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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von HansDampf Beitrag anzeigen
    Farmelli,
    bei Köhler-Bischoff findet man 400 Seiten mit "männlichen" und "weiblichen" Eigenschaften (im statistischen Sinne, also nicht deterministisch), die alle kognitiv sind, und nicht phenotypisch. Man muß es nur sehen wollen...

    Und was bringt so eine Aussage für diese Diskussion?
    Kannst du bitte die 400 Seiten verlinken?

    Köhler Bischoff ist laut Google eine Schreinerei.

    Nein ich kenne diese kognitiven Anlagen trotz 3 Semester Genderdesign Unterricht nicht. Es ist auch nicht landläufig, wovon du redest. einen Abbruch konkret zu werden bzw. auch nur einen einzigen Artikel zu verlinken tust du dir mit Sicherheit auch nicht, oder ist das so schwer...obwohl es ja eigentlich landläufig wissenschaftlich bewiesen sein soll, nur findet sich leider nichts.

    Bisher hast du keinen einzigen Beweis erbracht, dass deine Thesen auf irgendeiner wissenschaftlichen Basis beruhen. Beim Googlen lande ich immer wieder im rechten Milleu oder bei Seiten, die mich an Mitt Romney erinnern.

    Lange lesen tu ich da mit Sicherheit nicht.

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Und was bringt so eine Aussage für diese Diskussion?
    Kannst du bitte die 400 Seiten verlinken?

    Köhler Bischoff ist laut Google eine Schreinerei.

    Nein ich kenne diese kognitiven Anlagen trotz 3 Semester Genderdesign Unterricht nicht. Es ist auch nicht landläufig, wovon du redest. einen Abbruch konkret zu werden bzw. auch nur einen einzigen Artikel zu verlinken tust du dir mit Sicherheit auch nicht, oder ist das so schwer...obwohl es ja eigentlich landläufig wissenschaftlich bewiesen sein soll, nur findet sich leider nichts.

    Bisher hast du keinen einzigen Beweis erbracht, dass deine Thesen auf irgendeiner wissenschaftlichen Basis beruhen. Beim Googlen lande ich immer wieder im rechten Milleu oder bei Seiten, die mich an Mitt Romney erinnern.

    Lange lesen tu ich da mit Sicherheit nicht.
    Das Buch heißt: Von Natur aus anders.
    Ist im Kohlhammer Verlag erschienen.
    Die Autorin ist Prof. Doris Bischoff-Köhler von der LMU München. (Evolutionspsychologie)
    Ist weder rechts noch Romney, sondern ein Lehrbuch.
    Verlinken geht leider nicht.
    Nach einem Artikel suchen dauert etwas (da ich die Zitate aus dem Buch erst im I-Net suchen müßte), ich vermute aber, es interessiert dich nicht wirklich.

    Es ist übrigens ziemlich landläufig, was ich da rede. Aber vermutlich eher in naturwissenschaftlichen Kreisen (Biologie, Anthropolgie, empirische Soziologie) und deinem Gedankenhorizont einfach fremd. In meinem Weltbild spielen soziologische Gender-Theorien auch keine Rolle (und ich halte sie für empirisch völlig nichtssagend).

    Sind wir also quitt.

    Lassen wir es. Es ist doch OT. Und falls Du das Buch lesen solltest, kannst Du es gern hier an Ort und Stelle verreissen.

    Hans
    ----------------------------------------------------------------
    "Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Bisher hast du keinen einzigen Beweis erbracht, dass deine Thesen auf irgendeiner wissenschaftlichen Basis beruhen.
    Genauso wie Du übrigens, wenn ich nichts überlesen habe. Auf welcher Wissenschaft beruht das Studienfach "Genderdesign"?

    Wenn ich Google finde ich z.B. sowas:

    Prof. Dr. Uta Brandes, Professorin für Gender Design an der International School of Design in Köln, ist der Überzeugung, dass es so etwas wie Unisex- oder geschlechtsneutrales Design bei Produkten nicht gibt, weil Männer und Frauen immer ihren eigenen Blick auf die Dinge haben.
    Nichts gegen die Überzeugung... aber beruht darauf Wissenschaft?
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
    -
    Schau auf deine Haut und lies
    Such wo meine Zunge war
    Such mein Lied in deinem Haar
    Willst Du mein Gefühl verstehen
    Mußt Du Dich in Dir ansehen
    Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
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    -

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Sind wir also quitt.
    meinem durchaus kulturwissenschaftlich gebildeten Horizont geht es darum, dass ich es überhaupt nicht mag, wenn jemand unbeweisbare Theorien als Fakten darstellt.

    Wie soeben geschehen.
    Lass das bitte



    Entweder etwas ist beweisbar oder nicht...wenn es das ist, dann kann man das auch verlinken.
    Wäre schön, wenn wir uns auf ein Mindestmaß an Standard einigen könnten, Hörensagen ist mit Sicherheit kein Standard von dem ich mir eine Meinung bilde.

