Und was bringt so eine Aussage für diese Diskussion?
Kannst du bitte die 400 Seiten verlinken?
Köhler Bischoff ist laut Google eine Schreinerei.
Nein ich kenne diese kognitiven Anlagen trotz 3 Semester Genderdesign Unterricht nicht. Es ist auch nicht landläufig, wovon du redest. einen Abbruch konkret zu werden bzw. auch nur einen einzigen Artikel zu verlinken tust du dir mit Sicherheit auch nicht, oder ist das so schwer...obwohl es ja eigentlich landläufig wissenschaftlich bewiesen sein soll, nur findet sich leider nichts.
Bisher hast du keinen einzigen Beweis erbracht, dass deine Thesen auf irgendeiner wissenschaftlichen Basis beruhen. Beim Googlen lande ich immer wieder im rechten Milleu oder bei Seiten, die mich an Mitt Romney erinnern.
Lange lesen tu ich da mit Sicherheit nicht.
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02.10.2012, 14:13
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
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02.10.2012, 15:18
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Das Buch heißt: Von Natur aus anders.
Ist im Kohlhammer Verlag erschienen.
Die Autorin ist Prof. Doris Bischoff-Köhler von der LMU München. (Evolutionspsychologie)
Ist weder rechts noch Romney, sondern ein Lehrbuch.
Verlinken geht leider nicht.
Nach einem Artikel suchen dauert etwas (da ich die Zitate aus dem Buch erst im I-Net suchen müßte), ich vermute aber, es interessiert dich nicht wirklich.
Es ist übrigens ziemlich landläufig, was ich da rede. Aber vermutlich eher in naturwissenschaftlichen Kreisen (Biologie, Anthropolgie, empirische Soziologie) und deinem Gedankenhorizont einfach fremd. In meinem Weltbild spielen soziologische Gender-Theorien auch keine Rolle (und ich halte sie für empirisch völlig nichtssagend).
Sind wir also quitt.
Lassen wir es. Es ist doch OT. Und falls Du das Buch lesen solltest, kannst Du es gern hier an Ort und Stelle verreissen.
Hans----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.
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02.10.2012, 16:45
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Genauso wie Du übrigens, wenn ich nichts überlesen habe. Auf welcher Wissenschaft beruht das Studienfach "Genderdesign"?
Wenn ich Google finde ich z.B. sowas:
Nichts gegen die Überzeugung... aber beruht darauf Wissenschaft?Prof. Dr. Uta Brandes, Professorin für Gender Design an der International School of Design in Köln, ist der Überzeugung, dass es so etwas wie Unisex- oder geschlechtsneutrales Design bei Produkten nicht gibt, weil Männer und Frauen immer ihren eigenen Blick auf die Dinge haben.Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
(c) ASP
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02.10.2012, 16:46
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
meinem durchaus kulturwissenschaftlich gebildeten Horizont geht es darum, dass ich es überhaupt nicht mag, wenn jemand unbeweisbare Theorien als Fakten darstellt.Sind wir also quitt.
Wie soeben geschehen.
Lass das bitte
Entweder etwas ist beweisbar oder nicht...wenn es das ist, dann kann man das auch verlinken.
Wäre schön, wenn wir uns auf ein Mindestmaß an Standard einigen könnten, Hörensagen ist mit Sicherheit kein Standard von dem ich mir eine Meinung bilde.
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02.10.2012, 16:51
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Es beruht auf genau dieser Frau die du zitiert hast und noch einige andere. Frau Brandes ist nicht schlecht, allerdings fast täglich schlecht gelaunt. Sie ist übrigens deiner Meinung, dir dürften ihre Bücher gefallen. Ich finde die auch nicht schlecht.
Klar beruht darauf Wissenschaft...vor allen Dingen Kognitionswissenschaft und die hat bisher keine unterschiede beweisen können.
PS: Wissenschaft hin oder her, ja es gibt Schuhe für Männer und Schuhe für Frauen....ebenso wie die Levis für Frauen anders geformt ist wie die für Männer, ebenso wie die Unterwäsche anders aufgebaut ist. Ja, damit machen eine Menge Leute sehr viel Geld und ja dafür gibt es auch eine Menge Professoren.
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02.10.2012, 17:27
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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02.10.2012, 18:32
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Aber, Satyr, ich will doch gar nicht das Gegenteil beweisen...ich schrieb sogar explizit das Gegenteil.

Allerdings: von meiner Warte aus gibt es zwischen einzelnen Charakteren mehr Unterschiede als zwischen den Geschlechtern. Daher ist es für mich überhaupt nicht plausibel auf scheinbar auf der Natur beruhende Argumente der Unterschiede der Geschlechter zurückzugreifen, die weder Hand noch Fuß haben.
Und vor allen Dingen: Wozu?
Geschlechterkampf? Der interessiert mich ehrlich gesagt nicht...warum auch...
Was mich besonders verwirrt: ich kenne die Gendertheorie der letzten 20 Jahre keine davon sagt meines Wissens, dass Mann und Frau gleich sind. In der Sozialwissenschaft und Kulturwissenschaft gibt es eher sogar Untersuchungen, dass soziale Schichten einzelner Länder sich ähnlicher sind als deren "übergeordnete" sogenannte "Völker/Rassen oder ähnliches".
Wozu dieses ganze zurück zur Natur...Kultur? Warum sollte man einem Mann sagen, der nunmal eher weiche Charakteristika hat, "du bist aber unmännlich" warum sollte man einer Frau sagen, die einparken kann, das ist aber untypisch weiblich?
