschätzt fühlen oder nur bedingt Karriere machen können, keine eigenen Firmen?

    Der Kern der Sache ist meiner Meinung nach, das die Vielschichtigkeit ignoriert wird und die Frauenquote es lösen soll. Diese bekämpft aber maximal Symptome, nicht Ursachen. Die Ursachen werden bleiben. Aber mit dem Schlagwort Frauenquote kann die Politik schön ablenken und noch Wähler ziehen. DAS sehe ich als Kern.
    Mag sein; aber ohne die Quote wird auch nix besser. Das hatten wir bis jetzt. Einen Versuch ist es doch wert.

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Bei BWL liegen die Frauen noch zahlenmäßig ähnlich wie die Männer, aber bei karriereträchtigen Studiengängen wie Maschinenbau und Informatik beträgt der Frauenanteil nur 9% bzw. 13%. Dafür sind Lehramtsstudiengänge wie Deutsch oder Pädagogik sehr beliebt. Damit kann man aber nunmal kaum Karriere machen.
    Sitzen in den Führungsetagen z.B. der Autobauer nur Leute, die Autos bauen können?

    Heute gab's übrigens Zahlen zu meinem Lieblingsthema: Ungleichbezahlung von Frauen und Männern bei gleicher Tätigleit.
    Bei jungen Frauen bis 22 sind es mittlerweile immerhin "nur" noch zwei Prozent zugungsten der Männer; beim Schlusslicht, den Frauen zwischen 55 und 65 aber 28 %! Über Frauenquote zu reden, das aber immer noch gesetzlich zuzulassen, ist ein Witz, m.M. nach.
    *
    Der Adler fängt keine Mücken.


    'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit


    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Sitzen in den Führungsetagen z.B. der Autobauer nur Leute, die Autos bauen können?
    In den Führungsetagen der Autobauer sitzen nicht nur Leute die Autos bauen können. Ich vermute aber mal, dass die meisten Führungspositionen in solchen Betrieben schon ausgeprägtes technisches Wissen erfordern, wenn man mal die Bereiche Personal und Recht außen vor lässt.

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Heute gab's übrigens Zahlen zu meinem Lieblingsthema: Ungleichbezahlung von Frauen und Männern bei gleicher Tätigleit.
    Bei jungen Frauen bis 22 sind es mittlerweile immerhin "nur" noch zwei Prozent zugungsten der Männer; beim Schlusslicht, den Frauen zwischen 55 und 65 aber 28 %! Über Frauenquote zu reden, das aber immer noch gesetzlich zuzulassen, ist ein Witz, m.M. nach.
    Welches Gesetz lässt denn die ungleiche Bezahlung bei gleicher Tätigkeit zu? Man möge mich korrigieren, aber wenn meine Kollegin die etwa im gleichen Alter und auf der gleichen Position ist, aufgrund ihres Geschlechts weniger Gehalt bekommt, dann müsste das doch rechtswidrig sein.

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