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    Genauso wie Du übrigens, wenn ich nichts überlesen habe. Auf welcher Wissenschaft beruht das Studienfach "Genderdesign"?

    Wenn ich Google finde ich z.B. sowas:



    Nichts gegen die Überzeugung... aber beruht darauf Wissenschaft?
    Es beruht auf genau dieser Frau die du zitiert hast und noch einige andere. Frau Brandes ist nicht schlecht, allerdings fast täglich schlecht gelaunt. Sie ist übrigens deiner Meinung, dir dürften ihre Bücher gefallen. Ich finde die auch nicht schlecht.

    Klar beruht darauf Wissenschaft...vor allen Dingen Kognitionswissenschaft und die hat bisher keine unterschiede beweisen können.



    PS: Wissenschaft hin oder her, ja es gibt Schuhe für Männer und Schuhe für Frauen....ebenso wie die Levis für Frauen anders geformt ist wie die für Männer, ebenso wie die Unterwäsche anders aufgebaut ist. Ja, damit machen eine Menge Leute sehr viel Geld und ja dafür gibt es auch eine Menge Professoren.

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Es beruht auf genau dieser Frau die du zitiert hast und noch einige andere. Frau Brandes ist nicht schlecht, allerdings fast täglich schlecht gelaunt. Sie ist übrigens deiner Meinung, dir dürften ihre Bücher gefallen. Ich finde die auch nicht schlecht.

    Klar beruht darauf Wissenschaft...vor allen Dingen Kognitionswissenschaft und die hat bisher keine unterschiede beweisen können.



    PS: Wissenschaft hin oder her, ja es gibt Schuhe für Männer und Schuhe für Frauen....ebenso wie die Levis für Frauen anders geformt ist wie die für Männer, ebenso wie die Unterwäsche anders aufgebaut ist. Ja, damit machen eine Menge Leute sehr viel Geld und ja dafür gibt es auch eine Menge Professoren.
    Kurz gesagt, wir wissen das wir nichts wissen. Wieso möchtest Du für andere Dinge Handfeste Beweise, wenn dem eine Wissenschaft gegenüber steht die nicht ihre Theorien beweist, sondern das sie das Gegenteil nicht beweisen kann?

    Daher nochmals die Frage: Worauf beruht das?
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    Kurz gesagt, wir wissen das wir nichts wissen. Wieso möchtest Du für andere Dinge Handfeste Beweise, wenn dem eine Wissenschaft gegenüber steht die nicht ihre Theorien beweist, sondern das sie das Gegenteil nicht beweisen kann?

    Daher nochmals die Frage: Worauf beruht das?
    Aber, Satyr, ich will doch gar nicht das Gegenteil beweisen...ich schrieb sogar explizit das Gegenteil.



    Allerdings: von meiner Warte aus gibt es zwischen einzelnen Charakteren mehr Unterschiede als zwischen den Geschlechtern. Daher ist es für mich überhaupt nicht plausibel auf scheinbar auf der Natur beruhende Argumente der Unterschiede der Geschlechter zurückzugreifen, die weder Hand noch Fuß haben.

    Und vor allen Dingen: Wozu?

    Geschlechterkampf? Der interessiert mich ehrlich gesagt nicht...warum auch...

    Was mich besonders verwirrt: ich kenne die Gendertheorie der letzten 20 Jahre keine davon sagt meines Wissens, dass Mann und Frau gleich sind. In der Sozialwissenschaft und Kulturwissenschaft gibt es eher sogar Untersuchungen, dass soziale Schichten einzelner Länder sich ähnlicher sind als deren "übergeordnete" sogenannte "Völker/Rassen oder ähnliches".

    Wozu dieses ganze zurück zur Natur...Kultur? Warum sollte man einem Mann sagen, der nunmal eher weiche Charakteristika hat, "du bist aber unmännlich" warum sollte man einer Frau sagen, die einparken kann, das ist aber untypisch weiblich?

    Was bringt das alles?

    Von meiner Warte aus: nur Nachteile. Ich würde unter dem Strich als Junge kategorisiert werden auch wenn mein Äußeres das Gegenteil sagt.

    Daher lass ich das kategorisieren auf der Suche nach scheinbarer geschlechtlicher Sicherheit sehr gerne. Das liegt allerdings auch daran, dass mich Sicherheit schon immer sehr wenig interessiert hat. Schon wieder was untypisch weibliches...was solls...!


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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Aber, Satyr, ich will doch gar nicht das Gegenteil beweisen...ich schrieb sogar explizit das Gegenteil.
    Dann verstehe ich noch weniger, was eine Studienrichtung "Genderdesign" macht/tut/wasauchimmer. Um rauszufinden das Menschen unterschiedlich sind, braucht es keine "Wissenschaft", meiner Meinung nach.