Was bringt das alles?
Von meiner Warte aus: nur Nachteile. Ich würde unter dem Strich als Junge kategorisiert werden auch wenn mein Äußeres das Gegenteil sagt.
Daher lass ich das kategorisieren auf der Suche nach scheinbarer geschlechtlicher Sicherheit sehr gerne. Das liegt allerdings auch daran, dass mich Sicherheit schon immer sehr wenig interessiert hat. Schon wieder was untypisch weibliches...was solls...!
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02.10.2012, 19:01
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Dann verstehe ich noch weniger, was eine Studienrichtung "Genderdesign" macht/tut/wasauchimmer. Um rauszufinden das Menschen unterschiedlich sind, braucht es keine "Wissenschaft", meiner Meinung nach.
Ich denke das lässt sich nicht pauschal sagen und ist auch regional verschieden.Allerdings: von meiner Warte aus gibt es zwischen einzelnen Charakteren mehr Unterschiede als zwischen den Geschlechtern. Daher ist es für mich überhaupt nicht plausibel auf scheinbar auf der Natur beruhende Argumente der Unterschiede der Geschlechter zurückzugreifen, die weder Hand noch Fuß haben.
Für die Legitimation einer Frauenquote. Denn sie tut genau das. Sie Orientiert sich nicht an Charakterzügen sonder NUR am Geschlecht. Wie passt die Frauenquote in eine Welt ohne Geschlecher Unterschiede? :)Und vor allen Dingen: Wozu?
Ähm... also doch n Stück Biologie. Wofür braucht es da Genderirgendwas und was hat diese "Wissenschaft" innerhalb der letzten 20 Jahre beweisbares rausgefunden?Was mich besonders verwirrt: ich kenne die Gendertheorie der letzten 20 Jahre keine davon sagt meines Wissens, dass Mann und Frau gleich sind. In der Sozialwissenschaft und Kulturwissenschaft gibt es eher sogar Untersuchungen, dass soziale Schichten einzelner Länder sich ähnlicher sind als deren "übergeordnete" sogenannte "Völker/Rassen oder ähnliches".Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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02.10.2012, 19:22
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Du brauchst allerdings Designer, die das passende funktionale Design für Männer und Frauen machen: z.B. für Schuhe, Hosen oder anderes...
genau um die Frage geht es...Ich denke das lässt sich nicht pauschal sagen und ist auch regional verschieden.
Für die Legitimation einer Frauenquote. Denn sie tut genau das. Sie orientiert sich nicht an Charakterzügen sonder NUR am Geschlecht. Wie passt die Frauenquote in eine Welt ohne Geschlecher Unterschiede? :)
genau das tut sie nicht, denn Frauen haben bisher aufgrund ihres Geschlechts Nachteile. Denn die Arbeitswelt ist aufgrund ihrer Historie männlich geprägt.
Wer nicht auftritt wie ein typischer Mann bzw. Leitwolf, der bringt es zu nichts. Und das wollen Frauen nun mal nicht, denn keine möchte zum Mann werden um beruflich erfolgreich zu sein.
Das weicht sich in letzter Zeit auch auf und es lassen sich erhebliche Unterschiede z.B. in der Diskussionskultur von jungen Unternehmen und "alt eingesessenen" hierarchisch gegliederten Unternehmen feststellen.
Das ist der Kern der Sache.Geändert von _Farmelli (02.10.2012 um 19:25 Uhr)
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02.10.2012, 20:09
AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen
Die Arbeitswelt ist kapitalistisch geprägt, vor allem in der heutigen globalen Wirtschaft.
Das hat mit Geschlechtern relativ wenig zu tun.
Das hat auch nichts mit männlich geprägt zu tun. Eine Führungsperson braucht Respekt und Authorität als Wesenszug. Nicht weil Männer das so erfanden, sondern weil einem sonst die Mitarbeiter auf der Nase rumtanzen. Egal wo welches Geschlecht ist.Wer nicht auftritt wie ein typischer Mann bzw. Leitwolf, der bringt es zu nichts.
Und bitte wie passt nun in diese Diskussion die Phrase "typischer Mann". Hast Du nicht grade vermittelt das es wder typische Männer noch typische Frauen gibt? Nun klassifizierst Du aber wieder in "Frauen(alle?) wollen XY nicht" und "typischer Mann". Die meisten Männer werden das auch nicht wollen. Ist halt ne Typfrage. Ich zweifle Stark das eine Frauenquote das ändern kann. Im Gegenteil. Eine "Quotenfrau" wird es noch deutlich schwieriger haben, den Respekt zu bekommen den sie als Führungsperson braucht.
Zwischenfrage: Wenn Frauen so viele Nachteile haben (einige bezweifel ich garnicht), warum ist dann die Chefin von Yahoo Deutschland eine Frau - mit Kind? Wenn in vielen Firmen zu "patriarchische Strukturen" für Frauen sind die eig. Karriere machen möchten... warum gründen sie nicht haufenweise eigene Firmen mit den Strukturen wie sie wollen?
Der Kern der Sache ist meiner Meinung nach, das die Vielschichtigkeit ignoriert wird und die Frauenquote es lösen soll. Diese bekämpft aber maximal Symptome, nicht Ursachen. Die Ursachen werden bleiben. Aber mit dem Schlagwort Frauenquote kann die Politik schön ablenken und noch Wähler ziehen. DAS sehe ich als Kern.Das ist der Kern der Sache.Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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