    Allerdings: von meiner Warte aus gibt es zwischen einzelnen Charakteren mehr Unterschiede als zwischen den Geschlechtern. Daher ist es für mich überhaupt nicht plausibel auf scheinbar auf der Natur beruhende Argumente der Unterschiede der Geschlechter zurückzugreifen, die weder Hand noch Fuß haben.
    Ich denke das lässt sich nicht pauschal sagen und ist auch regional verschieden.

    Und vor allen Dingen: Wozu?
    Für die Legitimation einer Frauenquote. Denn sie tut genau das. Sie Orientiert sich nicht an Charakterzügen sonder NUR am Geschlecht. Wie passt die Frauenquote in eine Welt ohne Geschlecher Unterschiede? :)

    Was mich besonders verwirrt: ich kenne die Gendertheorie der letzten 20 Jahre keine davon sagt meines Wissens, dass Mann und Frau gleich sind. In der Sozialwissenschaft und Kulturwissenschaft gibt es eher sogar Untersuchungen, dass soziale Schichten einzelner Länder sich ähnlicher sind als deren "übergeordnete" sogenannte "Völker/Rassen oder ähnliches".
    Ähm... also doch n Stück Biologie. Wofür braucht es da Genderirgendwas und was hat diese "Wissenschaft" innerhalb der letzten 20 Jahre beweisbares rausgefunden?
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    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    Dann verstehe ich noch weniger, was eine Studienrichtung "Genderdesign" macht/tut/wasauchimmer. Um rauszufinden das Menschen unterschiedlich sind, braucht es keine "Wissenschaft", meiner Meinung nach.

    Du brauchst allerdings Designer, die das passende funktionale Design für Männer und Frauen machen: z.B. für Schuhe, Hosen oder anderes...


    Ich denke das lässt sich nicht pauschal sagen und ist auch regional verschieden.
    genau um die Frage geht es...


    Für die Legitimation einer Frauenquote. Denn sie tut genau das. Sie orientiert sich nicht an Charakterzügen sonder NUR am Geschlecht. Wie passt die Frauenquote in eine Welt ohne Geschlecher Unterschiede? :)

    genau das tut sie nicht, denn Frauen haben bisher aufgrund ihres Geschlechts Nachteile. Denn die Arbeitswelt ist aufgrund ihrer Historie männlich geprägt.

    Wer nicht auftritt wie ein typischer Mann bzw. Leitwolf, der bringt es zu nichts. Und das wollen Frauen nun mal nicht, denn keine möchte zum Mann werden um beruflich erfolgreich zu sein.

    Das weicht sich in letzter Zeit auch auf und es lassen sich erhebliche Unterschiede z.B. in der Diskussionskultur von jungen Unternehmen und "alt eingesessenen" hierarchisch gegliederten Unternehmen feststellen.

    Das ist der Kern der Sache.
    Geändert von _Farmelli (02.10.2012 um 19:25 Uhr)

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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    genau das tut sie nicht, denn Frauen haben bisher aufgrund ihres Geschlechts Nachteile. Denn die Arbeitswelt ist aufgrund ihrer Historie männlich geprägt.
    Die Arbeitswelt ist kapitalistisch geprägt, vor allem in der heutigen globalen Wirtschaft.
    Das hat mit Geschlechtern relativ wenig zu tun.

    Wer nicht auftritt wie ein typischer Mann bzw. Leitwolf, der bringt es zu nichts.
    Das hat auch nichts mit männlich geprägt zu tun. Eine Führungsperson braucht Respekt und Authorität als Wesenszug. Nicht weil Männer das so erfanden, sondern weil einem sonst die Mitarbeiter auf der Nase rumtanzen. Egal wo welches Geschlecht ist.
    Und bitte wie passt nun in diese Diskussion die Phrase "typischer Mann". Hast Du nicht grade vermittelt das es wder typische Männer noch typische Frauen gibt? Nun klassifizierst Du aber wieder in "Frauen(alle?) wollen XY nicht" und "typischer Mann". Die meisten Männer werden das auch nicht wollen. Ist halt ne Typfrage. Ich zweifle Stark das eine Frauenquote das ändern kann. Im Gegenteil. Eine "Quotenfrau" wird es noch deutlich schwieriger haben, den Respekt zu bekommen den sie als Führungsperson braucht.

    Zwischenfrage: Wenn Frauen so viele Nachteile haben (einige bezweifel ich garnicht), warum ist dann die Chefin von Yahoo Deutschland eine Frau - mit Kind? Wenn in vielen Firmen zu "patriarchische Strukturen" für Frauen sind die eig. Karriere machen möchten... warum gründen sie nicht haufenweise eigene Firmen mit den Strukturen wie sie wollen?

    Das ist der Kern der Sache.
    Der Kern der Sache ist meiner Meinung nach, das die Vielschichtigkeit ignoriert wird und die Frauenquote es lösen soll. Diese bekämpft aber maximal Symptome, nicht Ursachen. Die Ursachen werden bleiben. Aber mit dem Schlagwort Frauenquote kann die Politik schön ablenken und noch Wähler ziehen. DAS sehe ich als Kern.
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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